Seite 170 von 244 ErsteErste ... 70120160168169170171172180220 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.691 bis 1.700 von 2438

Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.437 Antworten · 173.468 Aufrufe

  1. #1691
    carsten
    Avatar von carsten
    Warum sollten auch die Geldanlagen der Spekulanten und Vermögenden ständig vom Steuerzahler abgesichert werden?
    Finde die Entscheidung der NL-Regierung vollkommen richtig, noch dazu betrifft es lt. Artikel ja ausschliesslich nachrangige Anleihen, die ja generell höheres Ausfallrisiko haben.

    Und der Kleinsparer, der seine max. 100.000 Kröten (EUR) auf Sparkonten hat, der wird ja weiterhin über die europäischen Einlagensicherungsfonds vor Kapitalverlust geschützt (im Pleitefall der Bank dann durch den Steuerzahler).

    Mehr als recht und billig, finde ich.

  2.  
    Anzeige
  3. #1692
    Avatar von funnygirlx

    Registriert seit
    21.09.2011
    Beiträge
    2.510
    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    Europa enteignet erstmals die Gläubiger einer Bank

    Die niederländische Regierung hat über Nacht Anleihen der Bank SNS für wertlos erklärt.
    Das System des billigen Geldes mitsamt der Billiarden-Dollar Blase bei den Derivaten und der masslosen Überschuldung kann nur so enden wie in obigem Beispiel.
    resci
    Das System waere schon so geeendet, wenn Sie nicht eingegriffen haetten. Dann waeren grosse teile der banken zusammengebrochen,seit 2006 , gefolgt von reiner rezession, und heute 5 jahre spaeter, waere das bankensytem gereinigt,staerker,kleiner und sicherer, und waeren am anfang eines neuen aufschwungs auf soliden beinen.

    So aber, ist die zukunft dunkelschwarz ohne aussichten auf besserung, die fatalen folgen werden erst noch kommen. So was gab es nicht in der Geschichte und ist ein Verbrechen ohne gleichen. Die Banken haetten seit anfang der krise nicht gestuetzt werden duerfen. Man haette Anleihenglaeubiger der Banken ,nicht Geld der Steuerzahler geben duerfen, sondern das aktienkapital in deren haende geben muessen, und die alt -aktieneigner enteignen muessen bzw durch die KE ihre anteile verwaessern lassen.
    Was hier aber geschieht , ist durch die Gelder wo der Steuerzahler zahlt, das Spekulantentum zu bereichern.
    Ein Fehlgedanke ist auch, das Deutschland oder Frankreich den Sueden stuetzt, zz gehen alle zahlungen an die suedbanken zurueck an Glaeubiger ( spekulanten ) aus DE +FR , das heisst diese summen stuetzen den norden europas. Da jetzt die schulden der suedbanken , versattlicht wurden ( garantien steuerzahler) werden diese laender ganz ausgeblutet , mit der unausweichlichen folge, das am ende die staaten nicht zahlen koennen, und dann erst kommt der Bummerang in den Norden, und reisst mit Gewalt alles nieder.

    Also bisher waren alle zahlungen eigentlich nur hilfen fuer den nordeuopaeischen bankensektor/spekulanten und laender.

    In Spanien macht man gerade die gleichen fehler wie in GR+IR, man garantiert zb.fuer Bankia ( das groesste verbrecherkonglomerat in spanien) , und wohin gehen die milliarden , natuerlich nach DE+Fr an Anlagefirmen der Postbank,deuustcebank,allianz und co.
    Der Spanische Wirtschaftsminister ist ein Clown hoch drei, richtig waere, wenn der Bankia pleite gehen laesst, und die glaeubiger mit neuen aktien der bankia bedient, also die alteigentuemer durch verwaesserung enteignet, und die neunen besitzer koennen ja uber kurz oder lang mit glueck via den aktien ihr geld wiederbekommen. Nein pro staatsbuerger Spaniens zahlt jeder ,alleine nur fuer bankia mit 2500.- vom baby bis zum greis , einschl. der 25% arbeistlosen .
    Man sagt immer wenn die banken zusammenbrechen dann........... falsch weder ist das bewiessen , noch brechen alle zusammen. ohne zahlungen reinigt sich das system selber mit der zeit.

