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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 161.563 Aufrufe

  1. #1511
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    Ich muss jetzt auch mein Senf dazugeben und euch über Aktien aufklären:
    Der Gewinn liegt im günstigen einkauf!
    Da wäre ohne Dich jetzt bestimmt niemand drauf gekommen. Du bist ein Genie! Und morgen kannst Du uns ja mal erklären, wie man Milch kauft und diese dann, ohne etwas zu verschütten, sicher nach hause bringt.

  2.  
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  3. #1512
    Avatar von paulsson

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    Tetra Pack.

  4. #1513
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Da wäre ohne Dich jetzt bestimmt niemand drauf gekommen.
    Scheinbar raffen aber Bundesreghierung und die meisten angeblichen Experten und Bundesbürger das nicht. Sonst würden sie ja nicht von einer Krise sprechen, wenn es sich eben um einen ganz normalen Börsenvorgang handelt.
    Denn das Prinzip funktioniert ja nur, wenn es möglichst häufig Wellenbewegungen gibt. Der Euro kann also nicht nur stetig wachsen. Er muss wachsen, sinken, wachsen, sinken.... Nur dann machen die Händler Gewinne.
    Das ist das Spiel. Das sollte in der tat jedem klar sein, dass wir uns alle in einem großen Spiel befinden.

    Und nur weil eine Spielfigur von jemanden beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel wieder in das Startfeld geschlagen wurde, haben wir keine Krise.

  5. #1514
    Avatar von jage0101

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    Ich muss jetzt auch mein Senf dazugeben und euch über Aktien aufklären:
    Der Gewinn liegt im günstigen einkauf! Das heisst nix anderes als dass man warten muss bis es an der Börse Klingelt-zb der Dax fällt von 8000 auf 3000
    Darum geht es m.E. nicht. Der zentrale Punkt ist der, dass Du einschätzen musst, wieviel Potential in einem Wert (noch) steckt. Es kann durchaus sein, dass es sehr lohnenswert ist, solche Werte zu kaufen, die bereits gestiegen sind. Und es kann fatal sein, solche Werte zu halten, die gefallen sind, und solche Werte zu verkaufen, die in kurzer Zeit gestiegen sind. Puts als Absicherung von gekauften Aktien sind sicher sinnvoll. Aber auch hier ist das Problem: Welche Laufzeit? Ehrlich gesagt ist es mir auch schon passiert, dass die Aktie kurz nach Ablauf eines Puts erheblich gefallen ist. Dumm gelaufen, aber es ist eben immer ein Risiko dabei...
    Ich möchte nicht einschätzen, wohin sich der Markt entwickelt. Die Werte, die ich habe können dort noch einige Jahre liegenbleiben. Ich würde niemals mit Geld, das ich mittelfristig brauchen würde, in Aktien investieren. Es kann gut gehen, muss es aber nicht.

