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Der Gaddhafi Clan

Erstellt von Samuianer, 24.02.2011, 10:14 Uhr · 573 Antworten · 19.849 Aufrufe

  1. #151
    antibes
    Avatar von antibes
    Vorgestern sah ich ein Youtubevideo mit jungen Soldaten aus Gaddafis Truppe, siegessicher vor der Rebellenhochburg. Heute ein anderes mit den zerstörten Panzern und einigen Leichen.

    Das gibt mir schon zu denken.

  2.  
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  3. #152
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Der Westen spielt jetzt (bewusst oder unbewusst?) in die Hände von Extremisten, denn die Luftangriffe haben sie zusammengeschweißt, und zwar gegen den gemeinsamen Feind USA.
    Ja klar. Die USA kaempft mit den "Extremisten" gegen die USA.

    Du bist ideologisch ein bischen verblendet, der "Extremist" der bekaempft wird heist Kat Affi.

    Aber da der ja lange Zeit ein Freund der ehemaligen Sowjetunion war, ist er fuer Dich ein schuetzenswertes Kulturgut.

    Deinen kommunistischen Schwachsinn haettest Du unter der Fuchtel der Kommunisten nicht zum besten geben koennen. Dazu bedarf es einer Schutzmacht USA, die die Meinungsfreiheit auch in so absurden Faellen wie bei Dir garantiert.

  4. #153
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von guenter Beitrag anzeigen
    Wenn Du nicht begreifst worum es hier geht, musst Du wirklich extrem naiv sein. Die USA haben schon immer nur ihre Interessen verfolgt, und die Zahl der "Tyrannen" die von den USA und ihren Verbündeten in den Sattel gehoben wurden ist lang. Jeder, der auch nur ein wenig Verstand hat weis, dass es hier um die Sicherung von Rohstoffen geht.
    ja, sehe ich auch so.
    Bestes Beispiel ist wohl Saddam Hussein. Als er als Bollwerk gegen den Iran benötigt wurde, hat man ihn massiv aufgerüstet. Ebenso den jemenischen Diktator, Mubarak, den Saudi-König usw.

    Natürlich muss man das irgendwie verkaufen, also macht man es wie üblich, auf der Humanitären Schiene.
    Wenn es da wirklich drum ginge, dann hätten die USA schon in einigen Ländern einfallen müssen, aber wenn der Warenfluß nicht gefährdet ist, passiert auch nichts.
    Abgesehen davon finde ich den Einsatz gut, aber die Beweggründe sind vorgeschoben, dass muss man einfach sehen.
    der Einsatz ist in Ordnung, wenn es danach besser wird. Da war eben im Irak nicht der Fall. Es wird auch heute noch gefoltert, wie eh und je. Siehe Berichte über das Foltergefängnis im Irak. Die Sicherheitslage im Irak hat sich wesentlich verschlechtert, ein Einkauf am Markt ist täglich ein Lotteriespiel - kommt man zurück oder nicht.

  5. #154
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    ja, sehe ich auch so.
    Bestes Beispiel ist wohl Saddam Hussein. Als er als Bollwerk gegen den Iran benötigt wurde, hat man ihn massiv aufgerüstet. Ebenso den jemenischen Diktator, Mubarak, den Saudi-König usw.



    der Einsatz ist in Ordnung, wenn es danach besser wird. Da war eben im Irak nicht der Fall. Es wird auch heute noch gefoltert, wie eh und je. Siehe Berichte über das Foltergefängnis im Irak. Die Sicherheitslage im Irak hat sich wesentlich verschlechtert, ein Einkauf am Markt ist täglich ein Lotteriespiel - kommt man zurück oder nicht.
    Natürlich ist es im Irak jetzt besser, als zu Saddams Zeiten. Allein schon deshalb, weil 5% Sunniten den Rest der kurdischen und schiitischen Bevölkerung unterjocht hatten. Frag mal die Kurden und Schiiten und das sind wie gesagt 95% der Bevölkerung des Irak, da wirst Du wohl kaum einen finden, der sich Saddam zurück wünscht.

    Staaten wie Kanada, USA und Brittanien wissen auch ohne UN und ohne den "guten" Rat der Deutschen, was richtig und was falsch ist. Denen ist es doch völlig wurscht, was die deutsche Regierung will oder sagt. Über die Nato wird der jetzige Militäreinsatz auch von Deutschland mitfinanziert. Das war im Falle Irak sicher auch so.

