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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.434 Antworten · 169.791 Aufrufe

  1. #1621
    Avatar von Derk

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Find ich interessant, wenn unsere regierenden "Eier" hätten, würden sie dieses mit Target2 usw..... aufrechnen lassen, ist eh nix mehr an Geld mehr zu verlieren, und danach ein paar der Journaille in G. zu bezahlen , daß das Volk dort mitbekommt was Frechheit kostet. Man beisst nicht in die Hand, die ein füttert.
    Die Griechen werden doch gar nicht von den Deutschen "gefüttert", das Geld landet doch wieder bei den Banken ausserhalb Griechenlands.
    Die Griechen haben davon nur ein paar mehr Sparverordnungen und weniger Geld in der Tasche...

    Bye,
    Derk

  2.  
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  3. #1622
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Wovon träumst Du, natürlich nicht.
    Ist denn die Schweiz zwangsläufig abhängig von der EZB oder China, Japan, Thailand...?
    Ich sage nicht, dass ich das gut finden würde, aber wenn Deutschland unbedingt wieder das alleinige Sagen haben will, kann es sich ja durchaus von EU, NATO und anderen Organisationen lösen.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Etwas Kontrolle zur Wahrung des sozialen Friedens ist nötig, oder hast Du 1933 vergessen?
    Es gab ja vorher schon so etwas wie Sozialstaat, staatliche kontrollierte Marktwirschaft etc.
    Die Frage muss daher anders gestellt werden: wäre es mit einem freien Markt ohne staatlichen Einfluß überhaupt zu einem sozialen Unfrieden damals gekommen und somit zur ....herrschaft und dem Krieg?

    Wenn es heute sozialen Frieden geben würde, würde ich ja sagen, dass das ein Beleg wäre, dass staatliche Kontrolle sinnvoll sei. Doch ich spüre nur eine große Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, zwischen Politikern und Bürgern, zwischen Nachbarn, zwischen Deutschen und Ausländern. Soziales Verhalten ist doch praktisch komplett nicht mehr verhanden. Neid, Geiz, Angst und Haß dominieren. Der soziale Unfrieden ist doch schon längst tief in der Gesellschaft verankert. Dass dieser Zustand eher zu Frust und Dummheit statt zu Wutausbrüchen geführt hat, ist vielleicht der Verdienst der staatlichen Kontrolle.
    Aber ist ein totes Leben viel besser als der Fall in die Tiefe, um danach mit neuen Erkennntnisse gestärkt wieder aufzuwachen?

    Es gab noch nie freie Marktwirtschaft. Daher kann ich meine These leider nicht belegen. Ich vermute nur aus der Logik heraus, dass sich durch Freiheit das soziale Empfinden wesentlich verstärkt wird. Automatisch - ohne Führung. Leider traut sich ja niemand, das mal auszuprobieren. Stattdessen immer wieder dieselben sozialistischen Wiederholungen, die ja nun schon mehrmals gescheitert sind. Leider! Die sind zwar in der Theorie gut gemeint, doch das Wesen des Menschen ist eben anders gepolt. Soziales Verhalten entsteht durch innere Eingebung und nicht durch Zwang.
    Das ist wie bei einer Verkäuferin, die ihre Kunden anlächeln soll, aber insgeheim denkt "Was bist du denn für ein A....".

  4. #1623
    Avatar von strike

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    Egal ob das russische, chinesische oder syrische Euro sind: daran sollte die Rettung Zyperns nicht scheitern!

    Euro-Krise: Zypern-Hilfe würde russisches Schwarzgeld retten - Wirtschaftspolitik - FAZ

  5. #1624
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von Derk Beitrag anzeigen
    Die Griechen werden doch gar nicht von den Deutschen "gefüttert", das Geld landet doch wieder bei den Banken ausserhalb Griechenlands.
    Die Griechen haben davon nur ein paar mehr Sparverordnungen und weniger Geld in der Tasche...

