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Der Mindestlohn in Deutschland - und seine praktische Umsetzung

Erstellt von Khun Sung, 16.01.2015, 19:50 Uhr · 162 Antworten · 6.501 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Das darf jetzt ein Bekannter von mir erfahren, der einen Schwerbehinderten eingestellt hat und jetzt feststellte, dass der hinlangt.

    Er kann es aber nicht beweisen und rausschmeissen kann er ihn auch nicht. Ein Dilemma. Das kommt davon, wenn man so spaaaarsam ist, gelle.....
    Das stimmt so nicht, es gibt da eine Stelle die zustimmen muss (Integrationsamt?), aber dann ist in solchen Fällen eine Kündigung möglich.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Eutropis Beitrag anzeigen
    Das ist leider häufige Praxis mit Stücklohn den Mindestlohn zu umgehen.
    1 Oberhemd in 5 Minuten bügeln oder 46 Sekunden für das Zustellen einer Tageszeitung.
    Derartige Umgehungen sind nicht zulässig, auch die genannten 1,50 über Subunternehmen nicht, denn für die gelten ja auch die Mindestlohnvorschriften.

  4. #23
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Derartige Umgehungen sind nicht zulässig, auch die genannten 1,50 über Subunternehmen nicht, denn für die gelten ja auch die Mindestlohnvorschriften.
    Chak,

    da irrst Du, in diesem Fall schließt der Arbeitgeber einen Vertrag über Leistungen die nicht pro Stunde sondern pro Einheit abgerechnet werden. Beliebt z.B. auch im Baugewerbe um niedrige Löhne zu bezahlen.

  5. #24
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht, es gibt da eine Stelle die zustimmen muss (Integrationsamt?), aber dann ist in solchen Fällen eine Kündigung möglich.
    Du meinst wahrscheinlich Versorgungsamt.

    Schwerbehinderte haben einen besonderen Kündigungsschutz, jedenfalls in grösseren Firmen über 15 Mitarbeiter. Das ist ja auch völlig korrekt. Wo kämen wir hin, wenn jemand rausgeschmissen werden kann, der durch eine Krankheit oder Unfall eine Behinderung erlitten hat.
    Was mir auf die Eier geht sind Betriebe, die einfach nur das System "abusen" wollen, in dem sie möglichst lange und viele Zuschüsse haben wollen und sobald das ausläuft jammern sie, wie man den loswerden könnte.

  6. #25
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Chak,

    da irrst Du, in diesem Fall schließt der Arbeitgeber einen Vertrag über Leistungen die nicht pro Stunde sondern pro Einheit abgerechnet werden. Beliebt z.B. auch im Baugewerbe um niedrige Löhne zu bezahlen.
    Mag ja üblich sein, meines Wissens aber seit 1.1. nicht mehr zulässig, wenn dadurch der Mindestlohn unterschritten wird. Akkordlöhne, die rechnerisch bei über 8,50 die Stunde liegen, sind aber weiterhin möglich.

  7. #26
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Mag ja üblich sein, meines Wissens aber seit 1.1. nicht mehr zulässig, wenn dadurch der Mindestlohn unterschritten wird. Akkordlöhne, die rechnerisch bei über 8,50 die Stunde liegen, sind aber weiterhin möglich.
    darüber muss man aber erstmal ne Beweisführung haben.

  8. #27
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Eutropis Beitrag anzeigen
    Ich finds gut.
    Fehlt jetzt noch ein Mindestlohn für kleine Selbstständige inklusive gesetzlichem Urlaubsanspruch.
    Lurchi, entweder man ist selbststaendig oder eben nicht.

    Das ist doch ein Unsinn der Missbrauch Tuer und Tor oeffnet was Du da propagierst.

  9. #28
    Avatar von Eutropis

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    War ja auch nicht völlig ernst gemeint - wenngleich es evtl. Krankenversicherer entlasten könnte.

  10. #29
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Mag ja üblich sein, meines Wissens aber seit 1.1. nicht mehr zulässig, wenn dadurch der Mindestlohn unterschritten wird. ......................
    So habe ich das auch verstanden.
    Mal ohne Nachweis. Der Auftraggeber ist verantwortlich, dass seine Subs den Mindestlohn zahlen.

  11. #30
    Avatar von Khun Sung

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    Zitat Zitat von Khun Sung Beitrag anzeigen
    Morgen früh hab ich Friseurtermin. Bislang immer 14,00 € bezahlt. Bin mal gespannt, wie viel ich morgen abdrücken muss. Halte euch auf dem Laufenden.
    Der Preis ist gleich geblieben. Ich nachgefragt bei der Chefin. Antwort: "Ich zahle schon immer deutlich über Mindestlohn. Mir geht's gut, meine Mitarbeiterinnen sind zufrieden. Personalfluktuation gleich null."

    Und wisst ihr was: Ein Gläschen Prosecco hab ich auch bekommen. Ohne Aufpreis. Chapeau.

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