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Deutsche Bahn immer teurer und unzuverlässiger- Fernbusse sind preiswerte Alternative

Erstellt von socky7, 29.05.2014, 11:10 Uhr · 321 Antworten · 20.116 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Loso

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    Ach so. Tja das kommt immer häufiger vor.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Chumphon

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    Die GDL fordert erinfach zu viel auf einmal, 5% Gehaltserhöhung und 2 Stunden weniger Arbeitszeit. Außerdem eine andere Überstundenregelung und Wochenendarbeit.
    Sie hätten die Forderung besser gleichmäßiger verteilen sollen, aber so können Sie nur verlieren.

    Ich muss leider jeden Tag mit der Bahn fahren, bin also ein Berufspendler.
    Wenn ich sehe wie der Servicegedanke bei den Mitarbeitern im Zug und auf dem Bahnhof ist, zumindest bei den meisten, dann wäre auch eine Gehaltsreduzierung gerechtfertigt.

    Vielleicht schiessen sich die Lokführer auch in das eigene Knie: Ich kann mir vorstellen das das Computergesteuerte Fahren, also ohne Lokführer, intensiver voran getrieben wird.
    Wenn dieses bei dem PKW schon recht gut funktioniert, dann sollte dieses im Zug viel einfacher umzusetzen sein.

    Stand heute hätte ich damit überhaupt kein Problem, wenn dieses schon am Montag in allen Zügen eingerichtet wäre und die mich von der Arbeit abhaltende Lokührer zum Arbeitsamt gehen könnten.
    Dann würden sie sich wohl nicht mehr als Gottähnliche Wesen sehen ...

    Sorry, aber ich bin vorn der Gewerkschaft GDL und dem Oberlokführer Weselsky so etwas von genervt ....

    Ich stelle mir vor wenn z.B. in jedem Unternhemen die IT-Abteilung eine eigene Gewerkschaft gründen würde, dann absolut unrealistsiche Gehaltswünsche äußern würde und immer wieder das komplette Unternehmen "ausschalten" würde.
    Was die Lokführer können, das können viele andere Bereiche auch, nur sie würden es nicht machen.

  4. #63
    Avatar von socky7

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    "Lokführer, Erpresser, Geiselgangster
    Die Streiks von kleinen Gewerkschaften wie GDL und Cockpit betreffen Millionen Menschen in Deutschland. Da geht manchen Kritikern allzu leicht der rhetorische Gaul durch."

    Dieses Zitat möchte ich euch nicht vorenthalten :

    "Wenn die GDL etwa eine Woche streike, könne das – so habe er gelesen, wisse aber natürlich nicht, ob das stimme – 100 Millionen Euro am Tag kosten. Selters´ empörtes Fazit: „Wenn irgendein Erpresser die Bahn um 'ne Million erpresst, wird er durch die ganze Republik gejagt. Und wenn 100 Millionen am Tag in den Sand gesetzt werden, finden das alle völlig normal. Das kann doch nicht richtig sein.“

    Weselsky lächelte verschmitzt und verlegen zugleich."

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleto...-13207048.html

  5. #64
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Chumphon Beitrag anzeigen
    Die GDL fordert erinfach zu viel auf einmal, 5% Gehaltserhöhung und 2 Stunden weniger Arbeitszeit. Außerdem eine andere Überstundenregelung und Wochenendarbeit.
    Sie hätten die Forderung besser gleichmäßiger verteilen sollen, aber so können Sie nur verlieren.

    Ich muss leider jeden Tag mit der Bahn fahren, bin also ein Berufspendler.
    Wenn ich sehe wie der Servicegedanke bei den Mitarbeitern im Zug und auf dem Bahnhof ist, zumindest bei den meisten, dann wäre auch eine Gehaltsreduzierung gerechtfertigt.

