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Deutschland - das gelobte Land ?

Erstellt von socky7, 03.10.2011, 11:19 Uhr · 151 Antworten · 7.457 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    In vielen buddhistischen Kreisen Thailands ist oft das Wohlergehen des Gebers ein Motiv etwas zu geben und weniger das Leid eines Notleidenden.

    Da ist mir die urspruengliche christliche Einstellung naeher, weil das menschliche Mitgefuehl motiviert etwas zu geben und nicht ein etwaiges "Verdienst" (wie es in buddhistischen Kreisen in Thailand oft betont wird).
    Frau und ich haben Heute für die Opfer der Flutkatastrophe gespendet.
    Klasse, das wir budhistisch und christlich kombinieren konnten.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ist ja in Ordnung. Wer einzahlt, sollte auch aus dem Topf nehmen dürfen, egal, ob Deutscher oder Ausländer - ist kein Thema.

    Du hast aber vergessen, dass ein ALG II-Empfänger, so er nicht von vorneherein, also seit seiner Einreise, schon ALG II bezieht, vorher 12 Monate lang ALG I erhielt.
    In diesen 12 Monaten hat er ungefähr so viele Leistungen erhalten, wie er in mehr als 10 Jahren selbst eingezahlt hat - er hat sein "Guthaben" also schon lange aufgebraucht.
    Und damit ist ja noch lange nicht Schluss: Weil ALG II ja zeitlich unbefristet gewährt wird, wird die Bilanz noch mehr ins Minus gezogen...für den Staat ein klares Verlustgeschäft.

    Ich vertrete folgende Meinung:
    Kein ALG II- Anspruch für nicht-EU Bürger.

    Meine Frau hat sich auch ein paar Gedanken zum Thema gemacht: "Warum lasst Ihr Deutschen Euch so ausnehmen ?" war eine ihrer Fragen.
    Die Bilanz zieht unsere Regierung selbst derbe ins Minus wenn Griechenland pleite geht. Die alte Leier Hartz4 wird dagegen wie die Portokasse aussehen.

  4. #23
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    Die Bilanz zieht unsere Regierung selbst derbe ins Minus wenn Griechenland pleite geht. Die alte Leier Hartz4 wird dagegen wie die Portokasse aussehen.
    Eben! Wenn ich mich an der Börse verspekuliert habe, haue ich die Kohle auch erst einmal für ein neues Auto raus. Darauf kommt es dann ja auch nicht mehr drauf an.

  5. #24
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen
    Eben! Wenn ich mich an der Börse verspekuliert habe, haue ich die Kohle auch erst einmal für ein neues Auto raus..
    wie groß ist denn der Fuhrpark mittlerweile ?

  6. #25
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von resci Beitrag anzeigen
    wie groß ist denn der Fuhrpark mittlerweile ?
    Resci, das war mehr so als übertragenes Beispiel gedacht.

    Aber Danke der Nachfrage, es sind weiterhin nur drei Fahrzeuge. Wobei eines bald in den Winterschlaf geht.

  7. #26
    Avatar von wingman

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    mich wird das alles nicht gross kratzen, ich habe hier kein geld bei einer unserer "topverzockbanken" liegen. ich hab nix und kann somit nix verlieren.

  8. #27
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    mich wird das alles nicht gross kratzen, ich habe hier kein geld bei einer unserer "topverzockbanken" liegen. ich hab nix und kann somit nix verlieren.
    Der ständige Bezug auf die Banken ist eine sehr einseitige Sichtweise.

    Ansonsten kannst Du viel verlieren. Job, Rente etc. und dann ist es Essig mit Thailand.

    Verstehe mich nicht falsch, ich wünsche das Niemandem. Nur sollte sich auch niemand sicher sein, die Suppe nicht mit auslöffeln zu müssen. Leider.

  9. #28
    Avatar von wingman

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    wenn unsere regierung nicht aufhört die steuergelder laufend in milliardenbeträgen zu verschleudern ist eine bonitätsabstufung deutschlands nur der anfang..................

  10. #29
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    wenn unsere regierung nicht aufhört die steuergelder laufend in milliardenbeträgen zu verschleudern ist eine bonitätsabstufung deutschlands nur der anfang..................
    Das ist wohl wahr... Nur muss eben überall gespart werden. Dieses "Fingerpointing" führt ja zu nichts.

    ----------------------

    Spart endlich!

    Von Michael Paulwitz

    De Euro-Krise ist nicht bloß eine Euro-Krise. Sie ist die europäische Ausprägung der globalen Staatsschuldenkrise. Die Fehlkonstruktion Euro hat sie so ausbrechen lassen, wie sie ausgebrochen ist: Verführt von der Möglichkeit, dank der von Deutschland mit eingebrachten Bonität billig an Kredite zu kommen, haben sich einige Staaten bis an den Rand des Staatsbankrotts und darüber hinaus verschuldet. Das Grundübel wird durch die „Rettungsversuche“ der politisch Verantwortlichen nicht beseitigt, sondern verschärft: Wir leben alle über unsere Verhältnisse.

    Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, heißt Feuer mit Benzin löschen. Genau das tun die Euro-„Retter“, indem sie mit hochstaplerischen Kreditgarantien im Phantastillionenformat die griechische Staatsinsolvenz verschleppen und anderen Schuldenkönigen Blankoschecks für praktisch unbegrenzte Geldschöpfung ohne realen Gegenwert ausstellen. Es ist die amerikanische Methode: Lieber Geld aus dem Hubschrauber abwerfen und damit nach dem Platzen der einen Blase gleich die Grundlage für die nächste, noch größere legen, statt einmal kürzer zu treten und ein paar Karten vom Kartenhaus zu nehmen, bevor es zusammenfällt.

