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Deutsche Bahn immer teurer und unzuverlässiger- Fernbusse sind preiswerte Alternative

Erstellt von socky7, 29.05.2014, 11:10 Uhr · 321 Antworten · 21.391 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Wir hatten das Thema ja schonmal, meine Meinung ist, solche Streiks, die Infrastruktur wie Transport gefaehrden, sollten verboten werden, und Streikbeteiligte entlassen werden. Hier geht es nicht um soziale Ziele, sondern einfach um Erpressung.
    Hier geht es um Erpressung.!?
    Hier geht es jedenfalls nicht mehr um Gehaltssteigerung und Arbeitserleichterung.
    Hier geht es darum, den Arbeitnehmer so zu domestizieren, dass er seine Ausbeutung bis zum aufstockenden Rentenabnehmer als "Alternativlos" akzeptiert. Was mich wiederum masslos aufregt ist, dass die schreibende und filmende Journaille wie selbstverständlich den Steigbügelhalter der Gegner der Arbeitnehmer durch befehlsorientierter Berichterstattung gibt.
    Wenn die GDL verliert, wird dem angeordneten Tarifabschluss von OBEN Tür und Tor geöffnet werden.

  2.  
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  3. #132
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    ...Was mich wiederum masslos aufregt ist, dass die schreibende und filmende Journaille wie selbstverständlich den Steigbügelhalter der Gegner der Arbeitnehmer durch befehlsorientierter Berichterstattung gibt...
    Jau, die sind bei der irrationalen Hetze ganz vorne dabei. Aber echt alle. Da kann man ein weiteres Mal am Funktionieren von gutem Journalismus in D zweifeln.

  4. #133
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Wenn die Gewerkschaften und die Arbeitgeber zukünftig keine gerechten Gehaltsvereinbarungen entsprechend den Tätigkeitsmerkmalen vereinbaren können...
    Vollkommen richtig, und dazu gehören eben zwei Parteien. Die Bahn kann ja hart bleiben ohne Rücksicht auf weitere Streiks, womit sich die Beschäftigten selber ins Fleisch schneiden. Hier an Rhein und Ruhr gibt es schon etliche Regionalstrecken, die von der Konkurrenz bedient werden. Wird alle paar Jahre neu ausgeschrieben.

    Das ist aber noch kein Grund, wie Jörg oder die Knalltüte in #109 durchzudrehen, und aus einem Tarifkonflikt hassbesessen eine Frage von Sein oder Nichtsein zu machen. Wenn ich diesen Mangel an Gelasseneit hier in D sehe, dann würde ich mir wünschen, dass man hier etwas von der Mentalität unzähliger anderer Länder hätte. Solche Kommentare könnte ich mir in keinem anderen Land vorstellen, nicht bei so einem Ministreik.

  5. #134
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Steht der Bahn doch frei die Lockführer wieder zu verbeamten, im mittleren Dienst, würde sicher keiner ablehnen.
    ...kam heute übrigens als Vorschlag vom Arbeitnehmerflügel der CDU. Ich suche auch heute immer noch die Wähler, die der Regierung für die Privatisierung der Bahn zugestimmt haben. Es will keiner gewesen sein!
    Soweit das heute in den DE-Medien zu verfolgen war, geht es schon längst nicht mehr um mehr Geld für die Lokführer. Die GDL will durchsetzen, dass sie auch für das restliche Zugpersonal verhandeln darf und damit die konkurrierende andere Gewerkschaft bei der Bahn ausbooten. Es geht also auch um Macht und um persönliche Eitelkeiten.

  6. #135
    Avatar von Antares

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    @Antares:
    Die Lokführer verdienen mehr als das Doppelte von deinen genannten 1.500 € monatlich.
    Das Einstiegsgehalt für einen 18-jährigen Lokführer in Ausbildung beträgt bereits 2.000 €. Dieser Auszubildende trägt auch noch keine Verantwortung. Denn da sitzt noch ständig ein erfahrener Ausbilder neben ihm.

    Fakt ist, dass ein sog. Lokführer von der S-Bahn Berlin rd. 50 % mehr verdient als ein erfahrender Busfahrer der BVG, der sich durch den dichten Verkehr quälen muss, an Haltestellen Fahrscheine verkauft bzw. kontrolliert und für Behinderte im Rollstuhl die Rampe heraus klappen muss.
    Das kann nicht gut gehen, wenn die in der GDL organisierten Gewerkschaftsmitglieder sich gehaltsmässig immer mehr von denen absetzen, die nicht in der GDL vertreten sind. Die Ungleichheit und Ungerechtigkeit erzeugt Groll bei vielen Beschäftigten.
    Wenn die Gewerkschaften und die Arbeitgeber zukünftig keine gerechten Gehaltsvereinbarungen entsprechend den Tätigkeitsmerkmalen vereinbaren können, dann sehe ich schwarz für den Arbeitsfrieden in Deutschland.
    Radio Köln sprach heute Früh von 1500 bis 1800€. Das ist auch realistischer als 2000€ für den Azubi.

