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Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.433 Antworten · 164.233 Aufrufe

  1. #1221
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Falls aber doch, dann sollten die Deutschen - als die groessten und einzigsten Profiteure des Euro - schon auch etwas von ihrem sagenhaften Reichtum den leidenden Nationen abgeben.

    .....
    Aber warum profitieren die Deutschen als einzige vom Euro ?

    Weil sie nicht so faule Penner sind und ausserden relativ gut Steuern bezahlen
    ausserdem nicht wegen jedem Scheiss demonstrieren gehen - auch
    sind die Staatsdiener weniger korrupt.

    Soll man uns deswegen "bestrafen" ?

  2.  
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  3. #1222
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    - als die groessten und einzigsten Profiteure des Euro - schon auch etwas von ihrem sagenhaften Reichtum den leidenden Nationen abgeben.
    Dieses ewige Geschreibse ist schon unter Steintischniveau.

  4. #1223
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    *
    Dich sollte diese Aeusserung doch kalt lassen.
    So eine positive und gefestigte Meinung wie die Deine zum Euro und die deutsche Politik muesste gar nichts mehr tun.

    Uebrigens: mein Steintisch ziert jetzt Hammer und Sichel .....

    P.S.: Warum biste eigentlich immer so humorlos?

  5. #1224
    carsten
    Avatar von carsten
    Zitat Zitat von storasis Beitrag anzeigen
    Weiß jemand, ob das auch für Hotel-Rechnungen gilt??
    Das gilt für ALLES.

  6. #1225
    Avatar von resci

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    Grußwort von Prof. Hankel an die Demonstranten in Karlsruhe (19.6)


    ESM - Europas Schuldenmisere, ist nicht nur ein dreister Zugriff auf unsere Lebensersparnisse, die Zukunft unserer Kinder, sondern das Ende des inneren Friedens in Europa. Das Gegenteil dessen, was wir mit Europa verbinden und von ihm erwarten. Kein Beispiel europäischer Solidarität, sondern erpresserischer, ja fast mafioser Nötigung und Ausbeutung unter europäischen Nachbarn, die wir für Freunde hielten. Zu starke Worte?

    Hier die Fakten: Auf 8 bis 10 Billionen Euro (vier deutsche Bruttoinlands-produkte) werden die Schulden geschätzt, die Regierungen und Geschäfte-macher in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Irland in den letzten 13 Jahren mit Hilfe der Euro-Währung angehäuft haben. Niemand sagt uns wofür? Keiner dieser Staaten ist mit Hilfe dieser unfassbaren Summen wettbewerbsfähiger und sozialer geworden. Und niemand gibt zu, dass diese in der Geschichte Europas einmalige Geldverschwendung in Friedenszeiten nur mit Hilfe des Euro möglich gewesen ist. Durch ihn sind Staaten,die es vorher nicht waren, kreditwürdig geworden - dank realer Null- und sogar Negativzinsen, die nicht einmal die Inflationsrate abdeckten. Und durch ihn sind die Wechselkurse, die früher jede Misswirtschaft gnadenlos aufdeckten, abgeschafft worden und damit das Druckmittel, sie zu auf den Pfad seriöser Politik zurück zu bringen. Jetzt soll das Resultat dieser beispiellosen Misswirtschaft "europäisiert" werden. Dafür stehen ESM, Fiskalpakt und Bankenunion. Die Wahrheit ist: Von denen bezahlt werden, die Europa ernst genommen und den Euro und seine Regeln nie gebrochen haben. Das gilt in erster Linie und beispielhaft für uns Deutsche.


    Der ESM steht nicht für europäische Solidarität, sondern für ihr Ende, ihren Missbrauch. Das alte Spiel der Geldverschwendung soll weiter gehen, und niemand weiß wie lange. Denn mit jeder neuen 11., 12. oder 13. ESM-Milliarde oder -Billion kann nur eines geschehen: die Umwandlung der alten Euro-Schulden in neue, die Fortsetzung des alten unverantwortlichen Schlendrians.
    Liebe Mitbürger, wir haben nur eine Chance der vor uns liegenden Katastrophe noch zu entgehen: Das Euro-Abenteuer muss beendet werden; Europas Staaten müssen wiedere ihre alten Währungen bekommen - wir unsere D-Mark, das beste Geld unserer Geschichte.

