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Der NSU-Prozess

Erstellt von Uns Uwe, 07.05.2013, 21:49 Uhr · 177 Antworten · 13.719 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Yogi, wenn man Dir ein weißes Hemd un einen blauen Blazer verpasst und den Pelz bürstest, siehst Du wohl auch ganz attraktiv aus!
    Davon bin ich überzeugt, lieber clavigo. Lass uns das aber mal nicht an Farben und Outfits fest machen, da die sich saisonbedingt schneller ändern, als die Meinungen.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von clavigo

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    Yogi, was ich damit sagen wollte ist das in den USA große Anwaltskanzleien vor wichtigen Prozessen Stylisten engagieren um ihre Klienten "publikumswirksam" zu präsentieren. Vielleicht noch nicht so ausgeprägt bei uns aber hat mit Sicherheit bei ihrem Outfit ne Rolle gespielt - und Blau + Weiß sind nunmal seriöse Farben.

  4. #33
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    warum sollte sie Reue zeigen, wenn sie unschuldig ist??ich denke das ist ein reiner Showprozess. ich bezweifle mit jedem Tag des Theaters mehr, dass da irgend etwas wahres dran ist.
    Das sie unschuldig ist ,glaube ich nun wirklich nicht. Das sie einen fairen Prozeß erwarten kann glaube ich ebenfalls nicht. Egal was sie anzieht, wie sie auftritt und ob sie was sagt oder nicht. Auf ihr wird das gesamte Versagen der bundesdeutschen Behörden und der Medien niederprasseln.Der Prozeß wird jetzt schon von beiden Seiten(nicht den Opfern)zum öffentlichen Affentheater umfunktioniert, wo die wahren Motive total in den Hintergrund treten dürften. Letztendlich wird wieder eine Chance verpaßt werden,..... und deren Gedankengut ein für alle mal mit Argumenten und Fakten den Garaus zu machen.

  5. #34
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Yogi, was ich damit sagen wollte ist das in den USA große Anwaltskanzleien vor wichtigen Prozessen Stylisten engagieren um ihre Klienten "publikumswirksam" zu präsentieren. Vielleicht noch nicht so ausgeprägt bei uns aber hat mit Sicherheit bei ihrem Outfit ne Rolle gespielt - und Blau + Weiß sind nunmal seriöse Farben.
    Clavigo, warum schreibst du das nicht, und fixierst dich auf einen, gerade aus dem Winterschlaf erwachten Bären?

  6. #35
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Yogi, was ich damit sagen wollte ist das in den USA große Anwaltskanzleien vor wichtigen Prozessen Stylisten engagieren um ihre Klienten "publikumswirksam" zu präsentieren. Vielleicht noch nicht so ausgeprägt bei uns aber hat mit Sicherheit bei ihrem Outfit ne Rolle gespielt
    Genau das, war mein erster Gedanke, eine billige Inszenierung der Rechtsverdreher. Andererseits, muss sie ja nicht im Kartoffelsack vor Gericht aufschlagen. Ein dezenteres Outfit wäre aber wohl angebrachter gewesen.

  7. #36
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Ein dezenteres Outfit wäre aber wohl angebrachter gewesen.
    Was machen wir jetzt mit der Erkenntnis? Führen wir erst Prozesse um die Kleiderordnung?
    Ich sehe jetzt noch nicht den Zusammenhang zur Wahrheitsfindung.

  8. #37
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Was machen wir jetzt mit der Erkenntnis? Führen wir erst Prozesse um die Kleiderordnung?
    Ich sehe jetzt noch nicht den Zusammenhang zur Wahrheitsfindung.
    Einen Zusammenhang mit der Wahrheitsfindung hat ja auch niemand angedeutet. Hier geht es darum, einen guten Eindruck den Medien und dem Gericht gegenüber zu erhaschen um in einem besseren Licht zu erscheinen. Bei einigen Leuten geht so etwas jedoch nach hinten los, weil es wie eine Verkleidung wirkt.

  9. #38
    Avatar von joachimroehl

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    A3bia4216.jpg ..wenn was aufstößt, dann die abgetragenen und ungebügelten Hosen der Bewacher, auch Schuhcreme scheint denen ein Fremdwort zu sein. Aber Bayern ist ja bekanntlich nicht Preußen.

  10. #39
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ich halte eine derartige Unterstellung für absolut ungehörig und anmassend.
    Und kann so gar nicht die wilden Vermutungen nachvollziehen.
    Denn was ich mich frage: wieso sollten denn die deutschen Sicherheitsbehörden ein Interesse an der Ermordung von Ausländern bzw. deren Vertuschung haben, was sollte denn nach Meinung der hiesigen Verschwörungstheoretiker als Ergebnis dabei rauskommen?
    Das ist eine durchaus berechtigte und gute Frage.
    Allerdings gibt es dafür mehrere durchaus denkbare Antworten, die allerdings bislang nur Mußmatungen sein können.

