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Deutliche Lohnerhöhung im Öffentlichen Dienst

Erstellt von eber, 03.04.2014, 14:35 Uhr · 10 Antworten · 1.131 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von eber

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    Deutliche Lohnerhöhung im Öffentlichen Dienst

    Hallo, die großen von Bund, Länder, Gemeinden, unsere Herrgöttern Richtern haben wieder mal richtig abkassiert und der kleinen Mitarbeiten haben die saure Gurge bekommen. Davor haben Bund und Länder noch extra Diäten bekommen. Wie ist das mit dem kleinen Mitarbeiten und mit den kleinen Zuwendungen verboten oder nicht.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von uwalburg

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    Schäuble hat doch gesagt, der Haushalt ist ausgeglichen, die Steuereinnahmen sprudeln, also kann man dem Staat ruhig in die Tasche greifen.

  4. #3
    Avatar von eber

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    Hallo, meinst den Schäuble der den Putin als ......ebenbild bescheinet hat und der Lügt doch bis er auf den Boden sitzt. Hauptsache die können diese ihre Taschen vollmachen

  5. #4
    Avatar von uwalburg

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    Also diese Polemik liegt mir nicht. Dem Staat gehts gut, also kann auch eine Gehaltserhöhung finanziert werden. Mich stört jedoch das Kurzfristdenken. Für die Pensionen sind nämlich größtenteils keine Rückstellungen gebildet worden. Das heißt, dass künftige Generationen durch ihre Steuern für die Finanzierung der Pensionen aufkommen müssen.

  6. #5
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von uwalburg Beitrag anzeigen
    Für die Pensionen sind nämlich größtenteils keine Rückstellungen gebildet worden. Das heißt, dass künftige Generationen durch ihre Steuern für die Finanzierung der Pensionen aufkommen müssen.
    Und da üblicherweise dieser Abschluß auf die Beamten übertragen wird,
    sollte die Belastung für unsere Kinder noch unerträglicher werden!

  7. #6
    Avatar von J-M-F

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    ich kann von deutlichen Lohnerhöhungen im öffentlichem Dienst nix erkennen.

    man nehme einfach die Lohnerhöhungen der letzten 10 Jahre. da ist nix von einer Reallohnerhöhung.

    durch Inflation und kalte Progression sind selbst deutliche Lohnerhöhungen nur Reallohnsenkungen.

  8. #7
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    ich kann von deutlichen Lohnerhöhungen im öffentlichem Dienst nix erkennen.
    man nehme einfach die Lohnerhöhungen der letzten 10 Jahre. da ist nix von einer Reallohnerhöhung.
    durch Inflation und kalte Progression sind selbst deutliche Lohnerhöhungen nur Reallohnsenkungen.
    Dann schau mal hier: Öffentlicher Dienst: Seit 2008 liegen die Tarife über der Preissteigerung | ZEIT ONLINE

    Daraus ergibt sich, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den vergangenen gut 15 Jahren auch real Lohnerhöhungen erhalten haben. Nur zwischen 2004 und 2007 blieben die Löhne im öffentlichen Dienst weitgehend unverändert, während die Preise weiter stiegen. 2008 holten die Tarifpartner dies mit einem kräftigen Lohnschritt nach. Seither liegen die Lohnsteigerungen wieder teils deutlich über der Inflationsrate.
    Und da ist der jüngste "Schluck aus der Pulle" noch nicht eingerechnet!

  9. #8
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Dann schau mal hier: Öffentlicher Dienst: Seit 2008 liegen die Tarife über der Preissteigerung | ZEIT ONLINE

    Daraus ergibt sich, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in den vergangenen gut 15 Jahren auch real Lohnerhöhungen erhalten haben. Nur zwischen 2004 und 2007 blieben die Löhne im öffentlichen Dienst weitgehend unverändert, während die Preise weiter stiegen. 2008 holten die Tarifpartner dies mit einem kräftigen Lohnschritt nach. Seither liegen die Lohnsteigerungen wieder teils deutlich über der Inflationsrate.
    Und da ist der jüngste "Schluck aus der Pulle" noch nicht eingerechnet!
    und wo ist die Einbeziehung der kalten Progression???

    Die hat der Artikel mal einfach "vergessen" oder die Grafik hatte mit dem Nettolohn einfach eine andere Aussage

    Weiterhin sollte man sich die Lohnerhöhung die sich die Gewerkschaft immer so schön auf die Fahne schreibt mal ansehen. Es ist ja schön wenn durch Einmalzahlungen die Lohngruppe 1 rund 2,5 % mehr Gehalt hat, dass sind dann aber in der Lohngruppe 6 nur noch 1,5 % von übrig.

    Auch waren viel Lohnsteigerungen nur Einmalzahlungen, die man im nächsten Jahr von der Gehaltssteigerung wieder abziehen müsste. Von diesen Einmalzahlungen gab es, nicht nur im öffentlichem Dienst, eine ganze Reihe.

    Man sollte auch die Streichung von Zulagen bedenken, zB Behördentage, Urlaubsgeld etc. Die wurden nirgends als -x% erwähnt.

    Hier mal einige Grafiken, die diese Dinge enthalten http://oeffentlicher-dienst.info/ver.../entwicklung1/

    PS: warum wird in diesem Artikel nicht der gesamte öffentliche Dienst betrachtet? Da sind nur öffentlich Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherungen drin.

  10. #9
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    und wo ist die Einbeziehung der kalten Progression???

    Die hat der Artikel mal einfach "vergessen" oder die Grafik hatte mit dem Nettolohn einfach eine andere Aussage
    Die kalte Progression hat sich ja durch die Lohnsteuer bei der Nettolohnberechnung bereits ausgewirkt.

    Mir fällt öfters aus, dass offensichtlich kaum einer weiß, wie diese kalte Progression überhaupt funktioniert. Gerade Politiker in Talkshows reden da meist ziemlich viel Unsinn.

  11. #10
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Die kalte Progression hat sich ja durch die Lohnsteuer bei der Nettolohnberechnung bereits ausgewirkt.
    wie kommst du darauf, dass der Artikel vom Netto aus geht?? ich kann jedenfalls nix davon sehen. passt auch nicht zu den verwendeten Datenreihen

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