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Deutschland nimmt 2 Guantanamohäftlinge auf...

Erstellt von Simpson, 07.07.2010, 21:35 Uhr · 15 Antworten · 1.107 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Micha L

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    Soviel ich weiß ging es darum, daß ihnen ein ordentlicher Prozeß gemacht werden soll - natürlich von denen, die ihnen etwas vorwerfen und deswegen gefangennahmen.

    Wenn die Zustände in russischen Gefängnissen kritisiert werden, heißt das doch auch nicht, daß dort Waisenknaben sitzen, die frei und hierher kommen sollen.

    Es geht einfach darum, daß es in einer Demokratie, zudem in der ersten neuzeitlichen, keine Lager geben sollte, in denen Leute ohne Prozeß unter fragwürdigen Bedingungen sitzen.

    Gruß

    Micha

  2.  
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  3. #12
    Avatar von eber

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    Hallo, was Cowboys nicht mehr haben wollen, geht ab zum saudummen, saudofen Micheln mit ihren saublöden Berlin und die Sekundenkleber haben.

  4. #13
    Avatar von Rene

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    mal in Deinem Slang bleibend: saublöde Aussage

  5. #14
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Rene Beitrag anzeigen
    mal in Deinem Slang bleibend: saublöde Aussage
    Jeder formuliert eben wie er kann.
    Selbst wenn er es eigentlich nicht kann.
    Deswegen habe ich es auch mal so stehen gelassen.


  6. #15
    Avatar von Mike63

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    Zitat Zitat von Simpson Beitrag anzeigen
    ... ob die den A1 Test bestehen müssen bevor sie einreisen dürfen? Wohl nicht, die können versuchen in Deutschland zu lernen, ob die das dann schaffen oder nicht ist dann auch egal.
    ****** dafuer muessen die deutschen Botschaften Visaantraege mit einer noch hoeheren Ablehnungsquote bearbeiten, als Ausgleich!

  7. #16
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich glaube mal nicht, dass es da eine schlüssige Begründung gibt.
    Dat Merkelchen will wohl nur zeigen, was für eine gute Verbündete sie ist.
    Gerade Deutschland hat doch immer rumgequengelt, wie böse es doch von den USA ist, Terroristen einfach so einzusperren und noch dazu nicht in den USA, sondern in ihrere Exklave Guantanamo. Nach dem jahrelangen Gequengel der deutschen Regierung nach Auflösung von Guantanamo müssen sie jetzt halt Nägel mit Köpfen machen und diese Leute, die ja laut deutschen Menschenrechtlern völlig unschuldig sind und zu Unrecht festgehalten werden, in Deutschland aufnehmen.

    Denn es geht ja eigentlich um den Afghanistan-Konflikt, wo Deutschland als Nato-Mitglied auch eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

    Jedenfalls scheint es so zu sein, dass die Insassen von Guantanamo doch nicht ganz und gar die Unschuldslämmer sind, als die sie so gerne hingestellt werden, denn komischerweise will kein Land der Welt die haben. Und das, wo gerade Deutschland doch die mangelnde Zuwanderung beklagt und die angebliche Überalterung der deutschen Gesellschaft.

    Selbst den "Deutsch-Türken" Murat Kurnaz, der ja behauptete, von der CIA in Afghanistan gekidnappt worden zu sein und der sich kurz nach 9/11 "rein zufällig als Tourist" in Afghanistan und Pakistan aufhielt, wollte die damalige Rot-Grün-Regierung ums Verrecken nicht wieder in Deutschland aufnehmen und der damalige Aussenminister Steinmeier hat Himmel u. Hölle in Bewegung gesetzt, damit der in die Türkei ausgeliefert wird, denn er ist ja nach wie vor türkischer Staatsbürger.

    Auf der einen Seite halt scheinheilig kritisieren, auf der anderen Seite aber mit allen Mitteln verhindern, die angeblich völlig Unschuldigen aus Guantanamo aufzunehmen, dass ist die heuchlerische Politik der deutschen Regierung. Man will zwar angeblich die Menschenrechte verteidigen wo immer sie verletzt werden, nur Geld darf es das so bitterarme Deutschland nicht kosten.

    Kurnaz war von Geburt an Türke, und er wollte dies ganz offensichtlich auch bleiben. Um die deutsche Staatsbürgerschaft bemühte er sich erst 2007. Zuständig für diplomatische Schritte im Fall irgendwelcher Probleme von Murat Kurnaz im Ausland war daher nicht Deutschland, sondern allein die Türkei – und »allein« heißt »allein«.


    Aber wohl nicht für alle. Vor allem nicht für viele deutsche Medien. Sie veranstalteten 2006 über Monate ein Kesseltreiben gegen Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

    Der hatte in seiner früheren Funktion als Kanzleramtsminister der Regierung Schröder entschieden, das Angebot der USA, Kurnaz aus dem Strafgefangenenlager Guantánamo nach Deutschland abzuschieben, nicht anzunehmen. Auch die Türkei wollte ihren Staatsbürger offensichtlich nicht zurückhaben; schon während der viereinhalbjährigen Haft von Kurnaz hatte das Land am Bosporus nichts unternommen, um Kurnaz freizubekommen.

    Dokumentation: Das erste Kapitel des Kai Diekmann-Buchs - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

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