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Deutschland. Europa. Ein Ausblick, eine Dystopie.

Erstellt von xxeo, 03.10.2016, 15:22 Uhr · 257 Antworten · 7.050 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Das Kernproblem ist die Überbevölkerung, diese vielfältige globale demographische Katastrophe.
    Diese Migration konnte man noch nie aufhalten.
    Aber mit der demographischen Entwicklung ohne Zuflutung hat Europa auch wenig Zukunft.
    Ich bin kein Gutmensch und versuche nur, Realitäten zu erkennen und zu verstehen!
    Würde man der Natur und ihren eigenen Mechanismen mehr Raum geben (Krankheiten, Plagen und Epidemien), hätten wir wohl keine "Überbevölkerung". Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Wohlstand, die Geburtenrate sinkt. Was ist daran zu kritisieren? DE (oder EU) geht ohne "Flutung" zugrunde? Wieso? DE hat ca. 82 Mio. Bewohner, Norwegen und Finnland haben jeweils ca. 5 Mio. auf ähnlich großem Territorium. Warum sollte DE also geflutet werden? Was ist für den Globus besser, unser Bevölkerungsrückgang oder das mit der Flutung angestrebte Wachstum?
    All' diese Vorstellungen bezüglich Produktivität und Wachstum stammen doch alleine aus geldgeilen Köpfen der Wirtschaft, der Industrie! Sie werden weiter gegeben an die machtgeilen Köpfe der Politik und werden von dort als Weisheit verkündet! Die Natur erfindet doch so etwas nicht!

    Migranten konnte man in der Vergangenheit nur dann nicht aufhalten, wenn das "beglückte" Volk bereits so degeneriert war, dass es nicht mehr in der Lage war, sich zu wehren (wie z. B. das von Innen zerfressene römische Weltreich). Wenn es sich noch erfolgreich wehren konnte (z.B. unter Karl Martell), sprach man ja nicht von Migration.
    Es ist also die elementare Frage zu stellen, ob DE (oder EU) überhaupt noch in der Lage sind, Abwehrmechanismen zu entwickeln oder zuzulassen.
    DE ist in den letzten Jahren zu einem Amüsierstaat "verkommen", Alles und Jedes ist beliebig und wohlfeil, Recht und Gesetz ist unerheblich geworden. Und das liegt hauptsächlich im Interesse der "oberen Zehntausend", die noch nicht mal 10% der Bevölkerung ausmachen, aber die Rahmenbedingungen schaffen! Zu keiner Zeit hat die Schere zwischen arm und reich so weit auseinander geklafft, wie heute und zu keiner Zeit ist das so schnell gegangen, wie in den letzten paar Jahrzehnten. Die machtgeile Politik hat dabei kräftig mitgeholfen!

    In der Vergangenheit wurden die "Probleme" bezüglich Bevölkerung bewusst oder unbewusst mit Krieg "geregelt".
    "Zusammengerechnet sind danach in den 100 schlimmsten Gewaltakten der vergangenen 2500 Jahre 455 Millionen Menschen zu Tode gekommen." aus: http://www.freiepresse.de/RATGEBER/ONKEL_MAX/FRAGE_DES_TAGES/Wie-viele-Kriegstote-gibt-es-insgesamt-artikel9250633.php
    Das ist heute aufgrund der Waffenentwicklung etwas schwieriger geworden, denn jeder Angreifer muss damit rechnen, dass er im Gegenzug ebenfalls vernichtet wird.
    Mein Fazit: Es ist Hilfe zur Selbsthilfe in großem Umfang (auch mit gewaltsamer Durchsetzung) angesagt und zwar bei den Leuten, die lieber die Koffer packen würden! Gleichzeitig müssten die Grenzen der EU dicht gemacht und das soziale Netz für Migranten (auch aus östlichen EU-Ländern) geschlossen werden. Was bei jeder popligen Versicherung gilt: keine Auszahlung ohne vorherige Einzahlung!

  2.  
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  3. #12
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ich sehe trotz allem das von mir genannte verbindende zugrundeliegende Motiv als Ursache an. Das Motiv der global Player kann nicht Geld oder Macht sein, denn wieviel Geld oder Macht wäre ausreichend oder jemals genug?

    Was treibt jemanden dazu Kriege und Not zu produzieren wenn er bereits 100 Milliarden Vermögen angehäuft hat oder mehr?

    Mit Vernunft hat das alles nichts zu tun.
    Bei Geld oder Macht gibt es keine Obergrenze!!