    Wenn man sich die letzten 100 Jahre deutscher Geschichte ansieht, weiß man, das Deutschland unzurechnungsfähig ist, was Aussenpolitik angeht. Deutschland hätte nie Mitglied im Sicherheitsrat der UN werden dürfen, das hätte auf jeden Fall verhindert werden müssen. Aber trotz der deutschen Stimmenthaltung geht wie auch im Fall Irak der Militäreinsatz über die Bühne, das ist die Realität. Im Irak handelte es sich ja immerhin um eine Allianz von um die 40 demokratischen Staaten, die wissen ebenfalls auch ohne UN, was zu tun ist. Dass man das in Deutschland anders sieht, ist doch denen völlig egal.

  6. #155
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen

    Die Sicherheitslage im Irak hat sich wesentlich verschlechtert, ein Einkauf am Markt ist täglich ein Lotteriespiel - kommt man zurück oder nicht.


    Der Preis der Freiheit, das andere der Preis der Pressefreiheit!

    Genau genommen ist es das auch in Buxtehude der Fall, im Ernstfall - der Weg zum Markt kann immer und ueberall theoretisch der "letzte" gewesen sein!

    jammert und meckert weiter auf dieser unproduktiven Schiene!

    Das nicht nur ein von Iran unterstuetzter "al Sadr" im Irak mit aller Gewalt um die Macht ringt UND um das Oel, das der Nachbar Iran ebenfalls starke Interessen an einer Ausweitung seines Gottesstaates haben koennte, weltweit Terrorismus unterstuetzt und das auch im Irak massiv tut und keinesfalls, gleich nebenan, an einer funktionierenden Demokratie interessiert ist, bleibt bei so "brillianten Leuchten" wie euch, einfach "mal eben so" unter dem Tisch, das jedes aufkeimen von Demokratiebewegungen in Iran mit haertesten Einschreiten zu unterbinden versucht wird auch!



    Das macht eure Stellungnahmen zu dieser Thematik halt loechrig wie ein Emmenthaler Kaese!

  7. #156
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es im Irak jetzt besser, als zu Saddams Zeiten. Allein schon deshalb, weil 5% Sunniten den Rest der kurdischen und schiitischen Bevölkerung unterjocht hatten. Frag mal die Kurden und Schiiten und das sind wie gesagt 95% der Bevölkerung des Irak, da wirst Du wohl kaum einen finden, der sich Saddam zurück wünscht.


    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen

    Wenn man sich die letzten 100 Jahre deutscher Geschichte ansieht, weiß man, das Deutschland unzurechnungsfähig ist, was Aussenpolitik angeht. Deutschland hätte nie Mitglied im Sicherheitsrat der UN werden dürfen, das hätte auf jeden Fall verhindert werden müssen. Aber trotz der deutschen Stimmenthaltung geht wie auch im Fall Irak der Militäreinsatz über die Bühne, das ist die Realität. Im Irak handelte es sich ja immerhin um eine Allianz von um die 40 demokratischen Staaten, die wissen ebenfalls auch ohne UN, was zu tun ist. Dass man das in Deutschland anders sieht, ist doch denen völlig egal.
    Yo, was nicht wahr sein darf, kann nicht wahr sein! Das ist deutsche Aussenpolitik, ueber die Innenpolitik, was die buergerlichen Freiheiten bezueglich Gorleben, Asse, Stuttgart 21...wil ich mich erst garnich aulassen, da wird halt auch gleich richtig draufgehauen, verliert schon mal einer sein Augenlicht.... und drzeit steht dem Deutschen Michel die groesste Strompreiserhoehung, durch die, die Wirtschft angekurbelt werden soll, ins Haus!

    ja, auf das Geschaeft mit der Angst und Manipulation der Wahelerschft versteh man sich in D. bestens und keiner will's raffen das sie nach Strich und Faden verkauftwerden!

    Nein, sie stellen sich noch hin und applaudieren den "Mut" zum "Alleingang" der Regierenden, der weil die sich ueber die Dummheit ihrer Schaeflein kaputt lachen und hinter vorgehaltener Hand alles laengst im Hintergrund mit den Partnern abgesprochen ist, derweil schimpf die Pressen ueber das "unsinnige Blutvergiessen durch die Amis" in Lybien!

