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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 167.739 Aufrufe

  1. #1341
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Frage in die Runde: Tag fuer Tag faellt der Euro, werden deutsche Produkte weltweit konkurrenzfaehiger, weil preiswerter.

    Wieso wird dann der Standort Deutschland von GM in Frage gestellt?
    Loesen sich die Milliardenverluste nicht durch den staendigen Verfall des Euro und der damit einhergehenden exhorbitanten Wettbewerbsvorteile allmaehlich von allein aus?

    Ist es wirklich die Angst des GM-Managements vor einer zurueckkehrenden starken D-Mark, die dann den OPEL unbezahlbar, zu einer Luxuskarosse und einem Statussymbol macht?
    Wissen die mehr?


    Soweit mir bekannt wurde das Werk in Belgien ja schon stillgelegt. Die Arbeiter in UK und Polen haben einfach sich zu einem 3 Schichtsystem verpflichtet. In D war dies nicht der Fall.

    Keiner der zig Manger in den letzten Jahren schaffte eine Sanierung. Wenn der Marktanteil schwindet und schwindet, dann braucht man weniger Werke, zudem der Ausstoß steigt und steigt. Dann kämpft auch PSA als Kooperationspartner mit Anpassungsproblemen. Durch die Kooperation will man auch noch Synenergien nutzen. PSA soll dann alleine Werke stillegen?

    In welchen außereuropäischen Markt jenseits der Eurozone darf Opel/Vauxhall exportieren? Das behält sich GM meist mit Chevrolet vor.

    Wenn Werke stillgelegt werden, wieso kommst du nicht auf die Idee an die Eurostärke zu glauben? Der Euro wird sich erholen und somit auch in Zukunft für weitere Exportmärkte keine Rentabilität versprechen?


    Wenn in D stillgelegt wird, dann wäre die Logik genau die Letztgenannte. Aber für Menschen die an den Untergang des Euros glauben, ihn herbeisehnen ist dies kaum erklärbar.

    Außerdem haben weder GM noch sonstwer die Weisheit mit Löffeln gefressen. Seit mehr als einer Dekade füttert GM Opel mit durch. Die Deutschen/Europäer sind einfach zu schlecht um ein nachhaltiges Sanierungskonzept hinzubekommen . Welchen Anteil GM in Detroit mit seiner strikten zentralistischen Führung an dem ramponierten Image hat lassen wir mal dahingestellt.

  2.  
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  3. #1342
    Avatar von Nokhu

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    EU-Einlagensicherung: Pläne kommen "Enteignung deutscher Sparer" gleich - Nachrichten Geld - WELT ONLINE

    Naja, @Franky23 lässt sich sicher gerne enteignen..

  4. #1343
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Ich habe nur ein paar Notgroschen bei unterschiedlichen Banken, somit gleicht sich das Risiko aus. Wenn ein Bankenfritze meint, es wäre ein Enteignung, so muss dies nicht zwangsläufig der Realität entprechen.

    Nogkhu. Mit dem sinnerfassenden Lesen wirds bei dir auch nix mehr, oder?

  5. #1344
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ... für Menschen die an den Untergang des Euros glauben, ihn herbeisehnen ist dies kaum erklärbar. ...
    Glaube ist wahrscheinlich genau das, was jetzt noch hilft.
    Egal an was: Hauptsache geglaubt.

    Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.
    Hebraeer 11.1

  6. #1345
    Avatar von Jarga

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    deine Antwort @strike..ist gleich - "das passt auch mal wieder alles wie Arsch auf Eimer"-©fefe

    Ich habe nur ein paar Notgroschen bei unterschiedlichen Banken
    Aber genau darum kann sich dieses Betrugssystem am Leben erhalten.

    Un-glaubich!...aber so ist es.
    so muss dies nicht zwangsläufig der Realität entprechen.
    Es wird einfach nicht kapiert

  7. #1346
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Frage in die Runde: Tag fuer Tag faellt der Euro, werden deutsche Produkte weltweit konkurrenzfaehiger, weil preiswerter.

    Wieso wird dann der Standort Deutschland von GM in Frage gestellt?
    Loesen sich die Milliardenverluste nicht durch den staendigen Verfall des Euro und der damit einhergehenden exhorbitanten Wettbewerbsvorteile allmaehlich von allein auf?

    Ist es wirklich die Angst des GM-Managements vor einer zurueckkehrenden starken D-Mark, die dann den OPEL unbezahlbar, zu einer Luxuskarosse und einem Statussymbol macht?
    Wissen die mehr?


    Eventuell weil sie wissen, das ihr Produkt aus deutscher Produktion nicht so Konkurenzfähig wie andere Fahrzeuge aus D. auf dem Weltmarkt sind, Benz und Co. werden dort halt stärker nachgefragt, dazu kommt noch ein nicht unwesentlicher Aspekt, ein schwacher Euro ist zwar gut für den Export ausserhalb der eurogebundenen Zone, aber nur wenn der Wertschöpfungsanteil vor allem hier (Eurozone) stattfindet. Denn notwendige Importe aus dem Nichteuroraum werden dann teurer, und z.B. in einem Auto steckt ne Menge Öl und Stahl, Industrieausrüstungen und Maschinen dito.

