Seite 124 von 244 ErsteErste ... 2474114122123124125126134174224 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.231 bis 1.240 von 2438

Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.437 Antworten · 171.721 Aufrufe

  1. #1231
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Zum Beispiel könnte man wie in Frankreich in Deutschland die Rente mit 60 einführen,
    Welches ist das entscheidende Wort in diesem Satz? KÖNNTE!
    Es kommt doch immer wieder dieses Argument: wieviel könnte man tun, wenn man dies und das nicht machen würde. Meistens in Zusammenhang mit Bildung und Sozialleistungen.

    Wie sieht aber die Realität aus?
    Vor 5 Jahren sprach noch niemand von einer Eurokrise. Da wäre dann doch wohl genug geld in der Kasse geweseb für die Einführung der Rente mit 60 ioder all den anderen schönen Dingen. Doch was wurde gemacht: nichts.
    Was wird nun gemacht: auch nichts. Wo ist also der Unterschied, ob das schöne Geld in Griechenland versackt oder auf irgendwelchen deutschen Behörden?

    Es würde in der Tat anders aussehen, wenn man die Bevölkerung konkret fragen würde:
    Geld für Griechenland oder Geld für den Ausbau der A1 auf 5 Fahrspuren.
    Oder auch Geld für Griechenland oder Steuerkürzung um 5% für alle deutschen Steuerzahler. Das wären dann konkrete Maßnahmen. Aber solange das nicht geschieht, ist es doch müssig, darüber zu diskutieren. Das Geld geht in dubiose Kanäle - so oder so.

  2.  
    Anzeige
  3. #1232
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Und es wundert mich schon auch ein wenig, dass Du, der Du sonst fast immer kontraere Positionen einnimmst, in diesem Fall einfach Andersdenkende als "Hasser" diffamierst.
    Zunächst gilt es festzustellen, dass ja wohl die Mehrheit gegen den Euro ist (siehe auch hier in der Forum-Umfrage). Daher nehme ich sehr wohl eine konträre Position gegen die Mehrheit ein - wie so häufig.

    Die Medien sind mir egal. Sie sehen die Sache eh nur aus nationaler Sicht - wie die Politiker auch. Und dass es Deutschland mit einem Euro beser geht als Euro ist nun mal so. Da lässt sich dann ja auch nur schwer eine Gegenmeinung bilden, wenn man Fakten als Maßstab nimmt. Und es setze eben nun mal auf Realitäten. Nur das spielt für mich keine Rolle, da ich die Sache eh nicht mit der nationalen Brille sehe, da ich ja keine Staaten akzeptiere. Mich interessiert halt nur, was für die Wesen in der Welt besser wäre: viele kleine Einzelwährungen oder eine gemeinschaftliche. Und da kann es nur eine Antwort geben.

    Langfristig spielt es ja eh keine Rolle. Selbst wenn z.B. Deutschland wieder die D-Mark einführen würde, würde Deutschland in spätestens 20 Jahren wieder reumütig zum Euro zurückkehren. Und dann hat man halt doppelte Umstellungskosten.

    Du wirst meine Einstellung bestimmt in keinem Medium so finden. Es geht überall nur darum, was Deutschland gut tut. Ich finde es durchaus amüsant, dass sich hier selbst sogenannte Experten nicht sicher sind, bzw. es so vorgeben. Das zeigt doch, dass es hier gar nicht um das Thema an sich geht, sondern nur um Psychologie. Es ist halt schon ein Dilemma: da will man Deutschlands Führungsstärke ausbauen, was aber nur mit dem Euro geht. Dabei ist aber doch die D-Mark das nationale Aushängeschild. Wie bekommt man also die D-Mark UND die Wirtschaftsführung hin? Da stecken halt viele in der Klemme...

    Ist im Prinzip wie mit den Ausländern. Man will zwar wirtschaftliche Führung, die man dank der Ausländer bekommt. Aber die sind halt nicht deutsch, also weg damit. Auch eine Sackgasse.
    Ja, es ist schon verdammt blöd, Deutscher in einer globalen Welt zu sein. Ich bin saufroh, dass ich dieses Problem nicht habe.

