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Deutschland 2013 - nach der Wahl

Erstellt von Antares, 22.09.2013, 18:08 Uhr · 680 Antworten · 26.206 Aufrufe

  1. #511
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    .....
    Das von Dir zitierte prognostizierte Wachstum scheint auf Basis der Beibehaltung des Euro in Deutschland beschrieben: also wurde der schlechte Fall angenommen. Vielleicht wachen unsere Politclowns ja irgendwann doch noch auf?
    Der entscheidende Punk ist nicht der Euro, der inzwischen ja wieder zum Hoehenflug neigt.

    Entscheident ist in der Prognose die demografische Entwicklung.

    Die deutsche Bevölkerung schrumpft und altert. Zugleich tut sich Deutschland schwer, diese Entwicklung durch mehr Einwanderer auszugleichen. Großbritannien hingegen ist seit jeher ein beliebtes Ziel für junge Zuwanderer. "Bis 2030 wird die Bevölkerungszahl beider Länder etwa identisch sein"
    Das kannst du natuerlich anders sehen. Das hat mit der CEBR Prognose aber nichts mehr gemein.

    Und natuerlich ist der EURO Raum dem anglo-amerikanischen Verbund ein Dorn im Auge.

  2.  
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  3. #512
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Entscheidend ist in der Prognose die demografische Entwicklung.
    Großbritannien bekommt im Gegensatz zu Deutschland überwiegend qualifizierte Zuwanderer, die fliessend englisch sprechen, wie z.B. viele Weiße aus Südafrika, die entweder von Südafrika nach Australien auswandern oder in ihr Mutterland zurückkehren - aus gutem Grund.
    Deutschland ist bevorzugtes Einreiseland für sozial schwache Zuwanderer, insbesondere von bildungsfernen Roma ohne jegliche deutsche Sprachkenntnisse und ohne Berufsausbildung. Mit denen ist kein Staat zu machen. Aufgrund der drohenden NASI-Keule trauen sich deutsche Politiker(innen) nicht diese unerwünschten Zuwanderer abzuschieben. Letztendlich landen die meisten ROMA in der sozialen Hängematte und belasten die Haushalte der deutschen Kommunen. Das ist trotz einiger Schönredner eine unerfreuliche Entwicklung. Dabei muss man wissen, dass einige Schönredner wie Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, für die geschönten Berichte und positiven Darstellungen an die Presse sehr hoch vergütet werden. Klingholz wird dafür bezahlt, dass er den unkritischen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland Sand in die Augen streuen soll.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-12727567.html

    http://www.berlin.de/imperia/md/cont...tusbericht.pdf

    "Die Situation der Zugezogenen aus Bulgarien und Rumänien im Bezirk Neukölln
    hat Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben.
    Überbelegte marode Häuser und Wohnungen mit einem überdurchschnittlichen
    Lärm- und Müllaufkommen führen zu Aggressionen und Unverständnis in der
    Nachbarschaft. Es kommt zu Beschwerden, Ablehnung und den Forderungen an
    das Bezirksamt, diese Problemlagen anzugehen und zu lösen."

    Im 1. ROMA- Statusbericht wurden die Fakten noch nicht so vornehm wie im 3. ROMA-Statusbericht umschrieben, sondern unmissverständlich ausgedrückt:
    "Man muss einigen ROMA-Familien vermitteln, dass in Deutschland der Müll und die Küchenabfälle nicht einfach aus dem Fenster geworfen werden." (Früher wurden solche Zuwanderer als asozial bezeichnet.)

    Es taucht die Frage auf, warum Innenminister Friedrich (CSU) ausser vollmundigen Stammtisch-Parolen nichts getan hatte:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/s...-12729570.html

    das sagte die frühere Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU)
    im Mannheimer Morgen:
    "Böhmer: Es ist klar: EU-Bürger genießen in Deutschland Freizügigkeit. Daran will doch keiner rütteln. Das Problem der Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien wird außerdem so lange bestehen, wie es ein so großes Wohlstandsgefälle innerhalb der Europäischen Union gibt. Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Menschen womöglich lange bei uns bleiben."

    http://www.morgenweb.de/nachrichten/...rbeit-1.941293

    Die Aussagen vom ehemaligen Innenminister Friedrich: "...dann kann man ohne großen Federlesens sie wieder rausschmeißen ....." waren nur Wahlkampfparolen. In Wirklichkeit sind die Probleme so vielfältig, dass es ohne "großes Federlesen" nicht bewältigt werden kann. Mit Schönreden von Maria Böhmer ist es aber auch nicht getan. Da sind gewaltige Anstrengungen von allen Seiten erforderlich, um dieses Migrationsproblem halbwegs in den Griff zu bekommen. Bisher hat die CDU geführte Bundesregierung auf diesem Gebiet völlig versagt. Von der Großen Koalition ist auch nichts Positives auf dem Gebiet der Armutszuwanderung zu erwarten.

  4. #513
    woody
    Avatar von woody
    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Großbritannien bekommt im Gegensatz zu Deutschland überwiegend qualifizierte Zuwanderer, die fliessend englisch sprechen, wie z.B. viele Weiße aus Südafrika, die entweder von Südafrika nach Australien auswandern oder in ihr Mutterland zurückkehren .....
    Das ist wohl Wunschdenken.

    Nach GB kommen uerberwiegend Zuwanderer aus dem indischen Subkontinent(Pakistan, Bangla Desh, Indien, SL) und aus Schwarzafrika.

    Achja, Polen, Ukarainer, Roma etc. wandern auch nach GB ein.

