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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.427 Antworten · 157.704 Aufrufe

  1. #1591
    Avatar von strike

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    Einfach noch einmal in Erinnerung gerufen:

    ... Die Erinnerung daran wirkt wie ein Hohn.
    Was kostet uns der Euro?“, stand vor langer Zeit, im Jahr 1999, auf einem Wahlplakat der CDU.

    Dann folgte die Frage: „Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?
    Die Antwort darauf fand sich schon im ersten Satz, und zwar in aller Deutlichkeit: „Ein ganz klares Nein."
    Nicht irgend ein Nein, auch kein klares, sondern gleich ein ganz klares!

    Und es mangelt nicht an Erklärungen. „Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, dass die Europäische Union oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften.
    Und am Ende stand in dicken Lettern: „Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaates kann daher von vornherein ausgeschlossen werden.“ ....


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  2.  
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  3. #1592
    Avatar von strike

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    Jean-Claude Juncker ist ein pfiffiger Kopf. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert“, verrät der Premier des kleinen Luxemburg über die Tricks, zu denen er die Staats- und Regierungschefs der EU in der Europapolitik ermuntert. „Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.
    Nochmal zum Mitschreiben: ... weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde ...

    Cool, da spricht wirklich eine Menge Vertrauen in die Daemlichkeit des Souveraens.
    Aber er hat ja sogar recht.



    ... So wurde bei der Einführung des Euro verfahren, als tatsächlich kaum jemand die Tragweite der ersten Beschlüsse 1991 zur Wirtschafts- und Währungsunion wahrnehmen mochte.
    So ähnlich lief es jetzt wieder beim EU-Sondergipfel im finnischen Tam- pere, wo komplizierte Entscheidungen zur Justiz- und Rechtspolitik fielen. In wenigen Jahren werden die Mitglied- staaten die Folgen spüren. Brüssel gibt dann die Mindeststandards für die Asylpolitik vor. Und das Geschrei in Bayern und anderswo wird groß sein, wenn die Ermittlungsaufträge von Eu- ropol an deutsche Sicherheitsbehörden die Polizeihoheit der Bundesländer durchlöchern.
    Nach derselben Methode soll der Bau des Bundesstaates Europa weitergehen. ...
    ...
    ...
    Dass die Nationen auf den Kern ihrer Souveränität, die eigene Währung, zu Gunsten des Euro verzichteten, war der entscheidende Schritt hin zum europäischen Bundesstaat.
    Ach ja, nicht in irgendeinem "Hetzblatt".
    Und schon 1999.

    Quelle

  4. #1593
    Avatar von mylaw

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    Dadurch das man in der Eu die strengen Regeln aufgeweicht hat hat man sich selbst eliminiert. Das ist meist der Anfang vom Ende, das abweichen von einer vorher exakt festgelegten Strategie, es ist genau wie bei den Aktien, wenn Mann nicht emotionslos an einer Strategie festhielt, dann ist man verloren!

    - - - Aktualisiert - - -

    Es geht immer so weiter, hier der nächste Pleitekanditat:

    http://www.krone.at/Wirtschaft/Staatschef_warnt_Slowenien_droht_im_Oktober_die_Pl eite-ESM-Kandidat-Story-332864

  5. #1594
    Avatar von tuxluchs

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    Wer hat sich selbst eliminiert, die Banker u.a., ihre willfährigen politischen Akteure, wer bestimmt die Strategie und das Ziel?

    Und was ist das Ziel? Und wessen?

    Fragen über Fragen. Nur die Antwort will keiner hören, diese ist ......unbequem.

  6. #1595
    Avatar von Derk

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  7. #1596
    Avatar von wingman

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    Meister Röhrich montiert das grosse Abflussrohr durch das die ganze Scheisse EU entsorgt wird. Dann kommt der grosse "Restart", nix mehr EU, das ausser der Reisefreiheit für uns Bürger nichts gebracht hat.

  8. #1597
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    nix mehr EU, das ausser der Reisefreiheit für uns Bürger nichts gebracht hat.
    Was heißt "außer"? Ist die Freiheit hinter dem Leben nicht das kostbarste Gut?
    Wieviel Menschen haben in der DDR ihr Leben dafür geopfert, um frei zu sein?
    Wieviele lebenslänglich Inhaftierte würden ihr Vermögen hingeben, wenn sie raus könnten?

    Man sieht doch, wieviel Elend in der Welt ist, nur weil einige Länder meinen, sie müssten Visa vergeben, damit Menschen einmal in ihrem Leben die Welt sehen können.
    Und diese großartige einmalige Geschenk (zumindest für EU-Bürger), das kein Geld der Welt aufwiegen kann, willst du einfach so leicht fertig aufgeben, nur weil dein Geld zeitweise vielleicht geringfügig mehr wert ist?

    Was können sich Gefangene von ihrem Geld kaufen? Vielleicht Drogen, um die Sinnlosigkeit ihres Lebens in einer geldbestimmten Welt überhaupt aushalten zu können.

    Ich sage: ich würde all mein Vermögen hergeben, wenn endlich jeder frei wäre. Denn durch die Freiheit kann man dann ja später auch so viel Geld verdienen, wie man will.

  9. #1598
    Avatar von Cybersonic

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Einfach noch einmal in Erinnerung gerufen:





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    Wie geil ist das denn - das Werbeplakat hatte ich schon verdrängt. Danke hierfür.

    Eine Frage habe ich jedoch - vielleicht erschließt sich mir die Logik nicht und jemand kann es mir erklären.
    Nettoverschuldung < 3%

    Das Defizit zB Griechenlands lag zu keinem Zeitpunkt seit dem Jahr 2000 < 3%.
    Trifft für viele andere EU-Länder auch zu.

