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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 164.117 Aufrufe

  1. #1381
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    ...an die frühere DDR erinnert...
    Nun, dann besteht ja zumindestens nicht die Gefahr, dass Deutschland zur Bananenrepublik abdriftet.

  2.  
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  3. #1382
    Avatar von kcwknarf

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    Hat die Frau Lengsfeld die letzten 60 Jahre gepennt? Bis auf ganz wenige Gewissens-Abstimmungen ist das ja wohl immer so, dass Fraktionszwang herrscht. Dann nennt man dann halt Demokratie.
    Aber ist ja schön, dass auch mal eine Unionspolitikern merkt, dass das praktisch DDR-Methoden sind. Bedenklich nur, dass sie erst jetzt anfängt, ihren Kopf einzuschalten - bei einem eher unwichtigen Thema.

  4. #1383
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Hat die Frau Lengsfeld die letzten 60 Jahre gepennt? Bis auf ganz wenige Gewissens-Abstimmungen ist das ja wohl immer so, dass Fraktionszwang herrscht. Dann nennt man dann halt Demokratie.
    hast du überhaupt mitbekommen, dass es bei der Abstimmung keine Kanzlermehrheit gab. Wie soll das bei Fraktionszwang funktionieren?


    Erst in einer Retroperspektive kann man sehen, wer seinem Gewissen folgend die richtige Entscheidung traf, oder wer einfach die Vernunft über das eigene Gewissen und seine persönlichen Vorstellungen stellte. Ich weiss nicht was irgendwann mal eher zutreffen wird.

  5. #1384
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    hast du überhaupt mitbekommen, dass es bei der Abstimmung keine Kanzlermehrheit gab. Wie soll das bei Fraktionszwang funktionieren?

    Erst in einer Retroperspektive kann man sehen, wer seinem Gewissen folgend die richtige Entscheidung traf,
    Es sind aber die rühmlichen Ausnahmen. Normalerweise herrscht der interne Druck, sich den Parteivorgaben zu beugen - bei namentlichen Abstimmungen ja ohnehin. Aber auch ansonsten wird ja immer wieder alles versucht, die "Übeltäter" zu finden, sei es auch nur durch Verdächtigungen.

    Was mir gerade mal wieder in Bezug auf den Euro und die Hilfen an andere Länder in den Kopf gekommen ist:
    von welchem Geld sprechen wir hier eigentlich. Ja nicht von Deutschland und seinen Bürgern. Denn bei zig Billionen Schulden kann man ja nicht davon sprechen, dass Deutschland Geld hätte, was man verleihen oder gar verschenken könnte. Der deutsche Staat ist nicht nur pleite, sondern megapleite.

    Geld ist allerdings trotzdem da, allerdings nur geliehenes. Von bekloppten Leuten, die dem deutschen Staat - warum auch immer - Geld leihen. Also sind es doch diese Leute, die betroffen sind. Es sind doch gerade die Reichen (z.B. auch Banken), auf die immer fröhlich rumgehackt wird. Und nur die nehmen das Risiko auf, ihr Geld nie wieder zu sehen, weil es Deutschland irgendwann nicht zurückzahlen kann.

    Als Anleger würde ich mir da schon Sorgen machen. Aber da hilft eine einfache Lösung: einfach kein Geld mehr an europäöische Staaten verleihen.
    Wozu also die Panik? Als Bürger würde ich mir keine Sorgen machen. Na ja, höchstens dass mal ein Anlieger ausrastet und sein Geld über mit russischen Mafiamethoden wiederhaben will. Aber ansonsten ist das Geschrei der Normalbürger doch völlig überzogen. Die kriegen doch real überhaupt nichts davon mit.

    Wollte ich hier nur mal so als Gedankenspiel loswerden. Ich leg mich wieder hin....

  6. #1385
    Avatar von strike

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    Papier: ... Man muss sich der Grenze von Rechtsprechung bewusst sein. Und Karlsruhe ist sich bewusst, dass es in politischen Schicksalsfragen nicht unbedingt das letzte Wort hat.
    .....
    Das Bundesverfassungsgericht entscheidet, ob bestimmte Maßnahmen den verfassungsrechtlichen Rahmen sprengen oder nicht. Es wacht darüber, ob das demokratische Prinzip gewahrt bleibt. Aber es stößt an Kompetenzgrenzen, die sich gerade aus diesem demokratischen Prinzip ergeben.
    .....
    Papier: Das Urteil hatte hochpolitische Folgen. Aber es wurde auf der Basis der Verfassung entschieden, nicht der Politik.
    Alles klar.
    Deutlicher kann man nicht werden.
    Wenn denn nur alle Statements so klar und ohne jeden Interpretationsspielraum waeren.

