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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.437 Antworten · 173.855 Aufrufe

  1. #1441
    antibes
    Avatar von antibes
    Ich habe zur Einführung des Euros auch wesentlich mehr verdient als heute.
    In unserer Firma wurden von uns sechs "Neuen" schon fünf gekündigt, die alle diesen Job aufgrund auch des Alters und der damit verbundenen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt gebraucht hätten.
    Grund war nicht erbrachte Leistungen, wie sie die Firma gefordert hatten.
    Nur ich habe noch meine Arbeit.

  2.  
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  3. #1442
    Avatar von Jarga

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    Deine Logik hat was und an herbei fabulierten Deutungen bist du nie verlegen ...wie
    Zitat Zitat von Franky
    die drücken sich darin aus, dass Deutschland noch nicht pleite ist.
    ...amüsierend ist es allemal.

  4. #1443
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    ZWISCHEN 1991 UND 2004 STIEGEN DIE EINKOMMEN , IN DIESEM FALL BRUTTO FUER DIE UNTEREN UND MITTLEREN EINKOMMEN UM 28% , DIE DER TOP 20 EINKOMMENSBEZIEHER UM 157%.
    Du bist also der Meinung, dass dieser erhlebliche Einkommensunterschied und die erhöhte Anzahl von Zeitarbeit am Euro liegt ???
    Also wenn die D-Mark geblieben wäre, hätten die 80% der unteren und mittleren Einkommen einen genauso hohen Zuwachs gehabt wie die Top-Verdiener? Und die Zeitarbeitsfirmen hätte es natürlich mit der D-Mark gar nicht gegeben?

    Das nenne ich mal eine recht kühne Behauptung.

    Ich meine jedoch, dass diese Entwickklung exakt so auch mit der D-Mark gekommen wäre.
    Der Grund ist einfach der globale Markt. Selbst viele mittlere Firmen haben jetzt nicht nur den Friseurbetrieb nebenan als Konkurrent, sondern eine kleine Klitsche in Usbekistan oder auf Tavalu. Jedes kleine Kind kann heutztage irgendwo auf der Welt eine kleine Firma aufbauen, die mit Niedrigpreisen einen Großkonzern in Deutschland in die Knie zwingen kann. Warum gehen denn solch traditionelle Firmen wie Neckermann & Co. kaputt? Weil sie eben mit ihrer altbackenen Art national und international erst recht nicht mehr konkurrieren kann.

    Aber auch im Privatbereich. Welche alte Privatmensch kann sich denn deutsche Pflegekräfte leisten. Klar holt er sich dann welche aus Polen oder sonst woher - ob nun legal oder illegal.

    Die Welt hat sich verändert. Deutschland lebt nicht mehr in einer Zeit hinter einer Schutzwall gen Osten (der wohl für die Westdeutschen in der Tat in dieser Beziehung ein Schutzwall war!). Jeder Bürger kann weltweit dank Internet günstig kaufen, wo er will. Jede Firma kann ihre Jobs und Standorte weltweit auslagern, wie es halt Sinn macht.
    Das ist so und wird sich auch noch deutlich verstärken.

    Das kann man bedauern, wie man will. Es ist ein Prozeß, der nicht rückgängig gemacht werden kann. Wer also glaubt, der Niedriglohnsektor wird bald verschwinden, irrt sich aber ganz gewaltig. Im Gegenteil. Die Jobs der Zukunft sehen komplett anders aus als vor 20 Jahren. Und da hilft kein Jammern und schon gar nicht ein Anschuldigen des Euros. Da hilft nur, sich selbst der Situation anzupassen.

    Denn daraus sind ja auch Chancen entstanden. Wie gesagt muss ja keiner mehr teure Produkte in Deutschland kaufen. Wenn es alle Dinge günstig in China gibt, bestellt man halt dort und schon steigt die eigene Kaufkraft. Wenn es noch gut bezahlte Jobs in Norwegen gibt, arbeitet man halt da. Man muss ja nicht mal hinziehen. Dank Internet kann man auch so einiges im deutschen Homeoffice erledigen.
    D.h. langfristig wird die nationale Kaufkraft eh keine Rolle mehr spielen. Man muss sich halt nur von alten Modellvorstellungen lösen und sich der neuen Realität widmen. Und dann verdient man dein Geld halt in der Währung, in der man möchte.

    Im Übrigen kann man sich dan auch entscheiden, ob man zu den 80% Niedriglöhnern zählt oder zu den 20% Top-Verdienern. Denn meistens haben es diese Top-Verdiener ja selbst dahin geschafft, weil sie es wollten, sich Mühe gegeben haben, sich bei den richtigen Leuten eingeschleimt haben, auf moderne Berufe gesetzt haben, örtlich und zeitlich flexibel waren, zeitweise auf Freizeit verzichtet haben usw. Dazu muss man nicht mal sehr intelligent sein. Und das gilt mit oder ihne Euro.

  5. #1444
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Du bist also der Meinung, dass dieser erhlebliche Einkommensunterschied und die erhöhte Anzahl von Zeitarbeit am Euro liegt ???
    Also wenn die D-Mark geblieben wäre, hätten die 80% der unteren und mittleren Einkommen einen genauso hohen Zuwachs gehabt wie die Top-Verdiener? Und die Zeitarbeitsfirmen hätte es natürlich mit der D-Mark gar nicht gegeben?

