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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 161.696 Aufrufe

  1. #1791
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von EO Beitrag anzeigen
    .Also Kollege Knarf,welch eine Träumerei.Haste denn nicht mal gesehen was es für die Arbeitnehmerschaft in Deutschland für Auswirkungen hatte?.Osteuropäische "billige"Metzger,Maler,Fliesenleger,und mehr usw.welche sich die Firmen ins Haus geholt haben?Druck auf die Löhne?.Sehr viele osteuropäische Leiharbeiter in Dreckfirmen?.Wer hats möglich gemacht? Die Politik.der europäische Gedanke?.Öffnung der Grenzen?Drecksgesocks von Diebesbanden,modernes Sklaventum?usw. Aber die Welt ist ja in Ordnung,nicht wahr?.Knarf,du weisst garnicht was hier abgeht.
    Ich habe ja bereits erwähnt, dass alles billiger wird. Daher ist es ja auch nicht schlimm, wenn die Löhne geringer werden. Das hat ja langfristig nur Vorteile (weltweite Konkurrenzfähigkeit). Zudem profitieren auch Privathaushalte direkt. Sie können z.B. günstige Pflegekräfte aus Polen einstellen anstatt tot gequält zu werden (wegen Unbezahlbarkeit oder Überlastung deutscher Arbeitskräfte).
    Genau wie du sehen viele immer nur die wenigen Nachteile. Das sollte man aber nicht tun. Wenn die Vorteile überwiegen kann man Nachteile in Kauf nehmen. Das macht Sinn!

    Weitere Vorteile: weniger Hürden durch EU-Vorschriften (auch hier sieht man immer nur die wenigen Schwachsinnsvorschriften wie dir Krümmung einer Banane, aber wichtiger sind die vielen Freizügigkeitsregeln, an die sich Deutschland halten muss und die gut für Firmen und Bürger sind), freie Job- und Wohnwahl in Europa für Deutsche (wer meint, Deutschland sei nun das Armenhaus der Welt kann ganz einfach sein Glück im reichen Griechenland oder in Spanien versuchen!) u.v.a.

    Also es hat praktisch jeder profitiert. Wer das nicht glaubt, ist eben ein ewiger Pessimist. Da hilft auch keine D-Mark.

  2.  
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  3. #1792
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    I. Zudem profitieren auch Privathaushalte direkt. Sie können z.B. günstige Pflegekräfte aus Polen einstellen anstatt tot gequält zu werden . Das sollte man aber nicht tun. Wenn die Vorteile überwiegen kann man Nachteile in Kauf nehmen. Das macht Sinn!

    freie Job- und Wohnwahl in Europa für Deutsche

    Also es hat praktisch jeder profitiert. .
    da kann es einmal je kotzueberl werden.

    preise sinken, dafuer iedrigere loehne
    wer kann sich schon eine oder bracuh eine polnische pflegkraft
    freie wohnsitz und jobwahl....sorry ,war zwar mal mehr buerokratisch,aber als deutscher konntest du das schon immer (umgekehrt natuerlich nicht fuer RU,BG,ua. in deutschland)
    das frage mal die 9,500.000 leistungsbezieher ob die profitiert haben, dazu kommen die vielen de in minder bezahlte jobs gewechselt haben.

    profitiert haben nur grossindustrielle, B A N K E N und der gesammate finanzmafiasetor , und ein par korupte stastbedienstete,sowie ein paar immosprekulanten. ( der formhalber bestimmt auch noch eine minderheit in anderen teilen)

    aber uns geht es allen besser , in ganz europa , man hat ja ca 20000 euro (inkl der laufenden garantien) ,weiter stark steigend an schulden aus dem finanzsektor pro kopf der eu bevoelkerung hinterlassen

    du bist wohl fernab vom schuss

  4. #1793
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    wer kann sich schon eine oder bracuh eine polnische pflegkraft
    Wenn du Eltern oder Großeltern hast, die du nicht den deutschen Todesheimen überlassen willst oder dir den Zuschuß für einigermaßen erträgliche Heime oder persönliche Eigenverpflegung zu Hause nicht leisten kannst, dann wirst auch du über jede polnische Pflegekraft dankbar sein. Und sie wird weniger kosten als der Zuschuß zur Pflegeversicherung. Es sei denn, du willst schnell an das Erbe deiner Eltern kommen. Doch es soll ja noch Menschen mit Mitgefühl geben - selbst in Deutschland.

