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Deutschland 2013 - nach der Wahl

Erstellt von Antares, 22.09.2013, 18:08 Uhr · 680 Antworten · 26.219 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    "Europa JA - Schuldunion NEIN!" stand auf vielen Plakaten.
    Hat irgendjemand etwas von einem geforderten Austritt aus der EU gelesen oder gehört?
    Die AfD will mehr Souveränität für Deutschland. Und da bedeutet weniger EU - also quasi das Ende der Europa-Idee.

    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Was ist mit Dänemark, was mit UK, was mit Polen und so weiter und so fort.
    Alle Europa-feindlich?
    Ja. Diejenigen, die sich dem Euro von sich aus verweigern (im Gegensatz zu denjenigen, die den Euro noch nicht haben dürfen) sind natürlich europafeindlich.

    Die EU ist doch kein Wunschkonzert. Da pickt man sich dann die schjönste Stücke des Kuchen raus, die von nationalem Interesse sind. Und die Nachteile sollen dann andere abbekommen. Das widerspricht der Europa-Idee!
    Alles entweder alles für alle oder dei EU ist gestorben.

    Die EU macht nur Sinn, wenn nationale Interessen auf ein absolutes Minimum runtergedreht werden. Als tendenzielles Beispiel nenne ich mal die USA. Da käme kein Staat auf die Idee: USA ja, aber wir wollen aus dem US-Dollar raus.
    Oder USA ja, aber bei uns führen wir jetzt die Amtssprache chinesisch oder Grenzkontrollen ein.

    Das ist absurd! Und daher vergleiche ich die AfD durchaus mit den europafeindlichen Dänemark oder UK. Solche Staaten und Parteien schaden dem globalen Einigungsprozeß.

    Welchen Sinn macht denn ein Europa ohne gemeinsame Währung, ohne freien Grenzverkehr, ohne eine gemeinsame Sprache ?
    Dann wäre es nur eine Art Nichtangriffspakt mit ein paar wirtschaftlichen Vorteilen. Also reine Vereinfachung der Bürokratie. Aber hinter einem gemeinsamen Europa steckt weit mehr. Und wir sind noch lange nicht am Ziel, wie man an der Sprache sieht.

    Es gibt also nicht zuviel EU, sondern zu wenig. Und der Euro muss nicht eingeschränkt werden, sondern ihn sollten alle EU-Staaten haben. Und natürlich sollte die EU augeweitet werden, auch über Europa hinaus. Da geht der liberale Weg hin. Die AfD will zurück, weil ihr der Weg zu anstrengend ist. Haben wohl Blasen an den Füßen. Mit liberalem Denken hat die AfD daher absolut nichts zu tun. Die sehen nur deutsch-nationale Vorteile, die aber in Wahrheit gar keine sind.

    Und selbst wenn die EU und der Euro etwas kostet: zum einen sind deutsche Bürger reich und können es sich leisten und zum anderen sollte man für gute nachhaltige Dinge gerne Geld ausgeben (besser als sinnlose Krieg in Afghanistan usw.). Aber davon abgesehen fließt das Geld ja ohnehin in die Taschen der deutschen Bürger zurück. Oder anders ausgedrückt: kein einziger Bürger spürt, dass Geld fließt und wieder zurückkommt. Das alles ist reine Buchhaltung und ein virtuelles Rumgeschiebe.

    Das mit der Bayernpartei stimmt. Die hatte ich in der Tat nicht bedacht. Scheint also nicht verfassungsfeindlich zu sein, aus der BRD oder dann entsprechend aus der EU auszutreten. Aber was legal ist muss trotzdem nicht immer förderlich sein.

  2.  
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  3. #142
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Ach deshalb stinkt dem kwcknarf die AfD so!
    Nicht unbedingt. Nach gestrigen Auswertungen hat man erkannt, dass nur wenige FDP-Wähler zur AFD gewechselt sind. Und das waren wohl eher ständige Wechselwähler, aber keine Stammwähler. Warum auch? Die AfD ist ja nicht liberal.
    Eher hat die Partei der Vernunft die entscheidenden 0,2% auf sich vereint, die gefehlt hätten. Die sind noch liberaler als die Liberalen.

    Aber egal. Vermutlich hat der FDP-Wähler auf die nächste Wahl gesetzt. Wir hatten das ja schon mal. CDU und SPD haben das Land zugrunde gerichtet. Und dann kam die FDP mit glorreichen 14% zur Rettung.