    Bye,
    Derk
    Die Grichen ,Spanier,oder sonstigen Normalbuerger haben garnichts davon. Es wird in den Laendern auch mit den hilfen KEINEN aufschwung geben, weder dieses noch in den naechsten Jahren.
    Grund ...weder produktion noch tourismus,die hauptsektoren, koennen unter diesen kosten mit der harten waehrung sowie den ganzen eu vorschriften , kostenguenstig produzieren, da meist famillienbetriebe mit produkten im mittelsegment ( kann man ueberall produzieren ,und es ist nur eine kostenfrage)
    aufgrund der steigenden steuern und sinkenden realeinkommen, geparrt mit ueber 50% jugendarbeitslosigkeit, faellt ebenso der konsum wie auch in den folgejahren die steuereinnahmen.
    DIese verdammten Mistaffen , von Banken,Grossinustriellen,und Politikern ,einschl. Merkel, erzaehlen den " Normalos" das es ohne euro nicht geht, das ist heuchelei und verarsche . Eine ausbeutung zu gunsten der banken und des grosskapitals , ein verbrechen an den nationen.
    Aus deutscher sicht , mag es vielleicht noch sinn haben ,den euro zu erhalten, denn bei einem zerfall, waere deutschland am haertesten betroffen.
    deshalb auch die lobyarbeit der deutschen regierung zum erhalt des euros.
    fuer die suedlaender gilt , insbesondere portugal,spanien und griechenland und ggf italien.
    EIN AUSSTIEG RECHNET SICH FUER 90% der Bevoelkerung unter folegnden Voraussetzungen
    - streichung aller affengesetze der letzten 10 jahre ( waren so und so nur 5% sinnvoll)
    -stop aller zahlungen an banken , verstattlichung systemrelevanter teile der banken bzw kontrolle der aktien, der rest macht dicht
    - stop aller zahlungen fuer anleihen und bonds im ausland, anschl. haircut ( wie argentinien)
    - einfuehrung einer neuen schwachwaehrung
    - steuersenkungen ( wie in asien nach der aisenkrise )
    - umwandlung aller inlandsbezogenen kredite in euro in die neue waehrung zu festzinsen
    Folge // innerhalb von 3 jahren werten die waehrungen stark ab, die REAL SCHULDEN fallen somit stark, die industire und tourismus kann aufgrund der schwachen waehrung teilweisse ihre konkurenzfaehigkeit wiedererlangen, nach 3jahren werden wieder arbeitsplaetze kommen , die NOMINAL einkommen stark steigen ( nicht REAL !!), durch die stark steigenden nomianleinkommen verringern sich die REALschulden der Buerger. Die Infaltion und die schwache waehrung helfen dabei die importe zu senken , und die handelsbilanz ins positive zu druecken.

    was soll den ein buerger , mit einem haufen sculden beim euroaustritt verlieren , er kann nur gewinnen, verlierer sind die banken,grosskapital und politischen eliten, dazu zaehlen aber 90% nicht.
    auch das Kapital kehrt in diese laender zurueck,sobald sich die lage stabiliesiert. man hat es in argentinien gesehen und anderswo.
    jeder idiot in der eurozone haftet mit bis zu 25000 euro fuer diese nichtsnutzigen banken, mit dem affigen wort systemrelevanz....................

    aber wir haben ja bereits die eurogentforce die den willen der dreckigen bande von politikern helfen wird, das euro unc co bis aufs letzte erhalten bleibt, eine einheit gegruendet mit dem recht im inneren eingreifen zu koennen , und das ohne genehmigung der jeweiligen regierungen , eine militaerische einheit gegen das volk europas. ( www.eurogentfor.eu ) gegruendet von spanien,italien und anderen schwachlaendern ,,,,,,fuer was wohl???? - deutschland ist nicht mitglied bisher.

  6. #1625
    Avatar von Samuimike1

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    Heute abend wird auf WDR "Der grosse Euro Schwindel" gesendet.

    Der große Euro-Schwindel - Wenn jeder jeden täuscht - WDR Köln | programm.ARD.de

    In Thailand auch auf "Schöner Fernsehen.de" zu sehen

    online television, programme round-up, EPG, personal announcement

  7. #1626
    Avatar von strike

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    Kommentar: Der Schuldenschnitt in Griechenland wird teuer - SPIEGEL ONLINE

    Bin mal gespannt, ob die Experten hier - die uns ja erzaehlt haben, dass die Kredite fuer Griechenland zurueckgezahlt werden sowie massenhaft Zinsen fuers deutsche Volk abwerfen und damit Wohlstand und Zukunft der deutschen Nation sicherstellen - recht behalten oder dieser defaetistische Kommentar.

  8. #1627
    Avatar von Derk

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    Die sollen die Griechen endlich raus lassen.
    Nur so haben die eine Chance für den einfachen Bürger wieder ein lebenswertes Umfeld zu schaffen.
    Schuldenschnitt mit -70% - ok, wird nicht billig für die Steuerzahler und die dummen Politiker werden durchgewechselt, aber ändern wird sich nicht viel.
    Ausser vielleicht, Spanien, Portugal, Italien etc. wollen auch noch raus, weil bei denen auch endlich mal der Volkswillen gehört wird.
    Dann wird es "etwas teurer" und sowas wie den Euro gab es mal...

    Bye,
    Derk

  9. #1628
    Avatar von Cybersonic

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    Dafür. Griechenland kann nicht gehalten werden. Und darf es eigentlich auch nicht - rechtlich gesehen.
    Und wenn die Griechen raus sind, wird Slowenien folgen. Gerne auch Italien, Spanien, Portugal und via Volksentscheid vielleicht auch Irland?