  6. #1515
    Avatar von mylaw

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    Zitat Zitat von jage0101 Beitrag anzeigen
    Darum geht es m.E. nicht. Der zentrale Punkt ist der, dass Du einschätzen musst, wieviel Potential in einem Wert (noch) steckt. Es kann durchaus sein, dass es sehr lohnenswert ist, solche Werte zu kaufen, die bereits gestiegen sind. Und es kann fatal sein, solche Werte zu halten, die gefallen sind, und solche Werte zu verkaufen, die in kurzer Zeit gestiegen sind. Puts als Absicherung von gekauften Aktien sind sicher sinnvoll. Aber auch hier ist das Problem: Welche Laufzeit? Ehrlich gesagt ist es mir auch schon passiert, dass die Aktie kurz nach Ablauf eines Puts erheblich gefallen ist. Dumm gelaufen, aber es ist eben immer ein Risiko dabei...
    Ich möchte nicht einschätzen, wohin sich der Markt entwickelt. Die Werte, die ich habe können dort noch einige Jahre liegenbleiben. Ich würde niemals mit Geld, das ich mittelfristig brauchen würde, in Aktien investieren. Es kann gut gehen, muss es aber nicht.
    Das versteht sich ja von selbst das man nur Werte kauft die die Aussicht haben zu steigen, aber wenn der Markt fällt zieht es auch die guten mit Runter!
    Man kann ja auchg einen Fonds druntermischen der in Zukunftsthemen investiert, zb.
    DJE - Agrar & Ernährung P (EUR) Fonds - (A0NGGC, LU0350835707)
    oder/und
    Pictet - Water-P dy EUR Fonds - (A0LFWM, LU0208610294)
    Essen und Wasser wird meistens gebraucht,
    die Agrarflächen schrumpfen, die Bevölkerung steigt, brauchbares Trinkwasser wird immer nachgefragt werden da es von den meisten Menschen dringend zum Leben benötigt wird.
    Ist euch eigentlich aufgefallen das Wasser fast Gratis ist? Es wird nur für die Infrastruktur bezahlt, wie Förderung, Leitungen, Abfüllen & Transport.

  7. #1516
    Avatar von Derk

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  8. #1517
    Avatar von jage0101

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    Zitat Zitat von mylaw Beitrag anzeigen
    Das versteht sich ja von selbst das man nur Werte kauft die die Aussicht haben zu steigen, aber wenn der Markt fällt zieht es auch die guten mit Runter!
    Man kann ja auchg einen Fonds druntermischen der in Zukunftsthemen investiert, zb.
    DJE - Agrar & Ernährung P (EUR) Fonds - (A0NGGC, LU0350835707)
    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass solche Fonds an Spekulationsgeschäften teilhaben, die mit Nahrungsmitteln spielen, und die Preise künstlich in die Höhe treiben? Und dass dann die Ärmsten der Armen dies letztlich bezahlen müssen, um nicht zu verhungern.
    Ich zocke auch gerne an der Börse mit, aber zumindest für mich ist es moralisch bedenklich, sobald es um Agrar & Ernährung geht. Da spiel ich nicht mit...

  9. #1518
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von jage0101 Beitrag anzeigen
    Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass solche Fonds an Spekulationsgeschäften teilhaben, die mit Nahrungsmitteln spielen, und die Preise künstlich in die Höhe treiben? Und dass dann die Ärmsten der Armen dies letztlich bezahlen müssen, um nicht zu verhungern.
    Ich zocke auch gerne an der Börse mit, aber zumindest für mich ist es moralisch bedenklich, sobald es um Agrar & Ernährung geht. Da spiel ich nicht mit...
    da kannst du aber bedenkenlos mitspielen, denn die Spekulanten haben keinerlei Schuld an den gestiegenen Preisen, denn dem Spekulant ist es scheiss egal ob die Preise steigen ofer fallen, sie koennen in beide richtungen gewinnen oder verleiren.
    Der Preisanstieg, bei Agrarrohstoffen, ist nur eine anpassung der Preise a die politischen Verhaeltnisse, von niedrigen zinsen,drohender inflation, und auf jahre hinaus kuenstlich niedrig gehaltene Preise, um unsere Inflationsraten zu schoenen. Problem ist die Industrie ( in der dritten welt)beutet die Leute aus,und deshalb koennen sie kaum die gestigenen Preise zahlen. wir in den industrielaendern zahlen seit Jahren fuer Rohlebensmittel ( also ein unverarbeitetes broetchen) viel zu wenig und es sind weniger als 10% des lohnes im durchnitt. Also wir fetten Schweinchen, wenn wir was auf die Bremse traeten wuerde es allen besser gehen.
    Steigende agrarpreise bringen sehr viele Vorteile, diese erlebt gerade der amerikanische westen. auch in den armen laendern hat er viele vorteile, wenn da nicht die ausbeuter waeren , die dennen die eigentlich profitieren sollten das wieder abnehmen.