    Und Du hast recht:

    Mit Vernunft hat das alles nichts zu tun

  4. #13
    Avatar von xxeo

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    Gut, ohne medizinischen Fortschritt täten globale Seuchen ihr Vernichtungswerk, und in Europa stürben die Leute "anständig nach drei, vier Jahren in Rente und Gassigehen mit dem Dackel".

    Aber den medizinischen Fortschritt möchte ich nicht verdammen, auch wenn er zwei Seiten hat und das Gesundheitswesen wüst kommerzialisiert wurde.

    Dass wir fett und faul geworden sind, bezweifle ich keinesfalls. Wer zu satt ist, verlernt es, für sein Essen zu arbeiten und für seine Existenz zu kämpfen. Dann sind wir nahe an Westerwelles Begriff von spätrömischer Dekadenz.

    Jene, die hungern und ein besseres Leben suchen, sind stark motiviert und gar kampfbereit.

  5. #14
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Jene, die hungern und ein besseres Leben suchen, sind stark motiviert und gar kampfbereit.
    Von daher finde ich es besser mein Geld friedlich hier in T unter die Menschen zu bringen.

  6. #15
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Amsel Beitrag anzeigen
    Von daher finde ich es besser mein Geld friedlich hier in T unter die Menschen zu bringen.
    Nun wie Gelb und Rot noch vor Kurzem aufeinander eingedroschen haben hat wohl garnix mit friedlich zu tun.

    Gerade in den Schwellenländern ist die Tünche der Zivilisation doch sehr dünn.

    Da fehlt nur ein Funke und man geht sich gegenseitig an die Gurgel!!

    Als Ausländer hat man da schnell die Ar..Karte gezogen!

  7. #16
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Amsel Beitrag anzeigen
    Ich waere ja dumm gewesen, wenn ich mein erwirtschaftetes Guthaben in Deutschland ausgeben wuerde.

    Abgesehen davon sind mir die Menschen in D zu pessimistisch und unzufrieden.

    Ich leide nicht unter den T-Gesetzen, weil ich hier kein Geld verdienen muss.

    Diskriminierung ist mir hier nie begegnet, im Gegenteil.
    Wenns subjektiv funktioniert ist es in Ordnung - dort und hier.
    Aber das zählt immer nur für einen selbst.

  8. #17
    Avatar von franki

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    So pessimistisch wie der Threadstarter sehe ich das nicht. So ist z.B. der Anteil der Menschen, die hungern müssen, in den letzten 25 Jahren deutlich zurück gegangen. https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger-Index Vor allem in den beiden bevölkerungsstärksten Ländern der Welt, China und Indien, hat sich das Leben verbessert. Die Erde kann heute 10 oder mehr Milliarden Menschen ernähren, wenn man technologische Möglichkeiten wie die Gentechnik nutzt. Große Probleme gibt es allerdings nach wie vor in vielen Ländern Afrikas.

    Sorgen mache ich mir momentan allerdings, das in so vielen Ländern Populisten auf dem Vormarsch sind: Trump in den USA, Le Pen in Frankreich, Orban in Ungarn usw. Wenn Trump an die Macht kommen sollte, dann kann das Auswirkungen auf die ganze Menscheit haben.

  9. #18
    Avatar von zaparot

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    Nationalismus, wie er zunehmend gepredigt und praktiziert wird, bedeutet unweigerlich Krieg. Ich bin ein alter Sack, mich erwischt der Krieg nicht mehr. Aber alle die, die so dumm und enthemmt geradezu nach ihm betteln, die und vor allem ihre Kinder und Kindeskinder, wird es bitter treffen.

  10. #19
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von zaparot Beitrag anzeigen
    Nationalismus, wie er zunehmend gepredigt und praktiziert wird, bedeutet unweigerlich Krieg. Ich bin ein alter Sack, mich erwischt der Krieg nicht mehr. Aber alle die, die so dumm und enthemmt geradezu nach ihm betteln, die und vor allem ihre Kinder und Kindeskinder, wird es bitter treffen.
    Ich denke das ist nicht der Punkt; die überbordende Reglementierungswut in Brüssel und die diktatorische Art und Weise, mit der die Staaten der EU zunehmend konfrontiert werden und last but not least die mangelnde Qualifikation der EU-Bürokraten führen dazu das viele Wähler von diesen Technokraten die Schnauze voll haben.

    Weniger EU Bürokraten wäre angesagt!!

  11. #20
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Als Ausländer hat man da schnell die Ar..Karte gezogen!
    Ich lebe lange genug hier, um zu wissen wie der Hase laeuft.

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