    Und so, kein Ende in sicht. Ich hoffe der Bunga Bunga Party Mann aus Italien , bringt europa so zum wackeln, das endlich der richtige weg eingeschlagen wird, und das system gereinigt wird, auch wenn es 5 jahre schmerzhaft ist.........dannach ist zumindest an einen aufschwung zu denken. Berlousconi, koennte Italien vor dem ausbluten schuetzen , jedoch zweifele ich auch an ihn, weil ich denke er nuetzt dies nur populistich aus. zumindest eine bessere alternative fuer italien,als der regierende dreck in IT+ES+GR , die merkels schutz der spekulanten und der nordeurop. wirtschaft mittragen im eigenintresse , ohne an die laender und Menschen zu denken.

    Die Nordeueop wirtschaften, haben von dem aufschwung in suedeuropa durch den euro ,masssiv profitiert, die nordeurop. spekulanten, haben massiv spekuliert ( spekuliert bedeutet Gewinne machen koennen ,aber auch die verluste daraus tragen ) , massiv gewonnen, und sollten jetzt auch gerade stehen fuer die verlsute.........................

    ohne einer systemreinigung und entspr schuldenschnitten/bankpleiten gibt es keinen aufschwung, und das Geruecht das alle banken pleite gehen , ist unwahr, denn es gibt auch gesunde unabhaengige banken

  4. #1693
    Avatar von Hermann2

    Registriert seit
    05.02.2012
    Beiträge
    4.576
    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    hier kann man sehen was auch dem deutschen Sparer bald blühen wird.

    .Niederlande : Europa enteignet erstmals die Gläubiger einer Bank - Nachrichten Geld - DIE WELT
    resci
    Ich finde es vollkommen richtig und hätte schon bisher gemacht werden müssen!
    In der Zukunft wird es hoffentlich ähnlich gemacht!

    WEiter unten in diesem Bericht:

    Sparkunden blieben ebenso verschont wie die Besitzer von erstrangigen Anleihen, im Finanzjargon "senior" genannt. Die Enteignung trifft nur nachrangige Anleihen, die prinzipiell immer mit einem höheren Ausfallrisiko behaftet sind und dafür auch eine höhere Verzinsung versprechen.
    Diese Anleihen wären ohnehin wertlos gewesen, wenn der Staat nicht eingegriffen hätte und die Bank in die Pleite gerutscht wäre,...

    Endlich nicht mehr: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!

  5. #1694
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    6.956
    ich glaube, nein ich weiss, hier liegt die größte Gefahr für uns alle. Aber die wenigsten wissen, was da getrieben wird.

    Ich zitiere mal aus MMNews


    OTC-Derivate: Die Trillionen-Bombe
    28.02.2013
    Laut Bank Of International Settlement (BIS) schlummern in den Bankbilanzen derzeit inoffizielle (OTC) Derivate-Positionen in Höhe von 639 Billionen (US=Trillions) Dollar. Billionen, Billiarden oder Trillionen - wer zählt noch die Nullen?