    Es ist auch für die Handelspartner der Eurozone nicht günstig wenn der Euro zusehr absackt, den ihre Exporte in dieselbige werden teurer, was die Nachfrage dämpft, daher ist Interesse aller die Wechselkurse in einem bestimmten Korridor auszubalancieren, das ist wirtschaftliche Vernunft. Die einzigen die dies nicht tangiert, sind die Zocker, wie z.B. in der Londoner City.

  8. #1347
    Avatar von schimi

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    Chinesen und Deutschen glauben weiterhin an den Kapitalismus: US-Studie: Weltweit sinkt Glaube an Kapitalismus und Marktwirtschaft - SPIEGEL ONLINE
    Noch geht es uns doch weiterhin blendend, offensichtlich zumindest einer satten Mehrheit. Wir können uns doch wirklich nicht beschweren und haben in der augenblicklichen Situation eher immer noch ein Wirtschaftwunder hier bei uns.

  9. #1348
    Avatar von ChangLek

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    ............stimmt. Nur das die Wirtschaft schrumpft ist ja auch nicht so schlimm - es bleibt ja immer noch das Wunder(n).............

  10. #1349
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Frage in die Runde: Tag fuer Tag faellt der Euro, werden deutsche Produkte weltweit konkurrenzfaehiger, weil preiswerter.
    Schau dir mal die Grafik Euro/Dollar in den letzten 5 Jahren an:
    http://chart.finance.yahoo.com/5y?eu...e-DE&region=DE

    Man sieht deutlich 3 Gebirge.
    2007 stand der Euro schon einmal auf einem niedrigem Niveau.
    Dann ging es rauf und fiel Ende 2008 auf das Niveau von heute ab.
    Es ging dann wieder hoch und der Euro fiel Mitte 2009 UNTER das Viveau von heute.
    Dann ging es wieder rauf und fällt nun Mitte 2012 erneut in ein Tal.

    Was sagt uns die Logik? Natürlich kommt nun der nächste Gebirgszug. Der Euro wird bis Sommer 2013 neue Höhen erreichen, um dann bis Ende 2014 erneut in eine Krise zu rutschen. Und dann geht es wieder hoch usw.
    Das ist wie beim Herzschlag. Niemand spricht von einer Krise, wenn das Herz nicht schlägt, weil es eine Zehntelsekunde später doch wieder tut.

    Deutsche Produkte werden also dieses Jahr konkurrenzfähiger (völlig egal, ob mit oder ohne Euro), aber nächstes Jahr werden dann wieder Reisen günstiger.

    Diese ganze Europanik ist rational und logisch nicht erklärbar. Es ist eine Psychose. Gibt es Heilungschancen? Nicht für den Euro, sondern die Menschen, die immer und gerne so pessimistisch die Katastrophen förmlich herbeisehnen.

  11. #1350
    Avatar von Jarga

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Schau dir mal die Grafik Euro/Dollar in den letzten 5 Jahren an:
    http://chart.finance.yahoo.com/5y?eu...e-DE&region=DE
    Schaue gerne auf die Wellentheorie = Elliott-Wellen
    Danach wird ein Rückgang auf etwa 1.15 - 1.20 angemahnt, bevor es wieder auf 1.40 - max. 1.70 gehen soll. Erst ab dann soll der ultimative Zusammenbruch kommen.
    Um das zu verhindern wird wahrscheinlich ein globales Einfrieren der Wechselkurse angestrebt bei eventuell 1.25 zum Euro.
    All dies ist spekulativ in die weitere Ferne angedacht von gewissen Börsenfritzen.

    Verstaatlichung von Schulden und dann globale Zusammenführung lautet der Grundslogan hierfür.

    Die Verstaatlichung von Schulden und globale Zusammenführung ist somit bereits am laufen.

    Ein Zins bei Null, zumindest auf Leitzinsebene, erfüllt ebenfalls notwendige Grundvoraussetzungen.
    Das Einfrieren der Wechselkurse ist ein nächster relevanter Schritt.
    Es wird ein Eurobond angestrebt, danach eben die globale 50jährige Anleihe zu 3%. Mit dieser haben wir dann die totale Machtübernahme der neuen Weltregierung und vor allem de facto ein Ende der Krise und das ohne jeglichen Haircut.

    Ebenso wird die "Demokratie" der Nationalstaaten und der Auflösung derselben der Vergangenheit angehören

    So muss man die momentane Situation sehen. Positiv -und nicht ein Anlass zur nächsten Sekundenberechnung wann der Euro abgeschafft wird!

    Wenn man dann noch bedenkt unter welchen Grundvoraussetzungen die momentane Machtaufgabe der Länder vonstatten geht, die vor 7 Jahren trotz schwerer Wirtschaftskrise einigermaßen gesund gewesen sind.
    Doch dann kamen die bösen Amis, verbrieften ihre faulen Immobilienkredite und verteilten sie auf der ganzen Welt. So verhinderten sie ihren eigenen Untergang und haben im Gegenzug die Weltmacht bereits übernommen.
    Früher mussten hierfür blutige Kriege dienen und auch das brachte keine Nachhaltigkeit.
    Heute reicht das Agieren an den Kapitalmärkten...

    Bis anhin läuft doch alles nach Drehbuch und dem großen Plan Sowas hält das ganze System weitere 20 Jahre am Leben und dann sind wir alle alt.

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