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Deutsche Bahn immer teurer und unzuverlässiger- Fernbusse sind preiswerte Alternative

Erstellt von socky7, 29.05.2014, 11:10 Uhr · 321 Antworten · 22.070 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Ban Bagau

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    Es gibt viele Faktoren, wovon der Verbrauch eines Reisebusses abhängt. So werden Sie Angaben finden, die zwischen 30 und 100 l je 100 km liegen. Trotz der scheinbar großen Treibstoffmengen, die benötigt werden, sind Busreisen aus Sicht der Umweltbelastung kein Problem.

    Der Verbrauch moderner Busse ist in den letzten 10 Jahren um etwa 15 % zurückgegangen. Bei kontinuierlicher Geschwindigkeit auf der Autobahn verbrauchen sie nur etwa 30 l je 100 km.
    Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Busse in der Regel mit 30 bis 60 Passagieren besetzt sind, liegt der Verbrauch selbst unter ungünstigen Bedingungen bei weniger als 1,5 l je Person und je 100 km. Das bedeutet auch eine positive Bilanz beim CO2-Austoß.
    Problematisch ist die Nutzung von Reisebussen im Stadtverkehr. Busse, die für den Einsatz in Städten konzipiert sind, speichern Bremsenergie und setzen diese bei der nächsten Beschleunigung wieder ein. So sind die häufigen Lastwechsel kein Problem. Aber in vielen Gemeinden werden Strecken an Reisebusunternehmer vergeben, die diese meist mit völlig veralteten Modellen bedienen. Diese verbrauchen in diesem Einsatz oft mehr als 100 l/100 km und sind oft kaum besetzt.
    Verbrauch vom Reisebus - Hinweise
    Hersteller hingegen sprechen von Einsparungen im Bereich von 8,5 Prozent.
    Versprechen eingelöst: nachweisbar weniger Kraftstoffverbrauch mit Mercedes-Benz Citaro und Setra ComfortClass nach Euro VI | Daimler Global Media Site > Marken & Produkte > Daimler Buses > Mercedes-Benz > Record Run Buses 2012

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Hermann2

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    Sagenhaft!

    Die neue ComfortClass vom Typ S 515 HD schnitt nach 7000 km mit einem Kraftstoffverbrauch von 21,0 l/100 km ebenfalls herausragend günstig ab.

    Mit einem Kraftstoffverbrauch von 38,7 l/100 km schnitt der neue Citaro nach Euro VI beim Record Run Buses 2012 in Anbetracht der schweren Strecke hervorragend ab! (Mit Stadtverkehr!)

    Versprechen eingelöst: nachweisbar weniger Kraftstoffverbrauch mit Mercedes-Benz Citaro und Setra ComfortClass nach Euro VI | Daimler Global Media Site > Marken & Produkte > Daimler Buses > Mercedes-Benz > Record Run Buses 2012

  4. #83
    Avatar von Loso

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    Was Energie-Verbrauch und CO2-Belastung betrifft, so sind Busse der Bahn hoffnungslos überlegen, ungefähr um den Faktor 3-5 (ICEs verbrauchen mehr je Personenkilometer). Bei der Unfallstatistik liegt die Bahn leicht vorn, wobei es stark darauf ankommt, wie die Statistik zustandekommt. Im Schienennahverkehr passieren etwa gleich viel Unfälle mit Toten und Verletzten, im Vergl. zu Bussen. Das schon länger zurückliegende Eschede fliesst in die Statistiken z.B. nicht mehr mit ein. Als Grossstadtbewohner ist die Punkt zu Punkt-Verbindung über lange Strecken schneller und bequemer mit der Bahn. Der massive Preisunterschied wird die meisten wohl dennoch in die Busse treiben.

    Wie läuft das eigentlich bei anderen europäischen Ländern, gibt es da schon länger die Bus-Konkurrenz, wie stehts um die Preise/Wirtschaftlichkeit von Bussen und Bahn?

  5. #84
    Willi
    Avatar von Willi
    Na schau einer an.

    Die Neidgesellschaft - le Bohémien

    Gewerkschaftler wie die der GDL werden sich wohl ab sofort an der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ein Beispiel nehmen müssen. Die nämlich möchte die Niedriglöhne in der Bahn beibehalten und hat schon einmal einen Abschluss mit 1,5 Mehrstunden ohne Lohnausgleich verhandelt, während sich die Bahn mit immer weniger Beschäftigten krank schrumpft. So sieht der Arbeitskampf der Zukunft aus.