    Vielleicht schiessen sich die Lokführer auch in das eigene Knie: Ich kann mir vorstellen das das Computergesteuerte Fahren, also ohne Lokführer, intensiver voran getrieben wird.
    Wenn dieses bei dem PKW schon recht gut funktioniert, dann sollte dieses im Zug viel einfacher umzusetzen sein.

    Stand heute hätte ich damit überhaupt kein Problem, wenn dieses schon am Montag in allen Zügen eingerichtet wäre und die mich von der Arbeit abhaltende Lokührer zum Arbeitsamt gehen könnten.
    Dann würden sie sich wohl nicht mehr als Gottähnliche Wesen sehen ...

    Sorry, aber ich bin vorn der Gewerkschaft GDL und dem Oberlokführer Weselsky so etwas von genervt ....

    Ich stelle mir vor wenn z.B. in jedem Unternhemen die IT-Abteilung eine eigene Gewerkschaft gründen würde, dann absolut unrealistsiche Gehaltswünsche äußern würde und immer wieder das komplette Unternehmen "ausschalten" würde.
    Was die Lokführer können, das können viele andere Bereiche auch, nur sie würden es nicht machen.
    Auf meine angesprochenen Punkte gehst aber nicht ein ! Bisschen schwach finde ich.
    und wieso meinst du, das die GDL einfach zu viel auf einmal forder ? 5% Gehaltserhöhung und 2 Stunden weniger Arbeitszeit.
    Wenn das alles so hoch bezahlte Jobs sind, wie du meinst, dann müßten die Bewerber Schlange stehen
    Auch wenn du Berufspendler bist, dies sind viele andere auch, wann ist für dich die beste Zeit zum streiken ?
    Wenn es keinen Reisenden trifft, am besten so zwischen 2 und 3 Uhr woll Aber den Güterverkehr würde es trotzdem treffen.

    Hier mal ein paar Pressestimmen. Nicht alle hauen auf die Lokführer ein sondern sehen die Bahn für ihr Missmanagement verantwortlich. Was anderes habe ich weiter oben auch nicht geschrieben.

    Die Westfalenpost verteidigt den GDL-Chef dagegen: "Zur Wahrheit gehört: Weselsky ist nicht allein für das absehbare Bahn-Chaos verantwortlich. Als nicht minder Mitschuldige zu nennen sind die Große Koalition und die Deutsche Bahn", schreibt das Blatt und verweist darauf, dass die GDL um ihre Existenz kämpfen muss. Als Grund wird auf das von der Großen Koalition angekündigte Gesetz zur Tarifeinheit verwiesen. Die GDL sei dadurch "in die Ecke getrieben - und die Deutsche Bahn geradezu ermuntert, auf Zeit zu spielen."

    Die Neue Osnabrücker Zeitung sieht die Lokführer in der Pflicht. "So sehr die GDL kritisiert wird, einen Erfolg kann sie verbuchen. Unter den massiven Streikdrohungen hat die Deutsche Bahn endlich ein verhandlungswürdiges Angebot vorgelegt: fünf Prozent mehr Geld in drei Schritten. Darüber lässt sich reden. Nun sind die Lokführer am Zug."

    Pressestimmen zum Bahnstreik: "Weselsky hat sich verrannt" | Wirtschaft.- Frankfurter Rundschau

  6. #65
    Avatar von Loso

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    Mir ist das eigentlich egal, ob die Lokführer ein paar Prozent mehr bekommen. Mir hat mal einer von der privaten Konkurrenz gesagt, der transnationale Güter-Fahrten und Einarbeitungen von Kollegen macht, dass er über die Löhne der Bahn-Kollegen nur lachen kann. Durch die immer stärkere Konkurrenz von Privaten auf der Schiene und jetzt im lukrativen Fernreiseverkehr durch Busse, stehen denen wohl sowieso schwere Zeiten bevor. Massiver Personalabbau vorprogrammiert.