    Ploetzlich wird aus einem Despot das Haetschelkindchen einer voellig gestoerten Nation von verbissenen Friedenstieffliegern.

  8. #157
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Samuianer Beitrag anzeigen
    Ploetzlich wird aus einem Despot das Haetschelkindchen einer voellig gestoerten Nation von verbissenen Friedenstieffliegern.
    Also, wer da früher zu Zeiten des kalten Krieges wen unterstützt hat, spielt ja wohl keine Rolle mehr. Deutschland haben sie ja auch als Frontstaat gegen die Sowjetunion 40 Jahre unterstützt, bis die Sowjetunion unter dem wirtschaftlichen Druck der USA und der Westmächte zusammenbrachen.

    Als die Sowjetunion 1979 Afghanistan überfielen und besetzten, kann ich mich an keine Demos in der BRD gegen die Russen erinnern, komisch, beim Vietnamkrieg haben sie sich kaum eingekriegt, die Demonstranten.

    Und das Gaddafi ein "Hätschelkind des Westens" war, kann man sicher auch absolut nicht behaupten. Immerhin gabs mal einen Luftangriff Englands und der USA (nach dem Westberliner La Belle Attentat) 1986, mit der erklärten Absicht, Gaddhafi zu töten, nur war er an dem bewußten Abend nicht in seinem Beduinenzelt. Hat sich damals auch keiner drüber aufgeregt, im Gegenteil, man war enttäuscht, dass es Gaddhafi nicht erwischt hatte. Von Alleingang der Briten und US war da jedenfalls keine Rede.

    Für die einen ist es ein "imperialer Krieg" (da hat wohl jemand zu viel "Star Wars" gesehen):

    Imperialer Krieg: NATO greift Libyen an


    Die Rote Fahne | Imperialer Krieg: NATO greift Libyen an
    Seriösere Medien sehen es so:

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meint, es sei bedenklich, dass bei der deutschen Enthaltung im UN-Sicherheitsrat "weder die Solidarität mit wichtigen Partnern noch das Bemühen um eine gemeinsame europäische Außen- und Sicherheitspolitik ausschlaggebend waren".

    Aus diesem Grunde hätte Deutschland der UN-Resolution besser zustimmen sollen, meint das Blatt weiter, auch wenn Merkel und Westerwelle nicht bereit gewesen wären, auch deutsche Flugzeuge nach Libyen zu schicken. "Geradezu peinlich wirkt das Angebot Berlins, sich nun an der Awacs-Mission zur Radarüberwachung des Luftraums in Afghanistan zu beteiligen, um Personal für den Einsatz über Libyen freizusetzen. Dass die Regierung aus innenpolitischem Kalkül die Entsendung von Awacs-Personal nach Afghanistan abgelehnt hat, ist nicht zu rechtfertigen gewesen und auch nicht wiedergutzumachen."
    Deutschland im UN-Sicherheitsrat: "Dilettantisch und oberflächlich" - n-tv.de

  9. #158
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Also, wer da früher zu Zeiten des kalten Krieges wen unterstützt hat, spielt ja wohl keine Rolle mehr. Deutschland haben sie ja auch als Frontstaat gegen die Sowjetunion 40 Jahre unterstützt, bis die Sowjetunion unter dem wirtschaftlichen Druck der USA und der Westmächte zusammenbrachen.

    Als die Sowjetunion 1979 Afghanistan überfielen und besetzten, kann ich mich an keine Demos in der BRD gegen die Russen erinnern, komisch, beim Vietnamkrieg haben sie sich kaum eingekriegt, die Demonstranten.

    Und das Gaddafi ein "Hätschelkind des Westens" war, kann man sicher auch absolut nicht behaupten. Immerhin gabs mal einen Luftangriff Englands und der USA (nach dem Westberliner La Belle Attentat) 1986, mit der erklärten Absicht, Gaddhafi zu töten, nur war er an dem bewußten Abend nicht in seinem Beduinenzelt. Hat sich damals auch keiner drüber aufgeregt, im Gegenteil, man war enttäuscht, dass es Gaddhafi nicht erwischt hatte. Von Alleingang der Briten und US war da jedenfalls keine Rede.

