Umfrageergebnis anzeigen: Deutschland - weg mit dem Euro?

Teilnehmer
50. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, Deutschland geht es ohne Euro besser.

    31 62,00%
  • Nein, Deutschland geht es ohne Euro schlechter.

    19 38,00%
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Ergebnis 121 bis 130 von 180

Deutschland - raus dem Euro?

Erstellt von strike, 02.06.2012, 14:23 Uhr · 179 Antworten · 10.365 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von kcwknarf

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    Ich denke mal, Europa ist erstmal am Ende.
    Die Geldgeilheit überwiegt wohl doch dem Wunsch nach Freiheit, Frieden, Freunschaft, Geselligkeit und Gemeinschaft. Das macht die Forderung nach nationalen Währungen, um sich die eigenen Badewannen noch mehr vergolden lassen zu können, sehr deutlich.

    Aber nicht nur deshalb. Nun sollen auch wieder Grenzkontrollen im Schengenraum eingeführt werden.
    Damit ist der Weg klar gezeichnet: es entstehen wieder Mauern, rechtsradikale Führer bis hin zu Kriegen zwischen den Nationen - von Bürgerkriegen mal ganz abgesehen, sofern diese nicht durch staatliche Gewalt eh im Keim zerdrückt werden.

    Schade, der Mensch ist halt noch nicht so weit. Die Religion Geld ist einfach zu stark ausgepägt.

    Gute Nacht Europa. Vielleicht kommt ja in 100 Jahren doch mal wieder ein Prinz und wird dann Europa wachküssen, sofern in den dann vorhandenen Ruinen und dem menschlichem Elend noch etwas zu finden sein wird.

    Schade, die europäischen Staaten hätten als Vorbild für die Welt gelten können. Doch nachdem man ja schon im Mittelalter so viel Haß und Gewalt in aller Welt gesäät hatte, zeigt es sich, dass Europäer wohl etwas in den Genen haben, dass sie nicht anders ausleben können. Gier, Überheblichkeit und hohe Gewaltbereitschaft ist zu sehr verwurzelt. Die aktuellen Diskussionen und Handlungen zeigen das deutlich.

  2.  
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  3. #122
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich denke mal, Europa ist erstmal am Ende. ...
    Naja, ganz so pessimistisch wie Du sehen das die meisten Bundesbuerger nicht.
    Vorallem glauben sie, dass die Krise ihr Einkommen und ihre persoenliche Situation nur ein klein wenig beeintraechtigt (Seite 10).
    Bei der Frage "Raus aus dem Euro?" sind die aktuellen Ergebnisse dort und hier vergleichbar.

    http://www.infratest-dimap.de/upload...06_bericht.pdf
    Infratest Juni - Ueberblick

  4. #123
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Naja, ganz so pessimistisch wie Du sehen das die meisten Bundesbuerger nicht.
    Was heißt pessimistisch? Ich verspüre einen errheblichen Egoimsus bei der Mehrheit der Bundesbürger. Und ein größeres Europa ist ja genau das Gegenteil von persönlichem Eigennutz (zumindest bei kurzzeitigem Denken).

    Würden wir 200 Jahre früher leben, würde die Mehrheit auch gegen Deutschland und eine gemeinsame deutsche Währung sein. Da wären dann Bayern mit dem bayerischen Gulden oder Preußen mit dem Taler angesagt.

    Und noch ein paar Jahre vorher hätten sich die Bürger eher für kleinere Volkstämme stark gemacht als für das zu mächtige Bayern.

    Ein Fortschritt für alle Menschen sehen halt viele Bürger als persönliche Gefahr (vor allem für ihren Geldbeutel) an. Das war schon immer so und wird auch wohl so bleiben. Es gibt ja die These, dass sich so manche ihr Gehirn rausgeschnitten haben, um mehr Platz für ihr Geld zu haben.

    Am Ende wird es diesen Bürgern nichts nutzen, da das kleine Volk zwar immer jammert und ansonsten nichts tut, während kluge Köpfe dann doch an der weltverbesserung arbeiten. Doch es wird halt beschwerlicher durch so viel Gegenwind. Und dann muss man eben auch mit zeitweisen Rückschlägen rechnen wie mit dem derzeitigen Quasi-Aus der EU.