    von Artur P. Schmidt
    Die Zahlen sind offiziell und sie wurden von der "Zentralbank der Zentralbanken" veröffentlicht, der BIS (Bank of International Settlement, Basel): 639 Billionen OTC Derivate-Positionen schlummern per letztes Jahr in den Bank-Bilanzen. Ein globales Derivaten-Kartenhaus, das jederzeit einstürzen kann.
    Unreguliert gezockt wird auf alles, was sich bewegt. Zinsen, Kredite, CDS, Währungen, Aktien, Volas, Aufstieg und Abstieg. Die Frage ist natürlich nur, ob die Marktteilnehmer noch ernsthaft daran glauben, ob im Krisenfall der Counterpart überhaupt noch in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen.
    So hatte zu Beginn der Krise allein die US-Bank JPMorgan angeblich 90 Billionen Derivate in der Bilanz. Damit offenbart JPM besser als jedes andere Unternehmen das gigantische Schuldenbabylon, welches in den USA in den letzten Jahrzehnten aufgetürmt wurde. Es besitzt aktuell wahrscheinlich etwa 11 % des gesamten weltweiten Derivatevolumens. Da müsste die Fed schon ganz weit ausholen, um JPM zu retten. Ähnliches gilt natürlich auch für alle andere Banken - auch für die Deutsche Bank und die Commerzbank.
    Die Situation am OTC-Derivate-Markt scheint außer Kontrolle zu laufen. So betonte unlängst Myron Scholes, der „Vater“ der Finanzderivate, der 1997 einen Wirtschaftsnobelpreis für seine Erfindung des Optionen-Modells erhalten hat, dass der Handel mit Derivaten und Credit Default Swaps jetzt so gefährlich außer Kontrolle geraten ist, dass die zuständigen Behörden diesen Markt „auffliegen“ lassen müssen. So wird von ihm nichts anderes verlangt, als den gesamten Handel mit außerbörslichen Derivaten (OTC-Handel) komplett einzustellen. Fakt ist: die meist nicht-öffentlichen und unregulierten globalen Derivate-Positionen sind ein Risiko, dessen Auswirkungen auch von Experten kaum beachtet wird und mit der Zeit zwangsläufig zum einem nie dagewesen Crash führen wird. Ausgelöst werden könnte ein solcher Hypercrash durch die Billionen-Derivate-Zeitbombe, die nach wie vor in den Märkten tickt und die es in den letzten 20 Jahren Amerika erlaubte, auf Kosten aller anderer Nationen durch Schuldenmachen immer weiter zu wachsen.

    Auf jeden US-Dollar Wachstum, der in den USA erzeugt wird, kommen heute 4 USD neue Schulden, gegenfinanziert durch ein gigantisches Ponzi-Schema, dass alles bisher da gewesene in der Weltgeschichte in den Schatten stellt.

    Wenn diese Peta-Finanzbombe (1 Peta = 10 15 = 1 Billiarde), platzt, dann wird nichts mehr so sein als zuvor. Kein Bailout der Weltmacht, keine Konjunkturprogramme der Regierungen können den Zusammenbruch dieses Kartenhauses stoppen. Gegen dieses Crash-Szenario wirkt der Aktiencrash von 1987 geradezu wie eine Mini-Korrektur.

    Diese Blase hat das Potential nicht nur die USA, sondern die gesamte Welt in eine Depression ungeahnten Ausmaßes zu stürzen, eine Hyper-Depression.

    Doch was sind Derivate eigentlich? Derivate sind im Prinzip nichts anderes als Wetten. Wenn das gesamte Derivatewettbüro kollabiert, dann werden die meisten dieser Lotterielose wertlos verfallen.

    Die Luftbuchungen ohne realen Wert sind so gigantisch, dass einem vor diesem Kollaps langfristig nur noch Edelmetalle schützen können, wobei nicht sicher ist, dass bei einem derart gigantischen Schieflage der Be


    (ich geb zu, ich misch da auch schon 20 Jahre mit)


    resci

  6. #1695
    Avatar von funnygirlx

    Registriert seit
    21.09.2011
    Beiträge
    2.510
    @resi

    ja,in den USA sieht es noch schlimmer ausals in Europa,nur das thema ist was unter dem tisch, die usa danken es.

    aber wer weiss hier schon was.....wer hat sich schon mal ausfuehrlich damit beschaeftigt,auser den headlines von bild und co....