  4. #1233
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    27.948
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    *

    Mag alles sein, @kcwknarf.
    Erklaert aber dennoch nicht, warum Du Andersdenkende als "Hasser" diffamierst.
    Eine Pauschalisierung, die Du oft genug Anderen vorwirfst.

    Zwischen "€-Kritisch" und "€-Hasser" gibt es einen qualitativen Unterschied.
    Der Eine stellt Fragen und ist offen fuer Argumente, der Andere denkt nicht und agiert blind.

    Genau diese Polarisierung (€-Befuerworter kommen ins Toepfchen, €-Kritiker ins Kroepchen © Aschenputtel) wird ja aktuell von der Politik gelebt und durch Deine Argumentation gestuetzt.
    Schade.

  5. #1234
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Mag alles sein, @kcwknarf.
    Erklaert aber dennoch nicht, warum Du Andersdenkende als "Hasser" diffamierst.
    Eine Pauschalisierung, die Du oft genug Anderen vorwirfst.

    Zwischen "€-Kritisch" und "€-Hasser" gibt es einen qualitativen Unterschied.
    Hier bist du aber sehr pingelig. Wenn ich hier die doch recht zahlreiche Reihe von Artikeln gegen den Euro, die du reinstellst, betrachte, kommt mir halt der Verdacht, dass du vom Euro nicht viel hältst, bzw. nicht unbedingt jedem in der Euro-Gemeinde sehen möchstest (was im Grunde aber auf dasselber rausläuft).

    Von mir aus ändere ich aber gern die Bezeichnung Euro-Hasser in Euro-Kritiker, wenn du dich damit besser charakterisierst siehst, was inhaltlich aber im Grunde auf dasselber hinausläuft, der nicht? Denn im Unterschied zu anderen Dingen gibt es hier ja wenig Kompromissmöglichkeiten: Gemeinschaftswährung oder nationale Eigenwährung. Schwarz oder weiß. Es sei denn, man stellt Münzen her, die halb mit Euro und halb mit D-Mark bedruckt sind. Wäre aber Schwachsinn. Und selbst eine Nordwährung für "gute" Staaten wäre praktisch nur eine nationale Lösung. Also musst du dich schon entscheiden: dafür oder dagegen. Ein "dafür, aber..." ist doch recht in der Währungsfrage recht sinnlos.

  6. #1235
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.706
    Naja, Euro-Hasser......es ist wohl so, dass mehr und mehr Leute einsehen, dass diese ganze Währungsunion überhaupt keinen Sinn macht, jedenfalls nicht für den Bürger/Arbeitnehmer/Steuerzahler. Wenn es eine Volksabstimmung geben, würde in D über den Euro, wäre der Euro sofort weg u. die Währungsunion wird abgeschafft.

    Solange es in dieser wichtigen Frage keine Volksabstimmnung gibt, handelt die Regierung gegen das Volk, denn es gibt ja eben keine Volksabstimmung, weil die Regierung genau weiß, dass das Volk die DM wieder haben will, denn mit der DM gab es nie Probleme und die DM brauchte auch nicht "gerettet" werden.

    Es gibt ja komischerweise nichtmal eine Partei im Bundestag, die gegen den Euro ist u. das allein ist schon sehr merkwürdig. Wenn ich an früher denke, wie die sich im Bundestag gefetzt haben wegen der Ostverträge mit der DDR......und jetzt ist da nur Schweigen im Walde, eine künstliche Ruhe, denn alle Politker wissen, dass die Bürger diese tagtägliche Theater mit der "Euro-Rettung" nicht mehr hören können.

    Vor 10-12 Jahren haben sie noch rumgetönt, wie toll das ist mit dem Euro u. der Euro wäre angeblich stark wie die Mark, dabei sagen Leute wie Soros und andere, die erwiesenermassen Ahnung von der Materie haben einen Zusammenbruch der Währungsunion u. des Euro in ca. 3 Monaten voraus.

    Ehrung für EZB-Chef Jean-Claude Trichet: Karlspreis für den "Euro-Fighter"

    An Christi Himmelfahrt wird im Königssaal des Aachener Rathauses traditionell der Internationale Karlspreis verliehen. Diesmal hat Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank, als "Verteidiger eines stabilen Euros" den Preis bekommen.