  7. #136
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    .................... geht es schon längst nicht mehr um mehr Geld für die Lokführer. Die GDL will durchsetzen, dass sie auch für das restliche Zugpersonal verhandeln darf und damit die konkurrierende andere Gewerkschaft bei der Bahn ausbooten. Es geht also auch um Macht und um persönliche Eitelkeiten.
    Das ist das, was publiziert wird.
    Es geht darum, dass bei einer "nicht Einigung" die grössere Gewerkschaft die weitern Verhandlungen fortsetzt. So eine "nicht Einigung" ist doch schnell zu provozieren, wie wir gerade erkennen (oder nicht)
    Damit will man Spartengewerkschaften ausbooten.

    Später, wenn ihr 900 Euro Rente bekommt, wird man euch auch noch nachsagen, ihr wolltet es doch so, warum habt ihr euch entmündigen lassen?

  8. #137
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Radio Köln sprach heute Früh von 1500 bis 1800€. Das ist auch realistischer als 2000€ für den Azubi.
    und man darf nicht vergessen, das da schon Urlaubs,-Weihnachtsgeld inkl. Ist. Bei den Lokführen wurde dies vor 2 -3Jahren in das Monatsgehalt inkludiert. Wir im Netz bekommen es noch jedes Jahr einzeln ausbezahlt. Vergessen darf man auch nicht,das Lokf. Meistens 12 Std. Schichten schruppen, 2-3 Tage unterwegs sind,von ihren Familien getrennt. Altersvorsorge: Seit 2 Jahren zahlt die Bahn keine 300 läppische Euro mehr in die Vorsorge (Pansionsfonds) mehr ein. Wenn ich hier jetzt lese die deutsche Wirtschaft erleidet schweren Schaden,VW,BMW,MERCEDES…………,wieviel zahlen die nochmal ihren Beschäftigten an Sonderboni,ich weiss es, dann kriege ich ein Kotzanfall. Ihr fürchtet woll das für den schweren Schaden sie die Bonuszahlungen streichen. Wenn Piloten bei der Lufthansa für ihre horrende Einkünfte auch noch streiken bloss damit sie mit 55 J.in Vorruhe gehen können, nein dafür hab ich kein Verständnis, aber das interessiert hier ja keinen.

  9. #138
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Radio Köln sprach heute Früh von 1500 bis 1800€. Das ist auch realistischer als 2000€ für den Azubi.
    lustig:
    die einen sprechen vom Bruttogehalt und die anderen reden vom Nettogehalt.
    Seriöser Weise sollte man immer vom Bruttogehalt ausgehen, weil die Nettogehälter vom Familienstand abhängig sind.
    Vom Azubi im Eisenbahndienst hatte ich nicht gesprochen. Ich war von einem Lokführer in der Ausbildung ausgegangen, der bereits den Eisenbahnführerschein Klasse 3 besitzt, der jedoch als Berufsanfänger noch mit einem Ausbilder zusammen im Führerhaus sitzt.

  10. #139
    Avatar von Pee Niko

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    [...]
    Es geht darum, dass bei einer "nicht Einigung" die grössere Gewerkschaft die weitern Verhandlungen fortsetzt. So eine "nicht Einigung" ist doch schnell zu provozieren, wie wir gerade erkennen (oder nicht)
    Damit will man Spartengewerkschaften ausbooten.
    [...]
    Quatsch mit Soße.

    Niemand will der GDL die Verantwortung für ihre Mitglieder nehmen, und es geht schon lange nicht mehr um ursprüngliche Gehaltsforderungen und Arbeitszeitverkürzung.

    Genosse Weselski fordert die Stimm- und Tarifhoheit über eine Gruppe von Bahnangestellten, die einer anderen Gewerkschaft zugeordnet sind. Und dieses nicht, weil er so ein netter Kerl ist, sondern ganz profan, um seinen Einfluss- und Machtbereich noch zu verstärken.

  11. #140
    Avatar von Antares

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    Also dann Rolle rückwärts und die Bahn verstaatlichen. Die Lockführer zu Beamten machen. Dann gibt es keine Streiks.
    Man muss nur wissen was man will.........

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