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Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und andere Religionen ......

Erstellt von Waitong, 11.03.2012, 13:45 Uhr · 312 Antworten · 16.385 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Und er soll ja wiederkommen. Und ich wette NIEMAND wird ihn dann erkennen (auch nicht die selbsternannten Christen), sondern ihn als Scharlachtan oder Spinner einsperren. Oder würdest du ihn erkennen?

    Was macht dich so sicher in der Einschaetzung deiner Mitmenschen, zu welcher (vermittelten) Erkenntnis sie faehig sind ?

    Hast du Einblich in jeden einzelnen Menschen ?




    Um den Auftrag geht es hier aber nicht, wenn wir von "Integration" im irdischen Leben sprechen. Sein Auftrag bezieht sich ja vor allem um das Leben danach. Den irdische Part betrifft nur die moralischen Werte, die man vorleben sollte. Wobei das ja auch wumpe ist, denn Jesus hat ja erkannt, dass Menschen nicht zu einem moralischen Leben fähig sind und daher eine Pauschalvollmacht für alle erteilt, die an ihn glauben. Das wiederum könnte man dann auch so deuten: Christen dürfen sehr wohl töten, weil ihnen ja vergeben wird. Das wiederum sehe ich persönlich durchaus als gefährlich an. Im Gegensatz z.B. zu Buddhisten, die durch das Töten durchaus mit Konsequenzen zu rechnen haben. Und auch beim Islam, denn ihnen vergibt ja niemand. Welche Religion ist also nach dem Ansatz her gefährlicher? Trotzdem habe ich keine Angst vor Christen.

    Vergebung kann nur GOTT geben, denn nur ER 'sieht' ob jemand wirklich bereut, was er getan hat.



    Wenn man zur Erkenntnis einen Lehrer braucht, ist das schon mal fragwürdig. Das ist ja dann wie bei den Islamisten. Die werden in der Regel auch erst durch Lehrer gewalttätig. Durch eigenes Denken, Fühlen und Erkennen kann so etwas nicht passieren.

    Nehmen wir mal an du haettest Physik oder Chemie studiert, willst du mir glaubhaft versichern du haettest das ohne Lehrer geschafft ?




    Haben die Christen ihn denn erkannt.

    Die ihn erkannt haben wurden die ersten Christen.

    Mal ein Beispiel: stirbt ein kleines Kind, höre ich immer wieder von Christen "Das arme Kind hatte doch noch gar nichst vom Leben". Anstatt zu sagen: "Juchhu, Gott hat es früher als andere zu sich geholt und es darf nun früher im Paradies lustwandeln".

    Du schreibst von 'Schein-Christen'.

    Es spielt daher keine Rolle, wer oder was Jesus tatsächlich war oder nicht, bzw. was nach dem irdischen Tod kommt. Sondern es geht darum, welche Werte er für die Menschheit vermittelt hat, eben die ethischen Werte. Und DIESE Aufgabe haben die anderen sehr wohl erkannt, sonst würden sie ihn ja nicht als Propheten akzeptieren. Aber diese Werte vermitteln ja auch andere Propheten, Geisteswissenschaftler, Lehrer, Eltern, Psychologen usw. Und es spielt dann für das irdische Leben eben keine Rolle, wer uns sagt "Du sollst nicht töten". Entscheidend ist nur, dass die Menschen darauf hören und es innerlich für sich auch akzeptieren.

    Das glaubst du zur Zeit, aber mit vortschreitendem Erkennen wirst du anders darueber denken .

    Sicherlich ist ganz entscheidend was man tut.



    Und ich bin sicher, dass Jesus auch genau das gewollt hat (wie auch jeder andere Prophet oder Philosoph): Anregungen schaffen zur Selbsterkenntnis der Menschen, um für sich und andere eine bessere Welt hier und im Jenseits oder in Parallelwelten zu schaffen.

    Und dabei spielt es dann eben für das irdische Miteinander keine Rolle, ob sich jemand als Christ, Moslem, Jude oder Atheist bezeichnet.

    An den Taten erkennt man Jemanden.

