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Deutschland - das gelobte Land ?

Erstellt von socky7, 03.10.2011, 11:19 Uhr · 151 Antworten · 7.475 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Deutschland - das gelobte Land ?

    Zufluchtsort Deutschland: Das gelobte Land | Politik | ZEIT ONLINE

    Ich würde das nur auf bestimmte Städte und Regionen in Deutschland beziehen, wie z.B. auf bestimmte Bezirke von Berlin.
    In meinem Wahlbezirk hatten die Piraten 17 % der Stimmen erzielt. Hier ist die Welt noch in Ordnung - jedenfalls halbwegs !
    Von Vorpommern und anderen Regionen mit gravierendem Frauenmangel und hohem Stimmenanteil der NPD kann man das nicht sagen - ausgenommen die unmittelbare Ostseeküste am Strandbereich.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Micha L

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    Dabei vermischen sich in der Ferne Realität und Legende.

    In Vietnam haben mich "Deutschlandexperten", die nie im Westen waren, mit ihren Lobpreisungen geradezu genervt. Selbst mir, als Optimisten war das zu viel. Die guten Leute wollten kein schlechtes, oder nur nüchternes Wort hören und alles besser wissen als ich. In ihrem Eifer waren sie sich der Absurdität nicht bewußt.

    Das Gute an der Sache:
    Solche Typen schöpfen aus ihrer Phantasie nicht selten so viel Kraft, daß sie, wenn sie tatsächlich nach D kommen, reelle Chancen intensiv nutzen. Am Ende haben sie dann nicht das Paradies, aber beachtliche Erfolge.

    Gruß

    Micha

  4. #3
    Avatar von lucky2103

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    Doch, D hat etwas, was andere Länder nicht haben: Ämter, bei denen man das beantragen kann, was man sich nicht leisten kann.

    Ich war letzte Woche im Jobcenter (nicht als Antragesteller, sondern wegen Probleme mit einem meiner Mieter, der H4 bezieht).
    Da sitzen nur nicht-EU Ausländer umher, um Leistungen zu beantragen.

    Mann oh Mann, wenn diese Leute ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können, dann sollen sie von Verwandten in D durchgefüttert werden...oder besser wieder nach Hause gehen...kein Wunder, dass die arbeitenden Deutschen sauer wegen der hohen Abgaben haben.

    Aber der Deutsche ist so: Meckern, aber alles schlucken.

  5. #4
    Avatar von Nokhu

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    Leider ist es so.

    Der Bericht ist für mich nicht ernst zu nehmen.
    Die Zahlen mögen stimmen, aber dieses euphorische Deutschland über alles ist lächerlich.

  6. #5
    Avatar von Leipziger

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    Hallo lucky2103

    Da sitzen nur nicht-EU Ausländer umher, um Leistungen zu beantragen.
    Die zahlen aber auch Steuern und Sozialabgaben wie Deutsche warum sollten sie dann im Bedarfsfall keine Leistungen beantragen wie Deutsche ?

    Hast du da vielleicht irgend so eine Sklavenhaltermentalität im Hinterkopf oder was ?!

  7. #6
    Avatar von lucky2103

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    Ist ja in Ordnung. Wer einzahlt, sollte auch aus dem Topf nehmen dürfen, egal, ob Deutscher oder Ausländer - ist kein Thema.

    Du hast aber vergessen, dass ein ALG II-Empfänger, so er nicht von vorneherein, also seit seiner Einreise, schon ALG II bezieht, vorher 12 Monate lang ALG I erhielt.
    In diesen 12 Monaten hat er ungefähr so viele Leistungen erhalten, wie er in mehr als 10 Jahren selbst eingezahlt hat - er hat sein "Guthaben" also schon lange aufgebraucht.
    Und damit ist ja noch lange nicht Schluss: Weil ALG II ja zeitlich unbefristet gewährt wird, wird die Bilanz noch mehr ins Minus gezogen...für den Staat ein klares Verlustgeschäft.

    Ich vertrete folgende Meinung:
    Kein ALG II- Anspruch für nicht-EU Bürger.

    Meine Frau hat sich auch ein paar Gedanken zum Thema gemacht: "Warum lasst Ihr Deutschen Euch so ausnehmen ?" war eine ihrer Fragen.

  8. #7
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ich vertrete folgende Meinung:
    Kein ALG II- Anspruch für nicht-EU Bürger.

    Meine Frau hat sich auch ein paar Gedanken zum Thema gemacht: "Warum lasst Ihr Deutschen Euch so ausnehmen ?" war eine ihrer Fragen.
    Weil es in Kürze aussehen würde wie in Rio (südamerikanische Verhältnisse) und der normal arbeitende sich kaum noch auf die Straße trauen kann.
    Außerdem stellt es auch eine Stufe der entwicklung des Menschen und der Gesellschaft dar. Zu geben ohne zu nehmen. Müßte deiner Frau als Buddhistin doch sehr vertraut sein. Oder gilt dies nur im Tempel?

  9. #8
    Avatar von Yogi

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    Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, drängt sich mir eine Frage auf.

    Darf ich jetzt, ohne dass mir jemand ein schlechtes Gewissen einreden wird, sagen: Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein,,?

  10. #9
    Avatar von lucky2103

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    @Ban Bagau

    Ich beantworte Deine Frage im Auftrag meiner Frau - das, was ich jetzt schreibe ist also ihre Rede:

    Geben ist im Buddhismus eine gute Angewohnheit - siehe Beispiel Tempel.
    Das setzt allerding voraus, dass jene, die empfangen, auch von selbst wissen, wann genug ist mit dem nehmen. In der thail. Gesellschaft nennt man das ความพอดี (Kwam Po-dee).

    Im übrigen heisst es in der thail. Gesellschaft gar nicht "Geben ist seelig", sondern รู้จักให้ รู้จักรับ (Verstehe es, zu geben, verstehe es, zu nehmen)

    Das ist in D aber sehr of nicht der Fall, so dass Hilfe vom Staat für Viele eine Selbstverständlichkeit ist.
    Ausserdem bedeutet buddhistisch zu leben nicht etwa, so viel ins Wat zu bringen, wie nur irgendwie möglich - aber das genau glauben aber viele Farangs.

  11. #10
    Avatar von strike

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    28.011
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    ... Darf ich jetzt, ohne dass mir jemand ein schlechtes Gewissen einreden wird, sagen: Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein,,?
    Ja.
    Aber besser nur zu Hause und gaaaaanz leise.

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