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Deutschland 2013 - nach der Wahl

Erstellt von Antares, 22.09.2013, 18:08 Uhr · 680 Antworten · 26.111 Aufrufe

  1. #221
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wenn es nun doch dem Wählerwillen entspricht?

    Hier ein - wie ich finde - sachlicher Artikel zum Thema liberale Ideen, FDP und AfD:
    Die FDP – eine Alternative für Deutschland?
    Auch wenn der Artikel sachlich ist, fehlen weitergehende Gedanken.

    Richtig ist ja folgendes:
    Liberale Politik basiert nicht auf der Instrumentalisierung von Furcht. Liberale verbieten nicht, sie schaffen neue Möglichkeiten.

    Aber hat nicht gerade die AfD im Wahlkampf auf "Furcht" gesetzt?
    Die FDP hat das auch gemacht, aber erst in der letzten Woche mit ihrer Angstmache gegen Rot-Rot-Grün.
    Und ich sehe auch keine neuen Möglichkeiten bei der AfD. Sie wollen doch eher zurück in sehr konservative Verhältnisse und in einen reinen Binnenmarkt.

    Deutschland rückt nach links und da ist die Versuchung groß, diesen Weg mitzugehen.

    Das sollte man nicht einfach so wegwischen. Man sollte genau untersuchen, warum die Mehrheit meint, links denken und wählen zu müssen, obwohl der Wohlstand noch nie so gut war wie heute. Möglciherweise gerade deshalb, weil man sich dann Wohltaten gönnen kann. Doch die Konzepte der linken Parteien sind natürlich Unsinn. Und statt dann selbst weiter nach links zu driften muss man seine besseren Konzepte eben besser dem Volk vermitteln. Hier ist die FDP leider nicht populistisch genug. Aber leider bilden sie das Volk auch nicht konsequent genug. Ich kann nachvollziehen, wie sie es meinen. Aber ein BILD-Leser, RTL-Zuschauer oder Nittaya-User kommt da natürlich nicht mehr mit.
    Die AfD erklärt zwar, aber sie sind natürlich auf dem völlig falschen Weg, weil sie die Konsequenzen eben komplett unberücksichtigt lassen oder nicht akzeptieren wollen. Das reicht dann zwar für einen Standard-Studenten aus und auch für ARD/ZDF-Zuschauer. Aber man muss schon ARTE-Niveau erreichen, um die Konzepte von AfD und FDP komplett zu verstehen. Und deren Einschaltquoten liegen eben etwa dort, wo die FDP nun gelandet ist. So schließt sich der Kreis.

    Man kann dies für sich nutzen, man kann die AfD auf ihrem Weg sogar unterstützen. Man sollte dies sogar betreiben, will man für den Liberalismus in Deutschland eine starke Plattform sein.


    Genau das ist der springende Punkt: "Liberalismus in Deutschland". Vielleicht mag man ja die AfD mit diesem Begriff in Verbindung setzen. Es wird ja Gründe geben, warum sie beim Wahl-o-mat in meiner Liste auf Rang 4 gelandet sind - also sehr weit oben.
    Entscheidend ist aber der Zusatz "in Deutschland". D.h. der Liberalismus endet für die AfD an der Staatsgrenze. Ihre Hauptforderung (und das kann man eindeutig zwischen den Zeilen aller Programmpunkte rauslesen) ist die stärkere Souveränität Deutschlands. Ob man das nun rechtsradikal, patriotisch oder ganz normal für einen Staat nennt ist eher die Frage des Standpunktes.
    Es geht aber in allerwerster Linie um die Freiheit der Deutschen vor den bösen anderen Europäern, die die Deutschen angeblich nur ausnutzen oder gar einnehmen wollen (Islamphobie).

    Die FDP denkt da schon ein wenig globaler. Was hat denn auch Liberalismus mit Grenzen zu tun? Grenzen stehen für Unfreiheit.
    Deutschnationale werden die AfD daher sicherlich die AfD als liberal ansehen (aus deren Sicht wäre das ja auch richtig), aber mit Liberalismus im klassischen Sinne hat das genauo wenig zu tun wie eine parlamentarisceh Demokratie mit echter Demokratie.

    Ich lasse mich daher von diesen Scheinbegriffen nicht beirren. Für mich persönlich ist die AfD also weder liberal und steht mir ihrer Meinung relativ weit rechts. Der Unterschied zur FDP (die selbst natürlich auch noch eine Menge Luft nach oben haben) ist jedenfalls enorm. Ich sehe die AfD eher sehr dicht an der CSU dran. Die ist zwar für den Euro, aber ganz besonders, weil es den Deutschen so viel nützt (also auch wegen nationaler Gründe). Und die CSU hat anscheinend bessere Fachleute, die den wirtschaftlichen Zusammenhang verstehen. Sie spielen ja auch schon einige Jahrzehnte selbst mit.

