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Der Gaddhafi Clan

Erstellt von Samuianer, 24.02.2011, 10:14 Uhr · 573 Antworten · 19.809 Aufrufe

  1. #41
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    1.)

    3.) Zu den militaerischen Leistungen der USA in der juengeren Geschichte solltest Du Dich vielleicht nochmal informieren, bevor Du eine solche absurde Behauptung aufstellst.

    4.) In Deutschland und in Japan hat das hervorragend funktioniert. Dass es im Irak schon wegen der Spaltung der Bevoelkerung in sunnitische Araber, schiitische Araber und Kurden gar nicht funktionieren konnte, war auch klar. Ich sehe dieses allerdings weniger als einen Fehler der USA sondern als einen Fehler der Bush Regierung.
    bist du sicher, das die USA Deutschland seinerzeit im Alleingang geschafft hätte. Ich spreche eigentlich nicht von Allierten Truppen - sondern von einem Alleingang der USA, weil nur diese vermutlich auch ohne UN-Mandat zuschlagen würde. Ein UN-Mandat ist aber wegen China und Russlands Vetorecht wohl nicht zu erwarten.
    Mal die Erfolge der USA in militärischen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte:

    Vietnam - verloren
    Korea - verloren bzw. Ziel nicht erreicht
    Somalia - Ziel nicht erreicht
    Irak - mit den Engländern, naja - ob sie das Ziel erreicht haben, diese Frage lass ich mal offen
    Afhganistan - wird wohl verloren oder Ziel nicht erreicht
    Japan - eindeutig gewonnen

    Für eine Weltmacht wie die USA eigentlich kein guter Durchschnitt - wenn die USA sich am Boden nach Libyen wagen, werden sie dort genauso festgenagelt, wie in Afhganistan - und es wid sich genauso wenig ändern, wie im Irak - wo ja auch nach Hussein fleissig weiter gefoltert wurde.

    Versteh mich nicht falsch - ich bin auch gegen Diktaturen - aber jemanden einfach wegbomben, der 30,40 Jahre an der Macht ist und keinen Nachfolger hochgezüchtet hat - ist gefährlich und wird vermutlich in die Hosen gehen.

    Ausserdem ist die USA bekannt dafür, sehr viele collateral Schäden zu verursachen, wenn die wo zuschlagen.

    Jetzt haben sie sogar den Cousin von Karzal weggebombt, inkl. neun Kinder
    Im Gegensatz zu Bush, dem das egal war, weiss das Barack und zögert daher.

    Ein Eingreifen in Libyen zum jetzigen Zeitpunkt würde das Blutvergiessen unter den Libyern nicht verringern, nur wären sie dann eben colletaral damages - tot wären sie aber trotzdem.

    Ich selbst würde es anders machen.
    Oberst Gaddhafi ein Ultimatum stellen. Er muss die Macht geordnet abgeben, z.B einem Kongress - danach wird zwischen Rebellen und Aufständischen ein Frieden ausgehandelt. Gaddhafi plus familie können ungehindert ins Exil.

    Ansonsten wird er bei seinem Stamm als Märtyrer hochgeschaukelt und das Land driftet in einem Bürgerkrieg ab. Sein Stamm wird sich wohl nicht so leicht einem neuen Machthaber unterordnen.
    Krieg ist immer die schlechteste aller Lösungen.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    bist du sicher, das die USA Deutschland seinerzeit im Alleingang geschafft hätte. Ich spreche eigentlich nicht von Allierten Truppen - sondern von einem Alleingang der USA, weil nur diese vermutlich auch ohne UN-Mandat zuschlagen würde. Ein UN-Mandat ist aber wegen China und Russlands Vetorecht wohl nicht zu erwarten.
    Mal die Erfolge der USA in militärischen Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte:

    Vietnam - verloren
    Korea - verloren bzw. Ziel nicht erreicht
    Somalia - Ziel nicht erreicht....

    .....Krieg ist immer die schlechteste aller Lösungen.
    Nehmen wir mal die Militaergeschichte der USA unter die Lupe.

    im 18. Jahrhundert gewannen sie den Unabhaengigkeitskrieg gegen die Britische Krone.