    Und glaube mir: mein Blick ist klarer, seitdem ich die Welt neutraler betrachte.
    Würdest du nämlich im Iran oder so leben würdest du ganz selbstverständlich dasselbe über Mohammed und den Koran sagen, weil du halt einen Lehrer neben dir sitzen hast, der dich entsprechend leitet.

    Hatte bereits geschrieben, dass ich einige Lehrer verschiedener Religionen hatte und wieder zum christlichen Glauben zurueckgefunden habe.

    Man muss ja nicht Religionen ablehnen (mache ich ja nicht). Aber wer zu sich zu einseitig festlegt, verliert manchmal die Übersicht. Ich will auch niemanden vom Glauben abbringen, sondern nur davon, andere Glauben als Irrglauben oder Gefahr einzuschätzen.
    Und andersherum kann mich niemand vom einem Glauben überzegen, außer ich selber durch Erkenntnis.
    ..........

  2.  
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  3. #12
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Was macht dich so sicher in der Einschaetzung deiner Mitmenschen, zu welcher (vermittelten) Erkenntnis sie faehig sind ?
    Ich verfolge das Zeitgeschehen. Es gibt ständig irgendwo auf der Welt Menschen, die behaupten, neue Propheten zu sein - gerade aktuell mal wieder in Skandinavien. Bis auf ein paar wenige Leute halten alle andere diese für Spinner. Daher gehe ich einfach mal von dieser Erfahrung und der Logik aus, dass das auch sos ein wird, wenn Jesus Christus persönlich wiederkommen würde.

    Du machst natürlich die Einschränkung: "vermittelte" Erkenntis. Okay, wenn z.B. der Papst sagen würde: dieser Mann ist tatsächlich Jesus, würden vermutlich viele Chrsiten (zumindest dann die Katholiken) das glauben. Ich glaube aber, dass nicht mal der Vatikan es merken würde oder es wenn, es sogar vertuschen würde. Plötzlich müssten sie die Macht ja wieder an Jesus abgeben.

    Also ganz ehrlich: ich kann mir das nicht vorstellen. Selbst damalige Wunder würden eher als Magier-Tricks angesehen. Ein David Copperfield kann heutzutage auch scheinbar übers Wasser laufen. Und dieses Mißtrauen der Menschen (jeder indische Guru wird als Scharlatan und Abocker auseinandergenommen, jeder Uri-Geller-Mentalist wird ertappt und alle Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten werden für bekloppt erhalten oder ebenfalls als Betrüger anegsehen) wird Jesus zum Verhängnis werden, wenn er als Mensch wiederkommt.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Vergebung kann nur GOTT geben, denn nur ER 'sieht' ob jemand wirklich bereut, was er getan hat.
    Also ich hatte schon einige Diskussionen mit Menschen, die sich für Christen halten. Die betonten immer wieder als größte Leistung Jesu, dass er die Schuld der Menschen auf sich genommen hat und dafür gestorben sei. Und wenn man an ihn glaubt, wird ER die Sünden auf sich nehmen. Gerade bei evangelischen Christen spielt deshalb Jesus eine viel wichtigere Rolle als Gott. Macht das Sinn? Meiner Ansicht nicht.

    Wenn dem nämlich so wäre wie du sagst (was ja auch logischer wäre), dann würde die Rolle Jesu gar keine so große Rolle spielen. Dann würde es tatsächlich ausreichen zu sagen, er sei ein Prophet, der ein paar weise Sprüche gesagt hat. Und da war er eben nicht alleine.