    Und nun denken wir eben, dass das erneut passiert. Und dann weiß der Bürger, wie wichtig ist die FDP ist und macht dann in 4 Jahren den Lindner oder den Kubicki mit über 25% zum Bundeskanzler. dann wird die Union der Juniorpartner und dann kann endlich vieles durchgesetzt werden. Als kluger Mensch denkt man eben langfristig. Dafür kann man eben auch mal 4 Jahre hungern. Ist eben wie mit der Leiharbeit. Man muss auch mal Dreck fressen, um am Ende im Gold zu schwimmen.

    Also, nur noch 4 Jahre....

  4. #143
    Avatar von phi mee

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    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Das ist mit zu oberflächlich... für mich zählen die inneren Werte.
    Der brandneue Lügendetektor 3000 hätte darauf eine eindeutige Antwort!

    Biiiiieeeeep!


  5. #144
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Nicht unbedingt. Nach gestrigen Auswertungen hat man erkannt, dass nur wenige FDP-Wähler zur AFD gewechselt sind. Und das waren wohl eher ständige Wechselwähler, aber keine Stammwähler. Warum auch? Die AfD ist ja nicht liberal.
    Eher hat die Partei der Vernunft die entscheidenden 0,2% auf sich vereint, die gefehlt hätten. Die sind noch liberaler als die Liberalen.

    Aber egal. Vermutlich hat der FDP-Wähler auf die nächste Wahl gesetzt. Wir hatten das ja schon mal. CDU und SPD haben das Land zugrunde gerichtet. Und dann kam die FDP mit glorreichen 14% zur Rettung.

    Und nun denken wir eben, dass das erneut passiert. Und dann weiß der Bürger, wie wichtig ist die FDP ist und macht dann in 4 Jahren den Lindner oder den Kubicki mit über 25% zum Bundeskanzler. dann wird die Union der Juniorpartner und dann kann endlich vieles durchgesetzt werden. Als kluger Mensch denkt man eben langfristig. Dafür kann man eben auch mal 4 Jahre hungern. Ist eben wie mit der Leiharbeit. Man muss auch mal Dreck fressen, um am Ende im Gold zu schwimmen.

    Also, nur noch 4 Jahre....
    Also wer Deine Posts liest muß schon sehr leidensfähig sein.

    Nach den 14% gabs heuer eine 4,8% Klatsche. Jetzt rate mal warum?

  6. #145
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Also wer Deine Posts liest muß schon sehr leidensfähig sein.

    Nach den 14% gabs heuer eine 4,8% Klatsche. Jetzt rate mal warum?
    Das interessiert doch niemanden. Interessant ist nur die Zukunft.
    Der Euro fiel neulich auch stark herunter. Jetzt geht es wieder bergauf. Webn interessiert da schon die Vergangenheit?
    Bei politischen Parteien ist es eben wie bei Aktienkursen. Wenn sie erfolgreich sind nehmen die Wähler eben die Gewinn mit und lassen die Parteien dann nach unten fallen. Und dann puschen sie diese wieder, um erneut auf Gewinne abzuzielen.
    Daher ist es logisch, dass die FDP unten liegt. Denn nur so ganz es wieder stark bergauf gehen.

    Was werden wir also in 4 Jahren erleben? Ich sehe schon, wie Merkel und Gabriel ihre starken Verluste erklären müssen. Schnief.
    Und die FDP wird dann als Gewinner des Abend jubelnd auf der Bühne stehen.

    Also wen interessiert die Vergangenheit von vorgestern, wenn man sich auf den Wahlabend in 4 Jahren freuen kann?
    Das ist positives Denken und psychologisch hervorragend, um sich ein frohes Leben zu bieten. Sollten alle machen.

  7. #146
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Welchen Sinn macht denn ein Europa ohne gemeinsame Währung, ohne freien Grenzverkehr, ohne eine gemeinsame Sprache ?
    Ah ha... Neben der unsäglichen FDP jetzt auch noch den "europäischen Föderalismus" für unabdingbar halten und Staaten als EU feindlich hinstellen die den Euro nicht eingeführt haben. Das ist doch absurd.

    Am besten ist ja der Satz "den Euro sollen alle haben". Der Euro ist eine Währung die gemessen und verglichen wird, rein als nackte Zahl, ausschließlich ökonomisch und diese darf kein Spielball der Politik und Politiker werden denen dieser Sachverstand fehlt. Auch die Presse macht hier noch den Fehler und denkt der Euro wäre mit politischem Denken und Handeln in den Griff zu bekommen. Leider wird das nicht funktionieren, da eine Währung immer den ökonomischen Gesetzten folgen wird.