    Im 19. Jahrhundert gewannen sie den Buergerkrieg gegen die Konfoerderierten und den Krieg mit Mexiko, der Arizona, Texas und New Mexico zu Bundeststaaten der USA machte. In der Zeit gewannen sie einen weiteren Krieg gegen Spanien, der ihnen unter anderem Puerto Rico und die Philipinen einbrachte.

    Im 20. Jahrhundert gewannen sie als auschlaggebende Kraft sowohl den ersten wie auch den zweiten Weltkrieg.

    Selbstverstaendlich haetten sie auch im Alleingang Deutschland niedergerrungen. In Nordwestafrika landeten sie ab November 1942 eine Million Truppen, die ohne Zwischenstop direkt von der US Ostkueste losfuhren.

    Die USA produzierte zu dem Zeitpunkt, als das Land in den 2. Weltkrieg gezogen wurde, zehnmal soviel Stahl wie der Rest der Welt zusammen.

    Schon allein das war ein entscheidender Faktor. Die Russen stuetzten ihre Beweglichkeit auf Ford Lkws und amerikanische Waffen. Die Briten waeren 1941 ohne US Hilfe auf ihrer Insel ebenso erledigt gewesen wie die Russen 1942, als diese ihre Verluste aus 1941 nur mit Hilfe von US Lieferungen wieder ausgleichen konnten.

    Ein schoenes Beispiel fuer die unbegrenzte Ueberlegenheit der USA ist auch die Tatsache, dass Japan den Krieg mit 10, die USA mit 6 Flugzeugtraegern begannen. Am Ende des 2. Weltkriegs verfuegte die US Navy ueber 80 Flugzeugtraeger.

    Dann die Nachkriegszeit. Den Koreakrieg haben die USA im Rahmen der Moeglichkeiten gewonnen. Es gaebe sonst heute kein freies Suedkorea.

    Den Vietnamkrieg haben die USA nicht gewonnen, aber auch nicht auf dem Schlachtfeld verloren. Es war letztlich ein Sieg Nordvietnams ueber Suedvietnam, nachdem sich die USA bereits zurueckgezogen hatten.

    Sowohl den Koreakrieg wie auch den Vietnamkrieg, ebenso den Afghanistan und Irakkrieg, fuehrte die USA nicht mit vollem Waffeneinsatz. Das sollte man sich vergegenwaertigen, wenn man da von "Niederlagen" spricht.

    Der entscheidenste Krieg der juengsten Vergangenheit, den "kalten Krieg" fuehrte die USA mit vollem Waffeneinsatz und siegte ohne einen Schuss.

    Du muesstest als Oesi den USA unendlich dankbar dafuer sein, dass Du unter ihrem Atomschirm frei und gluecklich aufwachsen durftest. Die Alternative waeren die kommunistischen Jugendorganisationen gewesen .

  4. #43
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Nehmen wir mal die Militaergeschichte der USA unter die Lupe.

    im 18. Jahrhundert gewannen sie den Unabhaengigkeitskrieg gegen die Britische Krone.
    ist aber schon etwas länger als zig Jahre - den krieg gegen die Indianer haben sie auch gewonnen, das stimmt :-)

    Sowohl den Koreakrieg wie auch den Vietnamkrieg, ebenso den Afghanistan und Irakkrieg, fuehrte die USA nicht mit vollem Waffeneinsatz. Das sollte man sich vergegenwaertigen, wenn man da von "Niederlagen" spricht.
    ja, vermutlich - nur denkst du, die haben noch die Kapazitäten, um in Libyen mit vollem Waffeneinsatz zu kämpfen. Was ist wenn Saudi-Arabien, Iran usw. noch dazu kommen. Im Iran gibt es mit Sicherheit das gleiche Blutbad, wenn die mal richtig demonstrieren.
    Die Amerikaner können sehr gut Luftangriffe fliegen, haben aber keine guten Boden-Soldaten. Die nehmen mittlerweile alles in die Armee, Verbrecher, Ausländer usw. und schicken dann diese nach 6 Wochen Grundausbildung an die Front. Viele im Irak-Krieg sassen in den Zelten und heulten und müssen heute nach Rückkehr noch psychologisch betreut werden.
    Ich bin der Meinung, die USA wird als Weltmacht überbewertet.

    Warte auf China noch ein paar Jahre - schon jetzt wackeln den Amis bei jedem neuen Waffensystem der Chinesen die Ohren.