    Ich bleibe dabei: die AfD wird vermutlich bald in der Versenkung verschwinden. Griechenland braucht kaum noch Geld, weil es dort jetzt boomt. Auch der Euro steigt ja fleissig. Das Thema wird also aus den Medien verschwinden.
    Und dann steht der AfD ja noch Personaldebatten vor. Und dann wird es zu weiteren Themen Diskussionen geben. Die Medien werden das entsprechend verfolgen. Und man hat ja gesehen, war aus den Piraten leider geworden ist.

    Sicherlich wird es weiterhin Protest geben. Aber die wird sich eher außerparlamentarisch formieren. Ich habe da bereits Anzeichen auf Facebook erlebt, dass so langsam sogar bekannte Persönlichkeiten darüber nachdenken, wie man das ganze System verändern könne. Und genau das habe ich ja vorausgesagt. Es dauert nicht mehr lange.
    Und im System selber werden die Menschen sich breiter aufstellen. Auch die FDP ist ja bald eine Protestpartei. Vielleicht werden auch die Freien Wähler oder weitere neue Parteien einen Aufschwung erhalten. Die Jugend werden die Piraten weiter unterstützen.
    Also es wird sich vieles ändern. Das wird für die AfD also alles andere als leicht, sich durchzusetzen. Aber hier haben ja auch viele gedacht, die AfD schafft locker die 5%-Hürde.

  2.  
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  3. #222
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: die AfD wird vermutlich bald in der Versenkung verschwinden. Griechenland braucht kaum noch Geld, weil es dort jetzt boomt. Auch der Euro steigt ja fleissig. Das Thema wird also aus den Medien verschwinden.
    Von was träumst du Nachts? Von einer Karriere, in der in der Senkung verschwundenen FDP? Akzeptiere das diese Partei fast überall abgewählt wurde und wenn wir ehrlich sind auch nicht mehr gebraucht wird. Auch das ganze Theater der Medien und der Politik, die AfD "rechts" hinzustellen, sie in den Medien Scheiße zu behandeln, hilft nicht weiter und ist Kontraproduktiv. Ganz ehrlich wer schafft es denn die wirklichen Probleme konkret aufzulisten, ohne politstrategisches Gerede und Machtspielchen?

    Jeder Versuch die AfD weiter ausgrenzen zu wollen verschafft deren Politik weiter Zustimmung, da diese ja nicht ganz so Dumm sind wie man sie hinstellt. Man darf auch nicht unterschätzen das sie keine aktiven Mitglieder haben denen es nur um "Pöstchen" geht, da sind alles gestandene Personen welche gesichert hinter ihren Argumenten stehen können.

    Bei der FDP gibt es nichts zu tun als abzuwarten was Christian Linder, Wolfgang Kubicki noch gerissen bekommen. Mehr ist da nicht mehr....

    Stellt man sich die Frage was hat uns denn in diese Lage gebracht kommt man sehr schnell zum Ergebnis das dahinter Machterhalt, Politikstrategie, Pöstchengeschachere, Lobbyismus und die Medien mit ihren Interessen stehen. Um das Land und die Wähler geht es doch schon lange nicht mehr. Vielleicht ist es das beste alle vorhandenen Strukturen aufzulösen und sich vom "Berufspolitiker" inkl. der Jugendorganisationen zu verabschieden. Wir züchten uns ja Personen die nie im richtigen Leben standen, welche aber unser Land regieren und Gesetze erstellen sollen. Wo gibt es das in der Industrie?

  4. #223
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Von was träumst du Nachts? Von einer Karriere, in der in der Senkung verschwundenen FDP? Akzeptiere das diese Partei fast überall abgewählt wurde und wenn wir ehrlich sind auch nicht mehr gebraucht wird. Auch das ganze Theater der Medien und der Politik, die AfD "rechts" hinzustellen, sie in den Medien Scheiße zu behandeln, hilft nicht weiter und ist Kontraproduktiv.
    Na ja, die Reps und NPDler behaupten ja auch immer, sie seien voll demokratisch und lediglich patriotisch. Trotzdem sitzen sie bei unter 2% fest. Den Linken hilft es auch nicht wirklich weiter, dass sie von vielen als kommunistische Plattform angesehen wird. Zum Mitleid ist das deutsche Volk nicht geeignet. Also darauf kann die AfD nicht bauen. Da sind 4,7% schon das höchste der Gefühle, denke ich mal.

