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China: Alle Ausländer sind Hochverräter

Erstellt von maphrao, 30.05.2012, 20:58 Uhr · 52 Antworten · 2.925 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von clavigo

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    Moin Micha, ich meinte auch nur diese Städte, wenn auch z.B. das Zarenreich alles unternommen hat um Chinas äußersten Westen zumindest zu destabilisieren. Auf jeden Fall war China seit Mitte des 19. Jahrhunderts innerlich verrottet und die Manchu-Dynastie war am Ende. Sun Yatsen hatte den Durchblick, scheiterte aber an seiner Gesundheit und mangelnder Unterstützung im eigenen land wo die diversen Warlords andere Interessen verfolgten.

    Ist aber auch nichts Neues; seit über 2000 Jahren hatte China alle paar Jahrhunderte hatte eine große Krise bis eine neue Dynastie sich nach oben kämpfte. Jetzt ist es die KPCh....

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Micha L

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    Das sehe ich ganz genauso.
    Aber hätten sich nach ´45 nicht die Kommunisten durchgesetzt, sondern die Kuomintang (ausdrücklich Nationalisten und damals modern ausgerichtet), dann wären den Chinesen weitere Jahrzehnte Umweg mit Elend, Wirren und vielen Toten erspart geblieben. Auf Taiwan hat die Kuomintang deutlich ihre wirtschaftliche Fähigkeit bewiesen. Im Prinzip gehen die Kommunisten inzwischen längst deren Weg. Es geht längst nicht mehr um verschiedene Ideologien, sondern um die reine Macht von gar nicht so verschiedenen Gruppierungen (Die Komintang wurde damals zwar als bürgerliche Partei, aber trotzdem nach sowjetischem Vorbild aufgebaut, war mit der Sowjetunion verbündet. Der Personenkult um Präsident Chiang ähnelte nicht von ungefähr dem maoistisch-stalinistischen).

  4. #43
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von alhash Beitrag anzeigen
    Hast Du da nicht das Ironieschild vergessen? Ansonsten denke mal über Papier, Buchdruck, Schwarzpulver oder den Kompass nach.

    Wer sich über Umweltverschmutzung und dergl. aufregt, ich denke mal, das sind sehr junge Leute. Umweltschutz hat es in Europa vor ca. 40 Jahren auch nicht gegeben, Umweltschmutz aber schon.

    AlHash
    papier, buchdruck, schwarzpulver und kompass? und dann noch die spaghetti und die pizza??? dann ist es es bald aus. was haben sie sonst noch erfunden? gar nichts. darum sind sie ja auch um jahrhunderte wirtschaftlich hinten. im kopieren sind sie gut, aber ansonst haben sie nicht viel auf die beine gestellt.

    man sehe sich nur die musikhochschulen an. überall sind gelbe die die klassische musik von deutsch-österreich studieren wollen. sieht man ja wieviel anteil bei jedem klassikorchester asiaten haben.

    umweltschutz??da sollen die gelben gas geben, denn im jahre 2040 sind die ressourcen weltweit knapp. dann ist es ebbe mit deren hochkultur.

    fakt ist, die verdrecktesten städte sind in china. und kultur, also bitte?

    wenn man 30 jahre lang werksspionage betreibt, und dann nicht einmal ein eigenes auto auf die füsse stellen kann, dann fragt man sich, wie klug die gelben sind. der grund wahrscheinlich, warum sie lebenslang lernen müssen.

    die japaner ihre vorgänger der gelben gefahr jedenfalls werden nicht mehr lange wirtschaftlich sein. leben auf einem riesigen schuldenberg. nur mehr eine frage der zeit. die europäischen grossbetriebe brauchen sich von denen nicht fürchten, da diese mehr investieren als china in europa. wurde auf arte einmal gezeigt.
    fürchten müssen sich die kleinen arbeitsdeppen, denen unsere herren unternehmen die angst eintrichtern. aber die kleinen glauben ja alles!!!

    wer fürchtet sich von china? die kleinen arbeitsbienen in europa. sonst niemand.

