Seite 4 von 32 ErsteErste ... 2345614 ... LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 313

Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und andere Religionen ......

Erstellt von Waitong, 11.03.2012, 13:45 Uhr · 312 Antworten · 16.379 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von benni

    Registriert seit
    06.06.2010
    Beiträge
    11.449
    die Kirchensteuer ist Scheisse, die ersten zwei genannten Bücher sind es nicht, so auch nicht Einsteins Quantenmechanikformeln, manche Leute verstehen diese, andere nicht, manche von denen fragen sich, andere nicht....

  2.  
    Anzeige
  3. #32
    Avatar von Chumpae

    Registriert seit
    26.10.2011
    Beiträge
    5.736
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    In der Tat - es ist falsch sich von GOTT abzuwenden, weil z.B. der Vatikan luegt.

    Allerdings ist die Hinwendung zum Buddhismus keine wirkliche Alternative.

    Der Buddhismus in DACH ist durchkomerzialisiert und zum Geschaeft verkommen.



    (War mehrere Jahre im "engeren Zirkel" einer Vereinigung zur Verbreitung der Lehre in EU.)

    ich versuche ehrlich Euch zu verstehen - ist bestimmt Religion hochkonzentriert.Bezüglich des Buddhismus teile ich Deine Meinung, wenn es darum geht,daß es seit einiger Zeit chic ist Buddhist zu sein. Nach Richard Gere und u.a. Tina Turner glaubt so mancher dt. Schauspieler auch Buddhist zu sein - ebend irgendwie trendy. Aber nun mal zurück auf das Wesentliche. Ich bin seit 17 Jahren mit meiner thail.Frau glücklich verheiratet und habe durch sie(und letztendlich ihre Familie) den Zugang zum Buddhismus finden können.
    Seit dieser Zeit(auch im Hinblick darauf, was sich in diesen 17 Jahren weltreligiös so getan hat)habe ich ein anderes Bild von dieser Welt und ich genieße es mit einer buddhistisch veranlagten Frau in einem buddhistisch geprägten Land leben zu dürfen. Ich hoffe, ich habe mit meine profanen Gedankengut Eure durchaus ernstzunehmende
    Auseinandersetzung nicht wesentlich gestört.

  4. #33
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Glauben heißt nämlich Nicht-Wissen. Und Nicht-Glauben heißt das im Übrigen auch. Lassen wir uns einfach überraschen, was am Ende auskommt. Ist doch spannend.
    Bin eher hiervon ueberzeugt...

    Hebräer 11:1-3

    1 Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht.

    2 Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis.

    3 Durch Glauben begreifen wir, daß die Systeme der Dinge durch Gottes Wort geordnet wurden, so daß das, was gesehen wird, aus Dingen geworden ist, die nicht in Erscheinung treten.

  5. #34
    Avatar von Micha

    Registriert seit
    28.01.2003
    Beiträge
    15.938
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wie siehst du denn die Zwangs-Kirchensteuer in Deutschland an?
    Ich wäre froh wenn andere Steuern und Abgaben einem vergleichbaren "Zwang" unterliegen würden, wie die Kirchensteuer.

    Die wenigsten im Land dürften wissen, wofür der Staat die vom Volk aufgebrachten Steuereinnahmen aufwendet. Ist vielleicht auch gut so, denn manch einem würde vermutlich schlecht werden wenn er nur eine Ahnung hätte wofür sein sauer verdientes Geld tlw. eingesetzt wird.

    Aber über die einzige freiwillige Steuer, deren Zahlung man jederzeit einstellen kann, regt der Deutsche sich auf.

  6. #35
    Avatar von benni

    Registriert seit
    06.06.2010
    Beiträge
    11.449
    Glauben heißt nämlich Nicht-Wissen.

    Was für eine oberflächliche, einfältige Standard-Anti-These.

    Denn, wer kann im Umkehrschluß beweisen, dass Nicht-Glauben Wissen und Wahrheit ist? Niemand.

    Weil so manches nicht im logisch-wissenschaftlichen Sinne der Jetztzeit bewiesen ist, heisst es noch lange nicht, daß die Unwahrheit somit bewiesen ist. Und deswegen für den gründlich Interessierten, ´sogar für den Logiker wie auch Mathematiker, es eher schlußfolgernd lauten müßte, daß Glauben Wissen sein muß.

  7. #36
    Avatar von waltee

    Registriert seit
    23.04.2004
    Beiträge
    2.832
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Bin eher hiervon ueberzeugt...

    Hebräer 11:1-3

    2 Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis.
    Eben, sag ich doch: Frauen sind im besten Fall geduldet als Hilfskräfte, für 'Gottes Lohn' natürlich.

  8. #37
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Glauben heißt nämlich Nicht-Wissen.

    Denn, wer kann im Umkehrschluß beweisen, dass Nichtglauben Wissen und Wahrheit ist? Niemand.