    Dass man trotzdem mit extremer rechter Politik weit nach oben kommen kann, haben ja CDU und CSU bewiesen. Nur schaffen sie es wesentlich versteckter. Das war also nicht sehr geschickt von der AfD, gleich ihre Ansichten über die Migrationspolitik rauszuposaunen. Das mag für einen kurzfristigen Erfolg sogar Stimmen gebracht haben (der Lucke ist ja eine Marketing-Fuchs), aber auf Dauer müssten sie sich schon eine andere Taktik überlegen.

    Denn mit vielen unteren Punkten hast du ja vollkommen recht. Erfolgreich in der Politik wird man nur, wenn man das Volk vollschleimt, schon ewig mitregiert und mit Phrasen zumüllt. Und ein dummes Volk braucht auch keine hochintelligenten Politiker, die die Praxis kennen. das ist eben das ewige Erfolgsrezept von Union und SPD. Wer meint, irgendeine Partei hätte in den nächsten 50 Jahren jemals eine Chance, eine der beiden Parteien zu überholen, der liegt höchstwahrscheinlich falsch.
    Im Grunde hatte Deutschland praktisch schon immer eine Einheitsregierung und wird sie auch noch lange haben.

    Das geschieht solang, bis das Volk irgendwann endlich begreift, dass nicht eine Partei oder die jeweilige Regierungskoalition das Problem ist, sondern das gesamte System der parlamentarischen Demokratrie.

    Aber das alleine wird nicht reichen. Es bleibt ja dann immer noch der Meiungsunterschied innerhalb der Bevölkerung: mehr Sicherheit oder mehr Freiheit? Und das ist eine persönliche Sache, die man niemals unter einen Hut bringen kann.
    Daher macht es auch keinen Sinn, wenn alle Menschen in einem Staat zentral regiert werden. Dann müsste man 2 Staaten machen: einen Staat wie früher die DDR mit hohen Sozialen Elementen und hoher Sicherheit und zum anderen einen freien Markt mit großer Vielfalt und Entfaltung.

    Oder aber man übernimmt mein Modell, dass man alle Staaten auflöst und dafür themenbasierte Horden gründet.

    Der Weg dazu ist noch sehr lang. Eine AfD hält den Prozeß nur künstlich auf. Die passen sich doch eh nur an das System an wie alle anderen auch. Mach dir doch da nichts vor. Bis auf ein paar Diskussionen um den Euro erreichen die niemals etwas. Das sieht man doch auch an den Linken mit ihrer Forderung nach dem Nato-Austritt. Die kommen keine Spur voran, weil keine andere Partei und auch die Mehrheit des Volkes es nicht will. Und kaum jemand will die D-Mark zurück. Da macht ein Nato-Austritt ja noch viel mehr Sinn.


    Ganz ehrlich wer schafft es denn die wirklichen Probleme konkret aufzulisten, ohne politstrategisches Gerede und Machtspielchen?

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich wer schafft es denn die wirklichen Probleme konkret aufzulisten, ohne politstrategisches Gerede und Machtspielchen?
    Es reicht nicht, Probleme aufzulisten, sondern Lösungen anzubieten.
    Die Probleme sollten die Bürger schon auflisten und an die Politiker weitergeben. Das Problem ist aber eben, dass das Problem eines einzelnen für andere kein Problem darstellt oder nach dessen Lösung ein Problem für andere werden wird. Das sollte dann auch mal der Bürger nicht vergessen. Hier sollte also erstmal jeder Bürger überlegen, ob sein persönliches Glück nicht zum Unglück für andere werden könnte. Dazu sollte man sich aber erstmal in andere reinversetzen können und sie verstehen. Doch dazu benötigt man ein soziales Verhalten, das ja gar nicht mehr existent ist.
    Und damit meine ich nicht nur die Gruppen, die du aufzählen würdest, sondern alle. D.h. auch Menschen, die sozial unterstützt werden sollten sich sozial verhalten. Wenn die FDP auf diese Wahrheit hinweist, wird sie verdroschen. So sieht es aus.

  5. #224
    Avatar von brumfiz

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    Immer dran denken ,man kann nur zu jemanden aufschauen der durch Rückrat seine Größe behält.

  6. #225
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von brumfiz Beitrag anzeigen
    Immer dran denken ,man kann nur zu jemanden aufschauen der durch Rückrat seine Größe behält.
    Jetzt bleibt aber sp. in der Politik niemand mehr übrig. Habe das Gefühl das da einige Ihrem Job nachgehen anstatt sich um die Politik zu kümmern. Für was bezahlen wir die?