    Ehrung für EZB-Chef Jean-Claude Trichet - Zeitgeschichtliches Archiv - WDR.de
    Und dieser Witzfigur verpassen die noch den Karlspreis für seine Lügerei........

  7. #1236
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Naja, Euro-Hasser......es ist wohl so, dass mehr und mehr Leute einsehen, dass diese ganze Währungsunion überhaupt keinen Sinn macht, jedenfalls nicht für den Bürger/Arbeitnehmer/Steuerzahler.
    Muss es das?
    Sie macht aber Sinn für Touristen und Unternehmer, die global tätig sind. Insofern dann natürlich indirekt auch wieder für den Bürger. Wer keine anderen Währungen kennt, den kratzt es doch eh nur in den wenisgtens Fällen. Die Brotpreise sind ja z.B. nicht gleich gestiegen, nur weil der Euro im Vergleich zum Dollar etwas nachgegeben hat. Würde es keine Medien geben, würde eh niemand etwas von der "Eurokrise" mitbekommen.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Wenn es eine Volksabstimmung geben, würde in D über den Euro, wäre der Euro sofort weg u. die Währungsunion wird abgeschafft.
    Natürlich, weil die Mehrheit des Volkes immer sehr anfällig für nationalen Populismus war. Niemand interessiert sich für Fakten. Es liest ja auch kaum jemand alle Wahlprogramme der Parteien durch, bevor man sein Kreuzchen macht. Meist reicht es aus zu wissen, was denn die Eltern wählen.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Solange es in dieser wichtigen Frage keine Volksabstimmnung gibt, handelt die Regierung gegen das Volk, denn es gibt ja eben keine Volksabstimmung, weil die Regierung genau weiß, dass das Volk die DM wieder haben will, denn mit der DM gab es nie Probleme und die DM brauchte auch nicht "gerettet" werden.
    Mal abgesehen davon, dass die Regierung ja grundsätzlich etwas gegen Volksabstimmungen hat, um ihre Diktatur nicht in gefahr zu bringen, leigt es in diesem Fall wohl eher daran, dass die Regierung schwer über etwas abstimmen kann, was es gar nicht gibt. Denn die Eurokrise ist ja nur eine Blase der Politiker, um Bürger klein zu halten. Wie auch die Finanzkrise oder irgendwelche weltweiten Erreger, die die Menschheit ausrotten.

    Es gibt keine Eurokrise. Der Kurs des Euros ist vorübergehend etwas abgerutscht. Na und? Das geht dann auch mal wieder rauf. Das hat nichts mit der Währung zu tun, sondern mit der Psyche der Anleger.
    Meinst du, die D-Mark würde jetzt besser stehen als der Euro im Vergleich zum Dollar? Vielleicht vorübergehend mal. Aber es ist ein Spiel. Insgesamt gesehen über alle Währungen ändert sich ja nichts. Mal profitiert die eine Währung, dann die andere. Ist halt wie im Fußball. Dieses Jahr steigt Köln ab, nächstes Jahr wieder auf. Who cares?

    Und die Politiker wissen das genau genau. Sie sind es, die mit den angeblichen Krisen das Volk verängstigen. Warum? Um sie weiterhin im Griff zu haben. Um sie manipulieren zu können. Um Wahlerfolge feiern zu können. Und da sind eben alle Parteien gleich. Und deshalb faselt auch jeder Politiker etwas von Finanz- oder Eurokrisen. Das ist reiner Eigenschutz, damit der Bürger nicht aufwacht und anfängt, selbst nachzudenken. Das ist wie beim FC Bayern, der auch schon von Krise spricht, wenn er nur mal Unentschieden spielt. Das ist keine Krise, das ist lächerlich.

    Und ich mach bei solch einem Theater bestimmt nicht mit. Der Euro ist und bleibt eine der ganz großen Währungen der Zukunft. Probleme schaffen nur Politiker mit ihrem Egoismus, aber keine Währungen.

  8. #1237
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    27.948
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... Niemand interessiert sich für Fakten. ....
    Doch.
    Ich.
    Sehr sogar.
    Und immer.

    Und ich schaetze sie mehr als z.Bsp. die Entgegnungen eines Steinbruecks auf solche, der sich dann lediglich in diffusen Weltuntergangsszenarien ergeht sowie Formulierungen wie "moeglicherweise" und "vielleicht" als belastbare, qualifizierte Argumente/Fakten verkauft.