    Was derzeit in Deutschland und in Zukunft umso mehr an Pflegenotstand herrscht ist eine einzige Katastrophe. Nicht umsonst werden ja sogar nun Hilfskräfte aus den Philippinen angeheuert und viele Senioren wandern in Altersunterkünfte nach Thailand aus.
    Wer ist hier wohl fern ab vom Schuß? Wer etwas Kontakt zu Senioren hat, der weiß, was abgeht. Drama, Baby, Drama!

    Schon jetzt sollte man daher der EU auf Knien danken, dass wenigsten Polen kommen und bereit sind, günstig zu arbeiten. Welcher Deutsche ist denn bereit dazu???? Die schweben doch alle auf Wolke 7 und stehen für weniger als 10 EUR/h nicht auf. Die ganze Drecksarbeit machen die Ausländer doch nur, weil sich die Deutschen zu fein dazu sind. So siehst es doch in Wirklichkeit aus.
    Es sei ihnen ja auch gegönnt. Wer reich ist, soll ja auch seinen Luxus genießen dürfen. Und er soll ja auch billige Arbeitskräfte haben dürfen. Aber diese solltem mit Anstand behandelt werden und nicht ihnen die Schuld an allem Elend geben, den man sich selber einbrockt.

    Ohne EU findet jedenfalls der deutsche Normalbürger nicht jemanden, der ihm die Schuhe bindet. Das muss man dann schon selber machen.


    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    freie wohnsitz und jobwahl....sorry ,war zwar mal mehr buerokratisch,aber als deutscher konntest du das schon immer (umgekehrt
    natuerlich nicht fuer RU,BG,ua. in deutschland)
    Na ja, soooo einfach ist das nun auch nicht überall gewesen. Versuch doch mal in Länder zu ziehen und zu arbeiten, die nicht zur EU gehören (Schweiz, USA...). Da braucht man auch als Deutscher gewisse Voraussetzungen.
    Natürlich hat es ein Deutscher insgesamt schon viel einfacher in der Welt. Der Deutsche ist ja priviligiert. Daher gönnt er nun auch dem Griechen und anderen nicht, dass sie auch etwas vom Brot abgeben. Denn so ganz oben an der Nahrungspyramide zu stehen ist ja schon ganz toll.... Daran sollten die Deutschen mal lieber denken. Sie sind so reich und haben mehr als andere. D.h. sie stehen bereits oben auf dem Mount Everest und wollen trotzdem noch höher hinauf. Das geht aber leider nicht!!!

    Und man kann noch so viel Steine auf die anderen schmeißen, die ebenfalls hoch hinauf wollen. Manche trifft man, aber es lässt sich eben nicht vermeiden, dass andere auch mal den Gipfel erreichen. Warum auch nicht? Das nennt man Solidarität.
    Für Dutsche endet die Solidarität aber kleider an der Landesgrenze. Im Land sollen die Reichen ja alles schön an die Armen verteilen. Aber außerhalb sollen die Reichen (also die Deutschen) schön alles für sich behalten, hzw. die armen Länder sollen nicht von sich aus aufschließen dürfen. Welch Heuchelei und Dreistigkeit!
    Und dann wundert man sich noch darüber, dass andere Deutschland nicht lieb haben....
    Wenn Deutschland eine Person wäre, würde ich den in den Wind schießen, weil er mir absolut zu falsch wäre.

