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Deutschland. Europa. Ein Ausblick, eine Dystopie.

Erstellt von xxeo, 03.10.2016, 15:22 Uhr · 129 Antworten · 3.873 Aufrufe

  1. #61
    KKC
    Avatar von KKC

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    Wir leben in der Zeit des Internets, in Sekunden ist ein Foto von dem BMW von Deutschland in Afghanistan (ob der demjenigen gehört, egal)

    Eines ist sicher, wenn wir es nicht schaffen uns zu wehren, wr werden den Weg des röm. Reiches gehen.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Bemerkenswerter Artikel in der "ZEIT".
    Ein kleines Fünkchen Hoffnung glimmt auf....
    Asylrecht: Das Gegenteil von Dankbarkeit |.ZEIT ONLINE
    Zwei Seiten sanfte Kritik und das Resume auf der 3. Seite ist wie üblich: Relativierung! Das "Fünkchen" ist noch sehr klein!

  4. #63
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Bemerkenswerter Artikel in der "ZEIT".
    Ein kleines Fünkchen Hoffnung glimmt auf....
    Asylrecht: Das Gegenteil von Dankbarkeit |.ZEIT ONLINE
    Das ist schon mehr als ein kleines Fünkchen!

    Ich denke daß sich viele der bisherigen Mainstreammedien langsam für die "Merkeldämmerung" positionieren!

  5. #64
    Avatar von xxeo

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    „Gefährlichster Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte“

    Stephen Hawking warnt vor sozialer Ungleichheit und fordert die Eliten zu mehr Demut auf.

    Von Hoffnung auf ein besseres Leben getrieben, strömt die arme Landbevölkerung in die Städte. Und wenn die Menschen dann erkennen, dass das auf Instagram zu sehende Paradies in den dortigen Elendsvierteln nicht zu finden ist, wollen sie es jenseits des Meeres finden und schließen sich dem Strom der Wirtschaftsmigranten an. Diese Migrantenströme setzen die Infrastrukturen und Volkswirtschaften in den Aufnahmeländern gewaltig unter Druck, untergraben damit die Toleranz und schüren den politischen Populismus noch weiter. Aus all dem ergibt sich für mich, dass wir dringend enger zusammenarbeiten müssen, als das je in der Menschheitsgeschichte nötig war.

    ?Gefährlichster Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte? | Internationale Politik und Gesellschaft - IPG

    https://www.theguardian.com/commenti...net-inequality

  6. #65
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    „Gefährlichster Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte“
    Stephen Hawking warnt vor sozialer Ungleichheit und fordert die Eliten zu mehr Demut auf.
    Nein, einen Aufruf zur Demut kann ich in dem Artikel, vom letzten Absatz abgesehen, nicht erkennen. Ganz im Gegenteil. Es ist die altbekannte Anmaßung einer Elite, die glaubt, besser als alle anderen zu wissen wie das Zusammenleben der Menschen organisiert werden muss.

    Zitat Zitat von Stephen Hawking
    To do that, we need to break down, not build up, barriers within and between nations. (...)
    With not only jobs but entire industries disappearing, we must help people to retrain for a new world and support them financially while they do so. If communities and economies cannot cope with current levels of migration, we must do more to encourage global development, as that is the only way that the migratory millions will be persuaded to seek their future at home.
    Niemand weiß welche Jobs in Hawkings schöner neuen Welt gefragt sein werden, und wie sich Gemeinschaften und Volkswirtschaften entwickeln müssen um in ihr zu bestehen. Aber Hawking hält eisern an seinen Glaubenssätzen fest: Grenzen müssen niedergerissen werden, und die "globale Entwicklung" ist zu fördern. All das gesteuert und finanziert von den globalen Eliten.

    Wenn vergangene Generationen von Eliten das bereits versucht haben und die Resultate verheerend waren, dann ist nicht die Idee falsch, sondern sie wurde lediglich schlecht umgesetzt. So wie der Sozialismus nichts dafür kann, dass er mit real existierenden Menschen nicht funktioniert. So wie nicht die Idee der New World Order dafür verantwortlich sein kann dass Libyen, Syrien und der Irak im Chaos versunken sind, sondern, ja wer eigentlich?

    Ein Anfang wäre gemacht wenn Leute wie Hawking akzeptieren würden, dass es eine menschliche Natur gibt, die sich nicht ändern lässt. Wir haben materielle und emotionale Grundbedürfnisse. Wir konkurrieren um knappe Ressourcen. Wir leben gerne mit anderen Menschen zusammen die wir kennen, und die so ähnlich sind wie wir selbst. Wir mißtrauen Menschen, die wir nicht kennen, die anders aussehen, die einen anderen Glauben haben.

    Menschliches Zusammenleben funktioniert in Familien besser als zwischen Fremden, in kleinen Gruppen besser als in großen Gruppen, in Dörfern besser als in Städten, und in Nationalstaaten bessern als in einer globalisierten Welt ohne Grenzen. Und das ist nicht so weil Populisten die Menschen aufhetzen, sondern weil der moderne Mensch das Ergebnis seiner eigenen Evolutionsgeschichte ist.

  7. #66
    Avatar von Chumpae

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    Der Text ist nicht gerade einfach zu lesen,trotzdem steckt darin viel Interessantes und es erklärt auch Vieles:
    Wir leben in historischen Zeiten ? Löwenblog

  8. #67
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    Der Text ist nicht gerade einfach zu lesen, trotzdem steckt darin viel Interessantes und es erklärt auch Vieles:
    Wir leben in historischen Zeiten ? Löwenblog
    Aus seiner (christlichen) Sicht, nennt er die Dinge beim Namen mit viel geschichtlichem Hintergrund.
    Erinnert mich ein wenig an die früheren Hirtenbriefe, die Sonntags im Gottesdienst verlesen wurden.
    Dass die Kirchen heute fast leer sind und der Bezug auf den "Glauben" verloren gegangen ist, haben
    sich die Herrschaften dieser Institutionen aber selbst durch ihre vielen Skandale anzukreiden.

  9. #68
    Avatar von Chumpae

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    Politik ohne Volk - Panorama - bazonline.ch

    Es ist traurig zu sehen, das sich diese Prozesse, wie wir sie aus Dschland kennen wohl überall auf der Welt auftreten.Aber nirgendwo auf der Welt gibt es Politiker wie die Unsrigen, die Glauben im Auge des Taifuns zu sitzen und schadlos aus dem von Ihnen angerichteten Desaster herauszukommen.

  10. #69
    Avatar von ChangLek

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    ................Auszug aus der Baseler-Zeitung.................

    In seinem Buch «Rückkehr nach Reims» beschreibt der Soziologe Didier Eribon, wie seine traditionell kommunistische Familie nun den Front National wählt. Eribon erklärt das mit dem Versagen der Linken, die sich nicht mehr für das Leben der «einfachen Bevölkerung» interessiert.

    ..............der eine Satz sagt vieles...................

  11. #70
    Avatar von xxeo

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    Noch ein Auszug.

    Der Staat fühlt sich nur noch eingeschränkt für die Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur zuständig.

    Das ist dann aber ein wahres Staatsversagen. Wenn der Staat die Homogenität des Volkes in einer ansprechenden Weise nicht mehr gewährleisten kann oder will, kann die Alternative eigentlich nur eine schleichende Form von Anarchie sein.

    Dann wird das Volk sich an diese Form von Anarchie gewöhnen - oder eine Revolution herbeiführen, um eine neue, bessere Staats- und Gesellschaftsordnung zu schaffen.

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