    Der entscheidenste Krieg der juengsten Vergangenheit, den "kalten Krieg" fuehrte die USA mit vollem Waffeneinsatz und siegte ohne einen Schuss.
    naja, ich würde eher sagen - der ist momentan auf Eis gelegt.

  5. #44
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    ja, vermutlich - nur denkst du, die haben noch die Kapazitäten, um in Libyen mit vollem Waffeneinsatz zu kämpfen. Was ist wenn Saudi-Arabien, Iran usw. noch dazu kommen. Im Iran gibt es mit Sicherheit das gleiche Blutbad, wenn die mal richtig demonstrieren.
    Die Amerikaner können sehr gut Luftangriffe fliegen, haben aber keine guten Boden-Soldaten.

    Warte auf China noch ein paar Jahre - schon jetzt wackeln den Amis bei jedem neuen Waffensystem der Chinesen die Ohren.
    Du redest sehr unueberlegt. In Lybien ist ein voller Waffeneinsatz der USA weder erwuenscht noch erforderlich.

    Eine Flugverbotszone ueber den Kampfgebieten reicht aus um Kat Affi zu erledigen.

    Die Bodentruppen der USA sind mit die besten der Welt, was Kampfmoral und Ausruestung angeht. Sie sind nicht schlechter als Deutsche, Briten und Franzosen, aber besser als Russen und Chinesen.

    Auf was wartest Du wegen China? Dauert es Dir zu lange bis Du endlich unter chinesische Diktatur geraetst?

    Auch gegen die Chinesen und ihr unlegitimiertes Regime und gegen ihre Unterdrueckung der Meinungsfreiheit sind die USA der einzige Garant fuer die Freiheit.

    Und denk an Deine nichtkommunistische Jugend und wem Du sie zu verdanken hast.

    Schade finde ich, dass Du darauf verzichtest auf den Kern meiner Aussage einzugehen und lieber Nebelkerzen zuendest.

  6. #45
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Du redest sehr unueberlegt. In Lybien ist ein voller Waffeneinsatz der USA weder erwuenscht noch erforderlich.
    Eine Flugverbotszone ueber den Kampfgebieten reicht aus um Kat Affi zu erledigen.
    hier gehen die Meinungen auseinander.
    Viele Militärexperten sind der Meinung, das dies einen Einstieg in einen Krieg bedeuten würde, weil zuerst die Flugabwehr zerstört, als Libyen bombardiert werden müsste, mit
    all den Folgen von ebenfalls zivilen Opfern.
    Weiters könnten nur Flugzeuge abgehalten werden, zu operieren - bei Hubschraubern sieht es wieder anders aus. Da kann man oft schwer unterscheiden, ob es nicht ev.
    Autos sind. Hab gerade einen Bericht darüber gelesen.
    Dann das nächste Problem - kein Land will Völkerrecht brechen, also geht es wohl nur mit der UN, hier werden aber mit Sicherheit Russland und China ihr Veto einlegen.
    Also alles nicht so einfach, wie manche annehmen.

    Die Bodentruppen der USA sind mit die besten der Welt, was Kampfmoral und Ausruestung angeht. Sie sind nicht schlechter als Deutsche, Briten und Franzosen, aber besser als Russen und Chinesen.
    meinst du - viele halten die Briten für besser ausgebildet, wobei ich nun normale Bodentruppen meine, keine Eliteeinheiten wie Gurkhas bei den Briten oder Marines bei den Amis.
    Denkst du nach 6 Wochen Grundausbildung zählt man zu einem professionellen Soldaten?

    Auf was wartest Du wegen China? Dauert es Dir zu lange bis Du endlich unter chinesische Diktatur geraetst?
    nein, ich gehe einfach von der Realität aus.

    Auch gegen die Chinesen und ihr unlegitimiertes Regime und gegen ihre Unterdrueckung der Meinungsfreiheit sind die USA der einzige Garant fuer die Freiheit.
    na, da wäre mir lieber, keine USA und kein China, wenn möglich auch kein Russland - ich mag eigentlich die EU recht gerne. Reicht eigentlich...
    Bin gegen jede Art von selbsternannter Weltpolizei. Wo die Amis Öl riechen, greifen sie ein, wenn kein Öl vorhanden, dann müssten schon gewaltige andere Interessen vorhanden sein, damit sie munter werden.
    Aber bei Barack ist es soweit in Ordnung - kein Vergleich zu Bush.