    Weil so manches nicht im logisch-wissenschaftlichen Sinne der Jetztzeit bewiesen ist, heisst es noch lange nicht, daß die Unwahrheit somit bewiesen ist. Und deswegen für den gründlich Interessierten, für den Logiker wie auch Mathematiker, es eher schlußfolgernd lauten müßte, daß Glauben Wissen sein muß.
    Du hast wohl nicht weitergelesen. Ich habe im nächsten Satz geschrieben:
    "Und Nicht-Glauben heißt das im Übrigen auch"

    Somit mache ich gerade diesen Umkehrschluß bewusst nicht.
    Natürlich könnte ich für mich selbst eine Wahrheit zurecht liegen, wie sie mir passt. Doch wird dieser Beweis auch bei anderen überzeugen. Eher nicht.
    Die Gottesfrage lässt sich im Grunde ganz einfach beweisen. Man muss Gott nur passend definieren.
    Z.B. Gott = Natur. Natur ist spürbar existent, also exisitiert Gott.
    Oder auch Gott = ich. Ich denke, also bin ich. Also exisitiert Gott.

    Daher sage ich ja auch immer: die Frage ist nicht, ob Gott existiert, sondern wie definiere ich Gott?
    Und diese Definition kann ja nach mathematisch-logischer Definition gar nicht wahr oder falsch sein, weil es eben eine Definition ist.
    Und daher können Glauben und Nicht-Glauben am Ende zueinander finden, wenn sie merken, dass sie dasselbe meinen, nur anders definieren. Glauben und Nicht-Glauben sind daher eher Mißverständnisse der Menschheit.
    Ein Beispiel dafür ist ja der ewige Streit zwischen Urknall und Gottes Schöpfungsgeschichte. Scheinbar ein Widerspruch. Aber bei der Definition Gott = Urknall eine 100%ige Übereinstimmung. Ohne jetzt zu behaupten, dass diese Definition korrekt ist.
    Und das ist das eigentliche Problem zwischen den Religionen und zwischen Gottesanbetern und Atheisten. Sie meinen im Grunde alle dasselbe, aber merken es einfach wegen ihrer Sturheit und Arroganz auf allen Seiten nicht. Davon bin ich überzeugt. Es ist einfach am logischsten und würde einfach mit einem Schlag alles scheinbar Widersprüchliche erklären.

  9. #38
    Avatar von phimax

    Registriert seit
    03.12.2002
    Beiträge
    14.274
    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    ...den Zugang zum Buddhismus finden können.
    Zu Welchem?
    Dem thailändischen (Theravada)?

    Nun ja, selbst wenn man den großen animistischen Anteil ausklammert,
    so ist es doch heute eher ein Volks- bzw. Ritualbuddhismus.
    Ähnlichkeiten zu christl. Verhaltenweisen der 'Praktizierenden' sind vorhanden.
    Mit der originären Lehre von Gautama hat er imho eher weniger zu tun.
    Zumindest in den Reihen der Laien.


    @waitong
    Allerdings ist die Hinwendung zum Buddhismus keine wirkliche Alternative.
    Der Buddhismus in DACH ist durchkomerzialisiert und zum Geschaeft verkommen.
    Habe nicht alles hier im Thread gelesen, falls du es schon erwähnt hast, kurzer Link zu nachlesen.

    Warum wäre es keine Alternative?
    Ist der 'westliche Buddhismus' nicht näher an der Lehre des Gautama?

    Ich betreue häufig Besuchergruppen buddhistisch Interessierter.
    Auf Grund der 'Sprachbarriere' zu unseren Mönchen bekomme ich kaum für mich befriedigende Antworten.

    Tramaico und andere haben es schon mal versucht, doch so richtig kann ich folgende (grundlegende) Annahme der buddhistischen Lehre nicht erkären: Anatta. Da du schreibst, dass du 'Insider' warst, wie würdest du Anatta einem 'Unwissenden' erklären?

    P.S. Ich meine speziell dies:
    Schüler des Buddhismus stehen manchmal vor dem intellektuellen Dilemma, dass die Lehre von Anatta und die Lehre der Wiedergeburt einander auszuschließen scheinen. [...]
    ebd.

  10. #39
    Avatar von Waitong

    Registriert seit
    03.06.2010
    Beiträge
    2.636
    Zitat Zitat von phimax Beitrag anzeigen

    @waitong


    Habe nicht alles hier im Thread gelesen, falls du es schon erwähnt hast, kurzer Link zu nachlesen.

    Warum wäre es keine Alternative?
    Ist der 'westliche Buddhismus' nicht näher an der Lehre des Gautama?

    Ich betreue häufig Besuchergruppen buddhistisch Interessierter.
    Auf Grund der 'Sprachbarriere' zu unseren Mönchen bekomme ich kaum für mich befriedigende Antworten.

    Tramaico und andere haben es schon mal versucht, doch so richtig kann ich folgende (grundlegende) Annahme der buddhistischen Lehre nicht erkären: Anatta. Da du schreibst, dass du 'Insider' warst, wie würdest du Anatta einem 'Unwissenden' erklären?