    Siehe Anhang. (Wenns zu klein ist hier der Link: http://upload.wikimedia.org/wikipedi..._in_Europa.png)
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  10. #1599
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    ...nix mehr EU, das ausser der Reisefreiheit für uns Bürger nichts gebracht hat.
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Was heißt "außer"? Ist die Freiheit hinter dem Leben nicht das kostbarste Gut?
    @Wingman schrieb von REISEfreiheit.
    Wie hat man dem Deutschen damals diese Reisefreiheit schmackhaft gemacht.... Indem man ihm erzählt hat, er (der Deutsche) könne im gesamten Europa-Raum herumreisen und bräuchte niemals mehr Geld umtauschen.

    Man was hat mich das gefreut !! Angefangen in Holland, über Belgien, Luxemb., Frankreic, Spanien den fast kompletten 360° Kreis bis nach Dänemark. Niemals mehr Umtauschverluste !! Geil !!

    Welche Idioten machen das denn in ihren 3 Wochen Urlaub, ausser vielleicht den Deutschen.....?


    Ansonsten ist Freiheit natürlich ein hohes Gut. Aber welcher Mensch ist denn wirklich frei ? @Knarfi mal ausgenommen. Der ist frei von jeglicher Realität.

    - - - Aktualisiert - - -

    Gerade noch gefunden :
    http://www.pi-news.net/2012/09/falsc...ckt-billionen/

  11. #1600
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    @Wingman schrieb von REISEfreiheit.
    Wie hat man dem Deutschen damals diese Reisefreiheit schmackhaft gemacht.... Indem man ihm erzählt hat, er (der Deutsche) könne im gesamten Europa-Raum herumreisen und bräuchte niemals mehr Geld umtauschen.
    Welche Idioten machen das denn in ihren 3 Wochen Urlaub, ausser vielleicht den Deutschen.....?
    Holländer, Dänen, Briten... schon mal auf die ganzen Wohnwagen mit den gelben Schildern geachtet?
    Du solltest nicht alles zu sehr aus deutscher Sichtweise sehen. Als wenn nur die Deutschen genug Geld und genügend Urlaubstage haben. Die Japaner haben weniger Urlaub, reisen aber wohl noch mehr als die Deutschen durch die Welt.

    Also: es geht nicht darum, dass es den Deutschen mehr Reisefreiheit gebracht (die haben ja eh besondere Priviligien), sondern vor allem den Osteuropäern, die jahrzehntelang nur im eigenen Land bleiben mussten!
    Alleine für DESSEN Freiheit hat sich die EU gelohnt. Ich freue mich darüber jedenfalls tierisch, auch wenn es mich persönlich nicht betrifft. Komisch, oder? ist aber so.
    Von der freien Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis innerhalb der EU mal ganz abgesehen. Jetzt bräuchte man das nur noch um die ganze Welt erweitern und alles wäre in Ordnung.

    Es ist aus deutscher Sicht halt schwierig zu verstehen, da zumindest die BRD-Bürger niemals das Gefühl kannten, eingesperrt zu sein und nicht reisen zu dürfen. Selbst DDR-Bürger müssen schon ein bestimmtes Alter haben, um sich daran erinnern zu können. Ich glaube, die meisten waren ganz froh, auch mal nach West-Berlin zu dürfen.
    Nur nun sitzt man auf dem hohen Roß und weiß diese Freiheit einfach nicht mehr zu würdigen. Das ist traurig!
    Milliarden menschen auf der Welt haben diese Freiheit nicht - entweder durch ihr eigenes Land verboten oder durch die Viosapolitik anderer Länder nicht möglich. Unfreiheit ist daher noch die Normalität in der Welt!
    Und wenn nicht wir - dei wir die Frieheit haben - sollten uns für die Freiehiet einsetzen.
    Es sei denn, man ist so egoistisch, dass man anderen die Freiheit nicht gönnt, um ja nicht von der eigenen Luft abgeben zu müssen.

    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Ansonsten ist Freiheit natürlich ein hohes Gut. Aber welcher Mensch ist denn wirklich frei ?
    Was ist das für eine Logik? Niemand ist frei. Also warum sollte man Freiheit erreichen wollen?
    Nach deiner Logik hätte es nie Ärzte gegeben, denn jeder Mensch wird ja mal krank. Warum also dagegen angehen?


    Die Debatte um die EZB ist auch so eine Sache. Viel Pro, viel Contra (gerade aus Deutschland).
    Ich lasse ganz klar den Markt entscheiden. Denn nur der entscheidet ja, ob es eine richtige Entscheidung ist, ob die EZB Staatsanleihen kauft. Da können sich Politiker und Fachleute so viel die Köpfe einhauen, wie sie wollen. Der Kurs gibt die Antwort. Und da der Euro gestern leicht gestiegen ist, kann die Entscheidung so schlecht nicht sein. Auch wenn der nur leichte Anstieg zeigt, dass auch die Anlieger verunsichert sind und wohl selbst sich erst mal beobachten wollen, wie man reagiert.

    Für mich eher interessant: warum ist Deutschland so strikt dagegen? Dürfte klar sein.
    Mich interessiert aber nur die EU im Ganzen und mich selbst als Euro-Besitzer. Und das sieht doch ganz gut aus. Im nächsten Herbst werde ich schätzungsweise wieder 47 THB für meinen Euro bekommen, sofern sich die Politik nicht doch wieder zu sehr einmischt. Und da ja bald wieder Bundestagswahlen sind, ahne ich da schön Böses auf uns zukommen: Panikmache und leere Versprechungen mit Faktor 1000. Ich hoffe, der Markt lässt sich davon nicht beeinflussen.

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