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Deutschland

Erstellt von Yogi, 09.04.2016, 01:05 Uhr · 1.186 Antworten · 42.498 Aufrufe

  1. #311
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Anhang 26308

    Dieses Mal wird professionell erzogen.
    Der Kollege hat die Fahne bereits ersetzt (sind ja auch relativ preiswert).

    Übrigens entsetzt mich die nicht Gender-gerechte Sprache ....
    Aktion Deutschland knicken: Linke Gruppen rufen zu Fanartikelklau auf


    09.06.2016 - 11:24 Uhr
    Eine linke Gruppierung ruft zu einem Spiel auf, bei dem Fußballfans schwarz-rot-goldene Fanartikel entwendet werden sollen. Schon bei früheren Turnieren gab es bei solchen Aktionen Verletzte.

    Erfurt. Die am Freitag beginnende Fußball-Europameisterschaft weckt in linksautonomen Kreisen scheinbar eine völlig andere Form des Wettbewerbsgeistes. Unter dem Motto Deutschland knicken hat Ende Mai eine Antifa-Gruppe aus Dresden dazu aufgerufen, zum Turnier mal wieder Jagd auf Fanartikel von Deutschland-Anhängern zu machen.

    Wie das ausgehen kann, hatte zur Weltmeisterschaft 2014 eine 44-jährige Frau in Leipzig-Connewitz erfahren müssen. Auf dem Heimweg vom WM-Finale im Juli waren sie und ihre Begleiter von drei Angreifern aufgefordert worden, alle Fanartikel abzulegen. Als sie ihre Deutschlandperücke abnahm, entriss einer der Angreifer ihr diese mit so großer Gewalt, dass zwei ihrer Finger brachen


    Diebesbeute Autofähnchen


    Auf der Seite Linksunten.indymedia.org beschreibt der Autor des aktuellen Aufrufs die zweifelhafte Aktion als eine Art Spiel. Ziel sei es, so viele schwarz-rot-goldene Fanartikel wie möglich von feiernden Fans, Fahrzeugen, Gebäuden und auch aus den Auslagen von Geschäften zu erbeuten. So solle dem angeblich nationalistischen Verhalten der Fans ein Riegel vorgeschoben werden. Als Belohnung würde dem Siegerteam eine Kiste Bier spendiert. Komplettiert wird der Aufruf durch ein Regelwerk, das vorgibt, wie groß teilnehmende Teams sein können und wie viele Punkte pro entrissenem Gegenstand vergeben werden. Eine Auto-Fahne würde demnach mit einem Punkt belohnt. Ein Trikot hingegen bringe dem Teilnehmer schon 15 Punkte ein, wobei spätestens hier deutlich wird, wie gefährlich dieses Spiel werden kann. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Aufruf zur Begehung von Straftaten wie Sachbeschädigung, Raub oder gar Körperverletzung. Ein Trikot zu entwenden ist kaum denkbar ohne dem Träger dabei Gewalt anzutun, oder anzudrohen. Die Perücke der Frau aus Leipzig hätte dem Täter beispielsweise 5 Punkte eingebracht.


    Auch unter Autonomen umstritten

    Auf der Internetseite entwickelte sich unter dem Aufruf in den Kommentaren eine kontroverse Diskussion über die Aktion. Neben einigen kritischen Stimmen, die das für eine sehr dumme Idee halten und den kriminellen Kern des Aufrufs bemängeln, finden sich Befürworter, die Punktestände von ihren Beutezügen mitteilen. Auch finden sich Verknüpfungen zu anderen linksautonomen Internetseiten zum Thema. Dort finden sich dann etwa Vordrucke für Antifa-Flyer, die anstelle entwendeter Auto-Fähnchen platziert werden sollen. Auch Broschüren mit Anleitungen, wie aus den geklauten Fahnen mit wenig Aufwand eine Stofftasche der etwas andern Art in den Farben der Antifa (schwarz-rot) gebastelt werden kann, werden dort bereitgestellt.