    Mir entgeht der Sinn, warum wir einen Euro brauchen? Und das kann eigentlich nicht funktionieren, wolange wir nicht den Gedanken einer USA hinter stehen haben.

    Gern wieder die DM. Dann verdiene ich doppelt so viel und bezahle nur halb so viel. Auch ein guter Motor für den wirtschaftlichen Auftrieb.

  10. #1629
    Avatar von Jarga

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    Lasst mich dafür auch in Frieden.

    Klasse Beitrag @funnygirlx

    EIN AUSSTIEG RECHNET SICH FUER 90% der Bevoelkerung unter folgenden Voraussetzungen
    (...)

    Diese verdammten Mistaffen , von Banken, Grossinustriellen und Politikern, einschl. Merkel, erzaehlen den "Normalos" das es ohne Euro nicht geht, das ist heuchelei und verarsche .
    dagegen steht;#post192

    Es gibt nur einen vernünftigen Protest: das komplette System austauschen und neu aufbauen. Und da das fast niemand will, muss sich wohl jeder mit diesem Mist noch einige Zeit abfinden.
    Die Deutschen wollen es ja auch nicht anders.
    Roland Baaders Traum -Lasst mich dafür in Frieden-
    Schickt euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, eure Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei, eure Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, eure Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten.

  11. #1630
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Kommentar: Der Schuldenschnitt in Griechenland wird teuer - SPIEGEL ONLINE

    Bin mal gespannt, ob die Experten hier - die uns ja erzaehlt haben, dass die Kredite fuer Griechenland zurueckgezahlt werden sowie massenhaft Zinsen fuers deutsche Volk abwerfen und damit Wohlstand und Zukunft der deutschen Nation sicherstellen - recht behalten oder dieser defaetistische Kommentar.
    Wurde da u.a. von mir nicht i.d.R. gesagt, dass es bis zu dem damaligen Zeitpunkt noch keine Kosten verursachte? Sondern Deutschland Zinsgewinne verbuchte? Dass Deutschland - da ein sicherer Hafen - mit niedrigen Zinsen weitere Kosteneinsparungen im Staatshaushalt hat?

    Mit dem Bankrott gehen wird ja häufig auf die Südamerikaner abgestellt. Argentinien verstaatlicht z.B. eine Repsol Tochter. Deutsche Autofirmen müssen in gleichem Umfang Reis, Wein etc. exportieren wie sie Autos einführen. Ich wüsste nicht, dass dies lobenswerte Situationen für den Handel mit den europäischen Nachbarn wären.

    Wäre ein Schuldenschnitt im größeren Ausmaß gekommen, so hätten die großen Versicherer den Ausnahmefall erklärt und die Garantieverzinsung wäre dahin. So hat die Beschwichtigungspolitk eine Sozialisierung der Haftung herbeigeführt.

    strike, du wirst im Umkehrschluss auch nicht sagen können, wie sich nervöse Märkte entwickelt hätten, wie sich eine höchstwahrscheinlich auch für D eingetretene Rezession auf die Weltwirtschaft ausgewirkt hätte.

    Ein zentrales Problem ist, dass die Schulden mittlerweile sozialisiert sind. Soll man es Klientelpolitik nennen? Es gibt denke im gleichen Spiegel und in der SZ auch Berichte, dass Griechenland einen Überschuss (vor Zins und Tilgung) erwirtschaftet. Bisher wurde kaum was privatisiert, ... .

    Eine andere Option ist, z.B. Zentralbankgeld zum Refernzzinssatz o,75%, dann dürfte auch die Zinslast moderat werden. Die Tilgung wird einfach ähnlich wie einer Immobilie auf 30 Jahre gestreckt oder wie bei Deutschland, dass vor ein paar Jahren seine letzten Verbindlichkeiten aus dem 1. Weltkrieg getilgt hat. Bei größeren strukturellen Überschüssen ist eine zusätzliche przentuale Sondertilgung der günstigen Kredite Pflicht.

    Denkbar, dass Griechenland für die Strukturentwicklung z.B. für 10 Jahre 150 % der zustehenden Mittel bekommt und dann halt danach auf Mittel verzichten muss. Hier wirklich nur Investitionen(Sachinvestitionen) gefördert werden. Würde man den angeblichen Britenrabatt bei der EU streichen, so müsste D auch einiges mehr zahlen. Diese Mittel als Sachinvestitionskredit, ....

    wenn man den Äusserungen der Bundesbank folgt

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-11965565.html

    insbesondere auch der Grafik, dann besteht ja Hoffnung, dass es besser werden kann. Jeder der mal Schulden hatte wird wissen, dass das Problem der negative turn a round ist.

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