    Für die einen ist es ein "imperialer Krieg" (da hat wohl jemand zu viel "Star Wars" gesehen):



    Seriösere Medien sehen es so:

    Hinzu kommt der Umstand der auf mindestens 4 Jahrzehnte verblendenden Tatsache, des Nahostkonflikts, durch die Medienlandschaft nach Bedarf immer wieder aufgefrischt aufgetischte Jahrhundertluege, die alle so bereitwillig hoeren wollten. Ja, hatte man einen Taeter, der eigentlich Opfer war und Opfer die eigentlich die Taeter waren, fuer das Ganze waren aber ganz andere verantwortlich, da spielte aber im Zuschauerblock nun ueberhaupt keine Rolle, da fanden sich unter den Claqueuren fast alle die,die meinten ihnen sei durch die "zionistische Verschwoerung" nach dem 2.WK boese Unrecht geschehen!

    Europa, besonders die Linken, Alternativen und heutigre Gruenen Deutschlands waren besessen vom Nahostkonflikt, hatte man da endlich die "Drahtzieher" allen Uebels dieser Welt am Haken! Man konnte sie wieder ungestraft "Zionisten" schimpfen und sich klammheimlich an derenSchicksal erfreuen, damit konnte im gleichen Atemzug auch auf das ganze Kapital, was sich natuerlich in der Ideologie ausschliesslich unter juedischer, in den USA ansaessigen, Verwaltung steht, die das "palestinensische Volk" unterdrueckt und gleich noch auf das "arabische Oel" in der Region schielt, konzentrieren!

    Yo...bis dahin schien alles "in petto"!


    Deutschlands und Europas Blick auf die arabische Welt war lange auf den palaestinensisch-israelischen Konflikt fixiert. Die wahren Probleme der Region, die Despoten, die rigorosen Saatsformen, Menschenrechte, wie staatlich abgesegnete Verstuemmelungen, Steinigungen von "Ehebrechern" die sich wagten ein uneheliches Kind zu empfangen und zu gebaeren hat man dabei, trozt aller kollektiven Geluebde und Verneigungen vor dem Altar der "internationalen Menschenrechte" geflissentlichst uebersehen, schliesslich brauchte man in D. ja auch Oel,es gab auch eine deutsche Mineraloelgesellschaft Namesn ARAL, ein riesiges petrochemisches Industrieunternehmen, eines der Flaggschiffe der deutschen Wirtschaft, die BASF, nur brauchte man das ja nicht so laut zu sagen!


    Aber wie auch immer dieser Aufstand für mehr Demokratie ausgehen wird, eines kann man jetzt schon sagen: Die deutsche und europäische Nahostpolitik ist gescheitert, sie braucht dringend eine konzeptionelle Neuorientierung.
    Huch, was? Naja weil die "Amis" immer wieder drin rumgefuchtelt haben.... nur die haben sich durch ihr intensivves Engagement dort, vor Ort viele tote Zivilisten und auch MIlitaers eingehandelt, kein anderer hatte gewagt sich vor Ort auf die Risikoarbeit einzulassen!



    Die ersten Schritte zu einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik begannen 1973 unter dem Eindruck des Ölpreisschocks nach dem Yom-Kippur-Krieg. Seitdem hat sich die EU nicht nur sukzessive palästinensischen Positionen angenähert, der Nahostkonflikt wurde auch zum Experimentierfeld der Europäer, um den herum sich so etwas wie eine europäische Außenpolitik überhaupt erst gebildet hat.
    Derweil verloren die USA eine Heikopterpatroullie in Somalia, wurden ihre Botschaften in Mombassa, Kairo und Riad immerwieder von Attentaten und massiven Bombenanschlaegen heimgesucht - "was wollten die auch da"? - Fazit: "Nur Oel"!


