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Deutsche wünschen sich Sozialismus

Erstellt von Bajok Tower, 14.08.2011, 12:14 Uhr · 148 Antworten · 7.245 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von tuxluchs

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    Strike noch'n Nachsatz

    Hab das Video leider nicht gleich angesehen, "Wenn wir schreiten...." wenn die zusammen mit den ebenso nicht so konsilanten
    KPDlern dies gesungen, vor allem durchgezogen hätten anno 1933 wären -vielleicht? uns 12 beschissene Jahre, und deren Nachwirkungen erspart geblieben. Jetzt wird um Machterhalt oder Machtgewinn gesungen, gegen jede Moral. PoPolitiker halt.

    2009 40,2% CDU, 20,6 Linke der Rest 10-0%, und Sachsen geht's( Dank King Kurt) gut,Dank der härten.Steinmeier kann uns ja gerne besuchen, als Tourist mit 100% Falangzuschlag

  2.  
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  3. #112
    Avatar von strike

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    Das statistische Bundesamt hat heute eine Pressemitteilung für 2007 herausgegeben.
    Demnach zahlten 1% der Einkommenssteuerpflichtigen ein Viertel (!) des gesamten Einkommenssteueraufkommens.

    In der Schweiz zahlten 8,6% der oberen Einkommen fast 70% der Steuern.

    Die untere Haelfte der Steuerpflichtigen trug 3,6 % zur festgesetzten Einkommensteuer bei.
    „Die oberen Einkommen finanzieren bereits heute massgeblich den Staat. Wer den Reichtum wegsteuert, macht das Land insgesamt aermer. Nirgendwo geht es Armen schlechter als in einem armen Staat“, sagt Peter Keller in der aktuellen Weltwoche.
    Soviel zur Neidkampagne der Linken ...


    Owohl: vielleicht hat sich dies ja seit 2008 komplett gedreht und die untere Haelfte zahlt nun 98 Prozent der Steuern?
    Hier die Pressemitteilung auf
    Statistisches Bundesamt Deutschland - 1% der Steuerpflichtigen zahlt 25% der Einkommensteuer

    Pressemitteilung Nr.378 vom 12.10.2011

    1 % der Steuerpflichtigen zahlt 25 % der Einkommensteuer

    WIESBADEN – 1 % der erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen in Deutschland erzielte im Jahr 2007 Einkünfte von mehr als 172 000 Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entfielen laut Einkommensteuerstatistik auf diese 383 000 Steuerpflichtigen 13,1 % der Einkünfte und 25,0 % der festgesetzten Lohn- und Ein*kommensteuer. Die Hälfte der insgesamt 38,4 Millionen Steuerpflichtigen hatte Einkünfte von weniger als 22 500 Euro. Diese Gruppe erzielte zusammen 14,3 % der Einkünfte und trug 3,6 % zur festgesetzten Einkommensteuer bei. Das sind erste Ergebnisse der Einkommensteuer*statistik 2007, die alle drei Jahre nach Abschluss der zeitaufwändigen Veranlagungsarbeiten in den Finanzämtern vorgelegt wird.

    Insgesamt erzielten im Jahr 2007 die 38,4 Millionen erfassten Steuerpflichtigen (positive) Einkünfte von 1,2 Billionen Euro. Dabei werden zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt. Gegenüber 2004 hat die Anzahl der nachgewiesenen Steuerpflichtigen um 3,4 Millionen (+ 9,6 %) zugenommen. Diese Zunahme ist auf die Einführung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigungen und dem damit verbundenen – jetzt weitgehend vollständigen – Nachweis nichtveranlagter Lohnsteuerzahler, meist Bezieher relativ geringer Einkommen, zurückzuführen.

    Die von den Finanzbehörden festgesetzte Lohn- und Einkommensteuer betrug für das Jahr 2007 rund 211,0 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um 30,1 Milliarden Euro (+ 16,7 %) gegenüber 2004. Der Durchschnittssteuersatz lag 2007 bei 19,9 % (2004: 20,3 %). Er wird aus dem Verhältnis von festgesetzter Lohn- und Einkommensteuer und dem zu versteuernden Einkommen ermittelt.

