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Deutsche Bahn immer teurer und unzuverlässiger- Fernbusse sind preiswerte Alternative

Erstellt von socky7, 29.05.2014, 11:10 Uhr · 321 Antworten · 21.410 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von Chumphon Beitrag anzeigen
    [...] Ich kann mir vorstellen das das Computergesteuerte Fahren, also ohne Lokführer, intensiver voran getrieben wird.
    [...]
    Auf allen deutschen Strecken, die mit LZB (Linienzugbeeinflussung) ausgerüstet sind, wäre dieses bereits problemlos möglich

  2.  
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  3. #72
    Avatar von ChangLek

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    .............ist doch toll, da sind beim nächsten Streik noch mehr Lokführer dabei - und niemand ist ihnen mehr böse.............

  4. #73
    Avatar von joachimroehl

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    Nun brechen schon die ersten Privatbahnen weg und ich muss künftig auf meiner Sommerstrecke Berlin-Warnemünde (Ostsee) die Entscheidung treffen zwischen Bahn zu 73€ oder FLIXBUS zu zwölf ..

    InterConnex_Warnemuende_2010_10_09_161.jpg InterConnex

    Die Veolia Verkehr GmbH wird ihren Schienenverkehr InterConnex noch dieses Jahr einstellen. Die Verkehrsgesellschaft begründet diese Entscheidung mit den Fernbussen, die seit Januar 2013 dem Bahnverkehr Konkurrenz bereiten. „Es ist die erdrückende Konkurrenz durch parallel verkehrende Fernbuslinien. Sie müssen keine Maut bezahlen und führen zugleich einen ruinösen Wettbewerb.“ Dies erklärt Veolia Verkehr der STIMME RUSSLANDS auf die Frage, warum die Verkehrsgesellschaft ihren Fernzugverkehr einstellen muss. Veolia Verkehr schickt seine letzte Bahn am 14. Dezember 2014 auf Fahrt. Das Passagierunternehmen kritisiert, dass die Gebühren der Deutschen Bahn AG für die Nutzung der Schieneninfrastruktur stetig steigen. Deshalb kann die Transportgesellschaft ihre Ticketpreise nicht senken. Im Gegenteil, die Preise werden regelmäßig angehoben, und viele Kunden flüchten zur Konkurrenz. Einer davon ist seit Januar 2013 der immer bekannter werdende Fernbus ..

    Quelle: Der Fernbus-Boom: Die ersten Züge packen ein - Nachrichten - Gesellschaft - Stimme Russlands

  5. #74
    Avatar von Ban Bagau

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    Fernbus-beförderung zu nichtrealen Preisen.
    Anfangs dachte man noch/wiedermal an die Selbstregulierung durch nichtregulierung des Marktes. Eine belebende Konkurenz ohne Sinn und Verstand zu etablierten Strukturen. Eine Schönrechnerei für dessen Zulassung das beide Systeme nebeneinander auf Dauer mit unterschiedlichen Bewirtschaftungsaufwand bestehen könnten. Fernbus wird/soll zwar nicht das Geschäftsfeld des öffentlichen Nahverkehr belegen, entzieht Privatbahnen aber ein wesentliches Standbein ihres Geschäftsmodels und ihrer Wirtschaftlichkeit.
    Am Ende werden immer mal wieder aufblitzende Spartenangebote neuer Anbieter die mit neuen Kapital an den Start gehen auftauchen, die unter keinen Verbund zusammenfassbar sind bzw. keinerlei Abstimmung über regionale/überregionale Fahrplanzeiten die nur zu ihren wirtschaftlich vorteilhaftesten Zeiten fahren und weniger bzw. nicht so stark frequentierte Strecken/Zeiten außen vor lassen.
    Wenn aus diesen Gründen viele der in den letzen Jahren entstandenen Privatbahnen aufgeben müssen, die das in vielen Regionen abgelegte Geschäftsfeld der Bundesbahn aufgegriffen haben und bediehnen, werden viele Tagespendler das Nachsehen haben.


    Selbt die geschönten Dumpingpreise ohne reale Betriebskosten an Mensch und Material fordert unter den Fernbusanbietern seinen Preis.
    "Zu niedrige Ticketpreise": Erster Fernbus-Anbieter gibt auf | tagesschau.de

    Wer hätte das gedacht:
    ...Tarife, die offenbar in vielen Fällen nicht ausreichen, um Gewinne zu erwirtschaften.

  6. #75
    Avatar von hueher

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    OK, das ist einer unter vielen Anbietern, aber kurz oder lang werden Fernbuslinien siegreich bleiben! Wenn ich in ca. 5 Std. Wien-München €29,- bezahle oder Wien-Zagreb € 29,- oder Berlin, Köln preisgünstig ansteuern kann, warum nicht? In Ö gibt es seit 60 Jahren ein Busunternehmen ( Dr.Richard ) der heute quer durch Europa, ausgelastete Linienziele erfolgreich anbietet. Die Fahrzeuge sind modern, teilweise mit WLAN und etwa in Richtung Osten, schneller als die Bahn! Das Unternehmen "Dr.Richard" ist eines der größten Bus-Unternehmen Europas, ca. 2000 Fahrzeuge. Die Busfahrer müssen jährliche Fahrtrainings absolvieren..............., fahren unfallfrei und sicher.