    Ich weiß schon, warum ich auf der Seite der Gdl (Lokführer) stehe.
    Die EVG ist keine Gewerkschaft. Sie ist der verlängerte Arm der Bahn.

  6. #85
    Avatar von Ban Bagau

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    Solche Arbeitgebergesteuerten Anbiedergewerkschaften gibt es überall.


    Die CGZP und viele ihrer Schwesterorganisationen seien allein zu dem Zweck ins Leben gerufen worden, um im Sinne der Arbeitgeber Gefälligkeitstarifverträge mit Dumpinglöhnen zu vereinbaren, sagt IG-Metall-Justiziar Thomas Klebe.
    Christliche Gewerkschaften: Der Fluch der bösen Tat | Wirtschaft.- Berliner Zeitung
    "Die eigentliche Musik spielt auf dem Feld der Haustarifverträge", sagt er. "Die sind noch einmal erheblich schlechter als die CGZP-Flächentarifverträge." Stundenlöhne von 4,81 Euro scheint man bei der CGZP für zumutbar zu halten. Die Kostensenkungsstrategie im Sinne des Arbeitgebers funktioniere aber nicht mehr allein über niedrige Stundenlöhne. Vielmehr setze die CGZP auf eine Kombination unterschiedlicher Elemente zur Kostensenkung. So wird zum Beispiel vertraglich festgelegt, den vollen Lohn erst nach sechsmonatigem Arbeitseinsatz zu zahlen. In der Zeit davor können Abschläge von bis zu 9,5 Prozent greifen. Das Perfide: 50 Prozent aller Leiharbeitsverhältnisse bestehen laut Bundesagentur für Arbeit nur für drei Monate. Oder der Lohn, der in verleihfreien Zeiten oder bei einer Kündigung noch gezahlt werden müsste, wird durch ausgeklügelte Arbeitszeitmodelle auf null reduziert. Die Liste der Methoden zur Verbilligung von Leiharbeit ist lang.
    Christliche Gewerkschaften: Lohndrücker im Namen Gottes

  7. #86
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Solche Arbeitgebergesteuerten Anbiedergewerkschaften gibt es überall.
    Ich glaube man kann kurz Zusammenfassen, Alle Gewerkschaften die dem DGB unterstellt sind mißachten die Arbeitnehmerforderungen und stehen auf der Seite der Arbeitgeber für Niedriglöhne.

    Was geschieht eigentlich mit den Mitgliedsbeiträgen ? Davon finanzieren sich woll die Obersten ein schickes Leben ?

  8. #87
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    [...]
    Ich weiß schon, warum ich auf der Seite der Gdl (Lokführer) stehe.
    [...]
    ... und dabei spielt es auch keine Rolle, welcher Intention der derzeitige Arbeitskampf folgt, nämlich einem Kampf um die absolute Macht innerhalb der Gewerkschaften, gelle?

    Immer schön im Bilde, der Kollege Weselsky, darf in keiner Talkshow fehlen, reisst weit die Klappe auf.
    Nur wenn es ans Eingemachte geht, wenn er gefragt wird, warum er alle Angebote der Bahn kategorisch ablehnt und es bevorzugt, dass Tausende von Reisenden Umstände und Mühe haben, dass Produktionsstätten das Material ausgeht, da blubbert er was von "5% sind dovch nicht zuviel und überhaupt...".

    Der Artikel, aus dem du zitierst, verweist immer wieder auf den "Neid" innerhalb der Gruppe der Kleinbürger, anstelle von einem inneren Zusammenhalt.
    Als Mitglied dieser Gruppe sage ich neidvoll dazu, dass Lokführer für eine Tätigkeit, die ich innerhalb von 2 Stunden auch einer dressierten Ziege beibringen kann, bereits jetzt schon überbezahlt sind.

  9. #88
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Der Artikel, aus dem du zitierst, verweist immer wieder auf den "Neid" innerhalb der Gruppe der Kleinbürger, anstelle von einem inneren Zusammenhalt.
    Als Mitglied dieser Gruppe sage ich neidvoll dazu, dass Lokführer für eine Tätigkeit, die ich innerhalb von 2 Stunden auch einer dressierten Ziege beibringen kann, bereits jetzt schon überbezahlt sind.
    Finde ich nicht. Der Artikel spricht doch klar das Problem an.