  7. #66
    Avatar von joachimroehl

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    brockenbahn-ii-def63404-957e-4021-b4ef-f086c454ec9f.jpg

    Die Bahn wird in den nächsten zwei Jahrzehnten sicher den Weg der Schallplatte gehen. Ich selbst genieße sie fast nur noch unter Dampf, einmal jährlich hoch zum Brocken oder auch auf Rügen. Aber und das wird in der Diskussion gern ausgeblendet, die einst stolze Deutsche Reichsbahn wurde staatlicherseits immer mehr aufs Abstellgleis geschoben. Auch der aktuelle interne Kampf um Löhne ist nur Ablenkung.

    PS: letzte Woche Berlin-Dresden und retour mit dem www.flixbus.de für ganze 12€. Die Bahn nimmt dafür zeitgleich 54€ und bietet als einzigen Vorteil den Speisewagen aus Budapest oder Wien mit leckerer Küche ..

  8. #67
    Avatar von sombath

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    Die privaten Fahrer verdienen deutlich weniger als die der Bahn .
    Außerdem bedeuten die Sozialleistungen der Bahn sicherlich einen durchschnittlichen
    Vorteil von ca 500 Euro brutto .
    Rentenanspruch + Familienzulage

    Sombath



    Zitat Zitat von Loso Beitrag anzeigen
    Mir ist das eigentlich egal, ob die Lokführer ein paar Prozent mehr bekommen. Mir hat mal einer von der privaten Konkurrenz gesagt, der transnationale Güter-Fahrten und Einarbeitungen von Kollegen macht, dass er über die Löhne der Bahn-Kollegen nur lachen kann. Durch die immer stärkere Konkurrenz von Privaten auf der Schiene und jetzt im lukrativen Fernreiseverkehr durch Busse, stehen denen wohl sowieso schwere Zeiten bevor. Massiver Personalabbau vorprogrammiert.

  9. #68
    Avatar von Chumphon

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Auf meine angesprochenen Punkte gehst aber nicht ein ! Bisschen schwach finde ich.
    und wieso meinst du, das die GDL einfach zu viel auf einmal forder ? 5% Gehaltserhöhung und 2 Stunden weniger Arbeitszeit.
    Wenn das alles so hoch bezahlte Jobs sind, wie du meinst, dann müßten die Bewerber Schlange stehen
    Auch wenn du Berufspendler bist, dies sind viele andere auch, wann ist für dich die beste Zeit zum streiken ?
    Wenn es keinen Reisenden trifft, am besten so zwischen 2 und 3 Uhr woll Aber den Güterverkehr würde es trotzdem treffen.
    Ich bin auf Deine Punkte nicht eingegangen, da ich deine Beiträge nicht genau gelesen habe (nur kurz überflogen)

    Aber Du anscheinend auch nicht, denn wo habe ich geschrieben das das hochbezahlte Jobs sind?
    Mir ist klar das man dort keine Spitzengehälter bekommt, aber warum soll man diese dort auch bekommen.
    Wir reden hier über Lokführer. Für mich hat jeder LKW-Fahrer eine anspruchsvollere Arbeit und verdient wahrscheinlich noch weniger.

    Wann ist die beste Zeit zum streiken? Gute Frage, aber mit Sicherheit nicht so häufig in so kurzen Abständen und dann auch noch Flächendeckend.
    Hier wären gezielte, wechselnde Ziele dem Zeitpunkt entsprechender. Mit der Möglichkeit die Anzahl Ziele stetig zu vergrössern.
    Bei diesen Streiks wird gleich mit dem Vorschlaghammer draufgehauen, was so noch nicht einmal die Piloten machen.
    Ich als Oberlokführer Weselsky würde mir wohl auch den Güterverkehr als vorrangiges Ziel aussuchen, denn die grossen Firmen wie z.B. VW werden bei der Bahn richtig Druck machen.
    Aber die kleinen Privatpersonen haben doch keine Möglichkeiten sich groß zu beschweren, bekommen als Schmerzensgeld max. 5€ bei einem ausgefallen Zug.