    Zaehl sie auf, @kcwknarf, die belegbaren, politisch ungeschoenten Fakten und Details.
    Du scheinst die ja zu kennen.
    Benenn' sie, Du hast - mindestens - einen aufmerksamen Zuhoerer.

    Aber Achtung: Visionen sind keine Tatsachen!


  9. #1238
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Zaehl sie auf, @kcwknarf, die belegbaren, politisch ungeschoenten Fakten und Details.
    Du scheinst die ja zu kennen.
    Üblicherweise mache ich mir ja meine eigenen Gedanken. Da du das aber wohl nicht als Fakt ansiehst, wähle ich mal eine der Quellen, die diese Fakten glaubwürdig und logisch nachvollziehbar liefert

    Handelsblatt.com - So sehr hat Deutschland vom Euro profitiert « Handelsblog
    inklusive Link zur vollständigen Studie

    Wer keine Lust zum Lesen hat, hier in Kürze die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

    - die Einführung des Euro hat zu einem massiven Windfall-Profit für die deutsche Volkswirtschaft geführt
    - Der reale effektive Wechselkurs ist dank des Euro 15 bis 20 Prozent niedriger als wenn es die D-Mark noch geben würde.
    - Diese Wettbewerbsvorteile haben über Jahre massiv den deutschen Export stimuliert – die Ökonomen schätzen, dass die Exportüberschüsse dadurch pro Jahr um vier Prozent des BIP bzw. 100 Milliarden Euro höher ausgefallen sind (Simulationsmodell)
    - die Mitgliedschaft in der Währungsunion hat die deutsche Wirtschaftsleistung beflügelt

    Nun könnte man 2 Dinge hierzu kritisieren:
    es gab ja parallel kein Land mit einer D-Mark. Daher können Vergleiche nicht real gemacht werden (können die D-Mark-Befürworter aber ebenfalls nicht). Das geht halt nur über Simulationsmodelle. Ich arbeite mit meinem Finanzen sehr gerne mit eigenen Zukunfts-Simulationsmodellen, die jeweils sehr nah an der Reallität sind, wenn die Zeit gekommen ist. Daher sehe ich deren Einsatz als sinnvoll an, um solche Behauptungen aufstellen zu können.

    Zweiter Punkt:
    wenn die Wirtschaft profitiert, profitiert der Bürger ja noch lange nicht. Das ist jedoch ein Trugschluß. Natürlich profitiert er, auch wenn er es auf Anhieb nicht fassen kann. Den Bürgern in Deutschland geht es ja blendend. Sie leben halt nur auf einem so hohen Niveau, dass sie es nicht mehr als positiv registrieren können, quasi reich zu sein. Es ist halt nicht mehr viel Luft nach oben, wenn man schon auf dem Mount Everest steht. Aber die deutsche Wirtschaft hält sich erstaunlich gut gegenüber der gesteigerten internationalen Konkurrenz. Das überrascht mich sehr. Der Euro spielt da einer große Rolle.

    Die beiden Kritikpunkte kann man also locker beiseite lassen.

    Und das sind ja nur die volkswirtschaftlich relevanten Punkte für den privaten Geldbeutel. Andere Aspekte sind da ja nicht mal mit berücksichtigt, die mir aber viel wichtiger sind.

    Übrigens mal ein historischer Rückblick:
    man schaue sich doch mal die Kursentwicklung der D-Mark, bzw. des Euros zum US-Dollar an:
    Für 1 Dollar bekam man D-Mark/Euro:
    1971 3,47 (= 1,73 Euro)
    1981 2,26 (= 1,13 Euro)
    1991 1,66 (= 0,83 Euro)
    2001 2,18 (= 1,06 Euro)
    2002 1,06
    2008 0,67
    2011 0,71

    Je günstiger der Wert, desto höherwertig die eigene Währung.
    D.h. die D-Mark war in den 70ern richtig mies.
    Sie steigerte sich bis Ende der 70er/Anfang der 80er und fiel dann wieder ab. 1991/92 hatte sie dann das zwischenzeitliche Hoch und man bekam die D-Mark für umgerechnet rund 80 Cent.
    Kurz vor der Euro-Umstellung fiel die Währung (D-Mark-Krise???), schnellte dann aber mit dem Euro sehr schnell hoch auf den bisherigen Bestwert von 0,67 Euro für 1 Dollar.
    Hätte die D-Mark das jemals erreicht??? Also einen Wert von 1,34 D-Mark für 1 Dollar?