    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    das frage mal die 9,500.000 leistungsbezieher ob die profitiert haben, dazu kommen die vielen de in minder bezahlte jobs gewechselt haben.
    Du bist echt witzig. Die Leistungsbezieher profitieren doch schon deshalb, weil sie "Leistungen" erhalten. Schau dir doch mal die 197 Nationen in der Welt mal an. Wieviel davon zahlen denn überhaupt Sozialleistungen? Und wieviele in einem solch hohen Umfang? Das Ergebnis ist SEHR überschaubar. Die Summe der fast 10 Millionen Bezieher muss ja erstmal aufgebracht werden. Das schafft die arbeitende Bevlkerung TROTZ der immer härteren internationalen Konkurrenz und u.a. wegen des Euros immer noch. Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für alle H4-Bezieher.

    Aber anstatt darüber dankbar zu sein, dass man Geld bekommt, ohne arbeiten zu müssen, will man immer noch MEHR MEHR MEHR...
    Man ist niemals zufrieden, dankbar oder demütig. Nein, man ist gierig. Genau das, was man immer den Reichen und Bankern vorwirft. Auch hier zeigt sich wieder die Doppelmoral und die Heuchelei - das wahre Gesicht der Deutschen.

    Selbst Griechenland und Zypern können immer noch Sozialleistungen zahlen. Zwar nicht mehr in dem Umfang wie früher, aber trotzdem mehr als die meisten Länder der Welt. Was hie genmacvht wird ist jammern auf höchstem Niveau. So, als wenn Bayern München im CL-Finale gegen BvB verlieren sollte. dann wird auch wieder von Krise gesprochen werden.

    Mir geht dieses Luxus-Jammern mächtig auf dem Keks. Milliarden Menschen müssen wirklich täglich ums Überleben kämpfen und die Deutschen beklagen sich, dass sie für eine Zahnbehandlung etwas dazu geben müssen. Was ist das nur für ein fieser Charakter? Absolute Mega-Überheblichkeit und eine Respektlosigkeit gegenüber der Welt sondergleichen!

  5. #1794
    Avatar von tuxluchs

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    Na endlich ist Knarf mit seiner Meinung Regierungskonform, Merkelschen wäre zu Tränen gerührt wenn sie das wüsste.