  7. #76
    Avatar von Ban Bagau

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    Kann nur funktionieren wenn man für prestigeträchtige Strecken Ressourcen aus anderen Bereichen umverlagert.

    Beispiel München-Wien:
    Ein Reisebus kostet zwischen € 200.000 und € 600.000. Einstöckigige Reisebusse mit einer Bestuhlung von maximal 59 und Doppeldecker/Hochdecker maximal 70 Sitzplätze.
    Fahrzeit Wien-München 4:15h - 435km
    Einahmen pro Fahrt bei max 70 Reisenden a 29 € = 2030 € abzüglich Gebührenplichtiger Straßen/Maut bei Fahrzeugen über 3,5Tonnen Gesammtgewicht in Österreich je nach Schadstoffklasse zwischen 0,162-0,4368 € je gefahrener Kilometer (ca.296km= min. 47,95 €).
    Plus einen zusätzlichen Fahrer für eine Rückfahrt um die Gesammtfahrzeit nicht zu überschreiten.
    Treib- und Schmierstoffkosten liegen bei einem Verbrauch je nach Fz-Typ zwischen 60-80l/100km. (ca.0,60€-0,80€/Fz-km (stand 5/2010))
    Abzüglich sind noch anteilige Kosten für Abschreibung, Steuer, Versicherung, Verschleiß (Reifen uä.) und turnusmäßige Wartungskosten. (Branchenübliche durchschnittliche Wartungskosten Fz pro gefahrener Km je nach Fz-Typ zwischen 0,34-0,62 € angegeben)
    Zinsen und sonstige Finanzierungsmodalitäten wegen unterschiedlichster Firmenkonstellationen außen vor.
    Diese gesammten durchschnittlichen Jahresbetriebskostenkosten werden im Branchenverband je nach Fz-Typ zwischen 5,05 € - 5,85 € je km angegeben. (stand 5/2010)

    Wie mager die wirkliche Gesammtjahres-Bilanz eines Fz ausfällt, kannst du hier sehen/mal ausrechnen lassen.
    http://www.google.de/url?url=http://...0-Gt0Eun1Ak7YA


    Nur mit einer großen Fahrzeugflotte funktioniert dies. Um auch unvorhergesehene/außergewöhnliche Zwischenfälle (Reparatur,Totalausfall) durch umverteilung kompensieren zu können. Ein kleine Firma ist da schnell am Limit.
    Selbst mit einem spitzen Bleistift ist wie bei dem Beispiel kaum ein Gewinn herauszuholen.

  8. #77
    Avatar von MadMac

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    Endlich mal jemand mit Durchblick. Pi mal Daumen Businessplan. Mehr solche Leute braucht das (Thai)Land

    ....sowas versuch ich meiner Frau seit Jahren zu erklaeren, und die hat Business studiert

  9. #78
    Avatar von hueher

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    Ja, denn "Dr.Richard" ist wirklich einer der "big Player" in Europa, besonders in den östl.Nachbarländer! Obwohl die sogg. "Jugobusse", also die Bussunternehmer die zw. Ö und den ex-Jugoslawischen Ländern hin und her pendeln mit echten Dumpingpreisen fahren, fragt man sich, "wie geht das"? Indem diese "one man " Unternehmer täglich fahren, mit Kaffee und red-bull dosen gedopt! Der Großunternehmer jedoch mit mehreren Fahrern...........

  10. #79
    Avatar von MadMac

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    Das funktioniert doch in TH genauso. Die Busse sind die Gleichen, werden als Rohbau gekauft und selbst ausgestattet. Gibt die Big Player wie NCA, oder auch tausende Diskobusse mit Spiegelkugeln. Ein Ticket quer durchs Land kostet 10 Euro +-. Sicherheit? Haha. Wir haben eine Tante in der Verwandtschaft, die den Laden schmeisst, nachdem der Onkel verstorben ist. Haben wohl 6 Busse oder mehr. Waechst staendig. Die klappern die Doerfer ab und fahren dann nach Bangkok. Da haengt auch ein groesseres Netzwerk dran von solchen Kleinbetrieben, die sich z.B. gegenseitig vor Polizeikontrollen warnen. Funktioniert und die machen ihr Ding. Warum auch nicht.

  11. #80
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Treib- und Schmierstoffkosten liegen bei einem Verbrauch je nach Fz-Typ zwischen 60-80l/100km. (ca.0,60€-0,80€/Fz-km (stand
    Ich war vor kurzem mit einem Reisebus (neuer Tandem-Achser 60 Personen) in Venedig.
    Verbrauch lt. Fahrer ca. 25-30 l/100 km!

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