    Martin Lücke / 09.06.16 / ZGT
    Aktion Deutschland knicken: Linke Gruppen rufen zu Fanartikelklau auf | Thüringer Allgemeine

  2.  
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  3. #312
    Avatar von khwaam_suk

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    Denen fällt auch nichts Neues mehr ein, lediglich die Verniedlichung als "Spiel" ist anders.
    Bereits zur Weltmeisterschaft 2010 rief eine Gruppierung namens Antinationaler Weltfussballverband zum Fahnenklau auf. Und die türkische Fahne ist auch nicht mehr sicher....
    19-Jähriger reißt türkische Fahne vom Bahnhofsdach

  4. #313
    Avatar von lucky2103

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    Ich hab bei der NY Times eine interessante Analyse gelesen.

    Das Problem mit det nationalen Identität in D ist, dass diese imner noch auf ethnische Merkmale aufbaut, während in den USA die Werte der gemeinsame Nenner ist.

  5. #314
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Ich fürschte in Europa mehr die dumme Politik von Mario Draghi als wie die vielen Einwanderer.
    Viele Einwanderer sind ja jung und haben Kinder die können dann die Rentenkassen füllen wenn man sie zur Arbeit zwingt.

    Mein Problem,wehn soll ich bald wählen???Merkel und die Grünen sind mir neben Draghi auch ein Graus!

  6. #315
    Avatar von khwaam_suk

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    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai Beitrag anzeigen
    ...Viele Einwanderer sind ja jung und haben Kinder die können dann die Rentenkassen füllen wenn man sie zur Arbeit zwingt...!
    Der war gut.

  7. #316
    Avatar von indy1

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    Da fiele mir in diesem Zusammenhang was wesentlich Sinnvolleres für solche Gruppierungen ein:

    Ab zum Hosenklau in den Iran:



    Das ist der iranische Nationalkeeper Makani, der sich dort erblödete son Selfei zu posten ... völlig zurecht
    wurde der gestern vom Moralkomitee des iranischen Verbandes dafür gleich für ein halbes Jahr gesperrt,
    wegen unangemessener Kleidung ... ich hätt ja nur die Modepolizei oder noch schlimmer, die Heidi Klum vorbeigeschickt, aber das harte Durchgreifen find ich schon ok so ...

    Falls jetzt jemand meint, die Strafe wäre zu hart ... nun ja, dazu muß man wissen, daß dieser Rowdie
    ein Wiederholungstäter ist und bereits im Januar verhaftet wurde, weil er in aller Öffentlichkeit in zu kurzer Hose und auch noch, Achtung!, mit einer Frau getanzt hat!

    Da sollte sich unsere Justiz mal ein Beispiel dran nehmen, wie man mit halbnackten Antänzern umspringt, jawoll

  8. #317
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ich hab bei der NY Times eine interessante Analyse gelesen.

    Das Problem mit det nationalen Identität in D ist, dass diese imner noch auf ethnische Merkmale aufbaut, während in den USA die Werte der gemeinsame Nenner ist.
    Wenn bei uns ein gemeinsame Nenner akzeptiert würde von den Parallelgesellschaften, dann wären verschiedene Ethnien kein Problem.

    Bei den Ostasiaten klappts doch: Die behalten ihre Kultur und Identität - sind aber von der deutschen Lebensweise begeistert und stehen zu Deutschland.
    Ich behaupte die sind sogar patriotischer zu Deutschland als die Linken.