    In meinen Kopf hat sich z.B. folgende als eine nachvollziehbare Variante festgesetzt:
    Der deutsche Staat hat ja ein Problem mit Ausländern. Ob nun aus idiologischen Gründen, aus den Kriminalitätsraten, durch die zahlreichen berechtigte oder lediglich ausländerfeindliche Proteste von Bürgern (man tue zu wenig gegen Illegale, Kriminelle, Überfremdung oder man bevorzuge Muslime) und und und.

    Nun tut der Staat aber alles, um weltweit als der Saubermann der Welt darzustehen. Man möchte unbedingt als ausländerfreundlich und human gelten, um eben weltweit wichtige Funktionen behalten und erweitern zu können.
    Das ist also das Dilemma: auf der einen Seite will man die Ausländer raushaben, auf der anderen Seite aber darf man sie nicht einfach so rausprügeln.

    Man könnte natürlich enfach die Sozialleistungen für Zuwanderer sperren, aber das macht ja dann wieder kein gutes Bild in Hinsicht auf "soziales Land der Welt". Wenn ich jetzt Staat wäre, würde ich mir daher folgendes ausdenken: man muss eben die besonders unbeliebten Ausländer von sich aus daran hindern, nach Deutschland zu reisen. Das macht man am besten so, dass sie Angst bekommen.
    Nun dürfen aber nicht der Staat oder die Bürger insgesamt als ausländerfeindlich gelten, sondern lediglich eine konkrete Gruppierung, die jedoch dauerhaft und willkürlich vorgeht.

    Damit erreicht man mehrere Ziele: Türken meiden in Zukunft Deutschland mehr und der deutsche Staat kann zudem mit der Verurteilung der NSU zeigen, dass man gegen Rechtsradikale vorgeht.

    Ich sage NICHT, dass es so war und ist. Dass etwas megafaul ist, dafür sprechen viele Indizien. Ob dafür nur einzelne Leute oder der gesamte Staat verantwortlich ist, kann man derzeit noch nicht wissen (daher würde ich weder das eine noch das andere ausschließen). Aber die Hintergründe sind natürlich im Moment noch Rätselei. Die oben genannte Variante ist nur die wahrscheinlichste aus meinen logischen Überlegungen heraus.

    Die Vermutung des türkischen Abgeordneten ist ja sicherlich nicht falsch. Jedoch ist es natürlich gefährlich. Denn sobald ein Türke etwas sagt (auch wenn es richtig ist), dann halten alle Deutschen zusammen und wehren sich gegen externe Einwirkungen. Das verhindert dann die Auklärung im Innern. Allerdings mal ehrlich: welchen Deutschen interessiert denn wirklich, was hinter den Morden steckt? Die Zielgruppe waren eben Ausländer, d.h. man selbst ist nicht gefährdet und die oben genannte Nachwirkung wird ja sicherlich vielen gefallen.
    Den Türken (Politikern und Journalisten) bietet der Prozeß eigentlich eine Megachance, sich gut darzustellen und den gesamten Westen zu outen. Aber dazu fehlen ihnen leider die Kreativität und die Zurückhaltung mancher durchaus verständlicher Motivation. Ist eigentlich sehr schade.

  11. #40
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... Wenn ich jetzt Staat wäre, würde ich mir daher folgendes ausdenken: man muss eben die besonders unbeliebten Ausländer von sich aus daran hindern, nach Deutschland zu reisen. Das macht man am besten so, dass sie Angst bekommen.
    Nun dürfen aber nicht der Staat oder die Bürger insgesamt als ausländerfeindlich gelten, sondern lediglich eine konkrete Gruppierung, die jedoch dauerhaft und willkürlich vorgeht.

    Damit erreicht man mehrere Ziele: Türken meiden in Zukunft Deutschland mehr und der deutsche Staat kann zudem mit der Verurteilung der NSU zeigen, dass man gegen Rechtsradikale vorgeht. ...
    Wenn man Deine Theorie weiterdenkt: warum wird dann nicht vom ersten Toten an diese "Gefahr" publiziert? Warum laesst man die Oeffentlichkeit jahrelang im Glauben, dass es bei den Morden um "Wettmafia" oder aehnliches ginge?

    Diese "Motive" sind mE nichts, was einen Tuerken oder Griechen abschrecken wuerde in Deutschland zu leben.


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