    mylaw
    Ich muss jetzt auch mein Senf dazugeben und euch über Aktien aufklären:
    Der Gewinn liegt im günstigen einkauf! Das heisst nix anderes als dass man warten muss bis es an der Börse Klingelt-zb der Dax fällt von 8000 auf 3000, dann kann man einsteigen, das muss man einfach abwarten können, auch wenns Jahre dauert! Danach wenn man eingestiegen ist, heisst es wieder warten und zwar solange bis sich der Dax wieder in der Nähe des Höchsstandes befindet, was aktuell der Fall ist! also erstmal raus und weg, mit ein paar % kann man sich ja noch einen Put kaufen, als Zock sozusagen! Danach wieder warten bis es "klingelt" und dann wieder rein in den Dax. So einfach is das.....hat in den letzen 20 Jahren ein paarmal funktioniert!!!!


    und nebenbei ist das eine glatte luege. der dax schwankte unter 2000 (2000 high aus 1991, erstmal ueberschritten 1998) punkten, so als er dann begann 1998 darueber zu gehen richtung 8000 , waerst du garnicht dabei , denn du verkaufst ja am top , also 6000 punkte ausgelassen, oder alles mit Puts verbrannt. tja , wenn das so einfach waere. und was ist billig kaufen, das low aus 1958 aus 1993 aus 2003 aus 2006 aus 2008 ??

    es gibt eine andere Regel die gut funktioniert, ist aber sehr langfristig , und lohnt sich nur fuer konsequente anleger, die auch splitten.

    kaufe die aktien der top 10 unternhemen nach marketcap.,oder eben waehrungen oder rohstoffe, dann wenn eine krise ausbricht, kaufe sie unabhaengig vom indextstand 2 jahre nach ausbruch, und verkaufe 5 jahre spaeter , unabhaenig des kurses oder gewinns. dies klappt fast immer , ausnahme japan aber auch da ist kein verlsut enstanden. das es fats immer gklappt aht ist jedoch auch keine Garantie, denn heute greifen die Notenbanken zu strak ein, und verlaengern kuenstlich zyklen, was fuer diese anlagestrategie, zumindest in entwickelten( maniplulierten ) maerkten eine Gefahr darstellt.


  10. #1519
    Avatar von jage0101

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    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    da kannst du aber bedenkenlos mitspielen, denn die Spekulanten haben keinerlei Schuld an den gestiegenen Preisen, denn dem Spekulant ist es scheiss egal ob die Preise steigen ofer fallen, sie koennen in beide richtungen gewinnen oder verleiren.
    Der Preisanstieg, bei Agrarrohstoffen, ist nur eine anpassung der Preise a die politischen Verhaeltnisse, von niedrigen zinsen,drohender inflation, und auf jahre hinaus kuenstlich niedrig gehaltene Preise, um unsere Inflationsraten zu schoenen. Problem ist die Industrie ( in der dritten welt)beutet die Leute aus,und deshalb koennen sie kaum die gestigenen Preise zahlen. wir in den industrielaendern zahlen seit Jahren fuer Rohlebensmittel ( also ein unverarbeitetes broetchen) viel zu wenig und es sind weniger als 10% des lohnes im durchnitt. Also wir fetten Schweinchen, wenn wir was auf die Bremse traeten wuerde es allen besser gehen.
    Steigende agrarpreise bringen sehr viele Vorteile, diese erlebt gerade der amerikanische westen. auch in den armen laendern hat er viele vorteile, wenn da nicht die ausbeuter waeren , die dennen die eigentlich profitieren sollten das wieder abnehmen.
    Wenn Dich diese Hypothesen beruhigen und Deine moralischen Bedenken bei solch einem Spiel weggefegt sind, dann mach es.
    Ich zumindest werde nicht mit dem Hunger armer Leute spielen.