    Und wenn man aber sagt, es sei wichtig zu sehen, was man im irdischen Leben tut, dann geht das natürlich auch als Buddhist oder anderen Philosophien oder Religionen. Selbst wenn man sich nur an das staatliche Grundgesetz halten würde, wäre man wohl nahezu ein guter Mensch.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Nehmen wir mal an du haettest Physik oder Chemie studiert, willst du mir glaubhaft versichern du haettest das ohne Lehrer geschafft ?
    Ich habe Informatik und BWL studiert. Davon konnte ich vielleicht 1% in meinem Beruf nutzen. Den Rest habe ich mir komplett selbst beigebracht und bin damit sehr erfolgreich. Ich halte nichts von Lehrern.
    Wenn es tatsächlich jemanden gab, der Jesus kannte und seine Lehre 100% weitergab und der dann auch wieder und alles dann komplett über Generationen an dich weitergab, dann würde ich dir wohl echt geben. Aber das neue Testament wurde z.B. weit nach seinem Tod geschrieben. Vieles wurde verändert, entfernt, ergänzt usw.
    Nein, dafür brauche ich keinen Lehrer. Man sieht ja auch an den Physikern, wie häufig sie ihre Erkenntnisse wieder über Bord schemißen müssen.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Die ihn erkannt haben wurden die ersten Christen.
    Ja, früher. Aber ich spreche ja von heute. Du bist ja einer der seltenen Fälle, die sich Gedanken machen und auch mal über den Tellerrand geschaut haben. Und wenn du am Ende wieder zum Christentum gekommen bist, dann hast du das durch selbst gemacht. Aber dei meisten werden als Kind getauft, rutschen da rein, werden von ihren Eltern angelernt und später macht man sich höchstens noch darüber Gedanken, ob man nicht lieber austritt, um die Kirchensteuer zu sparen.
    Ist dieses angeborene Christensein wahres Christensein? Ähnliches gilt natürlich auch für Juden und Muslime. Ich denke, weit weniger als 10% machen sich ernsthafte Gedanken über ihre Religion, die sie dann auch gg. wechseln würden oder eben auch bewusst behalten wollen.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Es spielt daher keine Rolle, wer oder was Jesus tatsächlich war oder nicht, bzw. was nach dem irdischen Tod kommt.
    Das glaubst du zur Zeit, aber mit vortschreitendem Erkennen wirst du anders darueber denken
    Ich spreche vom Thema der Integration, bzw. des Zusammenlebens. Da spielt es keine Rolle, was danach kommt, sondern was jetzt ist. Also ob man nett sein soll, weil es der Umwelt gut tut oder mir dann mal selbst. Für mich persönlich spielt es selbstverständlich schon eine Rolle, wie es danach weitergeht.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    An den Taten erkennt man Jemanden.
    Eben. Und das ist unabhängig vom Glauben und der Religion.

  4. #13
    Avatar von waltee

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    Ach was bin ich froh dass ich bereits mit 16 aus der alleinseeligmachenden Kirche JC ausgetreten bin!

  5. #14
    Avatar von singha

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    wieso glauben eigentlich so viele menschen an irgendeinen gott?
    wenn es einen geben wuerde waere es ein ..........
    habt ihr angst vor solchen maerchen wie himmel und hoelle oder warum?
    ich koennte ja verstehen wenn jemand an naturreligionen glaubt oder danach lebt aber sonst?

  6. #15
    Avatar von Jarga

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    Anerkennung eines universalen funktionalen Prinzips

    Hallo @Waitong und @Mitdiskutanten.

    Soweit mir bekannt waren dies Jesus seine philosophischen Gedanken die er weiter gab. Nichts anderes wie auch die genannten anderen "Religionsstifter",
    oder Lehren a la Buddhismus, der Indianer, Mayas etc.

    Von "Tempelphilosophie" hielten diese ebensoweinig wie deine Glaubenslehre.

    ER teilte lediglich seine Sicht der Welt mit und riet jedem Individuum, selber nachzudenken und niemandem zu folgen.

    Waren diese "Prediger" nicht allesamt Esotheriker, inkl. Jesus?... denn das Christentum basiert auf einer esoterischen Lehre und enthält an sehr vielen Stellen Hinweise auf einen verborgenen "esoterischen" Sinn in der Bibel. Dem nachzugehen bringt dich dann aber auch automatisch in die vorbiblische Zeitphase.

    Es geht doch nicht darum jemandem zu folgen, sondern um die Anerkennung eines universalen funktionalen Prinzips, daß die Wissenschaft bis heute nicht erklären kann.
    Wie fing alles an – wo kommt alles her – wohin wird alles gehen – wie entsteht Leben usw.?

    Dies versucht u.a. meiner Meinung nach @kcwknarf Dir und uns in Beiträgen mitzuteilen in seiner sachlichen Art, abgewandt vom Glaubensgefängnis einer Indoktrination.