    Dafür demonstriert Ihr heute - und ich bin mit heißem Herzen und kühlen Kopf dabei. Und glaubt ja keinem Panikmacher, das verursache höhere Kosten als die Fortführung der Euro-Rettung. Denn diese "Rettung" ist in Wahrheit das Teuerste an der Krise, ihre Endlos-Forsetzung bis auch wir am Ende sind.



    Ihr Wilhelm Hankel

    Grußwort von Prof. Hankel an die Demonstranten die am 19.06.12 in Karlsruhe demonstrieren - International Business Times
    -----------------

    Prof. Hankel und einige wenige die sich trauen und trauten den Mund aufzumachen gegenüber dem AHNUNGSLOSEN und ÄNGSTLICHEN WASCHWEIB MERKEL und ihren Speichelleckern Altmaier, Pofalla, Schröder, Ramsauer & Co. sowie dem altersstarrsinnigen Choleriker Schäuble und dem schwuchtligen Gemenge aus dieser Pygmäenpartei FDP.
    Leider warteten im Hintergrund schon mit sabberndem Maul das linke Ostgesockse samt den grünschimmernden Schmeissfliegen.

    Echt schlimm mitansehen zu müssen wie der Verfall Deutschlands von Schmarotzern und Verbrechern in Politik und Banken vorangetrieben wird.
    Wie das alles wieder enden muss und auch enden wird kann man sich aus der Geschichte herholen.

    (wie recht hatte der leider verstorbene Unternehmer Bolko Hoffmann seinerszeit als er mit ganzseitigen Anzeigen in der SZ und FAZ gegen die Einführung des Euro kämpfte)

    Übrigens, wie man so hört bereiten sich in Frankreich die Banken bereits darauf vor, größere Bargeldauszahlungen am Automaten nur noch nach einem mehrtägigen Vorantrag zu ermöglichen um den absehbaren Bank-Run in den kommenden Tagen/Wochen zu verhindern. Beim französisches Militär gibts Urlaubsperren, Soldaten werden zur Zeit verstärkt nach Paris abkommandiert.

    resci

  7. #1226
    Avatar von franky_23

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    Das Getöse ist nur schwer nachvollziehbar. Seit 15 Jahren oder mehr wird Altersvorsorge in Form von Sparzertifikaten gepredigt. Die Vergabe von Krediten wird immer strengeren Regeln unterzogen.

    Wer Geld anlegen will braucht auch jemanden der Geld braucht, also Schuldner. In D hat man das Schuldnertum drastisch reduziert. Die Staaten sollen auch keine Schulden mehr machen. Wo sollen nun die Habenden ihr Geld anlegen?

    Bisher haben sie die fetten Renditen eingefahren. Das funktioniert nun nicht mehr. Nun das Getöse.

    Es gibt ja einige vernünftige Griechen

    http://www.sueddeutsche.de/politik/w...er-1.1384549-2

    so dass die Griechen ihre eigenen Staatsschulden aufkaufen.

  8. #1227
    Avatar von kcwknarf

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    An Strike und allen anderen Euro-Hasser:
    meint ihr wirklich, der deutsche Staat würde dem Bürger Steuern zurückzahlen, wenn der Staat den Griechen und anderen Staaten nicht helfen würde?
    meint ihr wirklich, die Schulden des deutschen Staates würden auf Dauer weniger werden, wenn der Staat den Griechen und anderen Staaten nicht helfen würde?

    Ihr braucht nicht zu antworten. Das waren rhetorische Fragen.
    Der einzelne Bürger bekommt doch überhaupt nicht mit, ob der Staat den Griechen hilft, mit einem weiteren Panzer in Afghanistan einrollt, ein Autobahn zum 3. Mal innerhalb eines Jahres repariert oder ein neues Amt errichtet. Das Geld ist weg und kommt auch nicht wieder. Und der Nutzen für das Geld ist immer praktisch gleich null für den Bürger.

    Erst wenn es eine drastische Steuerreduzierung geben würde, wenn die Griechen aus dem Euro rausgehen, DANN lohnt sich eine Diskussion. Ansonsten ist es nicht nur moralisch global schlecht, sondern auch persönlich total überflüssig.

    Die schlimmsten Abzocker sind nicht die faulen und korrupten Griechen, sondern die eigene Regierung, die Raubritter der Neuzeit! Ich würde jedenfalls lieber einem griechischen Bettler einen 10 EUR-Schein in die Hand drücken als einem deutschen Finanzamt.