  11. #1520
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von jage0101 Beitrag anzeigen
    Wenn Dich diese Hypothesen beruhigen und Deine moralischen Bedenken bei solch einem Spiel weggefegt sind, dann mach es.
    Ich zumindest werde nicht mit dem Hunger armer Leute spielen.
    nur vorab, ich spiele nicht in OS und co.

    Steigende Agrarpreise oder allgemein Rohstoffe ,haben hauptsaechlich fuer Entwicklungslaender Vorteile.
    Die Rohstoffpreise wurden eher meiner meinung nach, langfrstig politisch gewollt, unten gehalten, und das system konnte die manipulationen nicht mehr halten, und so sind die Preise nur auf ein annaehernd fairen Preis gestigen. Historisch betrachtet sind Agrargueter immer noch unterbezahlt.
    Aufgrund der niedrigen Preise, sind grosse teile der Produktion ausgefallen, da sich ein Anbau nicht mehr lohnte, Investitionen in den sektor weltweit vernachlaessigt worden.
    Es setzte eine immense Landflucht ein, die der Industrie und dem Kapital doch gerade recht kamm, billige Arbeitskareafte ohne rechte , um Geuter fuer unseren Konsum herzustellen.Diese leute sind aufgrund der Ausbetung die Verlierer steigender Agrargueter, da sie mit ihren Loehen kaum leben koennen.

    Positiv war und ist, das mit hohen Agrapreisen, sich ein Anbau wieder lohnt, und somit die flucht vor armut in die Staedte, sich veraendern wird. Rueckflucht auf das Land, da sich dort bei weiter steigenden Preisen ein anbau wieder lohnt, soweit das System dem Bauern auch die hohen Preise zahlt.
    Warum soll ein Bauer ,weltweit, immer weniger verdienen? warum muessen Preise so niedrig sein, damit sich der Anbau nicht mehr lohnt? warum soll es so sein, das ein einfacher Reisbauer kaum genug zu essen hat von seiner Arbeit ? und und und
    Hohe Preise, erzeugen exportueberschuesse und einnahmen bei den hochverschuldetetn Entwicklungslaendern. und und und
    Philippinen ein Paradebeispiel, vom Rei5exporteur zum Importeur und Hungerland geworden aufgrund der Preise. Die alten Flaechen zum anbau liegen fast alle brach, die Produktion sank um 60% bei gleichzeitig stark steigender Nachfrage. Warum....die Leute konnten von den Ertraegen nicht mehr leben , gingen in die Staedte, arbeiten fuer ein Hungerlohn um westliche Konsumgueter zu bauen. Megastaedte entsatanden,die vor armut,dreck,und muell nur so strotzen, hohe Preise wuerden dies aendern.

    Der Bauer war 30 jahre land der Verlierer der Wirtschaftskette ( landflucht ), und langfristig hohe Preise ( die wir noch garnicht haben ) wuerden endlich den Kreislauf umkehren.

    Die Hauptprofiteure, waren du ,ich und andere , die durch die niedrigen Preise, niedrige Inflation hatten. niedrige zinsen, und dieKosten der Rohnahrungsmittel im verhaeltniss zu unseren Loehnen drastisch gesunken ist, damit alle auch mehr von de konsumguetern kaufen konnten, die diese Verleirer, zu Hungerloehnen fuer uns in Fabriken produzieren , weil sie keine arbeit auf dem land haben, oder eben sich der anbau nicht lohnt

    sehe es mal aus einer anderen Perspektive. Natuerlich sind die Grossspekulanten und Hedgefunds ein problem, nicht weil sie fuer steigende Preise sorgen, sondern weil sie kurzfristig fuer unruhe sorgen und dazu mit leverage aggieren.( problem sie bringen volatilitaet und dies ist gift fuer den Markt ) Unser kaputtes system hat dafuer gesorgt.
    Der normale ,auch teils spekulative handel mit rohstoffen gab es schon vor 100 jahren und hat seinen sinn und zweck. nur ,es war einmal, da wurde mit Geld bezahlt, die ware gesichert,die ware physich geliefert und und und....

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