    die uns im moment in den medien verkaufen wollen, das wir den suedlaendern helfen wollen , obwohl es hilfen fuer unsere banekn am ende sind..................

    ja,die seite der B.I.S ist interessant, und gibt mehr aufschluesse,als die seiten der ezb oder eurostat

    Derivate und aenliches ,ist ja am ende der ausloeser auch hier in europa, ob JPm wirklich nur 90bio hat,sollten mehr sein

  7. #1696
    Avatar von Nokhu

    Registriert seit
    09.06.2002
    Beiträge
    7.841
    Investition des noch nicht durch die Banken verbrannten Vermögens in die drei wichtigsten Krisenmetalle:
    Gold, Stahl und Blei!
    ————–
    Und Freizeit: Nur ausgegebenes Geld kann nicht mehr kaputt gehen!

  8. #1697
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Blasen bleiben so lange bestehen, bis sie jemand zersticht. Das geschieht i.d.R. durch Panikmeldungen.
    Solange niemand die Blase berührt bleibt sie auch bestehen. Soll heißen: einfach keine Panikmeldungen ausgeben und schon läuft alles perfekt. Also ist nicht die Blase das Problem, sondern nur die Furcht davor! A

    lso lasst die Blasen doch in Ruhe und freut euch über die innovative Geldschöpfung. Denn das bieten Gold etc. eben nicht. Zudem: was passiert, wenn man z.B. auf dem Mars riesige mengen von Gold findet. Wieviel wird das Gold dann noch wert sein? Also ist alles zerbrechlich, nicht nur Blasen, sondern eben auch Metalle, Immobilien usw. Selbst das eigene Leben kann vergänglich sein - trotz Reichtums.

  9. #1698

  10. #1699
    Avatar von franky_23

    Registriert seit
    25.01.2009
    Beiträge
    8.731
    Zitat Zitat von schimi Beitrag anzeigen
    es gibt keine Alternativen zu Aktien:
    Viele erinnern sich an die Statements von "Experten" zur new economy, zu den Ratings, den Aktienverläufen, zu fondgebundenen Lebensversicherungen und anderen Anlagestrategien.

    Da kommt jetzt jemand daher und erklärt Aktien alternativlos, zu einem Zeitpunkt als der Dow nahe einem Allzeithoch ist, der DAX im letzten Jahr massiv gestiegen ist.

    Der ein oder andere wird sich fragen, was für ein Werbegag nun wieder anläuft.

  11. #1700
    Avatar von funnygirlx

    Registriert seit
    21.09.2011
    Beiträge
    2.510
    in einer hyperinflation, sind natuerlich aktien das wahre, sie werden um tasuend von % steigen, jedoch wird man real hierbei auch geld verlieren ( siehe histor.bsp.de.tk und zultezt simbabve +50.000% in usd aber -99%)

    in einer massvollen inflation bei wachstum , ja da ist das gut. denn wachstum und inflation foerdern die gewinnw.

    jedoch sind beide szennarien unwahrscheinlich. Infltation, wenn die scheisse platzt? nein, da deflationiert sich eher alles- bei gleicheitig fakkenden BIPs--- Gift fuer aktien.

    zz steigen aktien nicht, weil sie so billig sind ( EK kapiatalquoten sind nicht krisenfaehig), sondern sie steigen ,mangels alternativen.

    ZZ gibt es keine todsicheren anlagen, bis man weiss wohin das fahrwasser geht ,also was einschneidendes passiert.

Ähnliche Themen

  1. Ticket Deutschland - Thailand bei 1000 Euro
    Von MenM im Forum Touristik
    Antworten: 67
    Letzter Beitrag: 15.12.12, 00:03
  2. Baht in Euro in Deutschland umtauschen?
    Von JayNonthaburi im Forum Treffpunkt
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 14.09.12, 00:28
  3. Deutschland - raus dem Euro?
    Von strike im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 179
    Letzter Beitrag: 10.08.12, 15:38
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.05.09, 10:45