  5. #514
    Avatar von sombath

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    Ja , wenn man sich in London bewegt , hat man genau diesen Eindruck .
    Aber wie ich von einem Freund höre , haben es Zuwanderer auf dem flachen Land
    in England sehr , sehr schwer .
    Außerdem ist die illegale Zuwanderung über den Kanal nicht so einfach .

    Sombath


    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    Das ist wohl Wunschdenken.

    Nach GB kommen uerberwiegend Zuwanderer aus dem indischen Subkontinent(Pakistan, Bangla Desh, Indien, SL) und aus Schwarzafrika.

    Achja, Polen, Ukarainer, Roma etc. wandern auch nach GB ein.

  6. #515
    Avatar von socky7

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    Wenn die Äußerungen von Seehofer zur Armutsmigration recht5extrem sein sollen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr :

    Armutsmigration: SPD kritisiert CSU-Kampagne - SPIEGEL ONLINE

  7. #516
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Wenn die Äußerungen von Seehofer zur Armutsmigration recht5extrem sein sollen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr :

    Armutsmigration: SPD kritisiert CSU-Kampagne - SPIEGEL ONLINE
    Ich verstehe es auch nicht!
    Wenn die Zuwanderer es nicht auf die Sozialsysteme abgesehen haben und gut qualifiziert sind, kann man die Bedingungen doch leicht verschärfen! Trifft doch Keinen!!!!!!??????

  8. #517
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe es auch nicht!
    Wenn die Zuwanderer es nicht auf die Sozialsysteme abgesehen haben und gut qualifiziert sind, kann man die Bedingungen doch leicht verschärfen! Trifft doch Keinen!!!!!!??????
    Daniel Deckers von der FAZ bringt es auf den Punkt :
    "Wenn die CSU - zugespitzt - auf Probleme mit der Einwanderung in die Sozialsysteme hinweist, wird gleich der große „Bereitet-dem-Recht5extremismus-den-Boden“-Hammer geschwungen.* Das wäre erstmal zu beweisen."
    (* umgangssprachlich auch "NASI-Keule" genannt)

    Armutseinwanderung: Der große Hammer - Politik - FAZ

    Vermutlich werden jetzt einige "Gutmenschen" von den Grünen, den Linken und der SPD die FAZ abbestellen - wer weiß ?

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...-12719684.html

    Ein Kommentator schreibt: "Linksgrünes Gutmenschentum und Euro-Empathie helfen nicht weiter !"

  9. #518
    Avatar von strike

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  10. #519
    Avatar von socky7

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    Europa-Abgeordneter Brok weiß, welche Forderungen im Wahlkampf zur Europawahl im Mai gut bei den Wählerinnen und Wählern ankommen - (eigentlich eine Selbstverständlichkeit um dem Sozialtourismus entgegen zu wirken) :

    "Zuwanderer, die nur wegen Hartz IV, Kindergeld und Krankenversicherung nach Deutschland kommen, müssen schnell zurück in ihre Heimatländer geschickt werden", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament (Anm.: Brok ist kein Hinterbänkler, sondern ein wichtiger Mann)

    Unterstützung für CSU : Brok fordert Fingerabdrücke von Armutszuwanderern - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

  11. #520
    Avatar von strike

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    Da schau her: was wurde jeder EURO-Rettungskritiker noch vor kurzem in der Luft zerrissen.
    Und nun?

    Die Krise macht eine kleine Pause. Das sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die langfristigen Perspektiven der Währungsunion noch immer alles andere als rosig sind. Deshalb lohnt es sich, über Parallelwährungen nachzudenken.

    Die Eurozone steckt 15 Jahre nach Einführung der Gemeinschaftswährung in existentiellen Schwierigkeiten. Von den ursprünglichen Stabilitätsvereinbarungen ist inzwischen nicht mehr viel übriggeblieben: Selbstverantwortung für die nationalen Schulden, Verbot der monetären Staatsfinanzierung, Maastrichter Schuldengrenzen – all das steht bestenfalls noch auf dem Papier.

    Aus der unabhängigen, allein der Geldpolitik verpflichteten Zentralbank ist eine fiskalische Institution geworden, welche Schuldtitel der schwächeren Mitgliedsländer in großem Stil und ohne Rücksicht auf die Bonität aufkauft. Auf diese Weise sollen Länder wie Griechenland und Italien in der Währungsunion gehalten werden, die eigentlich von Anfang an nicht dafür qualifiziert gewesen sind.

    Nachdem sie früher ihre Verschuldungsprobleme durch Inflationierung und Abwertung der eigenen Währung gelöst haben, hat diese Rolle inzwischen die Europäische Zentralbank (EZB) für sie übernommen. Denn die Rediskontierung von Schuldpapieren maroder Banken und überschuldeter Staaten ist nichts anderes als die Schöpfung von Geld ohne echten Gegenwert. Mit diesem Geld können die betreffenden Länder im Euroraum reale Güter erwerben.

    Auch wenn die Inflationsrate derzeit niedrig ist – irgendjemand muss die Kosten für dieses Geschenk tragen. Derzeit sind das vor allem die Sparer in den Überschussländern. Wegen der nicht einmal die Inflationsrate deckenden Niedrigzinsen erleiden sie allein in Deutschland reale Vermögensverluste von 14 Milliarden Euro im Jahr. Spätestens wenn es zu offiziellen Abschreibungen der von EZB und Rettungsfonds gehaltenen Problempapiere kommt, werden aber auch die Steuerzahler zur Kasse gebeten.

    Aber ja, Mutti wird es schon richten.

    Parallelwährungen: Wege aus der Eurofalle - Wirtschaft - FAZ

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