  9. #318
    Avatar von lucky2103

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    Wegen Parallelgesellschaften habe ich diesen Artikel des Rhein-Neckar Blogs gefunden:
    Der Deutsch-Türke und die Parallelgesellschaften

    Und ich habe kommentiert, was aber nicht Jedem geschmeckt hat:

    Herr Prothmann, vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
    Ich werde versuchen, kurz, aber dennoch detailiert zu antworten.
    Vorweg etwas zu meiner Biografie: Ich habe knapp 15 Jahre meines Lebens in Thailand gelebt und gearbeitet, bin komplett
    zweisprachig, wandele also mit zwei Kulturen im Herzen durch's Leben, auch wenn zu Hause das Thailändische überwiegt (siehe mein Post oben).

    Und gleich ein Unterschied zur türkischen Parallelgesellschaft: Niemand aus unserem thail. Freundeskreis verweigert der dt. Mehrheitsgesellschaft die Anerkennung oder Respekt. Deren Regeln werden befolgt und akzeptiert - trotz der eigenen Andersartigkeit.
    Glauben und kulturelle Unterschiede werden von den Thais in Ma-LU-HD als Privatsache betrachtet, mit der man die dt. Mehrheitsgesellschaft nicht konfrontieren will. Kein Thai würde seinen Glauben nach aussen tragen (nicht mal Thai- Muslime tun dies).
    Und ja, man kann im Rhein-Neckar- Dreieck wirklich ausschliesslich mit Thais zusammenkommen, ganz ohne Deutsch zu sprechen...little Thailand in der Metropolregion sozusagen.

    Jetzt aber zu Ihrer Frage: Die Türken in D sind zu einem Großteil nie hier angekommen, selbst wenn sie in dritter Generation hier geboren sind.
    Das hat viele Gründe. Ein Gewichtiger ist jedoch, das ihre Werte den deutschen Werten diametral entgegenlaufen. Man kann nicht zu Hause im Patriarchat leben, aber draussen mit einer liberalen Gesellschaft - das beisst sich miteinander.
    Ansonsten verweise ich auf Heinz Buschkowsky, der dies in seinem Buch "Die andere Gesellschaft" sehr treffend beschrieben hat.

    Ich bin selbstständiger Handwerker und komme dadurch viel in anderer Leute Wohnungen. Was den meisten muslimischen Kunden innewohnt, ist die Angewohnheit, sich immer noch innerlich in einer nahöstlichen Gesellschaft aufzuhalten (Stichwort: Basarmentalität). Hierbei wird latent versucht, den Gegenüber mit lauteren und auch unlauteren Mitteln zu übervorteilen. In der Türkei mag das normal sein, in D ruft das eher Befremden hervor.
    Ich hatte schon Kunden, welche im mittleren Management, z.B. bei Heidelberger Druckmaschinen, angekommen sind, also eigentlich hochgebildet - und immer noch dieses Verhaltensmuster an den Tag legen.

    Da kommen Kunden zu mir und sagen: "Ich bin Türke, wir müssen über den Preis verhandeln, das ist normal bei uns."

    Oder "Abschlagszahlungen sind in unserem türkischen Kulturkreis nicht üblich."

    Ich denke mir dann "Ach ja ? Schön für Sie, aber ich mach das Spiel nicht mit, denn hier ist Deutschland. Mein Angebot ist bekannt. Akzeptieren Sie es, oder lassen sie es sein. Was glauben Sie, was mir die Thais erzählt hätten, wenn ich dort so aufgetreten wäre, wie Sie es hier gerade tun ?"

    Wie gesagt, das denke ich nur bei mir. In der Realität bekommen solche Kunden dann 'ne politisch korrekte Absage (z.B. Zeitmangel), deren Begründung nichts mit der Realität zu tun hat.
    Das ist konfliktvermeidend und bewahrt beiden Parteien das Gesicht - auch sowas lernt man in Thailand.

    Dann zu unserem strenggläubigen Baris, der ja angeblich überall auf Ablehnung stößt:
    Bitte mal die Sache von der anderen Seite betrachten.
    Wenn ich Personaler wäre, würde ich mich mit offen strenggäubigen muslimischen Bewerbern auch schwertun.
    Warum ? Kurze Aufzählung:
    Ich habe Frauen mit im Team, evtl. sogar weibliche Vorgesetzte, mit denen der Bewerber zusammenarbeiten - und sogar Anweisungen entgegennehmen muss. Könnte schwierig bis unmöglich werden mit einem Strenggläugigen, aus bekannten Gründen.