  5. #44
    Avatar von Jarga

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    Erlebnisse in China

    Teil 6 von theintelligence.de- Theophil Sempes

    Auszüge aus dem Artikel;

    Vieles durften wir während der vergangenen Wochen erleben, und vieles ist mir durch den Kopf gegangen.

    In Deutschland wissen wir sehr wenig über China – und von dem wenigen ist vieles noch dazu grundfalsch.

    Erlauben Sie mir noch einmal, über meine Erlebnisse – und dieses Mal auch über meine Gedanken – zu berichten.
    (...)
    Abends schauen wir Nachrichten. Die Art der Berichterstattung unterscheidet sich allerdings deutlich von der vieler deutscher Nachrichtensender:
    In Deutschland pflegt man dem Fernsehzuschauer oder Radiohörer die Meinung, die er sich zu bilden hat, bei den Nachrichten oft gleich mitzuliefern – gewissermaßen als Service des Hauses.

    Dies geschieht recht subtil, man muss genau hinhören:
    Wird beispielsweise von regulären Truppen eines missliebigen Regimes berichtet, so spricht man gern von Schergen, Soldateska oder gar Handlangern. Dem gegenüber stehen meist Freiheitskämpfer – die Guten.
    Auch bei anderen Themen pflegt man gern diese Vorgehensweise – schauen und hören Sie daheim einfach mal genau hin, Sie werden sich wundern. Für den Zuschauer ist dies sehr praktisch und leicht verdaulich, das Denken wird ihm freundlicherweise abgenommen.
    Böse Zungen jedoch bezeichnen diese Art der Berichterstattung als Propaganda.

    Nicht so in China – man höre und staune: hier beschränken sich Nachrichtensendungen strikt nach guter alter Journalistenregel auf die blanke, sachliche Mitteilung von Fakten, ohne dass wie bei uns die Bewertung gleich mit eingeflochten wird.
    Die Meinung kann sich der geneigte Hörer selbst bilden.
    Natürlich gibt es auch persönliche Ansichten, allerdings nicht in Nachrichtensendungen, sondern in Interviews und Kommentaren, so wie es sein soll. Dies haben wir nicht nur einmal, sondern immer wieder erlebt, und ich muss sagen:
    Ich finde dies sehr viel sauberer als die häufig ausgesprochen manipulative Berichterstattung bei uns.
    (..)
    Und hier, liebe Leser, gestatten Sie mir, dass ich mich zurückziehe.

    Daher möchte ich mich an dieser Stelle mit ein paar grundsätzlichen Gedanken von Ihnen verabschieden:
    (..)
    China wird uns in den westlichen Nachrichten oft und gern als ein Land beschrieben, in dem ein diktatorisches Regime die Menschenrechte mit Füssen tritt und die Umwelt rücksichtslos zerstört wird.
    (...)
    Allerdings werden diese Behauptungen durch die dauernde Wiederholung nicht richtiger, wie man schnell selbst feststellen kann, wenn man sich einmal selbst nach China begibt und sich diesem Land unvoreingenommen nähert.
    (...)
    Dies allerdings hat umgehend für empörtes Getöse in der westlichen Welt gesorgt, während man über die toten Chinesen kaum ein Wort verloren hat - wie erbärmlich! Als ob ernsthaft jemand glauben würde, dass in Deutschland oder den USA Polizei und Militär tatenlos zusehen würden, wenn eine Minderheit damit beginnen würde, eine fröhliche Hatz auf andere zu veranstalten!
    (...)
    Auch in Sachen Umweltschutz tut sich in China vieles, was bei uns verschwiegen wird:
    (...)
    Wussten Sie, dass in China so gut wie alle benzinbetriebenen Motorroller verschwunden sind? Stattdessen fahren Millionen elektrisch angetriebener Zweiräder nahezu lautlos durch die Städte, was die Luftqualität und den Geräuschpegel erheblich verbessert hat. Ich habe als Asthmatiker jedenfalls in China keine nennenswerten Probleme. In Europa und den USA ist man zwar immer schnell damit bei der Hand, den mangelnden Umweltschutz anderer Länder kritisieren, die benzinbetriebenen Motorroller hingegen hat man bis heute nicht von der Straße bekommen. Oder könnte es sein, dass bei uns vielleicht die Interessen der Mineralöllobby heimlich den Ton angeben?
    (...)
    Was das Kopieren westlicher Technik angeht – das haben die Chinesen inzwischen nicht mehr nötig, im Gegenteil, eigentlich tun sie uns sogar einen Gefallen, wie das Beispiel des Transrapid auf traurige Weise demonstriert: Bei uns wurde diese hochmoderne Technik schlecht geredet, als zu teuer abgewertet, und dann auf Eis gelegt. Gebaut haben ihn dann gottlob wenigstens die Chinesen. Heute sagt man hier nicht ohne Grund: Wollen Sie deutsche Technik bewundern, so müssen sie nach China fahren. In Deutschland gibt es sie nicht mehr.

