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Bush - einen Verdaechtigen 183 mal in Todesangst zu versetzen, ist legal

Erstellt von DisainaM, 09.11.2010, 12:14 Uhr · 21 Antworten · 1.860 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Bush - einen Verdaechtigen 183 mal in Todesangst zu versetzen, ist legal

    London (dpa) - Der frühere US-Präsident George W. Bush hat Folterpraktiken im US-Gefangenenlager Guantánamo verteidigt. Das dort angewandte sogenannte Waterboarding bezeichnete er in einem Interview der Londoner Zeitung «The Times» als moralisch vertretbar, legal und effizient.
    George W. Bush verteidigt Waterboarding



    Ohne die Anwendung «erweiterter Verhörmethoden» hätte es weitere Angriffe von Terroristen auf die USA gegeben. Die Zeitung «The Guardian» druckte am Dienstag Auszüge aus Bushs Erinnerungen «Decision Points». Darin beschreibt er Waterboarding als «effektive Methode», die eine große Menge an Informationen gebracht habe. Damit hätten geplante terroristische Angriffe auf den Londoner Flughafen Heathrow sowie auf mehrere US-Ziele in- und außerhalb der USA abgewendet werden können.
    Beim Waterbording wird Wasser über das Gesicht des auf einem leicht kopfüber geneigten Brett liegenden Häftlings gegossen. Der Gefolterte, bei dem ein Würgereflex ausgelöst wird, leidet Qualen wie ein Ertrinkender. Nach Geheimdienstberichten sind die so behandelten Gefangenen oft nach Sekunden zur Aussage bereit. Beim mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001, Chalid Scheich Mohammed, wurde die Prozedur 183 Mal ausgeführt.
    In einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC sagte Bush, seine juristischen Berater hätten ihm versichert, dass die Regierung mit dem Waterboarding keine Anti-Folter-Gesetze brechen würde. Darauf habe er vertraut. «Ich bin kein Anwalt.»


    George W. Bush verteidigt Waterboarding - Yahoo! Nachrichten Deutschland

  2.  
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  3. #2
    Monta
    Avatar von Monta
    Die USA, das Referenz-Land in Sachen Menschenrechte.

  4. #3
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Bush bereut nichts

    Folter, Krieg & 9/11: Bushs verklärter Blick zurück - news.ORF.at

    Bush legt Memoiren vor

    Als George W. Bush 2009 als US-Präsident aus dem Amt geschieden ist, war sein Beliebtheitsgrad im In- und Ausland auf dem Tiefpunkt. Die Terroranschläge vom 11. September, zwei Kriege und die schleppende Hilfe nach Hurrikan „Katrina“ fielen in seine Amtszeit. Bereuen will Bush aber keine seiner Entscheidungen. In seinen am Dienstag erscheinenden Memoiren („Decision Points“) verteidigt er sowohl den Irak-Krieg als auch die von ihm angeordnete Foltermethode „Waterboarding“. Wenn er Fehler einräumt, dann nur den, als Entscheidungsträger einmal gezögert zu haben.

  5. #4
    Avatar von Conrad

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    Wie man sich als deutscher Demokrat schützend vor die Diktatur des Massenmörders und Kriegsverbrechers Saddam Hussein stellen kann, ist mir bis heute ein Rätsel. Deutschland hatte in den letzten 100 Jahren insgesamt 52 Jahre unter Diktatur von Mördern, Massenmördern und den schlimmsten Kriegsverbrechers der gesamten Weltgeschichte zu leiden und nicht nur Deutschland, denn die Raubkriege der Deutschen kosteten Millionen Europäern das Leben.

    Ein absolutes Armutszeugnis für Schröder und Joschka Fischer. Dass Schröder Putin dann noch als "lupenreinen Demokraten" tituliert hat, war die Krönung dieses Armutzeugnisses der Rot-Grün-Regierung.

    Man hat zweifelsfrei gezeigt, dass man aus der jüngeren deutschen Geschichte wirklich absolut nichts gelernt hat.

    Bush schreibt in seinem Buch, Schröder habe ihm bei einem Treffen im kleinen Kreis im Weißen Haus am 31. Januar 2002 die volle Unterstützung für die Irak-Politik zugesagt. Er selbst habe dem Kanzler bei dem Gespräch klargemacht, dass er als letzte Option auch mit militärischer Gewalt gegen Iraks Machthaber Saddam Hussein vorgehen würde.