  7. #16
    Avatar von benni

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    es ist doch alles so einfach: Das Endergebnis ist bei allen aufrichtigen Methoden und Religionen (aufrichtig?
    deutlich erkennbar u.a. dadurch daß es anderen Lebewesen nicht zum Schaden ist) ein und dasselbe, nämlich Samadhi. Wie man dazu kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Der eine fühlt sich zu den Jesuiten hingezogen, der andere zu Scharmanen, der dritte zu niemanden....

    Die vier klassischen Wege im Yoga beispielsweise, eine von vielen Methoden des Hinduismus, können auch ganz nach Veranlagung des Individuums gelebt werden. Der eine fühlt sich zum meditativen Raja Yoga hingezogen, der wiederum in 8 Stufen unterteilt ist. Eine davon das im Westen bekannte Hatha Yoga (Yoga Stellungen). Der Andere durch intensive Beschäftigung mit dem Intellekt, der dritte durch selbstlose Arbeit und der vierte durch Gebete.....

  8. #17
    Avatar von Waitong

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    (Zeitlichbedingt kann ich nicht auf alle Punkte eingehen - obwohl sie fuer mich interessant sind.)


    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Also ich hatte schon einige Diskussionen mit Menschen, die sich für Christen halten. Die betonten immer wieder als größte Leistung Jesu, dass er die Schuld der Menschen auf sich genommen hat und dafür gestorben sei. Und wenn man an ihn glaubt, wird ER die Sünden auf sich nehmen. Gerade bei evangelischen Christen spielt deshalb Jesus eine viel wichtigere Rolle als Gott. Macht das Sinn? Meiner Ansicht nicht.

    In der Bibel steht - Glaube ohne Werke, ist ein toter Glaube.

    (Lippenbekenntnise sind schnell gemacht.)

    Jesus selbst sagte - er redet (predigt) nicht aus sich selbst heraus, er spricht so, wie es sein (himmlicher) Vater ihn gelehrt hat.


    Wenn dem nämlich so wäre wie du sagst (was ja auch logischer wäre), dann würde die Rolle Jesu gar keine so große Rolle spielen. Dann würde es tatsächlich ausreichen zu sagen, er sei ein Prophet, der ein paar weise Sprüche gesagt hat. Und da war er eben nicht alleine.

    Unsere Werke zaehlen, die wir im Namen Jesus Christus tun, um GOTT zu ehren (anerkennen als Souveraen).


    Und wenn man aber sagt, es sei wichtig zu sehen, was man im irdischen Leben tut, dann geht das natürlich auch als Buddhist oder anderen Philosophien oder Religionen. Selbst wenn man sich nur an das staatliche Grundgesetz halten würde, wäre man wohl nahezu ein guter Mensch.



    Das reicht GOTT nicht - ER erwartet, dass wir nach ihm suchen, uns bemuehen, zu erfassen was hinter den Dingen (Natur...Schoepfung...) steht.

    ER hat es uns leichter gemacht, durch die BIBEL Dinge zu erfahren (die von z.B. der r. k. Kirche verheimlicht und mit dem Tod bestraft wurden.)

    Heute ist die BIBEL in hunderte Sprachen uebersetz fuer Alle verfuegbar.


    Ich habe Informatik und BWL studiert. Davon konnte ich vielleicht 1% in meinem Beruf nutzen. Den Rest habe ich mir komplett selbst beigebracht und bin damit sehr erfolgreich. Ich halte nichts von Lehrern.
    Wenn es tatsächlich jemanden gab, der Jesus kannte und seine Lehre 100% weitergab und der dann auch wieder und alles dann komplett über Generationen an dich weitergab, dann würde ich dir wohl echt geben. Aber das neue Testament wurde z.B. weit nach seinem Tod geschrieben. Vieles wurde verändert, entfernt, ergänzt usw.
    Nein, dafür brauche ich keinen Lehrer. Man sieht ja auch an den Physikern, wie häufig sie ihre Erkenntnisse wieder über Bord schemißen müssen.