    Bleibt ein letzter Punkt - die vielgepriesene Demokratie, an der es China angeblich so mangelt. Ich möchte mir da einen erhellenden Vergleich erlauben: In den USA darf das Volk nur zwischen ein paar Millionären wählen, die von einigen Milliardären bezahlt werden. Ein Kommentar erübrigt sich. Bei uns in Deutschland dürfen wir ein paar Parteien und uns von diesen vorgesetzte Direktkandidaten wählen, die nach erfolgter Wahl bezüglich ihrer Wahlversprechen umgehend an Amnesie leiden, und uns inzwischen völlig unverhohlen mitsamt unserem sauer erarbeiteten Volkseinkommen an die Pleitebanken verkaufen. Immer offener gar werden in völliger Ignoranz unserer Verfassung ESM, Fiskalunion und politische Union in der EU gefordert. Man steckt Billionen in die Refinanzierung der Spielschulden von Finanzhasardeuren, während man dem Volk erzählt, seine Sozialsysteme seien unbezahlbar geworden, und unsere Infrastruktur aus Kostengründen auf Dritte-Welt-Niveau verfallen lässt.

    China hingegen baut auf. Man baut Wohnhäuser, neue Straßen, hochmoderne Schnellzüge. Man hat eine Krankenversicherung für alle geschaffen, die Lebensqualität steigt, es bildet sich eine tragende Mittelschicht, während genau diese bei uns mehr und mehr erodiert. Kurzum: Während bei uns die Politik für die Finanzinteressen und gegen das Interesse des Volkes agiert, geht China den umgekehrten Weg und stellt Unsummen in den Dienst des Gemeinwohls, um Frieden und Harmonie im eigenen Lande zu schaffen und zu sichern. Mit welchem Recht setzt sich da der Westen auf das hohe Ross und maßt sich an, China Vorhaltungen wegen mangelnder Demokratie zu machen?
    (...)
    Dafür jedoch umso mehr Kritik, in unsäglicher Arroganz von oben herab geäußert, meist einhergehend mit Falschaussagen oder unvollständiger Berichterstattung. Gleichzeitig wird in den westlichen Staaten genau das praktiziert, was man China vorhält: berechtigte Demonstrationen gegen die Diktatur der Finanzwelt werden zusammengeknüppelt oder gleich verboten, Menschen sitzen wegen verbotener politischer Ansichten in Haft, die Grenzen zwischen Politik und Finanzwelt verschwimmen bis zur Korruption - die Demokratie ist verrottet bis ins Mark. Und das wollen wir den Chinesen als gutes Beispiel verkaufen?
    (...)
    China wird seinen eigenen Weg gehen, und ich glaube, es wird kein schlechter sein. Uns steht es sicher nicht zu, den Chinesen vorzuschreiben, wie sie ihn zu gestalten haben.
    Dies ist nur EINE Ansicht unter vielen.
    Alle 6 Teile können beim obigen Link abgerufen werden.

    Selbst war ich 1989 in China anlässlich einer erstmaligen 3 wöchigen Tourexkursion eines Reiseanbieters.
    Hongkong, Guangzhou (Canton), Choinqing, 3 Schluchten Fahrt, Dammbau, Wuhan, Fabrikbesichtigungen, Shanghai und wieder Hongkong.