    Und denk an Deine nichtkommunistische Jugend und wem Du sie zu verdanken hast.
    hätte ich kein Problem damit, ich habe von Geburt auf 2 Pässe, mein Kleinster sogar 3 :-)

  7. #46
    Avatar von Dieter1

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    Bukeo, Du denkst auf einer voellig anderen Frequenz, das zu diskutieren hat keinen Zweck. Ausserdem ist mir Dein Faible fuer Diktaturen aeusserst fremd.

  8. #47
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Bukeo, Du denkst auf einer voellig anderen Frequenz, das zu diskutieren hat keinen Zweck. Ausserdem ist mir Dein Faible fuer Diktaturen aeusserst fremd.
    nein, ich bin kein Fan von Diktaturen und sicher ist, das Gaddhafi weg muss.
    Nur ich würde es halt anders machen. Nicht wegbomben und ein Machtvakuum hinterlassen, da es keine geeigneten Nachfolger gibt.
    Mein Plan wäre: Gaddhafi zum Rücktritt zwingen - dazu schickt er nun ja schon seine Fühler aus. Irgendeinen Volkskongress aus allen Stämmen heraus gründen und diesem die Macht übertragen.
    Ansonsten kann es passieren, das sich die Stämme (wie die Warlords in Afghanistan) alle gegenseitig massakrieren und der neue Regierungschef dann ev. Tripolis alleine regieren darf, wie es in Afghanistan der Fall ist.

    Ich bin auch für einen Wandel - aber strikt dagegen, alles einfach nurwegzubomben, nur weil ein paar machtgeile Ex-Gaddhafi-Minister das so wollen.

    Aber unterhalten wir uns darüber später. Wird sich ja bald entscheiden, so oder so.

  9. #48
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Denkst du nach 6 Wochen Grundausbildung zählt man zu einem professionellen Soldaten?
    Angesichts der Naivitaet dieser Feststellung halte ich die Frage fuer angebracht, ist Dir eigentlich klar, dass es sich bei den Angehoerigen der US Army um hochproffesionelle Freiwillige handelt und nicht um eine Armee von unmotivierten Wehrpflichtigen?

  10. #49
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Angesichts der Naivitaet dieser Feststellung halte ich die Frage fuer angebracht, ist Dir eigentlich klar, dass es sich bei den Angehoerigen der US Army um hochproffesionelle Freiwillige handelt und nicht um eine Armee von unmotivierten Wehrpflichtigen?
    meinst du diese hochprofessionellen Freiwilligen, die für den US-Pass kämpfen, mit einer Grundausbildung von nur einigen Wochen an die Front geschickt werden - als Kanonenfutter.

    Nun kann man einwenden, dass die Methode Einwanderer als Kanonenfutter zu rekrutieren in den USA eine lange Tradition hat - bereits im Sezessionskrieg gingen ganze Schiffsladungen europäischer Immigranten direkt an die Front. Das Interessante ist dann auch nicht, dass die Amerikaner arme Immigranten für ihre ökonomischen Interessen am Golf sterben lassen, sondern dass dieses Beispiel weltweit Schule zu machen scheint.
    Lies mal den ganzen Bericht:

    Greencard-Soldaten ersetzen Wehrpflichtige: Die Rekrutierung von Immigranten in den USA Spanien Italien Russland

  11. #50
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    meinst du diese hochprofessionellen Freiwilligen, die für den US-Pass kämpfen, mit einer Grundausbildung von nur einigen Wochen an die Front geschickt werden - als Kanonenfutter.
    So ein Stuss werter Bukeo!

    So etwas wie "Kanonenfutter" kann sich die US Army schon aus innepolitischen Gruenden gar nicht leisten.

    Hast Du vergessen, wie laecherlich gering deren Verluste beim Irakfeldzug waren?

    Die waren sogar geringer als spaeter in der Besatzungszeit, als sie ein leichteres Ziel fuer Anschlaege waren!

    Hast Du vergessen, wie gering die Verluste der US Army bei der Befreiung Kuwaits 1991 waren?

    Da von "Kanonenfutter" zu sprechen, zeugt von voelliger Verkennung der Gegebenheiten.

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