    Von guten Lehrern halte ich sehr viel, denn sie verhelfen mir wesentlich schneller zu erkennen, wie die Dinge sind. Ich muss nicht staendig das Rad neu erfinden.

    Ich nutze es lieber, um weiter zu kommen. (Denken muss ich natuerlich selbst)

    Fehlinterpretationen - Irrtuemer - wird es immerwieder geben, dennoch ist unser Weltbild umfangreicher geworden.

    Das gilt auch in der Bibel-Interpretation.


  9. #18
    Avatar von wansuk

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    es ist doch alles so einfach: Das Endergebnis ist bei allen aufrichtigen Methoden und Religionen (aufrichtig?
    deutlich erkennbar u.a. dadurch daß es anderen Lebewesen nicht zum Schaden ist) ein und dasselbe, nämlich Samadhi. Wie man dazu kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Der eine fühlt sich zu den Jesuiten hingezogen, der andere zu Scharmanen, der dritte zu niemanden....

    Die vier klassischen Wege im Yoga beispielsweise, eine von vielen Methoden des Hinduismus, können auch ganz nach Veranlagung des Individuums gelebt werden. Der eine fühlt sich zum meditativen Raja Yoga hingezogen, der wiederum in 8 Stufen unterteilt ist. Eine davon das im Westen bekannte Hatha Yoga (Yoga Stellungen). Der Andere durch intensive Beschäftigung mit dem Intellekt, der dritte durch selbstlose Arbeit und der vierte durch Gebete.....
    ... genau, und oft reicht auch nur Meditation wie Vipassana aus, um in der Realität im Hier und Jetzt anzukommen und glücklich zu sein, da braucht es keine von Menschengeist erfundenen Götter und Religionen.

  10. #19
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    In der Bibel steht - Glaube ohne Werke, ist ein toter Glaube.
    Das hört sich so an wie bei einem Marken-Drucker: "nur Original Marken-Tinte verwenden".
    Es stellt sich zudem die Frage, warum Jesus dann nicht selbst die Bibel geschrieben hat, bzw. während seiner Lebenszeit hat schreiben lassen. Als man der Wunder hätte er es aber auch gleich aus dem Hut zaubern können. Wer Wasser in Wein verwandeln kann, kann sicher ein Baum auch ein Buch verwandeln.
    Warum hat er das nicht gemacht?

    Also ich bezweifle die Aussage. Glaube muss von innen kommen und nicht aus einem Roman. Ich glaube nicht mal Geschichtsbüchern oder wissenschaftlichen Doktorarbeiten. Da können viel zu viele absichtliche oder versehentliche Fehler reinkommen. Bei mündlichen Überlieferungen natürlich auch. Daher glaube ich erst mal gar nichts, halte aber im Gegenzug auch erstmal alles für möglich. Soll heißen: ich sage nicht, dass es nicht stimmt, was in der Bibel steht. Aber deshalb muss ich noch lange nicht an eine exakte Überlieferung glauben.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Jesus selbst sagte - er redet (predigt) nicht aus sich selbst heraus, er spricht so, wie es sein (himmlicher) Vater ihn gelehrt hat.
    Wenn man erst einen Lehrer benötigt, der die Bibel interpretiert, dann ist sie schlecht geschrieben. Gilt aber auch für den Koran. Und da liegt ja auch das eigentliche Grundproblem: wenn es Lehrer auf beiden Seiten gibt, die die Schriften bewusst falsch interpretieren und weitergeben (aus welchen Motiven auch immer), dann kann es eben zu radikalen Christen oder Muslimen kommen. Wer kann denn entscheiden, ob es ein guter oder schlechter Lehrer ist? Dazu bräuchte es nach deiner Ansicht erstmal wieder einen Lehrer, um die richtige Auswahl zu treffen.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Unsere Werke zaehlen, die wir im Namen Jesus Christus tun, um GOTT zu ehren (anerkennen als Souveraen).
    Klingt wie "es ist eine Ehre, für sein Vaterland zu sterben". Um ihn als Souverän anzuerkennen, müsste man erstmal wissen, wer oder was Gott überhaupt ist, bzw. was damit gemeint ist. Das neue Testament gibt darauf keine Antwort, das alte evtl. ja, lässt aber zuviel Spielraum für Interpretationen.
    Zudem spielt es auch keine große Rolle: wer mit sich selbst im Reinen ist (also Gutes tut), der wird ja wohl auch bei anderen gut ankommen und entsprechend bei Gott, Allah, Manitou oder wie er auch immer ind en unterschiedlichen Sprachen heißen mag.