    Und was man unter der Eurokrise bezeichnet sieht man auch deutlich: einen Verlust von gerade mal 4 Cent (!!!) in den letzten 4 Jahren (bei einer Verbesserung der Währung gegenüber dem Euro von 1971 bis heute um 1,02 Euro geradezu lächerlich).

    Klar war man es gewohnt, dass der Dollar immer weiter günstiger zu haben ist. Ist halt wie bei der Wirtschaftskraft. Es muss immer aufwärts gehen. Nur hier vergisst man leicht, dass es dann andere geben muss, bei denen es abwärts geht. Und irgendwann ist dann halt auch mal Ende der Fahnenstange. Solle die Welt wegsterben, nur damit es den Deutschen gut geht. Was ist das denn für eine Einstellung.

    Was sollen denn die Amis sagen, deren Dollar in den letzten 4 Jahrzehnten quasi dauerhaft an Wert verloren haben? Sollen die sich gleich vergraben lassen? Es gibt halt nun auch noch ein paar andere Mitspieler auf dem Markt - die Chinesen, Brasilianer, Inder, Russen etc. Auch ARD und ZDF mussten erkennne, dass Einschaltquoten von 80% nicht mehr erreichbar sind, nachdem Privatsender aufkamen. Und sie gibt es trotzdem noch. Und sie können sich auch immer noch Top-Moderatoren leisten.

    Es ist also Jammern auf allerhöchstem Niveau. Es gibt keine Eurokrise sondern höchtens ein kleines Aua am Po. Kleine Babys werden darüber weinen, aber ich sehe darüber locker hinweg.

    Quelle der historischen Kurse (jährlich):
    Dollarkurs 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001.

  10. #1239
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Aber die deutsche Wirtschaft hält sich erstaunlich gut gegenüber der gesteigerten internationalen Konkurrenz. Das überrascht mich sehr. Der Euro spielt da eine große Rolle.
    Um dein Erstaunen etwas zu bremsen schau dir mal folgendes Video an. Da sollte eigentlich einiges klar werden...

    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen



  11. #1240
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.706
    Ab Donnerstag treffen sich die Mächtigen der EU zum Gipfel, Zypern dürfte dann eines der Top-Themen sein. Das Mittelmeer-Land könnte bald Hilfen für seine Banken beantragen, vielleicht schon am Montag. Die Rating-Agentur Fitch stuft die Anleihen des Staates auf Ramschniveau herab.

    Europa erwartet Hilferuf Zyperns
    Meine Fresse ist das ein Desaster mit dem Euro. Erst müssen Deutschlands Banken gerettet werden, dann müssen die griechischen Banken gerettet werden, Spaniens Banken, Zyperns Banken und Italien kommt sich auch demnächst angewackelt und will Kohle.

    Wenn man sich Merkel anhört und Schäuble hört man immer was von Schuldenabbau, Schuldenbremse aber in der Realität läuft hier ein Schuldenrekord nach dem anderen. Wenn man sich erinnert, wie vor einigen Jahren noch alle vom Euro geschwärmt haben.........und jetzt dieses Megadesaster.....immer mehr Milliarden an deutschem Steuergeld wird da verbrannt und verzockt......

    Gibts hier vielleicht bald mal einen Militärputsch oder ähnliches, der diesen Horrorfilm anhält ? Oder wie lange soll das noch so weiter gehen ?

Ähnliche Themen

  1. Ticket Deutschland - Thailand bei 1000 Euro
    Von MenM im Forum Touristik
    Antworten: 67
    Letzter Beitrag: 15.12.12, 00:03
  2. Baht in Euro in Deutschland umtauschen?
    Von JayNonthaburi im Forum Treffpunkt
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 14.09.12, 00:28
  3. Deutschland - raus dem Euro?
    Von strike im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 179
    Letzter Beitrag: 10.08.12, 15:38
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.05.09, 10:45