    Da es aber keine Rückkehr zu Bayern gab kann man nur hoffen, dass Europa Euro, freie Grenzen etc. irgendwann wiederkommen werden.

  5. #124
    Avatar von strike

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    "Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. Das wusste übrigens das Grundgesetz, da steht schon in der Präambel von 1949 das Ziel, als gleichberechtigtes Mitglied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.*)"

    Was Schäuble gesagt hat, klingt so, als wäre für das nichtsouveräne Deutschland das Aufgehen in einem geeinten Europa ein Souveränitätsgewinn, nicht ein Verlust.

    Da bist Du mit Schaeuble auf einer Linie.
    Bemerkenswert.

    Auch bemerkenswert, dass man jeden anderen ausser Schaeuble fuer die Aussage ganz oben wahrscheinlich gleich als rechtsnational oder .... bezeichnet haette.

    *) Solche Sprueche kennen die Leute aus dem Osten - mit austauschbaren Vokabeln - schon lange.
    Die Ergebnisse auch.



    Übt Schäuble Buße für den Weltkrieg - Handelsblatt

  6. #125
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Was Schäuble gesagt hat, klingt so, als wäre für das nichtsouveräne Deutschland das Aufgehen in einem geeinten Europa ein Souveränitätsgewinn, nicht ein Verlust.
    Warum beklagst du einen Souveränititsverlust so sehr?
    Souveränität bedeutet doch Selbstbestimmung. Wer bestimmt denn selbst? Du? Nööö. Dein Wohnort, dein Land, dein Staat, dein Erdteil, dein Planet.... ?
    Gut, du setzt die Grenze beim Staat? Mit welcher Berechtigung? Wie ich oben ja aufgeführt habe ist ein Staat ja eh nur ein temporäres Produkt. Früher waren es Bayern und Preußen, davor vielleicht einzelne Königreiche, Volkstämme etc. Haben die ihre Souveränität aufgegeben? Hatte das Nachteile oder Vorteile? Das passiert bei einer Verlagerung der Souveränit von Deutschland nach Europa oder später darüber hinaus?

    Im Grunde gar nichts. Weil es doch nur eine Verschiebung zu neuen künstlich gesetzlich gestetzen Staatsgebilden ist.
    In der heutigen Zeit vermischt doch eh alles. So manch einer an der französischen Grenze fühlt sich vielleicht kulturell viel mehr Frankreich hingezogen als zu Deutschland.

    Ich würde es ja noch verstehen, wenn die Bürger tatsächlich ihre Meinung durchbringen können? Aber das können sie in Deutschland ja nicht. Es entscheiden die sogenannten Volkvertreter - das wohl heuchlerichste Wort der Geschichte.

    Wir sprechen hier also eh nur von der Souveränität einer Angela Merkel. Und ganz ehrlich: mir ist es so was von egal, wo deren Souveränität landet - meinetwegen auch auf dem Schoß von Assad. Es ist ja nicht MEINE Souveränität.

    Dieses Nationalgefühl ist im Grunde noch ein Übrigbleibsel aus der eigenen Kindheit. "Mein Teddy" - "Nein, meiner". Völlig albern und völlig unnütz.

    Schäuble sieht das natürlich mit der nationalen Brille. Er denkt ja: alles was Deutschland gut tut, tut ihm auch gut. Kindergartendenken eben. Mangelendes Selbstbewusstsein, weshalb man die Mutterbrust des Staates braucht.

    Hoffentlich kommt bald mal ein Alien mit einer großen Bratpfanne und haut die ganzen Staaten zu Brei. Es nervt langsam. Wenn schon Souveränität, dann echte: und das heißt Selbstbestimmung durch jeden Einzelnen! Womit wir wieder bei meiner neuen Idee wären: jeder bekommt seinen eigenen Staat. Das wäre souverän! Und nur das!

  7. #126
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    ....
    Auch bemerkenswert, dass man jeden anderen ausser Schaeuble fuer die Aussage ganz oben wahrscheinlich gleich als rechtsnational oder .... bezeichnet haette.


