Seite 120 von 244 ErsteErste ... 2070110118119120121122130170220 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.191 bis 1.200 von 2435

Deutschland und der Euro

Erstellt von Conrad, 27.04.2011, 16:07 Uhr · 2.434 Antworten · 168.234 Aufrufe

  1. #1191
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von Sybers123 Beitrag anzeigen
    Ich geb zu ich bin gegen denn Euro weil das alles Betrug ist am deutschen Steuerzahler.
    Aber solange es in diesem Land Leute gibt wo immer wieder die gleichen dämlichen Parteien wählen, sind sie selber schuld.
    Ich gehe wählen und wähle Rechts dazu stehe ich.

    Ich traue keinem Politiker, wenn es um mein Geld geht !

    Ich waehle aus Prinzip nicht - denn nur die duemmsten Kaelber waehlen ihren Metzger selber.

    Wozu brauchen wir Politiker ?

    Es gibt Gesetze an die wir uns halten sollten - das reicht !

    Wenn wir 'unabhaengige' Richter haetten wuerde das absolut reichen.

    Auch bei der Gesetzgebung wuerde ich auf Politiker verzichten.

    Einige wenige Gesetze sind absolut ausreichend.

    Je mehr Gesetze desto mehr Trickserei...

  2.  
    Anzeige
  3. #1192
    EO
    Avatar von EO

    Registriert seit
    09.07.2001
    Beiträge
    1.723
    Ich merke, du kommst langsam auf dem richtigen Weg, dass freie Marktwirtschaft der richtige ist. Denn nur damit haben die Betrüger und Abzocker keine Chance.
    Also Mr.kcwknarf, das ist ja wohl der absolute Hammer.Wie kann man nur so einen Quark daher schreiben.
    Man hat doch gerade bei den Banken gesehen,und das schon seit Jahren-da werden Produkte angeboten,welche nur ein Ziel haben.Nähmlich Geld einsammeln.Kohle machen-auf Teufel komm raus.Die Aufsichtsräte geben es vor.z.b.dieses Jahr Wachstum von xxx%.Wenn Ihr(die Manager7Investmentyuppis)das schafft bekommt ihr die Bonis.Da ja streckenweise Bonis gedeckelt wurden,bekommen die Anlagenbetrüger Sachwerte.z.b. Apartement,Autos usw.In bester Lage New Yorks.Die grossen Investmentbanken haben sich die Dienste von Nasa Mathematikprofessoren gesichert.Die denken sich mathematische Anlagen Rechenmodelle aus.Eine Bank machts vor-die andren kaufen und/oder schliessen sich an.Deswegen zieht es auch andre mit runter,weil sie ja irgendwo untereinander verflochten sind.
    man sieht doch welche Auswüchse die freie Markwirtschaft geschaffen hat im Anlage/Bankensektor.Raubtierkapitalismus der schlechtesten Art und Weise in London und New York.Wer hat sich Hedgefonds ausgedacht?.Meiner Meinung nach gibt es ganz gefährliche Wörter in der Rethorik.
    Das sind "Privatisierung" und "Frei".
    Man sieht doch die Entfesselung der Märkte,welche dieser tolle SPD Kanzler Schröder losgetreten hat.Zügellos.
    Freie Marktwirtschaft in gewissen Bereichen?-Ja.Aber nicht überall.
    Wenn ich diese FDP Floskeln höre kotz mich das regelrecht an.frei und frei bis zum Sanktnimmerleinstag.Man sieht ja wohin das führt.
    Ich bin einer der "alten"Garde.Soll heissen.Es gibt alte gute Dinge,welche immer gut funktioniert haben.Die ändert man nicht.
    Thema Strombörse.Die gab es früher nicht.Heute wird Kasse gemacht,und wir Bürger abgezockt.früher mal jedes Jahr ne Verteuereun g von 1-2-3 % pro Jahr.
    heute lese ich nur noch 10-15-25 und mehr % Verteuerung.Da werden Kraftwerke auf zig % gedrosselt,weil gerade der Preis am Strommarkt hochgehalten werden soll.
    Hedgefonds machen Kasse auf Lebensmittel?.Sogar die Deutsche Bank mischt da mit.Verteuerung von Lebensmittel zum Kasse machen.
    Viele Menschen auch gerade in der 2ten Welt,haben grosse Probleme sich mit Grundnahrungsmittel zu versorgen.
    Und du erzählst was von Freie Marktwirtschaft?.