    Dieses Erlebniss hat sich bei mir unvergesslich eingeprägt in verschiedndlicher Form.
    Eine unglaubliche Neugier der uns begegneten Chinesen. Eine Aufbruchstimmung sondergleichen.

    Schaue ich heutige Filmberichte, so sehe ich ähnlich einem Quantensprung den dieses Land innert kürzester Zeit vollzogen hat.

    Ein derartig Volk von 1,4 Milliarden mit verschiedenster kulturerellen Unterschieden zu führen ist eine Aufgabe die nicht unterschätzt werden darf.

    Das dies Uni-Form mässig getan wird ist nicht verwunderlich, wird sich aber auflösen, da bin ich mir sicher.

    Ebenso sollten wir aus unserer westlichen Kultur abstammende nie vergessen, dass noch Millionen Chinesen ausserhalb ihrer Landesgrenzen leben, nichts desto Trotz ihrer Heimat verbunden sind.
    Dies sollten vorallem unsere nach Macht gelüstenen psychopathischen Politfuzzis und deren kranken 'Eliten' bei ihrer NW-Welteroberungsplänen hinter die Ohren schreiben...denn es könnte ein Schuss ins eigene Fleisch bedeuten.
    Am Schluss wird der 'Westen' zur Werkbank für die Ostasiaten.

    Thailands Rolle sehe ich langfristig als Nahrungsmittellieferant für dieses Reich.


    Momentan verspielt die europäische anglo-atlantische Verbindung ihre Chance -die Euroasiatische Brücke mit Russland bis China zu nutzen die ihr traditionell näher stehen sollte, wie den Weg den sie kriegerisch mit dem obigen Raub und Mordskapitalismus bestreiten.


  6. #45
    Avatar von clavigo

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    Ich halte die Lktüre von He Qinglian oder Gordon Chang für wesentlich aufschlussreicher als von deutschen China-Anbetern.

  7. #46
    Avatar von gespag

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    also jetzt haben die leute mit ihrer "hochkultur" auch noch hallstatt kopiert. wobei die gebäude in einer hässlichen landschaft eingebaut wurden. sogar "sound of music" haben sie dort hingeschrieben---kitschiger als in amerika!

    die chinesen sollen sich beeilen wenn sie uns einholen wollen, denn um 2040 sind die rohstoffe alle, dann gibt es fast nichts mehr. und dann können sie wieder von uns lernen. umwelttechnologie, wo wir ja weltmeister sind.

  8. #47
    Avatar von wingman

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    Tja, dann buddeln alle Länder die alten Müllkippen wieder aus. Vielleicht wird der Plastikmüll im Ozean auch einmal interessant.

  9. #48
    Avatar von Kumanthong

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    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Wo ist uns der gelbe Abschaum voraus? Moralisch sicher nicht, benehmen können sie sich auch nicht, zudem zerstören sie die Natur, wie kein anderer.
    Dieses Pack, bei dem nichts zählt, ausser Geld, wird genauso elendig wieder zu Grunde gehen, wie es aufgetaucht ist.
    harte worte , aber du hast nicht ganz unrecht .
    wuerde aber nicht soweit gehen alle chinesen ueber einen kamm zu scheren .

  10. #49
    Avatar von wingman

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    Dazu muss man sich nur die Arbeitsbedingungen chinesischer Betriebe ansehen. In England z.B. . Das man sie dort noch nicht von der Insel gejagt hat, wundert mich.
    Die ersten drei Worte im Leben eines / einer Chinesen/in sind.........Geld, Gier, lächtz.

  11. #50
    Avatar von ChangLek

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    .............ist das in Thailand - also maphrao's (TS) Wahlheimat - denn wirklich viel anders . Wobei natürlich berücksichtigt werden muß, das es dort (China SOA) eben kein Sozialsystem nach unserem Muster gibt, und daher Geld und/oder Versorgung durch Kinder den Lebensunterhalt im Alter sichert.............

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