    Das diese Währung nur die Länder haben wollen die sich einen Vorteil davon erhoffen ist ja klar, nur hier müssen wir Schluss machen. Der Euro ist gescheitert, daran führt kein Weg mehr vorbei, da eine einheitliche Währung nie in unterschiedlichen Wirtschaftsräumen funktionieren kann. Sie bremst den der oben steht aus und zieht die anderen in den Abgrund. Die einzige Möglichkeit ist über Löhne zu reagieren, was auch niemand so richtig will, denn das würde bedeuten das diese bei uns ersteinmal steigen müssen.

    USA: Die USA kann man auch nicht ansatzweise mit der EU vergleichen, das fängt ja damit schon an das wir unterschiedliche Mentalitäten, Sprachen und sogar ne unterschiedliche Schrift haben. Aber neben der sprachlichen Problematik ist etwas ganz anderes sehr viel entscheidender, das ist die unterschiedliche Produktivität, Wirtschaftsfähigkeit und Infrastruktur in Europa. Alles Dinge die es in den USA so nicht gibt.

    Mein Fazit: Ein europäischer Föderalismus kann nur mit Ländern funktionieren die wirtschaftlich ähnlich Leistungsfähig sind. Alles andere landet in der Verarmung einzelner Länder und somit irgendwann in Unruhen.

  8. #147
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    das wäre einmal eine echt interessante variante. viel mehr als schwarz gelb könnte rot rot grün auch nicht vergurken. klar, das die lobbyisten davor eine scheiss angst haben...............
    Bin kein Lobbyist, aber ich hätte z.B. eine Scheißangst vor Eurobonds......
    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-unvermeidbar/

  9. #148
    Avatar von Ironman

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    Dimitri und die FDP




  10. #149
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Am besten ist ja der Satz "den Euro sollen alle haben". Der Euro ist eine Währung die gemessen und verglichen wird, rein als nackte Zahl, ausschließlich ökonomisch und diese darf kein Spielball der Politik und Politiker werden denen dieser Sachverstand fehlt. Auch die Presse macht hier noch den Fehler und denkt der Euro wäre mit politischem Denken und Handeln in den Griff zu bekommen. Leider wird das nicht funktionieren, da eine Währung immer den ökonomischen Gesetzten folgen wird.
    Eben. Daher ist der Euro kein Spielball der Politiker, sondern nur der Anleger. Ökonomische Gesetze spielen hierbei nicht so eine große Rolle wie der psychologische Effekt. Solange der Euro nicht schlecht geredet wird, wird es ihm gut gehen.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Das diese Währung nur die Länder haben wollen die sich einen Vorteil davon erhoffen ist ja klar, nur hier müssen wir Schluss machen.
    Eben. Daher müssen alle EU-Länder den Euro einführen. Wenn sie nicht wollen: raus aus der EU oder nicht rein. Ganz einfach.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Mein Fazit: Ein europäischer Föderalismus kann nur mit Ländern funktionieren die wirtschaftlich ähnlich Leistungsfähig sind. Alles andere landet in der Verarmung einzelner Länder und somit irgendwann in Unruhen.
    Da könnte man aber hinkommen, wenn man will. Dazu müssen aber die etwas reicheren Länder aber eben bereit sein, ein paar Jahre auf Zuwächse zu verzichten, damit ärmere Länder nachziehen können. Und genau darum geht es ja. Nur die AfD will anscheinend ein dauerhaftes Gefälle zwischen Nord- und Südeuropa. Kann ja nicht sein, dass eines Tages der Grieche genauso reich ist wie der Deutsche. Wo kämen wir denn da hin? Das wirkt natürlich beim, AfD-Volk. Eben der Neid, der hier gestreut wird.

    Aber was wäre denn so schlimm daran, wenn es dem Griechen eines Tages genauo gut gehen würde wie dem Deutschen? Der Deutsche hat davon doch auch Vorteile. Er hat einen viel größeren Absatzmarkt für seine Produkte.
    Natürlich sind das alles langfristige Planungen. Aber irgendwann muss man doch mal damit anfangen - im Sinne unserer Kinder.
    Beim Thema Rente, Schulden und Klimawandel machen wir uns Gedanken über unsere Nachkommen. Wieso nicht in dieser Frage?

  11. #150
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Da könnte man aber hinkommen, wenn man will. Dazu müssen aber die etwas reicheren Länder aber eben bereit sein, ein paar Jahre auf Zuwächse zu verzichten, damit ärmere Länder nachziehen können....
    Wie sollen denn um Himmels willen arme Länder nachziehen können? Mit welchem Kapital und was machen die reichen Länder, die stagnieren dann? Den Rest der Welt blendest Du aus?

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