  4. #1193
    Avatar von Nokhu

    Registriert seit
    09.06.2002
    Beiträge
    7.617
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Häää? Rechter als Union und SPD geht es doch kaum noch.
    Jetzt würfelst du aber etwas mächtig durcheinander. Seit wann sind die von dir erwähnten "Rechts"?
    Linker als die sind nur noch die Linke und die Grünen.

  5. #1194
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    @EO


    Man kann die Sache aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. In einer wirklich freien Marktwirtschaft muss der Unternehmer (also auch Banken) das volle Risiko tragen.

    So betrachtet waere es gut wenn die Politik sich bei der Banken-Unterstuetzung auf Kosten des Steuerzahlers absolut raushaelt. Wenn eine Bank Pleite geht und den Kunden

    Schaden entsteht, dann finde ich das OK. Die Masse der Zeitgenossen ist zu Zockern mutiert, gestuetzt bzw. Verfuehrt durch die Banken und ihre Zocker-Produkte.

    Durch Schaden wird man klug - so sagt der Volksmund. Auf diese Erkenntnis aufbauend ist es sehr heilsam die Finger von derartigen 'Produkten" zu lassen.

    Je mehr Leutchen diese Erfahrung verinnerlicht haben desto besser.

    Die 'POLITIK' macht gerade den groessten Fehler den man nur machen kann - sie wirft gutes Geld - schlechtem Geld - hinterher.

    Jeder soll das Recht haben fuer seine Fehler verantwortlich zu sein - in einer freien Marktwirtschaft. Diese Art der Enteignung, wie sie zur Zeit von den Staaten betrieben wird

    ist nicht hinnehmbar...


    P.S.:

    Seit knapp 10 Jahren lasse ich die Finger von Finanz-Produkten der Banken, auch, oder gerade wenn sie von der Politik abgesegnet sind.

    (Nicht weil ich auf die Nase gefallen bin, sondern weil ich erkannt habe das es BETRUG ist.)

  6. #1195
    Avatar von Jarga

    Registriert seit
    21.08.2010
    Beiträge
    798

    keine 'freie' Marktwirtschaft

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich merke, du kommst langsam auf dem richtigen Weg,
    dass freie Marktwirtschaft der richtige ist.
    Denn nur damit haben die Betrüger und Abzocker keine Chance.
    @kcwknarf...freie Marktwirtschaft gab es noch nie in diesem, unseren Luftibus- Geldsystem ohne irgendwelche Deckung oder Anbindung an einen "Wert".
    Der "Markt" ist zu einem reinen Zocker-Casinokapitalismus mit gieriger Spekulation verkommen mit hilfreicher Unterstützung der mafiosen Verbrechenspolitik.

    es gibt 4 Hauptfinanz Spekulations-Börsen.
    -Rohstoff, ergo Oelmarkt, der nichts mehr mit Rohstoffe und Oel zu tun hat, sondern wie sich die BigPlayer a la Goldman Sucks und Deutsche Bank etc., mit informiertem Raten die Preise nach oben oder unten treiben.

    -Währung, -Devisen, -Anleihen Markt ist zu einem Basar verkommen.
    auch diese werden von den sogenannten "Investoren", anderes Wort für mafiosen Investmentbänkern und gekauften Ratings-Connections missbraucht gegen die Länder und Staaten.

    -Aktienmärkte, dito, alles rein, alles raus ohne Sinn.

    Es hat doch absolut nichts zu Tun mit Investieren, also mit etwas Neuem und Innovativem zu finanzieren das der Gesellschaft einen Ertrag erbringt.
    Das heutige "Investment" heisst auf gut deutsch, Vermögens-Preise zu bewegen.
    Investoren verschieben dann je nach Wirtschaftslage Geld von einem in den anderen Markt wie auf einem Basar, wobei sich ein Ausgleich ergibt (z.B. Aktien steigen, Anleihen/Rohstoffe sinken).

    Wege aus der Euro-Krise - Prof. Dr. H. Flassbeck

    Dieses europäische Konstrukt wird platzen....wenn...