    P.S. Ich meine speziell dies:
    Schüler des Buddhismus stehen manchmal vor dem intellektuellen Dilemma, dass die Lehre von Anatta und die Lehre der Wiedergeburt einander auszuschließen scheinen. [...]
    ebd.
    Zunaechst wuerde ich behilflich sein das der Fragende durch 'Koerperbetrachtung' erkennt das wir alle funktionale Wesen sind.

    Was heisst das ?

    Wenn z. B. Haare wachsen, oder Fingernaegel dann erfolgt das ohne unseren Willen.

    Man kann diese Betrachtung in der Meditation machen, dann wenn der 'Geist' ruhig und klar ist.

    Das muss ueber mehr oder weniger lange Zeit geuebt werden.

    Es ist nicht wirklich auf Verstandesebene erfassbar.

    Wenn ein Herz verpflanzt wird, dann wird ein Herz verpflanzt, sonst nichts.

    Egal was wir betrachten da ist kein 'SELBST' kein 'ICH' zu finden.

    Das SELBST (ICH) ist geistiger Natur.

    Bei nicht wenigen Menschen entstehen dabei aber gefaehrliche Zustaende, von Entfremdung.

    Leider habe ich die Beobachtung machen muessen, dass manche Menschen Angstzustaende bis hin zu Psychosen entwickeln.

    Keiner der Moenche hat diesen Menschen helfen koennen.

    Sie wurden sich selbst ueberlassen.


    In der christlichen Lehre wird uns klar gesagt wir sind geschaffen worden (durch GOTT) und existieren nicht aus uns selbst heraus.

    Wir finden geistige Zuflucht bei allen Problemen die wir haben - bei GOTT.

    Wie ?

    Die BIBEL ist voller RATSCHLAEGE wie wir leben sollten , um gluecklich zu werden.

  11. #40
    Avatar von kcwknarf

    Registriert seit
    27.06.2005
    Beiträge
    10.249
    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Wir finden geistige Zuflucht bei allen Problemen die wir haben - bei GOTT.
    Wie ?
    Die BIBEL ist voller RATSCHLAEGE wie wir leben sollten , um gluecklich zu werden.
    Und was unterscheidet es nun vom Islam oder Judentum? Auch hier ist Gott ja die geistige Zuflucht und deren Bücher (wie z.B. der Koran) die Anleitung zum Glücklichsein.

    Natürlich haben die offenbaren Gottesreligionen den Vorteil, dass sich Menschen an jemanden festhalten können. Sie kenne das aus ihrer Kindheit, als sie die Eltern brauchten, später den Chef ihrer Firma oder Vater Staat. Es liegt halt in der Natur des Menschen, dass die meistem von ihnen Leitfiguren, bzw. einen gewissen Halt benötigen. Insofern haben es christliche, jüdische und islamische Religionen natürlich leicher, die Menschen zu erreichen als z.b. der Buddhismus.

    Es kommt daher eher auf die Psyche des einzelnen Menschen an, für welche Form er sich entscheidet. Ist halt wie bei einer Versichung. Die einzig richtig oder perfekte gibt es nicht. Jeder halt so seine Prioritäten. Aber am Ende wird halt trotdzem jeder geschützt. Und so ist es ja auch mit Gott. Wenn er von Christen, Juden, Moslems und vielen anderen auch als höchste Macht angesehen wird, kann er ja wohl kaum sagen "Die Moslems lasse ich jetzt aber im Stich. Die glauben zwar auch an mich, aber nennen sich halt nicht mehr Christen. Das geht ja nun mal gar nicht."

    Dsa wäre so, als wenn die Bundeskanzlerin sagen würde: ich bin zwar deutsche Kanzlerin, aber die Sachsen lasse ich mal außen vor. Sie haben halt den falschen Namen gewählt.

    Und selbst die scheinbar gottlosen Philosophien wie der Buddhismus habe in gewisser Weise ja denselben Gott, definieren ihn nur anders. Und auch Atheisten kommen ohne Gott nicht aus, sofern man Gott eben richtig definiert.

    Was ich damit sagen will: jeder kann und wird seine richtige Lebensweise finden und kann damit glücklich werden (ob mit Anleitung oder durch eigene Fantasie ist egal). Aber man sollte diese persönliche Errungenschaft nicht auf andere Menschen projezieren (Missionierung). Ich kenne viele menschen, die sind für eine buddhistische Lebensweise völlig ungeeignet. Und ebenso kenne ich welche, die würden nicht in die christliche oder auch muslimische Welt passen. Und wenn Gott diese Welt geschaffen hat, dann hat er auch die Vielfalt der Religionen und Lebensweisen so gewollt. Sonst hätte er ja einen Fehler bei der Schöpfung gemacht. Und Gott ist ja fehlerfrei. Denk mal drüber nach....

Seite 4 von 32 ErsteErste ... 2345614 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 48
    Letzter Beitrag: 08.01.12, 19:37
  2. Andere Länder, andere Sitten
    Von Bajok Tower im Forum Touristik
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 19.09.10, 21:47
  3. Andere Länder, andere Sitten?
    Von Armin im Forum Treffpunkt
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 26.07.05, 17:37
  4. Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 25.04.02, 05:15