  7. #226
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen

    Das geschieht solang, bis das Volk irgendwann endlich begreift, dass nicht eine Partei oder die jeweilige Regierungskoalition das Problem ist, sondern das gesamte System der parlamentarischen Demokratrie.

    Dazu finde ich bestimmt ein paar passende Äusserungen, von Stalin oder h itler, die waren ähnlicher Meinung.

    Oder aber man übernimmt mein Modell, dass man alle Staaten auflöst und dafür themenbasierte Horden gründet.

    Deine Horde, der ......den Bildschirmschwangeren, Geschichtsfremden.? wird nicht lange überleben.

    Es reicht nicht, Probleme aufzulisten, sondern Lösungen anzubieten.

    Das hat die AfD getan, bloss begreifen tuts nicht jeder.

    Die Probleme sollten die Bürger schon auflisten und an die Politiker weitergeben. Das Problem ist aber eben, dass das Problem eines einzelnen für andere kein Problem darstellt oder nach dessen Lösung ein Problem für andere werden wird. Das sollte dann auch mal der Bürger nicht vergessen. Hier sollte also erstmal jeder Bürger überlegen, ob sein persönliches Glück nicht zum Unglück für andere werden könnte. Dazu sollte man sich aber erstmal in andere reinversetzen können und sie verstehen. Doch dazu benötigt man ein soziales Verhalten, das ja gar nicht mehr existent ist.

    Das ist das Grundproblem sozialen Verhaltens, z.B. wenn ich Kinderf... verbiete, beschneide ich das Glück und die Freiheit eines anderen, scheiss Dilemma.

    Wenn die FDP auf diese Wahrheit hinweist, wird sie verdroschen. So sieht es aus.
    Die FDP hat sich, wie alle schon mal regierenden Parteien, von der vermeintlichen Wahrheit weit entfernt.

  8. #227
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Deine Horde, der ......den Bildschirmschwangeren, Geschichtsfremden.? wird nicht lange überleben.
    Das wäre dann ja auch ein natürlicher Prozeß. Und die Natur ist gut. Warum solllte man etwas künstlich am Leben erhalten, was nicht weiterleben will?
    Du hast aber mein Konzept nicht verstanden.
    Du musst nämlich nicht Teil von nur einer Herde sein. Du kannst ja Bildschirmschwangerer sein und dennoch Interesse am Briefmarken sammeln haben. Stirbt die Horde der Bildschirmschwangeren aus, weil selbst du irgendwann nicht mehr schwanger bist, dann bleibst du ja immer noch Teil der Herde der Briefmarkensammler. Nur wenn du gar keine Interessen hast oder niemande findest, der deine Interessen teilt, dann hättest du ein Problem. Aber dann wärst du eh schon tot. Denn es gibt niemanden, der gar keine Interessen hat. Und wen doch ist man sicher nicht allein, sondern Teil der Horde der Interessenlosen.

    Also lasse dir mein Konzept mal genauer durch den Kopf gehen, bevor du hier die alte "Natur ist unmenschlich"-Keule rauspackst.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Das hat die AfD getan, bloss begreifen tuts nicht jeder.
    Das sind ja auch keine Lösungen.
    Wie löst man Tsunamis? AfD: "indem man die Seebeben aus dem Ozean entfernt". Ah ja....

    Die AfD lullt das Volk mit irgendeinem Unsinn ein, das kurzfristig und mit extremer nationaler Brille gut ankommen mag. Aber das Konzept geht zum einen aus wirtschaftlichen Gründen im Sinner aller (also sowohl der Deutschen als auch der Griechen) nicht auf. Und das sagt ja nun mal die weitaus größere Anzahl von Fachleuten.

    Bushido und die übrigen AfD-Wähler mögen das ja anders sehen, aber da irren sie sich nun mal ganz eindeutig. Das hat nichts mit Ideologie, sondern mit reiner Mathematik und Logik zu tun. Und da bin ich nun mal Experte drin.
    Genauso kurzsichtig ist das Wahlprogramm der linken Parteien. Die können und wollen einfach nicht alle Folgen bestimmter Maßnahmen bedenken. Da mag man noch so ein großes linkes Herz haben: der Verstand sagt einem eben etwas anderes. Und das gilt eben auch für die Luftschlösser der AfD.