    Vier Jahrzehnte lang erklärten die Europäer, dass der Streit zwischen Israelis und Palästinensern quasi die Mutter aller Konflikte und Probleme in der Region sei
    ...und machten sich in ihrer entscheidungsfreien Taktiererei und der finanziellen Unterstuetzung des Palestinserfuehrers und Chefterroristen der Region Yassir Arafat einen Namen dem sicher alle Ehre gebuehrt!


    man musste eigentlich nur einen Blick in die „Arab Human Development Reports“ der Vereinten Nationen werfen, um zu wissen, was die wahren Probleme der Region sind: Bildungsmangel, Perspektivlosigkeit, politische, kulturelle und gesellschaftliche Rückständigkeit, die maßgeblich von den autokratischen Regimen verschuldet wurde. Der Nahostkonflikt ist da nur ein Problem unter vielen. Aber weil die Europäer so lange die Botschaft von seiner Zentralität verkündet haben, haben sie am Ende selbst daran geglaubt. Nun müssen sie feststellen, dass die Araber sich nicht mehr von den Palästinensern in Geiselhaft nehmen lassen wollen.
    Ja, spaete Erkenntniss, deswegen ist man so vermerkelt, aeh' das heisst eigentlich verbluefft!

    Ja, ja "die Israelis" und diese "Amis"...hat zumindest den Deutschen ueber Jahrzehnte immer als handfeste Entschuldigung gedient ihre Scheckbuch-und Apologthenpolitik statt vernueftiger, arrangierter Aussenpolitik duchr zu fuehren.

    Wer das wiederlegen will - Bitte Freiwillige vor!


    ja und dann kommt es ganz dick:


    Denn mit ihrer Palästinaobsession hatten die Europäer den Autokraten ein willkommenes Argument gegen Veränderungen an die Hand gegeben. Als die Amerikaner nach der Wende von 1989 im Ostblock begannen, zaghaft an die Türen der Verbündeten in Nahost zu klopfen, und fragten, ob demokratische Reformen nicht auch eine gute Idee für die Araber wären, haben diese das mit dem Verweis auf den ungelösten Nahostkonflikt stets abgelehnt. Husni Mubarak war ein Meister darin, auf der Klaviatur westlicher Empfindlichkeiten zu spielen. Entweder verwies er auf seine wichtige Rolle bei der Vermittlung zwischen Israelis und Palästinensern. Oder er warnte vor der Gefahr der Muslimbrüder. Einerseits verfolgte Mubarak die Islamisten, andererseits ließ er ihnen mehr Bewegungsspielraum als anderen Oppositionsparteien, weil sie sich so gut als Schreckgespenst gegen westliche Reformbemühungen eigneten.
    und noch viel dicker, aeh' deutlicher:


    Manche Regime schürten im Innern Hass auf den Westen und auf Israel. Eine Art Sicherheitsventil, mit dem sie Entlastung suchten vor dem Frust ihrer Bevölkerungen. Und das, während viele von ihnen tatsächlich auf dem Gebiet der Sicherheit gut mit den Israelis zusammenarbeiten. Als letzte Verteidigungslinie gegen die Proteste versuchte Mubarak dann auch prompt, die Demonstranten entweder zusammenschlagen zu lassen oder als israelische Agenten hinzustellen. Das ist das wahre Gesicht „unserer ........“ in Nahost.
    tja, ja.... bin grad laden...!

    Deswegen auch der psycho-"logische" Fehlreflex auf den 9/11, der durch die gesamte deutsche nation wie ein Tsunami tobte und immer noch nicht zur endgueltigen Ruhe gekommen ist, viele sind immernoch fest davon ueberzeugt das diese ein amerikanisches "eigentor" war um das Oel zu kapern und den Mittleren Osten zu unterjochen, so wie sie sich halt nach der Wiedervereinigung und Ende des kalten krieges als "Imperatoren Europas" nicht zurueck gezogenhaben... sondern alle strategischen Vorteile nutzen und saemtliche Bodenschaetze wie Rohstoffe rueckhaltlos "pluendern"....!

    Ja, "die Amis", diese "Sch_ss-Demokratie"-Vertreter....

    Tja und nun, wo die Regime eins nach dem anderenam kippen sind kommt die Wahrheit an den tag..scheibchenweise, die gesamte Wahrheit duerfte sehr, sehr ernuechternd fuer die Friedensgeier werden die sich genuesslich die Schnaebel wetzten, derweil in Nah-und Mittelost imer mehr Despotenihre Voelker unterdrueckten und sich an dem Reichtum der teilwiese einzigen Ressourcen der Laender rund und fett maesteten, Paleste bauen liessen, riesige, teure Luxuslimousinensammlungen anhaeuften, das gekaperte Geld sicher mit Hilfe der westlichen Regierungen im Ausland investierten, weder an Bildung noch an Fortschritt Interesse hatten, wozu auch, ihren Clans ging es ja gut, nein BESTENS und ihre Nachkommenstudierten ausschlieslich an den Schulen und Universitaeten des "verhassten Westens, der Unglaeubigen"!