    Die amerikanische Rüge an die Europäer, sie seien noch zu zögerlich beim Gelddrucken und Geldverbrennen, entspringt dieser verqueren Logik. Das Schuldenkarussell soll sich noch schneller weiterdrehen, das Schneeballsystem bloß nicht unterbrochen werden. Aus schierer Angst vor dem Umdenkenmüssen tritt man aufs Gas, obwohl man längst ahnt, daß man in eine Sackgasse gefahren ist. Die Rechnung für die Schuldenberge kommt unausweichlich. Sie müssen bezahlt werden – durch Enteignung der produktiven Bürger. Entweder auf dem Wege von Inflation und Geldentwertung, oder aber durch Währungsschnitt und Staatsbankrott. Dem ist auch Deutschland weitaus näher, als seine Titanic-Politiker wahrhaben wollen.

    Deutsche Staatsschulden können nicht beglichen werden

    Bereits heute sind die deutschen Staatsschulden – rund zwei Billionen Euro, mit nicht ausgewiesenen Verpflichtungen wie Renten- und Versorgungsansprüche über sieben Billionen – realistisch nie mehr zu begleichen, erst recht nicht von einer Bevölkerung, die immer älter, kleiner und unqualifizierter wird. Im Vergleich der staatlichen Schuldenmacher ist Deutschland nur „der Einäugige unter den Blinden“ (Gunnar Heinsohn), der sich dazu auch noch freiwillig die Bürgschaft der letzten Instanz für faktisch sämtliche Staatsschulden der Eurozone auflädt. Daß das nicht gutgehen kann, ist nicht nur den Analysten der Ratingagentur bekannt, die Deutschland zu Recht mit dem Verlust der Bestnote droht.

    Wer sich solche Bürden auflädt und gleichzeitig noch immer von „Schuldenbremsen“ und „Stabilisierungsmechanismen“ phantasiert, hat offenkundig den Kontakt mit der Realität schon lange verloren. Ein sicheres Symptom dieses Wahns ist die Allmachtsphantasie, der Krise durch eine Reglementierung „der Märkte“ begegnen zu können. Als wäre der „Markt“ ein böser Dämon und nicht die ökonomische Realität aus Angebot, Nachfrage und Risikobewertung, die seit der Erfindung der Staatsanleihe im Florenz des 14. Jahrhunderts der zuverlässigste Gradmesser für die Solidität von Staatsfinanzen ist.

    Die Realität zu ignorieren schafft die selbstverschuldeten Übel indes ebensowenig aus der Welt wie die scheinheilige Schuldzuweisung an „die Banken“, die letztlich nur mit eben jenem ungedeckten Geld zocken und spielen, das ein politisch instrumentalisiertes Notenbanken- und Währungssystem ihnen zur Verfügung stellt und aufdrängt. Das Euro-Desaster und die amerikanische Staatsschuldenkrise sind ein epochaler Einschnitt. Sie markieren den Anfang vom Ende einer Schuldenwirtschaft, deren Agonie durch die „Rettungen“ diesseits und jenseits des Atlantik nur hinausgezögert und auch durch die Errichtung faktischer Finanzdiktaturen auf Dauer nicht verhindert werden wird. An einem Neuanfang führt über kurz oder lang kein Weg vorbei.

    Auf Kosten der vergangenen und zukünftigen Jahrgänge gelebt

    Erster Schritt zur Umkehr ist die Einsicht, daß nicht nur Griechen, Portugiesen, Italiener, sondern wir alle seit Jahrzehnten über unsere Verhältnisse leben. Auch Deutschland hat seit über vierzig Jahren keinen ausgeglichenen Staatshaushalt vorgelegt. Kredite können den Wohlstand mehren, wenn das aufgenommene Geld in die Schaffung neuer Werte investiert wird, die produktive Erträge bringen; wird das Geliehene aber verpraßt, führen Schulden direkt in den Ruin. Das gilt für Staaten nicht anders als für jeden privaten Unternehmer.

    Den Löwenanteil seiner enormen Schuldenlast hat Deutschland aufgehäuft, um einen überbordenden Sozialstaat aufzubauen und Wohltaten und Geschenke zu verteilen, die von der realen Wirtschaftsleistung nicht gedeckt waren. Mit anderen Worten: Das Geld wurde verkonsumiert, damit einige Jahrgänge auf Kosten der Aufbauarbeit der vorangegangenen und des Schuldendienstes der künftigen Generationen noch besser leben konnten. Die Rückkehr zu solider Haushaltsführung kann deshalb nicht gelingen, ohne den Sozialstaat und die von ihm mitgeschleppten Apparate drastisch zusammenzustreichen. Das ist so einfach zu schreiben, wie es schwer zu verwirklichen ist.

    Und doch ist es die einzig vernünftige Konsequenz aus der Staatsschuldenkrise. Ausgeglichene Finanzen stärken den Staat, der sich auf seine Kernaufgaben – die Aufrechterhaltung von Rechtsordnung und Infrastruktur und die Gewährleistung von Sicherheit nach innen und außen – konzentrieren kann, und sie befreien seine Bürger von dem Zwang, den Großteil der Früchte ihrer Arbeit dem Fiskus zu unproduktiver Verwendung übereignen zu müssen. Mit dem Zusammenspiel von Schuldenschnitt, Währungsreform und solider Haushaltsführung begann schon einmal eine deutsche Erfolgsgeschichte: das Wirtschaftswunder.

    JF 40/11

  11. #30
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ich frage mich nur wie das gehen soll; ca 40 Mrd. Zinsen p.a für die aufgelaufenen Schulden und selbst in der Hochkonjunktur macht unser Schäuble noch ca 20 Mrd. Schulden.
    Wo ist da ein Schuldenabbau denkbar, alles Luftschlösser!!

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