  6. #1795
    EO
    Avatar von EO

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    Ich beziehe mich auf die Antwort von Knarf hier drüber.Es ist ja wohl deine Meinung,die du da abgibst.Aber da muss ich sagen,fürchterlich was ich da lese,um es gelinde auszudrücken.Und ich sage es nochmal ,als Beispiel für vieles andre was hier los ist.Ich fahre zum Beispiel als Frührentner Behinderte Menschen der Caritaseinrichtungen.Warum mache ich das?.1stens:weil ich 400 Euros zur wenigen Rente dazu bekomme.2tens:Für mein Seelenheil.Ich tue noch was sinnvolles.Warum arbeiten statistisch jeder 2te oder 4te Rentner dazu.Nicht nur weil "die alten "noch wollen?.Zum größten Teil,weil sie noch müssen.Weil das Geld nicht reicht.Thema Stundenlohn.Wenn ich mich mit externen Pflegerinnen aus den Pflegediensten unterhalte,höre ich immer im Monat ca.220-260 Stunden.Und den Pauschallohn oder niedrigen Stundenlohn.Alle selbständigen Pflegedienste stehen unter Konkurrenzkampf und den daraus resultierenden Druck.Entweder muss der Arbeitssuchende mitmachen(wohl oder übel)oder er muss vom Amt Sanktionen fürchten.Wie kann man Aufträge bekommen in der Branche?indem man unter Preis geht.Die Pfleger haben pro Tag und jeweilige Zeit für den Kunden.Wenn dann noch Stau in der Stadt ist.Kommen die schon ins rotieren.Stress pur.Viele unzufrieden.Oh-dann geh doch woanders hin?ne , da ist es genauso.Wenn dann noch wie gewollt Pflegeleute aus dem Osten(Polen z.b.)dazu kommen,geraten alle weiter unter Druck.evtl gehen die Löhne weiter runter.Also Fazit:Weiter so für weniger Stundenlohn.Wer wenig verdient kann sich keine (Riesterrente)oder was andres leisten.Das heisst auch ,daß wir hier uns Armutsrentner der Zukunft schaffen.jetzt haben wir doch Jahr für Jahr immer mehr Aufstocker.Warum ist den Deutschland Inder Krise gut daraus gekommen.Weil die Weichen Jahre vorher gestellt wurden. Durch die Arbeitsmarktreform Hartz4.Damals hieß es"Deutsche Arbeit muss billiger werden".Was hieß das denn genau?.Warum gibt es denn Löhne von 3,60 Euro usw.Warum will die Regierung keinen Mindestlohn?.Dann heisst es Richtung Europa.die andren Staaten können sich an Deutschland ein Beispiel nehmen?und genauso handeln?.Was glaubst du wäre los in den andren Ländern ,wenn man Hartz4 dort nachmachen würde.Ich behaupte:Wir sind in Deutschland auf dem American Way light.Die Preise steigen wie wahnsinnig.egal ob Lebensmittel oder Energie.Wir haben noch Verbrauchersendungen,die uns aufklären und aufdecken.Nun mal die Kartoffelmafia,dann die Energiemafia,Zuckermafia usw. So und jetzt schauen wir nach Thailand.dort wird auch alles teuerer.Obwohl es dort auch in Branchen den gesetzlichen Mindestlohn gibt,müssen die Menschen auch ihre Rechnungen bezahlen.Das Leben ist teuer geworden, und viel Thais verstehen es auch nicht.Was glaubst du denn ,passiert, wenn die Grenzen und der Arbeitmarkt geöffnet werden wie in Europa. Das wird ne moderne Volkswanderung.Die unterentwickelten Länder verlieren ihre Leute,weil die sich ausmalen z.b in Thailand arbeiten zu können.Löhne geraten unter Druck.Das gleiche wie in Europa entsteht.Aber grundsätzlich zählt wohl der FDP Gedanke"Freiheit,Freizügigkeit und Marktwirtschaft". Also ich bin absolut nicht deiner Meinung .

  7. #1796
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Na endlich ist Knarf mit seiner Meinung Regierungskonform, Merkelschen wäre zu Tränen gerührt wenn sie das wüsste.
    Unsere Meiunungen sind aber sehr eingegrenzt identisch. Vor allem unterscheidet uns etwas Wesentliches: die Merkelregierung ineteressiert nur das Wohl der Deutschen, mich das Wohl aller Lebewesen im Universum (worunter auch die Deutschen fallen).

    Und uns unterscheidet auch, dass die Merkelregierung glaubt, sie käme mit dem jetzigen Mischmasch aus halbherziger Marktwirtschaft und Kommunismus-Ansätzen auch weiterhin klar - oder auch mit dem Schulsystem, Rente, Pflege, Krankheitssystem etc.

    Also es gibt da noch ganz erhebliche Differenzen. Aber aus Versehen gibt es eben auch identische Meinungen wie beim Euro, weil sich eben die Vorteile für Deutsche in diesem Fall mit dem Vorteil aller Europäer decken. Kommt nur leider zu selten vor.

  8. #1797
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von EO Beitrag anzeigen
    .Und ich sage es nochmal ,als Beispiel für vieles andre was hier los ist.
    Also, es ist dich nicht so, dass ich das, was du als Beispiel nennst, nicht registriere. Wie auch bei der Ausländerkriminalität und vielen anderen Dingen weiß ich sehr wohl, was in Deutschland so abgeht, auch wenn ich selten in Deutschland vor Ort bin.
    Ich habe aber genügend Verwandte, die auch sehr hart am Limit mit ihrer Rente leben.