  4. #113
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Das statistische Bundesamt hat heute eine Pressemitteilung für 2007 herausgegeben.
    Demnach zahlten 1% der Einkommenssteuerpflichtigen ein Viertel (!) des gesamten Einkommenssteueraufkommens.
    Fairerweise sollte man aber auch noch sagen, wie groß der Anteil der Einkommenssteuer am Gesamthaushalt ist.
    Die Verbrauchssteuern sind ja nicht unerheblich. Ich glaube auch nicht, dass diese 1% Menschen noch zusätzlich 25% der Verbrauchssteuern schultern.

    Frank, du plädierst doch jetzt nicht, dass mann diese 1% entlasten muss und diesen Verlust bei den Geringverdienern einfordert?

  5. #114
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    ... Frank, du plädierst doch jetzt nicht, dass mann diese 1% entlasten muss und diesen Verlust bei den Geringverdienern einfordert?
    Nee, bestimmt nicht, Juergen.
    Aber es ist m.E. auch unredlich immer so zu tun, als ob die Vermoegenden praktisch keine Steuern zahlen.
    Und dies aus rein parteipolitschen Erwaegungen.

    Das unser Steuerrecht reformiert gehoert, daran glaube ich allerdings nicht erst seit Kirchhofs Thesen ..... selbst wenn ich dann eventuell noch mehr "abdruecken" muss.
    Solange das Gefuehl einer einigermassen gerechten und transparenten Steuerlast fuer jeden existiert.

    Statt 33.000 Paragraphen nur noch 146 - Der Professor plant die Steuer-Revolution - sueddeutsche.de

  6. #115
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Nee, bestimmt nicht, Juergen.
    Das hab ich ja auch gar nicht angenommen. Und wir sind uns auch einig, dass unsere Steuergesetzgebung einer Reformierung bedarf.
    Ich hab übrigens noch einen Nachtrag erstellt, als du wahrscheinlich deine Antwort formuliert hast

  7. #116
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Fairerweise sollte man aber auch noch sagen, wie groß der Anteil der Einkommenssteuer am Gesamthaushalt ist.
    Die Verbrauchssteuern sind ja nicht unerheblich. Ich glaube auch nicht, dass diese 1% Menschen noch zusätzlich 25% der Verbrauchssteuern schultern.
    Das nicht, aber sie zahlen deutlich mehr als 1% der Verbrauchssteuern. Es ist eben ein weiteres Märchen, neben dem, besser verdienende würden kaum Steuern zahlen, dass Verbrauchssteuern vor allem Geringverdiener treffen.

    Es gibt auch dazu eine Statistik, die ich jetzt aber zu faul zu suchen bin.

  8. #117
    Avatar von strike

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    Das wollten Schroeder und Fischer bestimmt nicht!

    Insofern ist mit Gegensteuern nach einem Wahlsieg in 2013 zu rechnen.
    Schliesslich stehen die SPD und die GRUENEN wie niemand anders fuer Gerechtigkeit und Fairness.
    Wer sonst?

    Soziale Spaltung: Immer mehr Arbeitslose rutschen sofort in Hartz IV - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Die Kommentare sind lesenswert.
    Der Artikel auch?

    Zahlentrick: Regierung versteckt 100.000 Arbeitslose - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

  9. #118
    Willi
    Avatar von Willi
    Heißt das jetzt, das sich Hartz IV Leute den Sozialismus zurück wünschen ?

  10. #119
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Schliesslich stehen die SPD und die GRUENEN wie niemand anders fuer Gerechtigkeit und Fairness.
    Wer sonst?
    Strike, bei dir weiß ich oft nicht, ob du etwas ironisch oder ernst meinst.

  11. #120
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Strike, bei dir weiß ich oft nicht, ob du etwas ironisch oder ernst meinst.
    Ich weiss das schon.

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