    Solidarität wäre das Gebot der Stunde. Auch mit den streikenden Lokführern. Stattdessen lassen wir uns durch die Agitation der Leitmedien zu gegenseitigen Neidern in einer Ausbeutungsindustrie machen.

    und weiter schreiben sie:

    Der also institutionell geförderte Kleinmut, der sich aus dem Neid des Geringverdieners gegenüber des Nicht-ganz-so-Geringverdieners speist, wird entfacht und genährt von der perfide inszenierten Empörung neoliberaler Massenmedien. Während der Spiegel von “Deutschlands dümmster Gewerkschaft” spricht, findet das Auflagenstärkste Blatt des organisierten kleinbürgerlichen Kleinmutes, die Bild: “Dieser Streik macht wütend!”.

    Denn es ist das Elixier des bürgerlichen Duckmäusertums, welches uns allenthalben eingeimpft wird, dass nämlich nur derjenige, der ganz Turbo ist, leistungsbereit ohne zu klagen oder zu streiken, tugendhaft sei. Auch wenn kaum etwas dabei herausspringt.Jammern stellt dabei die eigene Leistung und damit die deutsche Kardinaltugend in Frage: Leistungsbereitschaft, auf die man so Stolz sein kann. Wehe aber dem, der mehr verlangt.

    Mit genau dieser Systematik wird dem deutschen Michel übrigens auch die Krise und die angeblichen Gründe für das Außenhandelsungleichgewicht in der EU eingebläut. Statt die tatsächliche Ursache, nämlich das deutsche Lohndumping anzuprangern, wird die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Südländer aufgrund vermeintlich zu hoher Löhne und geringer Arbeitszeit unablässig postuliert.Mit einer solchen Propaganda verhindert man europaweiten Widerstand und ebnet den Weg für eine ständige Lohn- und Sozialdumpingspirale.

  10. #89
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    Als Mitglied dieser Gruppe sage ich neidvoll dazu, dass Lokführer für eine Tätigkeit, die ich innerhalb von 2 Stunden auch einer dressierten Ziege beibringen kann, bereits jetzt schon überbezahlt sind.
    Es ist für mich völlig unverständlich, dass die Führer einer S-Bahn als Lokführer bezeichnet und bezahlt werden. Das hat mir ein Fahrlehrer für die Ausbildung von Tram-Führern erläutert. Das Führen einer Straßenbahn ist noch etwas schwieriger und (aufgrund der vielen Haltestellen) arbeitsintensiver als das Führen einer S- Bahn. Der sog. Lokführer einer S-Bahn verdient jedoch aufgrund der Erpressungen der Gewerkschaft der Lokführer GdL erheblich mehr.
    Noch auffälliger ist der Unterschied zu Busfahrern im Stadtverkehr. Die müssen sich durch den dichten Stadtverkehr schlängeln, wobei die in der zweiten Reihe parkenden Fahrzeuge gewaltigen Stress verursachen. In Berlin müssen die Busfahrer bei den Haltestellen noch Fahrkarten verkaufen und gelegentlich für Behinderte im Rollstuhl eine Rampe im Bus herunterklappen.
    Wenn die S-Bahn-Führer in Berlin nach Tätigkeitsmerkmalen im Vergleich zu Busfahrern im Innenstadtverkehr vergütet würden, dann müsste man ihre Tarife erheblich reduzieren. Weselsky von der GdL strebt jedoch Lohnsteigerungen von 5 % mit gleichzeitiger Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden an, was einer Erhöhung der Personalkosten für die sog. Lokführer von 12 % bis 15 % entspricht. Zur Erfüllung dieser Forderungen werden Millionen von Fahrgästen als Geiseln genommen - ohne Rücksicht auf beträchtliche Schädigungen der Zugpassagiere.
    Da dürfte es Einzelschicksale geben, bei denen junge Leute durch eine wichtige Prüfung gerauscht sind oder ein Vorstellungsgespräch bei einem neuen Arbeitgeber vermasselt haben, weil sie der zusätzliche Stress durch ausgefallene Züge stark belastete.

  11. #90
    Avatar von joachimroehl

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    Preiserhöhung beim Flixbus, bisher Berlin-Dresden ab 1€ ... jetzt schon 6€!!!!!!!!!!!!!!

    DSC09728.jpg

    PS: die Fernbuslinien weiter nach Wien halten alle brav vorm örtlichen wuchtigen Hbf.

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