    Das die Bahn Missmanagement betreibt ist mir klar und müsste natürlich korrigiert werden, aber wie?
    Daran wird dieser Streik aich nichts ändern.

    Intresssant finde ich noch diesen aktuellen Beitrag von heute: Zweifel an 91 Prozent Zustimmung: Schummelte GDL-Chef Weselsky bei der Urabstimmung? - Wirtschafts-News - FOCUS Online - Nachrichten
    Wenn sich dieses so bestätigen sollte, dann gibt es für die GDL Ärger.

  10. #69
    Avatar von socky7

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    Schnelles Handeln von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ? Kaum vorzustellen !

    "Die festgefahrenen Tarifstreitigkeiten bei der Bahn und der Lufthansa könnten am Ende die Bundesregierung zum schnellen Handeln animieren. Sie arbeitet an einem Gesetz zur sogenannten Tarifeinheit. Das könnte Spartengewerkschaften wie GDL und VC hart treffen. Denn das Gesetz könnte im Extremfall deren Streiks verbieten, weil die größeren Gewerkschaften mit mehr Mitgliedern in einem Betrieb dann Vorrang hätten."

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-998018.html

    Deutsche Bahn und Lufthansa : zwei ehemalige Staatsbetriebe.
    Da wundert einen nichts mehr !

  11. #70
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Die privaten Fahrer verdienen deutlich weniger als die der Bahn .
    Außerdem bedeuten die Sozialleistungen der Bahn sicherlich einen durchschnittlichen
    Vorteil von ca 500 Euro brutto .
    Rentenanspruch + Familienzulage

    Sombath
    Der mit dem ich sprach, hat durchblicken lassen, mehrere Tausend mehr zu verdienen, als bei einer vergleichbaren DB-Stelle. Wie gesagt: Güterverkehr, z.B. von Rotterdam nach Basel oder Schulungen auf verschiedene Netz- und Sicherheitssysteme. Ich denke, dass es da bei der DB feste Gehaltsstufen gibt, so eine spezielle Stelle bei Privaten jedoch frei verhandelbar ist. Was den Vergleich normaler Lokführer insbesondere bei den zahlreichen neuen Konkurrenten im Personennahverkehr zur DB betrifft habe ich null Ahnung. Das kumulierte Gesamt-Lohnniveau aller dort Beschäftigten dürfte schon deutlich niedriger sein. Gut finde ich das auch nicht, dass Deutschland durch den EU-Zwang zur Liberalisierung einen Dumping-Prozess durchläuft. Nur wird das wohl keiner von uns aufhalten können, und daher meine Prognose zur Zukunft der Bahn. Ohne Schutzmechanismen ist Schienenverkehr nunmal auf Dauer nur im rappelvollen Nahverkehr oder Güter-Massegut-Verkehr konkurrenzfähig, u.a. wegen enormer Bahnstromkosten. Die Post hat man nach Fall des Briefmonopols ja durch einen Mindest-Lohn vor dem K.O. bewahrt. Bei der Bahn wird man sich da einen EU-konformen Trick ausdenken müssen, wenn die - wie ich vermute - ganz tief in die roten Zahlen rutschen. Ich persönlich denke mir, dass statt einem Kunden-Image-Schaden wie dem derzeitigen Streik, wo noch schnell die letzen zu verteilenden Pfründe eingestielt werden sollen, eine langfristige Perspektive für das Gesamtunternehmen durch alle Gewerkschaften verfolgt werden müsste. Da scheint mir die Gefahr eines gesamtunternehmerischen Kollapses bei den Lokführern noch nicht so recht angekommen zu sein. Ich meine nicht wegen der Lohnforderung an sich, sondern der wie gewohnt miserablen Öffentlichkeitsarbeit.

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