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Das Dilemma der kommunalen Eigenbetriebe wird an einem Beispiel aufgezeigt

Erstellt von socky7, 10.04.2014, 10:35 Uhr · 17 Antworten · 1.688 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von JT29

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Das sind m.E. interessante Themen und kein Bullshit!
    Das bestreitet auch keiner. Nur, wenn im Titel von einem Dilemma der kommunalen Eigenbetriebe gesprochen wird und es eigentlich um Verkehrsgesellschaften geht, dann ist das halt Blödsinn, weil 2 Paar Stiefel.
    Du hast die "Danke" aus Zeiten des Voreigners vergessen Du kannst ja mal analysieren, wie viele Danke bei thailandspezifischen Themen gefallen sind. Nein, lass es, das Thema war eh durch für mich.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von socky7

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    Kommunen, die durch Politiker(innen) und Beamte bzw. Beamtinnen geführt werden, betätigen sich gerne als Unternehmer um lukrative Posten vergeben zu können. Das geht nicht selten schief.
    Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, unter welchen klangvollen Namen diese Unternehmen der öffentlichen Hand firmieren wie z.B. "GmbH und Betrugs-KG" , "Eigenbetrieb" oder "kommunale Gesellschaft". Es ist auch völlig belanglos, ob die Verantwortlichen nun Betriebsleiter oder Geschäftsführer genannt werden.
    Entscheidend ist die Wirtschaftlichkeit dieser kommunalen Betriebe und das Ausmaß von Korruption und Vetternwirtschaft.

  4. #13
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Kommunen, die durch Politiker(innen) und Beamte bzw. Beamtinnen geführt werden, betätigen sich gerne als Unternehmer um lukrative Posten vergeben zu können. Das geht nicht selten schief.
    Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, unter welchen klangvollen Namen diese Unternehmen der öffentlichen Hand firmieren wie z.B. "GmbH und Betrugs-KG" , "Eigenbetrieb" oder "kommunale Gesellschaft". Es ist auch völlig belanglos, ob die Verantwortlichen nun Betriebsleiter oder Geschäftsführer genannt werden.
    Entscheidend ist die Wirtschaftlichkeit dieser kommunalen Betriebe und das Ausmaß von Korruption und Vetternwirtschaft.
    socky, den fettgedruckten Satz kann ich unterschreiben.

    Aber zur präzision, Kommunen werden immer von "Politikern" geführt, Bürgermeister ist ein Wahlamt, der Kitt zwischen diesen und der Realität sind/sollten die Beamten und Angestellten sein, und sind es meistens auch.

    Über die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit solcher Betriebe kann man sich unterhalten, und wie man sie aus dem Zugriff, parteipolitischer Klüngelei, fernhält.

  5. #14
    Avatar von socky7

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    Da wechseln sogar vernünftige Politiker die Partei, weil sie das Elend nicht mehr mit ansehen können:

    "Wenn man den Stadtrat Norbert Mayer fragt, warum er aus der CDU austrat, erzählt er, was ihn am meisten aufregt: die Sache mit dem Wasser. Die Wasserwerke seiner Heimatstadt Freital südlich von Dresden machen seit Jahren Miese. Damit es sauberes Wasser gibt, nimmt die Stadt Kredite auf, seit Jahren schon. 60 Millionen Euro Schulden habe die städtische Wasserfirma angehäuft, sagt Norbert Mayer – zu viel. "Wir können doch nicht Schulden machen auf Kosten der Steuerzahler", sagt er. "Wir müssen sparen." Die Mehrheit im Stadtrat sieht das anders. Und das trieb Mayer zur AfD."

    AfD: Von der CDU zur AfD | ZEIT ONLINE

  6. #15
    Avatar von sombath

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    Ja , aber das Problem ist die Trennung von Legislative u. Exekutive !
    Da die Parteien von Beamten beherrscht werden , gibt es diese Trennung nicht mehr wirklich .
    Egal ab bei einer Bürgermeisterwahl , Landratswahl , die Parteien stellen in der Regel
    immer einen Verwaltungsbeamten auf .
    Dh der Beamte wechselt von der Exekutive in die Legislative , aber ich behaupte ,
    er bleibt der Verwaltungsbeamte .
    Sein politisches Amt beauftragt ihn die Exekutive zu kontrollieren , aber meist verbündet er sich mit der .
    Das eigentliche Problem sind die Parteien und ihr Beamtenklüngel .

    Sombath



    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    socky, den fettgedruckten Satz kann ich unterschreiben.

    Aber zur präzision, Kommunen werden immer von "Politikern" geführt, Bürgermeister ist ein Wahlamt, der Kitt zwischen diesen und der Realität sind/sollten die Beamten und Angestellten sein, und sind es meistens auch.

    Über die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit solcher Betriebe kann man sich unterhalten, und wie man sie aus dem Zugriff, parteipolitischer Klüngelei, fernhält.

  7. #16
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Ja , aber das Problem ist die Trennung von Legislative u. Exekutive !
    Das eigentliche Problem sind die Parteien und ihr Beamtenklüngel .
    "Es geht um Untreue und Bestechlichkeit. Der frühere Chef der Stadtwerke Brandenburg an der Havel soll sich über Jahre persönlich bereichert und einen Firmenschaden von rund einer Million Euro verursacht haben. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat jetzt Anklage erhoben."

    Aufklärung in Brandenburg sehr zögerlich - eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

    https://www.rbb-online.de/wirtschaft...f-erhoben.html

  8. #17
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Pee Niko Beitrag anzeigen
    ... sondern auch mittels aller Arten von zusätzlichen Gebühren und Kosten dafür sorgt, dass es bei seinen Kunden zu keinen größeren Wertanhäufungen kommt.
    Das ist doch reine Fürsorge eurer Gemeinde, denn bei den derzeitigen Zinsen wüsstet ihr doch sonst gar nicht wo ihr das Geld sicher anlegen solltet.

  9. #18
    Avatar von socky7

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    Der Steuerzahlerbund legt die Fakten über Missmanagement von Gemeinden bei kommunalen Eigenbetrieben vor :

    "Berlin. Viele kommunale Unternehmen werden nach Einschätzung des Steuerzahlerbundes unrentabel jahrelang nur künstlich am Leben gehalten - und das mit Steuergeldern. "Dieser Missstand muss ein Ende haben", forderte Verbandspräsident Reiner Holznagel am Dienstag in Berlin."

    http://www.rp-online.de/politik/deut...-aid-1.4578713

    Da bekommt man als Steuerzahler schlechte Laune !

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