    Zitat Zitat von Waitong Beitrag anzeigen
    Das reicht GOTT nicht - ER erwartet, dass wir nach ihm suchen, uns bemuehen, zu erfassen was hinter den Dingen (Natur...Schoepfung...) steht.
    ER hat es uns leichter gemacht, durch die BIBEL Dinge zu erfahren (die von z.B. der r. k. Kirche verheimlicht und mit dem Tod bestraft wurden.)
    Das ist jetzt aber ein Widerspruch. Wir sollen nach ihm suchen (macht Sinn) und die Dinge richtig erfassen (macht auch Sinn). Wenn wir aber die Bibel bekommen und auch noch Lehrer dazu, dann ist die Mühe praktisch gleich Null.
    Und wenn Bibel und Koran so weit verbreitet sind und beide als Vermittler eines friedfertigen guten Lebens dienen, dann frage ich mich, warum es in den letzten 2000 Jahren soviel Unheil auf der Welt gab. Tagsüber Kriege führen und abends die Bibel lesen.... Irgendwie scheinen die Texte nicht so wirklich beim allgemeinen Leser anzukommen.

    Und insbesodnere auch der Konflikt zwischen Christen, Juden und Islam wird sicherlich nicht im Sinne Gottes und Jesus zu sein. Mohammed wurde ja von Gott ausgesucht, die christlichen Werte aufzubessern, nachdem Gott sah, dass sich seit Jesus nicht wirklich viel verbessert hat. Aber man muss feststellen, dass Mohammed (bzw. Gott selbst) wohl erneut gescheitert ist. Das gilt entsprechend für die späteren Propheten, die nicht mal mehr Weltreligionen schaffen konnten.

    Vielleicht hat Jesus dann mit einem tatsächlich recht: der allgemeine Mensch ist wohl ungeeignet, um gut zu werden. Welche Konsequenzen das für die Gattung Mensch haben wird, bleibt anzuwarten. Hierzu wäre dann wieder interessant, wer oder was Gott ist. Ist es einfach dei Natur, dann ist es wohl in der Zeit nur eine Frage der Zeit, bis die Natur die Menschen aufgibt - wie damals schon bei den Dinosauriern.

    Anstatt eben auf die weisen Worte zu hören, versucht man die Propheten untereinander auszuspielen und die Gemeinsamkeiten bewusst als Unterschiedlichkeit herauszustellen. Ich mache jedenfalls keine Unterschiede. Für mich sind alle Religionen identisch, weil sie alle aus einem Grundkern entstanden sind. Und das ist sogar historisch belegbar ohne in den Glauben selber tiefer eindringen zu müssen. Die Unterschiede sind dann eher banale Dinge, die von Menschen gesteuert werden. Alleine schon die Kleinkriege zwischen Katholiken und Protestanten (nicht nur in Nordirland, sondern in deutschen Dörfern) spricht doch für meine These. Völlig idiotisch. Das ist kein Glauben, sondern Sturheit. Was heute die Moslems für die Christen sind, waren vorher die evangelischen Ungläubigen (in meinem Dorf wurde mir von Katholiken vermittelt: wer evangelisch ist kommt in die Hölle).

  11. #20
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Daher glaube ich erst mal gar nichts, halte aber im Gegenzug auch erstmal alles für möglich. Soll heißen: ich sage nicht, dass es nicht stimmt, was in der Bibel steht. Aber deshalb muss ich noch lange nicht an eine exakte Überlieferung glauben.


    Das ist der entscheidende Punkt !

    So bleibst Du offen fuer die Wahrheit.



    Vielleicht findest Du einestages einen "Lehrer" der mit Dir die Bibel studiert.

    Ich wuensche es Dir.

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