    Das sind die Fakten, die ich nicht abstreite. Und unterscheidet nur, wenn es um Ursachen, Lösungen und die relative Empfindung der Situation geht.
    Wenn jemand vorher 3000 EUR im Monat verdient hat und plötzlich nur noch mit 1000 EUR Rente auskommen muss (um einfach mal einn fiktives Beispiel zu nehmen), dann fühlt derjenige sich plötzlich arm und fürchtet, nicht überleben zu können.
    Nehmen wir aber mal an, jemand hat einige Jahre mit 500 EUR auskommen müssen und erhält plötzlich 1000 EUR. Dann fühlt der sich plötzlich reich und schwelgt im Luxus.
    Es ist aber für beide dieselbe Summe.
    Der Unterschied ist nur, dass der eine von oben nach unten fällt und der andere von unten nach oben gelangt.
    Das ist ein ganz einfacher psychologischer Effekt!

    Und diese psychische Behinderung kann jeder selbst für sich selbst abschalten! Indem man einfach vergisst, von wo man kommt und ganz einfach nur die jetzige Situation sieht. Und plötzlich kann man eben auch mit 1000 EUR ganz gut klarkommen.

    Oder nehmen wir mal an, letztes Jahr wäre gerade der Weltkrieg beendet worden und alles hätte in Schutt und Asche gelegen. Dann wäre man doch wahrlich hochzufrieden mit dem, was man jetzt hat.

    Es ist einfach der falsch Erwartungsdruck, der natürlich auch immer von der Politik forciert wird: es muss immer alles besser werden, immer müssen Gewinne steigen. Blödsinn. Wenn man den Status der Zufriedenheit erreicht hat, dann kann auch Stillstand herrschen und man kann das Leben genießen. Viele haben aber diesen Status übertroffen und sind nun gefallen und füllen sich sauschlecht. Da kann ich nur sagen: selber Schuld.

    Es wäre z.B. gut, wenn man sich irgendwann mal den Status einer Zufriedenheit selbst setzt, am besten finanziell. Also mit welchem monatlichen Einkommen kann man gut leben? Diesen Wert hängt man sich dann an die Wand. Erzielt man irgendwann mehr, kann man sich freuen. Fällt man irgendwan runter, bleibt aber mind. bei diesem Wert sollte man sich auch freuen!
    Erst wenn es unter die Marke geht und keine Reserven angespart hat, wird es kritisch. Daher sollte man auch keine utopische Marke setzen.
    Ich bin mir sicher, dass über 95% der Bevölkerung immer über dieser Marke bleiben. Es sei denn, sie führen ein solch ungebändigtes Leben und schmeißen nur mit Geld so um sich. Ich spreche also nur von einigermaßen verantwortungsbewussten Menschen.

    Wirklich arm ist also niemand in Deutschland. Es geht nur um gefühlte Armut. Und die kann man behandeln.

    Was den ameruican way of life angeht bin ich ja ein Befürworter der freien Marktwirtschaft. Denn nur die findet den besten Weg für alle. Denn dadurch können die Preise nicht zu hoch werden. Und die Arbeitskräfte können nicht ausgenutzt werden. Aber die sozialistische Regierung verhindert ja den natürlichen Weg der Ausgewogenheit.

    Und was deine befürchtete Volkswanderung angeht: ja, warum auch nicht. Es hat früher schon immer Wanderungen gegeben. Sowohl die Thais als auch die Deutschen stammen ja ursprünglich aus Afrika und sind in ihre jetzige Länder ausgewandert. Jeder soll dort wohnen und arbeiten, wo er sich wohlfühlt. Durch die heutigen Verkehrsmittel ist das ja auch einfach geworden.

  9. #1798
    Avatar von strike

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    Hab mich einfach nochmal ein wenig orientiert.
    Mit dem richtigen und wahren Glauben kann einen einfach nichts irritieren.