    Übt Schäuble Buße für den Weltkrieg - Handelsblatt
    welches Interesse könnte Krüppel Schäuble denn haben, dass es den Menschen in Deutschland gutgeht? Er selbst ist doch ein gebrochener betonschädliger Choleriker der nichts mehr zu verlieren hat und klammheimlich Freude daran hat dass die Deutschen immer mehr finanziell ausbluten und und irgendwann daran zugrunde gehen werden. Das seh ich dem in seiner Fratze an.

    Die ....keule zieht halt leider immer noch, wird jedem sofort übergezogen der anfängt das Schmarotzer- und Rattentum in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft anzusprechen.

    resci

  8. #127
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    Krüppel Schäuble .... gebrochener betonschädliger Choleriker .... klammheimlich Freude daran hat dass die Deutschen immer mehr finanziell ausbluten und und irgendwann daran zugrunde gehen werden. ... seiner Fratze an.


    resci
    das sind aber gewaltige Worte die du in dem Mund nimmst. Welche Laus ist den dir über die Leber gelaufen.

  9. #128
    Avatar von Jarga

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    Hatte das Nachteile oder Vorteile?

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Warum beklagst du einen Souveränititsverlust so sehr?
    Souveränität bedeutet doch Selbstbestimmung. Wer bestimmt denn selbst? Du? Nööö. Dein Wohnort, dein Land, dein Staat, dein Erdteil, dein Planet.... ?
    Gut, du setzt die Grenze beim Staat? Mit welcher Berechtigung? Wie ich oben ja aufgeführt habe ist ein Staat ja eh nur ein temporäres Produkt. Früher waren es Bayern und Preußen, davor vielleicht einzelne Königreiche, Volkstämme etc. Haben die ihre Souveränität aufgegeben? Hatte das Nachteile oder Vorteile? Das passiert bei einer Verlagerung der Souveränit von Deutschland nach Europa oder später darüber hinaus?

    Im Grunde gar nichts. Weil es doch nur eine Verschiebung zu neuen künstlich gesetzlich gesetzen Staatsgebilden ist.

    Hoffentlich kommt bald mal ein Alien mit einer großen Bratpfanne und haut die ganzen Staaten zu Brei. Es nervt langsam. Wenn schon Souveränität, dann echte: und das heißt Selbstbestimmung durch jeden Einzelnen! Womit wir wieder bei meiner neuen Idee wären: jeder bekommt seinen eigenen Staat. Das wäre souverän! Und nur das!
    Du bist nah drann @kcwknarf...mit der Selbstbestimmung.

    Nur nicht auf jeden einzelnen bezogen, sondern auf den Stamm.
    Das funktionierte mal sehr gut, bis die bewaffneten "Missionare" kamen.

    Vor noch gar nicht so langer Zeit wurde begonnen mit der Eingemeindung der kleinen Gemeinschaften in größere Gemeinden, Bezirke, die Einfügung in die heutigen Großstädtaggloramation, Regionen, es folgten die Bundesländer(Kantone), Länder- Staaten.

    Je größer umso mehr ging die MIT-Bestimmung, inkl.Selbstbestimmung verloren.

    Europa ist nur die Vorstufe auf noch größeres, dann haben wir die Chipgeneration als lebende Zombis ohne jedwelchen Unterschied, sondern dann sind alle Gleich, das nennt sich eine humanistische, Uni-Forme Sklavenhaltung.

    Irrsinn.
    Der "Zivilisations" - Fortschritts - Wahnsinn kennt keine Grenzen.

  10. #129
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    das sind aber gewaltige Worte die du in dem Mund nimmst. Welche Laus ist den dir über die Leber gelaufen.
    milde Taten und schöne Worte gabs bereits mehr als genug.
    Ist an der Zeit, anderes Geschütz aufzufahren.

    resci

  11. #130
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    "Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. Das wusste übrigens das Grundgesetz, da steht schon in der Präambel von 1949 das Ziel, als gleichberechtigtes Mitglied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.*)"
    Das "Grundgesetz" war ein von den Siegermächten eingeführtes Provisorium, das immer noch gilt, genauso wie manche hirnlose ....gesetze und eine Reihe von davor. Deutschland hat keine Verfassung und insofern ist diese ganze Diskussion Wurscht. Long live Europe, but without my taxes

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