    Wird der Bewerber Auszeiten für Gebete verlangen, wird er Fehlzeiten dadurch haben, falls ja, inwiefern beeinflusst dies das Betriebsklima und das Verhältnis mit den Kollegen, wird er einen Gebetsraum beanspruchen, wird er an muslimischen Feiertagen Urlaub fordern, wird es Probleme mit dem Essen in der Kantine (Halal) geben, wird er sein Gericht akzeptieren, auch wenn in der Pfanne vorher Schwein zubereitet wurde ?

    Eine Frage muss erlaubt sein: Wie kannst Du Akzptanz von einer Gesellschaft erwarten, wenn Dein eigenes Verhalten absolut intolerant gegenüber Anderen ist ?
    Strenggläubige Muslime sind eben nicht für Ihre Toleranz und weltoffenheit bekannt.
    Und ja, Integration ist zunächst einmal eine Bringschuld des Migranten. Hier die Schuld und Verantwortung bei der Stadtverwaltung MA zu suchen ist...off, um es nett zu formulieren.

    Fragen über Fragen...
    Es ist also sicher nicht der Bart (das ist nur die Ausrede, der Vorwand), der Baris den Weg versperrt.
    Ich kenne die thail. Gesellschaft von innen - und muss sagen, dass die Deutsche verglichen damit sehr, sehr liberal und tolerant ist.
    Wer sich hier in D eingeengt oder diskriminiert fühlt, der sollte mal seinen Kompass neu justieren.

    Dann die im Artikel angesprochene Radikalisierung:
    Meine Frau und ich sind in Thailand schon bei Banken wegen Darlehen abgelehnt worden, weil ich Ausländer bin - "Ehepartner von Ausländern bekommen bei uns keinen Kredit" war die Aussage des Filialleiters. In thail. Nationalparks zahle ich als Ausländer den 5-fachen Eintrittpreis eines Einheimischen.
    So ärgerlich das ist: Hab ich mich deshalb radikalisiert ? Hab ich 'nen Hass entwickelt ? Mitnichten.
    Aber Baris meint, die vermeintliche Ablehnung seiner Person als Anlass hierfür nehmen zu können - das ist zu einfach gedacht.

    Zum Abschluss möchte ich den Dalai Lama zitieren: "So lange Du die Schuld für Dein Unglück ausschliesslich bei Anderen suchst, so lange wirst Du nicht aufhören, zu leiden."

  10. #319
    Avatar von Ironman

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    Super geschrieben Lucky! Toll.

  11. #320
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von indy1 Beitrag anzeigen
    Da fiele mir in diesem Zusammenhang was wesentlich Sinnvolleres für solche Gruppierungen ein:

    Ab zum Hosenklau in den Iran:



    Das ist der iranische Nationalkeeper Makani, der sich dort erblödete son Selfei zu posten ... völlig zurecht
    wurde der gestern vom Moralkomitee des iranischen Verbandes dafür gleich für ein halbes Jahr gesperrt,
    wegen unangemessener Kleidung ... ich hätt ja nur die Modepolizei oder noch schlimmer, die Heidi Klum vorbeigeschickt, aber das harte Durchgreifen find ich schon ok so ...

    Falls jetzt jemand meint, die Strafe wäre zu hart ... nun ja, dazu muß man wissen, daß dieser Rowdie
    ein Wiederholungstäter ist und bereits im Januar verhaftet wurde, weil er in aller Öffentlichkeit in zu kurzer Hose und auch noch, Achtung!, mit einer Frau getanzt hat!
    Ja ja, die islamischen Länder sind tolerant, weltoffen und vielfältig.

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