    Welcher Plan ist machbar.

    Der Schuldenschnitt ist keine Lösung, nicht nur für Griechenland.

    Die wirtschaftliche Produktivität darf nicht dazu benutzt werden um andere EU-Partner(Staaten) -Wirtschaften nieder zu konkurieren. Deutschland als Niedriglohnland ist in keinster Weise gerechtfertigt.

    Wir haften um die anderen Länder in das Elend zu treiben, am Schluss hat der deutsche alles verloren, weil das ganze ist schon verkonsumiert worden von den Kreditnehmern.

    Die Rechnung bekommen wir gerade präsentiert.

    Die Politiker haben nie verstanden um was es geht. Die ReGIERungs-Politik hat versagt.



    schauts euch an und hört aufmerksam zu.
    Habe selten eine so klare Standortbestimmung von einem Oekonomen gehört.
    Wer Lust auf mehr hat kann noch etliche Videos von ihm anschauen, oder auch entsprechenden Lesestoff. Habe es über die letzten Wochen getan, obwohl es mich nicht direkt hier in Thailand betrifft.

    Zusammenhänge der Ursache verstehen -und schon sieht man dass mit keiner einzelnen Symptombekämpftung und Anpassung in einer von Grund auf falschen Finanzstruktur es zu einer nachhaltigen Verbesserung führen wird.

    Zerschlagen des Bankenkartells und die VollGeld-Hoheit an die Gesellschaft zurück geben.




    Leider geben wir unsere "Stimme" an die Politparteien-kriminellen des vorherrschenden Systems ab, das auf Gewalt, Macht und Reichtum basiert.

    Wir sind von gieriger Konsumentenhaltiger, schläfriger Dumpfheit umgeben dank Brot und Spielen.




    Anhand des Erkennens der herrschenden stinkigen Struktur sehe ich einen schwachen Hoffnungsschimmer.

    "Der Staat - das ist die große Fiktion, daß jedermann auf Kosten von jedermann leben kann". Frédéric Bastiat

    Aus der Selbstverantwortung zur Selbsthilfe und Selbstbestimmung ist der Anfang der Veränderung zu einer Gemeinschaft aller.

  7. #1196
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Jetzt würfelst du aber etwas mächtig durcheinander. Seit wann sind die von dir erwähnten "Rechts"?
    Linker als die sind nur noch die Linke und die Grünen.
    Quark. Die Parteien haben den A1-Zwangstest eingeführt und somit die Quasi-Verhinderung von Mischehen. Und alleine daher schon sind sie extrem rechts.

  8. #1197
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von EO Beitrag anzeigen
    Also Mr.kcwknarf, das ist ja wohl der absolute Hammer.Wie kann man nur so einen Quark daher schreiben.
    Man hat doch gerade bei den Banken gesehen,und das schon seit Jahren-da werden Produkte angeboten,welche nur ein Ziel haben.Nähmlich Geld einsammeln.
    Ja, und? Ein Unternehmen ist ja generell danach ausgeprägt, Gewinne zu machen.
    Warum können denn Banken so mit dem Geld umgehen? Weil die Kunden es wollen, fordern, annehmen.
    Und natürlich müssen die Kunden dann auch bluten, wenn es schief geht.

    Ich kann nicht in ein Spielcasino gehen, mein Geld auf die 17 setzen und dann rumjammern, wenn die 30 fällt.
    Es gibt doch genügend Banken, die anders vorgehen: Volksbanken, Sparkassen. So kann jeder Kunde selbst entscheiden, wo er etwas anlegt, wie er mitzockt etc.
    Wenn dann eine Bank pleite geht, dann soll sie. Aber deren Kunden dann ebenfalls. Warum denn nicht?

    Ich als Kunde möchte die freie Wahl haben, ob ich mit Fallschirm aus dem Flugzeug springe, ohne Fallschirm, bis zum Flughafen weiterfliege oder gar nicht erst einsteige. Diese Auswahl möchte ICH haben - mit allem Risiko oder mit all der Sicherheit nach MEINEN eigenen Bedürfnissen. So sehe ich die freie Marktwirtschaft. Wenn es dann Verluste gibt, dann nur für diejenigen, die das Risiko bewusst gewählt haben.