    Das nenne ich mal eine recht kühne Behauptung.

    Ich meine jedoch, dass diese Entwickklung exakt so auch mit der D-Mark gekommen wäre.
    Der Grund ist einfach der globale Markt. .
    da gebe ich dir voellig recht, das hat mit dem markt,der oeffnung der grenzen, und dem grossen Preisdruck und der Gier des Staates zu tun ( zu hohe lohnnebnkosten etc ), der euro hat nur bedingt den rest dazugegeben.Der text war auch nicht direkt zusammenhaengend mit dem Euro. Der Euro hat nicht die loehne gedureckt, jedoch das Preisniveau erhoeht ( nicht im supermarkt) sondern mehr bei steuern,abgaben und dienstleistungen.

  6. #1445
    Avatar von funnygirlx

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    Im Übrigen kann man sich dan auch entscheiden, ob man zu den 80% Niedriglöhnern zählt oder zu den 20% Top-Verdienern. Denn meistens haben es diese Top-Verdiener ja selbst dahin geschafft, weil sie es wollten, sich Mühe gegeben haben, sich bei den richtigen Leuten eingeschleimt haben, auf moderne Berufe gesetzt haben, örtlich und zeitlich flexibel waren, zeitweise auf Freizeit verzichtet haben usw. Dazu muss man nicht mal sehr intelligent sein. Und das gilt mit oder ihne Euro.

    dazu, ein volk besteht aus 100%, und nicht alle,auch wenn sie es alle wollten oder koennten, waeren bei den 20% denn dann gaebe es weder Polizei,Krankenhaus,Reinigungsdienste,und selbst das brot und die wurst waeren mangelware, oder eben alles importiert incl aller dienstleistungen.
    Es kann auf dauer nicht gut gehen, wenn 80%n immer weniger haben ,und grosse teile der bevoelkerung bereits Loehne haben die auf sozialhilfeniveau incl zusatzleistungen liegen (miete+basisunterhalt+zuschuesse). dann erzieht man auch faulenzer, es muss dringenst en mindestlohn her, der erheblich ueber den sozialsaetzen liegt.oder man muesste die sozialleistungen senken. Jedoch so wie der Staat das Geld verschwendet, sollte er zuerst mal wo anders anfangen zu sparen, und als gutes beispiel vorangehen


    gruss

  7. #1446
    Avatar von hell

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    ich bin der Meinung, daß der EURO in nächster Zeit wieder verschwindet und wir bekommen unsere DM wieder. Diese ganze Hilfe für verschuldete Länder - ist nur noch ein langsames Ende dieser Situation. Wir haben uns durch den EURO nur nach weiter verschuldet.

    Wenn es wirklich kracht, was passiert mit Frau Merkel und Anhang. Sie ist ja mit dafür verantwortlich. Muß sie ins Asyl.

  8. #1447
    Avatar von Sybers123

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    Wir können das Ende des Euros beschleunigen, indem wir nächstes Jahr richtig wählen.

  9. #1448
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von funnygirlx Beitrag anzeigen
    es muss dringenst en mindestlohn her, der erheblich ueber den sozialsaetzen liegt.
    Dann hast du 3 Schichten: 20% Reiche, 40% mittlere Einkommen und 40% Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger. Und ob sich die Mittleren an der gestiegen Arbeit wegen mangelnder Besetzung so an ihrem Einkommen freuen werden, ist auch noch fraglich.

    Die Unternehmen verkaufen Produkte und Dienstleistungen. Dafür benötigen sie Kunden. Daher kann ihnen nicht darin liegen, dass ihre Kunden nicht genügend Geld haben. Da aber mehr Geld wegen des internationalen Drucks nicht vorhanden ist, müssen eben die Preise der Produkte und Dienstleistungen gesenkt werden. Auch dadurch kann man die Kaufkraft erhöhen. Das ist wohl der vernüftigere Weg. Nur hat man dann nicht mehr so viel Geldübermacht in Bezug auf ändere Länder wie z.B. Thailand.
    Doch einzelne Luxusländer werden auf Dauer eh aussterben (müssen). Ist für Deutsche natürlich blöde, weil sie anderes gewohnt sind. Aber damit muss man halt leben. Mindestlöhne oder andere Maßnahmen verzögern das Ganze halt nur ein bisschen.

  10. #1449
    Avatar von Panda

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    Zitat Zitat von hell Beitrag anzeigen
    Wenn es wirklich kracht, was passiert mit Frau Merkel und Anhang. Sie ist ja mit dafür verantwortlich. Muß sie ins Asyl.
    ist bald soweit Urteil zum Wahlrecht: Bundesverfassungsgericht straft Schwarz-Gelb ab - SPIEGEL ONLINE
    bye bye Europa

  11. #1450
    Avatar von hell

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    Zitat Zitat von Sybers123 Beitrag anzeigen
    Wir können das Ende des Euros beschleunigen, indem wir nächstes Jahr richtig wählen.
    und wem sollen wir denn nun noch wählen. Die Grünen und die SPD wollen noch viel mehr Geld vom Deutschen Steuerzahler locker machen.

    "Wenn man dem Deutschen sagt
    , daß er mit 67 von einer Brücke springen soll, weil kein Geld mehr für die Rente übrig ist - dann wird er auch locker springen.


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