    Und Punkt 2 ist der moralische Aspekt. Der Euro ist nicht nur eine Währung, um die Taschen der Deutschen zu füllen. Es geht hier um den Weltfrieden, um die langfristige Abschaffung der Grenzen, um das Ende von Tod und Elend. Wenn sich die AfD hier wie Alexander der Große benehmen will sollen die das doch an Kneipentischen machen. Mir gehen die ganzen Kriege und Terroranschläge Langsam auf den Keks. Da brauchen wir nicht noch weitere Feuerteufel wie die AfD.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Die FDP hat sich, wie alle schon mal regierenden Parteien, von der vermeintlichen Wahrheit weit entfernt.
    Was für eine Wahrheit? Die FDP ist und bleibt das kleinste Übel in der parlamentarischen Demokratie. Wahrheit und Politik passen nicht zusammen. Wer einem Politiker glaubt, ist eh naiv und realitätsfremd. Es geht also lediglich darum, wessen Konzepte wenigstens zu 75% den weltweiten Bürgern am ehsten hilft - unter der gegebenen Situation.
    Nun haben wir 4 Parteien im Bundestag, die uns alle schaden.

  9. #228
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Das ist das Grundproblem sozialen Verhaltens, z.B. wenn ich Kinderf... verbiete, beschneide ich das Glück und die Freiheit eines anderen, scheiss Dilemma.
    Nein, das ist kein Dilemma. Denn es entspricht dem moralischen Grundverhalten der Weltbevölkerung:
    alles erlauben, solange man damit niemanden anderen schädigt.
    Bei deinem Beispiel muss man also dieser Personengruppe gar nichts verbieten, weil es eben gegen dieses moralische Grundgesetz verstößt.

    Eine Steuererhöhung für Reiche kan demnach nicht eingeführt werden. Denn damit schädigt man ja die Reichen. Schädigt man dan aber nicht auch die Armen, wenn man sie nicht einführt? Nein, denn sie erhalten ja deshalb nicht weniger, sondern nur nicht mehr. Das ist eben der ganz entscheidende Unterschied.

    Es wäre ganz simpel, wenn sich jeder nach diesem einzigen moralischen Grundsatz verhalten würde. Das gehtaber oftmals nicht, weil eben so viele Gesetze dagegen stehen. Man wird also fast schon gewzungen, sich unmoralisch zu verhalten.
    Daher brauchen wir eine liberale Gesetzgebung. Alle Gesetze abschaffen und durch dieses eine ersetzen. Die Welt wäre so schön- außer für Diktatoren, übertriebene Egoisten und Volldeppen natürlich. Aber es ist durchaus moralisch korrekt, wenn diese Gattungen langsam aber sicher ausgerottet werden.

  10. #229
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Die AfD lullt das Volk mit irgendeinem Unsinn ein, das kurzfristig und mit extremer nationaler Brille gut ankommen mag. Aber das Konzept geht zum einen aus wirtschaftlichen Gründen im Sinner aller (also sowohl der Deutschen als auch der Griechen) nicht auf. Und das sagt ja nun mal die weitaus größere Anzahl von Fachleuten.
    Schön das Du uns hier aufklärst, aber ganz ehrlich einlullen ist die Aufgabe der "etablierten" der sie auch ganz gut und über eine sehr lange Zeit nachgekommen sind. Alleine schon das Argument "Alternativlos" soll die letzten, noch nicht eingelullten, dazu bringen es einfach hinzunehmen da wir keine andere Wahl haben.

    Genau hier an der "alternativlosen" Politik setzt die AfD an und das ist für unsere Demokratie höchst wertvoll, vor allem wenn man bedenkt das wir aktuell die höchsten Steuereinnahmen haben. Jetzt herzugehen und die Politiker weiter frei Agieren zu lassen ist der größte Fehler den das Volk machen kann, da sonst nur immer mehr Kapital in das "schwarze Loch" ohne Kontrolle fliest. Idealerweise würde man in einer solchen Situation den Aufschwung nutzen um noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen / vorhandene besser verdienen lässt, da die direkte Folge weitere Steuereinnahmen wären mit denen sich dann der Rest finanzieren lässt.

  11. #230
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Was für eine Wahrheit? Die FDP ist und bleibt das kleinste Übel in der parlamentarischen Demokratie. Wahrheit und Politik passen nicht zusammen. Wer einem Politiker glaubt, ist eh naiv und realitätsfremd. Es geht also lediglich darum, wessen Konzepte wenigstens zu 75% den weltweiten Bürgern am ehsten hilft - unter der gegebenen Situation.
    Nun haben wir 4 Parteien im Bundestag, die uns alle schaden.
    Nein, die FDP wurde abgewählt weil sie das größte Übel dargestellt hat. Da hat doch die komplette Führung der FDP auf den Wähler ...........

    Ob es nun die Parteien sind die uns schaden, sei mal dahingestellt. Fakt ist es sind fast alle Politiker der etablierten die uns schaden, da sie längst in einer anderen "Zweiklassengesellschaft" leben....

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