    "Der Euro ist der Triumph eines Symbols über die Substanz."
    Paul Krugman, Nobelpreisträger und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University, Mai 2001

    "Der Euro ist nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg. Er wirkt auch weit über den Rahmen der Geldpolitik hinaus. Heute zahlen etwa 320 Millionen Menschen mit der gleichen Währung. Damit teilen sie etwas Alltägliches. Das stiftet Identität. So ist der Euro auch Symbol und Motor des Zusammenwachsens und Zusammenlebens in Europa."
    Angela Merkel, Bundeskanzlerin. Rede zum 10. Jahrestag der EZB, 3. Juni 2008

    "Der Euro wird kommen, aber er wird keinen Bestand haben"
    Der damalige Fed-Chef Alan Greenspan in der International Herald Tribune, 2. Mai1997

    "Der Euroraum ist insgesamt bedeutend stabiler als viele der einzelnen Mitgliedstaaten vor der Einführung des Euro. Der Euroraum ist ein Unterpfand der Stabilität."
    Jean-Claude Trichet, ehemaliger Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Rede auf der Konferenz zum zehnjährigen Jubiläum des Euro, 10. Juli 2008

    "Der Euro ist eine kränkelnde Frühgeburt."
    Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder im Wahlkampf 1998

    "Der Euro ist dazu bestimmt, eine schwache Währung zu sein."
    George Soros, Großinvestor und Präsident von Soros Fund Management, März 1999

    "Der Euro wird zum Symbol der Wirtschaftskrise."
    Die Ökonomen Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider, Wilhelm Hankel und Joachim Starbatty, die vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die die Einführung des Euro geklagt hatten, 26. Dezember 2001

  10. #1799
    Avatar von joachimroehl

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    DSC04585.jpg

    Die meisten Deutschen, die heute über mindere Altersbezüge jammern, können sich noch an Norbert Blüms Sätze von der sicheren Rente erinnern, wurden in den Medien jahrzehntelang informiert über die schrumpfende Alterspyramide, sind aber erstaunlicherweise nicht gewillt etwas für ihre eigene Zukunft beiseite zu legen. Ein nicht uneigennütziges Trommelfeuer von Banken/Versicherungen zu privaten Kapitalsparplänen, betrieblicher Altersvorsorge, Steuervorteile, Förderung von Wohneigentum .... nirgendwo in Europa wohnen soviel Menschen abhängig zur Miete und selbst bei der Eigentumsbildung im Ausland winken die meisten nur angstvoll ab. Mir unverständlich, zumal jeder Reisbauer eine Hütte sein eigen nennen kann und mit Kindern sein Alter finanziert.

  11. #1800
    Avatar von strike

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    Für ein Haus zum Kaufpreis von 250.000,00 Euro - in den Grossraeumen Stuttgart, Muenchen, Duesseldorf, Hamburg, Berlin oder Rhein-Main ist man da sicher schnell beim Doppelten! - kommen mal eben 26.901,00 Euro Nebenkosten dazu:

    Maklergebühr: 9.375,00 Euro
    Grundbuchkosten: 1.008,00 Euro
    Notarkosten: 1.790,00 Euro
    MwSt. für Notarkosten: 340,10 Euro
    Gesamtkosten: 3.138,10 Euro
    Grunderwerbssteuer: 11.250,00 Euro

    Ein wenig was ins Haus stellen und ein etwas komfortableres Auto als eine DACIA oder LADA wird man auch noch wollen und so weiter und sofort.
    Wie war das aktuelle Durchschnittseinkommen, wo fängt der Mittelstand an?

    Der deutsche Mittelstand startet bei 1.500,00 Euro brutto, das durchschnittliche Einkommen liegt bei ca. 2.700,00 Euro brutto.

    Da bleibt so richtig viel Luft fuer Immobilien und Lebensversicherungen .......

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