    Was wir aber haben ist ja bereits die staatliche Kontrolle. Denn hier schaltet sich der Staat ja ein, indem er den Banken und seinen Kunden hilft. Warum denn? Warum sollen unschuldige Bürger, die bewusst wenig Zinsen, aber eine große Sicherheit haben wollen für die zockenden Kunden und Banker bezahlen? Würde es eine freie Marktwirtschaft geben, würde sich der Staat komplett raushalten und die große Masse der sicherheitsbewussten Bürger würde gar nichts davon mitbekommen, weil die ihr Geld ja eh für 0,5% bei der Volksbank geparkt haben.

    Die Krise entsteht also erst durch Regulierung und dem Einschalten des Staates! Leider versteht das kaum jemand, weil die großen Medien- und Oppositionspropaganda ja etwas anderes suggeriert.

    Ich habe jedenfalls kein Lust, mir von irgendwelchen Sicherheitsfanatikern mein selbst gewähltes Risiko nehmen zu lassen. Man wird doch eh schon wie ein kleines Kind behandelt. Man fühlt sich wie im Gefängnis. Nichts darf man, aber man ist dafür total sicher. Na klasse! Was für ein duftes Leben!

    Zitat Zitat von EO Beitrag anzeigen
    Thema Strombörse.Die gab es früher nicht.Heute wird Kasse gemacht,und wir Bürger abgezockt.früher mal jedes Jahr ne Verteuereun g von 1-2-3 % pro Jahr.
    heute lese ich nur noch 10-15-25 und mehr % Verteuerung.Da werden Kraftwerke auf zig % gedrosselt,weil gerade der Preis am Strommarkt hochgehalten werden soll.
    Die Strombörse hat ja den Zweck, den bis dato praktisch monopolistischen Markt für den Bürger tarnsparenter und günstiger zu machen. Das ist zunächst mal sehr gut. Das Instrument ist jedoch manipulieranfällig. Daher sollte man das Instrument überdenken, aber nicht den Sinn von Angebot und Nachfrage. Man hat in vielen Bereichen gesehen, wie günstig Produkte nach einer Privatisierung geworden sind im Vergleich zu früher staatlich regulierten monopolierten Gesellschaften (Post, Telefon, Airlines....).

    Wozu eine Regulierung führen kann, hat man doch in der Praxis in der DDR gesehen. Alles wunderbar billig, aber leider Engpässe, Staatspleiten etc.

    Grundnahrungsmittel: hier liegen ganz andere Probleme vor. Sobald die hungernde Bevölkerung an der freien Marktwirtschaft beteilgt wird, können die den Spieß umdrehen. Durch eine soziale Planwirtschaft in Europa wird jedenfalls kein Afrikaner automatisch satt.

    Auch wenn sich immer mehr einlullen lassen (ja, sogar viele FDPler), aber das sozialste System ist immer noch das freie Angebot-Nachfrage-System. Es muss halt nur konsequent durchgezogen werden. Und das gab es ja noch nirgendwo! Also kann auch niemand sagen, dass es nicht funktioniert. Der Staat mischt sich ja überall mit ein.
    Lasst doch ruhig Firmen, Banken, Staaten pleite gehen. Das ist doch eine gesunde Reinigung. Denn desto eher können neue Firmen, Banken und Staatsformen entstehen, die den Bürgern besser tut. Wir legen doch auch unsere Milchzähne ab. Wo ist also das Problem?

  9. #1198
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen
    Es hat doch absolut nichts zu Tun mit Investieren, also mit etwas Neuem und Innovativem zu finanzieren das der Gesellschaft einen Ertrag erbringt.
    Das heutige "Investment" heisst auf gut deutsch, Vermögens-Preise zu bewegen.
    Investoren verschieben dann je nach Wirtschaftslage Geld von einem in den anderen Markt wie auf einem Basar, wobei sich ein Ausgleich ergibt (z.B. Aktien steigen, Anleihen/Rohstoffe sinken).



    Das ist ja das eigentliche Problem. Es wird nicht mehr dort investiert wo es uns allen Nutzen bringt.

    Die Investitionen kommen nur einigen wenigen Zeitgenossen zugute.