  9. #1228
    Avatar von Conrad

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    Das ist doch mal ein guter Vorschlag von Seehofer. Zu solch existenziellen Fragen wie der Währung der Bundesrepublik Deutschland sollte es zwingend Volksabstimmungen geben. Aber die Regierung hat leider zuviel Angst vor dem Volk, als das man so ein Risiko eingeht.

    Weil bei einer Volksabstimmung über den Euro die Bevölkerung nach dem nun schon fast jahrelangem Theater "Euro-Rettung" sich mit Sicherheit gegen den Euro entscheiden würde. Wenn man sich mal überlegt, was man mit den Milliarden an Steuergeldern für die Euro-Rettung alles machen könnte; wir hätten einen Lebensstandard wie Saudi-Arabien.

    Zum Beispiel könnte man wie in Frankreich in Deutschland die Rente mit 60 einführen, einfach durch eine verstärkte Subventionierung der Rentenversicherung, statt Milliarden in einer eh sinnlose Euro-Rettung zu verbrennen.

    Ministerpräsident Seehofer zieht bei der Unterstützung strauchelnder Länder die Reißleine: Zusätzliche Steuergelder für die Euro-Rettung sollen nur noch freigeben werden, wenn vorher die Bundesbürger dafür ihre Zustimmung gegeben haben, verlangt der CSU-Chef im SPIEGEL.

    Euro-Rettung: Seehofer fordert Volksbefragung - SPIEGEL ONLINE

  10. #1229
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    An Strike und allen anderen Euro-Hasser....
    Schwachsinn.
    Ich hasse den Euro nicht.
    Ich stelle seine Bedeutung in Frage.

    Ja, ich glaube nicht (mehr), dass dieser Voraussetzung fuer eine europaeische Gemeinschaft ist.
    Die gab es vorher und wuerde es auch danach geben.
    Im Gegenteil: das aktuelle Euro-Theater entzweit die Nationen.

    Auch in der freien(?) Wirtschaft habe ich schon oft genug erlebt, wie Projekte zum Erfolg erklaert wurden, obwohl schon bei Halbzeit den Beteiligten klar war, dass das Projekt alles andere als ein Erfolg ist.
    Nur weil einfach niemand wegen der bereits verblasenen hohen Finanzmittel den Mut hatte, die Wahrheit zu benennen.

    Ansonsten macht mich misstrauisch, wenn uns ueber die Staatsmedien immer wieder ein gehaemmert wird, wie schaedlich doch der Ausstieg aus dem Euro fuer uns oder andere Laender waere.
    Und es wundert mich schon auch ein wenig, dass Du, der Du sonst fast immer kontraere Positionen einnimmst, in diesem Fall einfach Andersdenkende als "Hasser" diffamierst.

  11. #1230
    Avatar von franky_23

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    Ob nun den Griechen über einen Rettungschirm geholfen wird, oder ohne Euro dann verstärkt über Mechanismen der EU. Wo ist da der Unterschied. Eine politische Einigung bedeutet immer auch ein gewisses Maß an gegenseitiger Unterstützung.

    Die Frage ist, wieweit sie an Forderungen geknüpft werden kann.

    Soweit ich es auch aus den links hier mitbekommen habe.

    Die Griechen haben ein niedrigeres Rentenniveau. Gehen kaum früher in Rente als die Deutschen,...
    Sicherlich haben einige Länder wie E, oder Griechenland soviel Olivenbäume geplanzt, die im Grunde gar nicht unterzubringen sind. Doch das sind andere Probleme.

    Deutschland hat seine Währung innerhalb der EU abgewertet. Die C Parteien haben und die FDP haben erfolgreich eine Gehirnwäsche durchgeführt, dass nur hohe Unternehmensgewinne und ein hoher Exportüberschuss gut für das Land ist.
    Jeder der mal in der Schule war, kennt das magische Vier/Vieleck. Ein zentraler Punkt ist das aussenwirtschaftliche Gleichgewicht. Wie kann man dieses Ziel bei nachhaltigem Exportüberschuss erzielen? Im Grunde nur durch Korrekturen in der Leistungsbilanz. Ein Mittel sind Transferzahlungen. Mehr Direktinvestitionen in diesen Ländern wären eine Alternative. Kauf von Häusern, Grund und Boden, ... In Italien gehören die meisten alten Bauernhöfe in der Toskana eh den Süddeutschen, Schweizern und Österreichern.

    Dieses logische Prinzip möchten einige nicht wahrhaben.

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