    Zitate aus:Cicero - Magazin für politische Kultur


    Und dieser Tage ob der Ohnmacht was sich da in Mittel-und Nahost zu enthuellen droht, toent es schon aus den gleichen Lagern der europaeischen Linken und Moechtegerndemokraten: "Wer kontrolliert das Alles? = FACEBOOK - wo ist das beheimatet? = USA!


    Tja, sie werden sich nicht aendern weil nicht wahr sein darf - was wahr ist!

    Vielleicht werden euch die, die Heute fuer ihre Freiheit in diesen Laendern kaempfen, darueber aufklaeren ... eins Tages bestimmt!

    Ist da die klammheimlicher "Furcht vor der schleichenden Islamisierung" vielleicht zu suchen und zu finden?

    Ich vermute - nach heutigen Gesichtspunkten = einwandfrei Ja!

  10. #159
    Avatar von Dieter1

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    Manfred, ich bin mir absolut sicher das es aus der Ecke der "wieder die Amis" Schreier bei einem Nichteingreifen der USA jetzt heisen wuerde "die armen Lybier, da mischen sich die Amis nicht ein, Lybien hat halt bei weitem nicht soviel Oel wie der Irak"" und eben dieses Nichteingreifen waere dann der Stein des Anstosses.

    Da wird rein schablonenmaessig reagiert. Die Leute koennen sich grundsaetzlich nicht vorstellen das es unterschiedliche Faelle mit unterschiedlichen Motiven gibt.

    Weil der Irakkrieg ein Fehler war, muss nicht zwangslaeufig alles falsch sein, was die USA aussenpolitisch unternimmt.

    Wenn ich mir da unsere Aussenministerin Schwesterwelle anschaue, erst das Bad in der Menge auf dem Tahirplatz in Kairo und die Forderung Gaddafi muss weg, dann die Enthaltung im UN Sicherheitsrat...

  11. #160
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen


    Wenn ich mir da unsere Aussenministerin Schwesterwelle anschaue, erst das Bad in der Menge auf dem Tahirplatz in Kairo und die Forderung Gaddafi muss weg, dann die Enthaltung im UN Sicherheitsrat...
    ist doch ganz klare, wie auch praezis, massgeschneiderte Aussenpolitik die da gemacht wird, sag ich doch!

    Dann muesstest du auch verstehen wie diese Despoten an die Macht kamen, Saddam, wie etlche seiner "Kollegen" in dem Spiel um die Macht, haben ihree potentiellen "Freunde" und willigen Sponsoren schlichtweg getaeuscht, belogen, hinter das Licht gefuehrt!

    Ich bin immer noch nicht davon ueberzeugt das "der Irak ein Fehler" war und ob der Tatsachen, wohl auch in der Zukunft mangelnder ueberzeugender Argumenten, Tatsachen und guter Beispiele nicht leicht ueberzeugbar.

    Ich bin schon VOR Beginn des Golfkrieges 3. ueberzeugt gewesen das die Befreiung des Iraks, der Sturz Saddams, ein Signal fuer den ganzen Nahen-Mittleren Osten, siehst ja selbst fuer den gesamten nordafrikanisch-islamischen Raum, setzen wird - die Saat ist aufgegangen!

    Wir werden sehen.... wird bestimmt nicht gleich Morgen alles in Buddha sein... aber ein moeglicher Anfang und das ist das Wichtigste, schon sickern ueberall die Infos' durch was eigentlich wirklich Sache war, die Despoten haben sich den Nahostkonflikt fein saeuberlich fuer IHRE EIGENEN UNTERNEHMEN zur TARNUNG und als ENTHSCHULIDGUNG her genommen..alle Welt hat ihren "Hilfeschreien" geglaubt...und Jahrzehnte besonders die Europaeer, im Besonderen die Deutschen schwer getaeuscht, hatten die doch... naja ich lass es..... aber soweit - sauber was?!

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