    Vor einigen Minuten hatte ich ein laengeres Gespraech mit dem Geschaeftsfuehrer einer kleinen Firma, in welche ich investiert habe.

    Dank Internet hat man heute so wunderbar einfache "Kontollmoeglichkeiten" um direkt zu sehen wie die Geschaefte laufen, da frage ich mich

    manchmal warum machen das nicht mehr Leute.


    Banken und Politik sind die PEST unserer Tage...

  10. #1199
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Das ist ja das eigentliche Problem. Es wird nicht mehr dort investiert wo es uns allen Nutzen bringt.
    Was bringt denn ALLEN Nutzen?
    Ist es nicht so, dass der Markt komplett gesättigt ist mit dem, was ALLEN Nutzen bringt? Also mit Dingen, was jeder nutzen und verbrauchen muss, bzw. sollte?

    Es ist doch logisch, dass neben ganz wenigen Neuentwicklungen für alle vor allem Produkte erzeugt werden, die nur wenigen nutzen oder durch die Verringerung der wirklich notwendigen Arbeitskräfte neue Arbeitsplätze geschaffen werden, die vor allem einem nutzen: nämlich demjenigen, der diese Arbeit verrichtet. Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Im Grunde brauchen doch vielleicht nur noch maximal 10% der Bevölkerung arbeiten für das, was nötig ist und ALLEN zu Gute kommt. Was ist aber mit all den anderen? Die langweilen sich und beschäftigen sich halt mit Wertpapieren etc. Dabei spielen die gehandelten Unternehmen ja keine Rolle. Es gelten nur reine Zahlen. Ist ja auch logisch. Der Aufnahmeprozeß für ein kleines Mittelstandunternehmen, das tatsächlich Unterstützung nötig hätte, als AG ist ja auch viel zu kompliziert (Regulierung eben).

    Es ist also eher ein gesellschaftliches Problem des gestiegenen Wohlstand. Das sollte man nicht den Banken in die Schuhe schieben. Und schon gar nicht sollte man meinen, das würde sich durch Regulierung ändern. Dann denken sich die Leute halt etwas anderes aus.

    Was man aber machen kann ist, sich zu entscheiden, zu welcher Gruppe man gehören möchte: zu den Arbeitern, zu den Entscheidern, zu den Spielern, zu den Zahlern? D.h. man sollte nicht zwanghaft den Markt verändern (das geht eh nicht), sondern sich selbst auf die Gewinnerseite stellen. Das kann man sogar mit einem moralischen Anstrich verbinden. Es liegt an einem selber.

    Ich sage es nochmal: niemand wird gezwungen, sein Geld Bankern zu geben! Niemand wird gezwungen, dem Staat Steuern zu schenken. Niemand wird gezwungen, sich für billig Geld zu verkaufen. Noch hat jeder Mensch einen eigenen Willen und Handlungsmöglichkeiten.

  11. #1200
    Avatar von Jarga

    Registriert seit
    21.08.2010
    Beiträge
    798
    Dein letzter Absatz stimmt so nicht für sehr, sehr viele Arbeits und Lohnsklaven.

    Der Lohn läuft über die Bank, Renten, Pensionen etc.
    Steuern müssen über die Bankanweisungen/überweisungen abgewickelt werden. Etliche sonstigen Zahlungsverpflichtungen ebenso. Fakt!

    Schenken ja, aber Steuern werden eingetrieben vom Staat. Abgabenzwang!

    Der Schuldendruck zwingt hin bis zum Billiganbieter.

    Das mit dem eigenen Willen lassen wir mal dahingestellt.

    Dies habe ich jetzt spontan verfasst ohne lange zu überlegen.

Ähnliche Themen

  1. Ticket Deutschland - Thailand bei 1000 Euro
    Von MenM im Forum Touristik
    Antworten: 67
    Letzter Beitrag: 15.12.12, 00:03
  2. Baht in Euro in Deutschland umtauschen?
    Von JayNonthaburi im Forum Treffpunkt
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 14.09.12, 00:28
  3. Deutschland - raus dem Euro?
    Von strike im Forum Politik und Wirtschaft außerhalb Thailands
    Antworten: 179
    Letzter Beitrag: 10.08.12, 15:38
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.05.09, 10:45