    Verfassungsgericht: "Es geht um Schicksalsfragen der Nation" - WELT ONLINE

  7. #1386
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen

    Geld ist allerdings trotzdem da, allerdings nur geliehenes. Von bekloppten Leuten, die dem deutschen Staat - warum auch immer - Geld leihen. Also sind es doch diese Leute, die betroffen sind. Es sind doch gerade die Reichen (z.B. auch Banken), auf die immer fröhlich rumgehackt wird. Und nur die nehmen das Risiko auf, ihr Geld nie wieder zu sehen, weil es Deutschland irgendwann nicht zurückzahlen kann.

    Als Anleger würde ich mir da schon Sorgen machen. Aber da hilft eine einfache Lösung: einfach kein Geld mehr an europäöische Staaten verleihen.
    ...
    Verleih dein Geld an Staaten wie Thailand, USA, ....

    Dass Fonds in die LV´s etc investieren, in die die Überschüsse der Sozialversicherungen fließen ist nicht des Bürgers Geld? Die Überschüsse der Sachversicherer, wo dürften die sein?

  8. #1387
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Dass Fonds in die LV´s etc investieren, in die die Überschüsse der Sozialversicherungen fließen ist nicht des Bürgers Geld? Die Überschüsse der Sachversicherer, wo dürften die sein?
    Mal grundsätzlich: Versicherungen sind ja auch eine Art Spekulation - insbesondere, wenn man Überschüsse erwartet, die zurückgezahlt werden. Wer mit irgendetwas spekuliert, was aber nur annäherend etwas mit Staaten zu tun hat, muss eben mit den Konsequenzen leben. Wo bleibt denn die eigene Eigenverantwortung, die wir auch so gerne (zurecht) von Griechen, Spaniern etc. erwarten? Nicht nur Banken sollten haften, wenn sie Mist bauen, sondern auch der kleine Anleger. Man kann nicht immer nur gewinnen, sondern auch verlieren. Oder man spielt eben nicht.

  9. #1388
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Mal grundsätzlich: Versicherungen sind ja auch eine Art Spekulation -
    du kannst ja weiter deine eigenen Definitionen formen. Doch die dt. klassischen Kapitallebenversicherungen durften so gut wie nicht spekulieren.

    Überleg dir mal die Semantik des Wortes Spekulation.

  10. #1389
    Avatar von tuxluchs

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    @Knarf ich zitiere Dich mal "Der deutsche Staat ist nicht nur pleite, sondern megapleite."

    Sei doch mal so freundlich das Wort Pleite semantisch zu erklären wie Du es verstehst, und dann mal im Zusammenhang mit D. und im Vergleich mit ? Griechenland. Bekommst Du das hin?

  11. #1390
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    du kannst ja weiter deine eigenen Definitionen formen. Doch die dt. klassischen Kapitallebenversicherungen durften so gut wie nicht spekulieren.

    Überleg dir mal die Semantik des Wortes Spekulation.

    Ich meine nicht, dass die Versicherungen spekulieren, sondern der Bürger, der eine Kapitallebenversicherung nutzt. Mache ich ja selber. Und warum? Weil ich durch die Zuschüsse bei meiner "Rente" etwa doppelt so viel erhoffe als bei der gesetzlichen Rente.
    Aber das ist meine höchst eigene Spekulation. Es ist mein Risiko. Es gibt immer wieder Fälle, die schief laufen können und meine Spekulation in die Versicherung dann eben nicht hinhaut. Das war mir aber bewusst, trotzdem gehe ich das Risiko ein, um die Chance auf eine höhre Rendite zu wahren.

    Klappt das nicht: wem soll ich da die Schuld geben? Der Versicherung, dem Staat, den Zockern, Bankern, der Mafia? Nein, nur mir selber, weil ich diese Entscheidung selbst getroffen habe.

    Und wenn nun eine Bank pleite geht oder dem Staat das Geld ausgeht und Anleihen nicht mehr zurückgezahlt werden können.... sorry, das tut mir für die Leute zwar leid, aber sie haben das Geld ja selbst zur Bank oder zum Staat getragen.
    Wenn jemand im Casino im Roulette auf die 32 setzt und es fällt die 29, kann er ja auch nicht die Schuld dem Casino geben.

    Man darf eben nur nicht zu viel den Versprechungen von Versicherungen, Banken, Staaten etc. glauben. Aber auch das liegt an einem selber. Man darf eben nicht zu naiv sein und auch manchmal nicht zu gierig. Aber auch zu viel Sicherheit kann einem dem Spaß verderben.

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