    Schröder habe daraufhin geantwortet: "Was für Afghanistan richtig ist, ist auch für den Irak richtig. Nationen, die den Terrorismus unterstützen, müssen mit Konsequenzen rechnen. Wenn Sie es schnell und entschieden erledigen, dann bin ich mit Ihnen." Bush fährt fort: "Dies habe ich als Erklärung der Unterstützung aufgenommen."


    "Ich war schockiert und wütend"

    Bush wirft dem damaligen Kanzler vor, einige Monate später im deutschen Bundestagswahlkampf von der Zusage abgerückt zu sein. "Als die Wahlen in Deutschland bevorstanden, hatte Schröder plötzlich einen anderen Dreh", schreibt Bush. Schröder habe öffentlich gegen eine Invasion im Irak mobil gemacht.


    Besonders beleidigend seien Äußerungen der damaligen Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) gewesen, die Bush im Wahlkampf in die Nähe von ...... gerückt hatte. "Ich war schockiert und wütend", erinnert sich Bush. "Man kann sich kaum etwas Beleidigenderes vorstellen, als von einem deutschen Regierungsvertreter mit ...... verglichen zu werden." Danach habe er seine Kontakte zu Schröder auf das Nötigste reduziert.




    Der frühere US-Präsident wirft Schröder außerdem vor, gemeinsam mit dem damaligen französischen Staatschef Jacques Chirac und Russlands Präsident Wladimir Putin eine Achse gebildet zu haben, "um dem Einfluss Amerikas entgegenzuwirken". Als Gegenleistung hätten Schröder und Chirac dann Putins zunehmend autoritäre Machtausübung verteidigt.


  6. #5
    antibes
    Avatar von antibes
    Der Bush hat doch schon immer gelogen. Unter Alkoholeinfluß wird für ihn die Unwahrheit zur Wahrheit.
    Schröder streitet Vorwürfe ab

    "Der frühere amerikanische Präsident Bush sagt nicht die Wahrheit", erklärte Schröder. In dem Gespräch sei es um die Frage gegangen, ob die Terroristen, die für die Anschläge vom 11. September in den USA verantwortlich waren, von Saddam Hussein unterstützt worden seien.

    "Wie auch bei meinen späteren Treffen mit dem US-Präsidenten habe ich damals deutlich gemacht, dass Deutschland, sollte sich der Irak wie zuvor Afghanistan tatsächlich als Schutzraum und Zufluchtsort für Al-Qaida-Kämpfer erweisen, zuverlässig an der Seite der USA stehen würde", erklärte Schröder. "Dieser Begründungszusammenhang war jedoch, wie sich im Laufe des Jahres 2002 herausstellte, falsch und konstruiert."

  7. #6
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Schröder streitet Vorwürfe ab

    "Der frühere amerikanische Präsident Bush sagt nicht die Wahrheit", erklärte Schröder. In dem Gespräch sei es um die Frage gegangen, ob die Terroristen, die für die Anschläge vom 11. September in den USA verantwortlich waren, von Saddam Hussein unterstützt worden seien.

    "Wie auch bei meinen späteren Treffen mit dem US-Präsidenten habe ich damals deutlich gemacht, dass Deutschland, sollte sich der Irak wie zuvor Afghanistan tatsächlich als Schutzraum und Zufluchtsort für Al-Qaida-Kämpfer erweisen, zuverlässig an der Seite der USA stehen würde", erklärte Schröder. "Dieser Begründungszusammenhang war jedoch, wie sich im Laufe des Jahres 2002 herausstellte, falsch und konstruiert."
    Fragt sich nur, wie man vorher wissen will, ob Saddam Hussein nun Terroristen unterstützt oder nicht. Und das man keine Massenvernichtungswaffen fand, heißt ja nur, dass bisher keine gefunden wurden. Halt, Moment. Die schlimmste aller irakischen Massenvernichtungswaffen wurde ja doch gefunden: Saddam Hussein !

    Der dann von seinen eigenen Landsleuten völlig zu recht zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

    Ja und als "Putin der lupenreine Demokraten" zu bezeichnen, ein schlimmeres Eigentor hätte Schröder wohl wirklich nicht schießen können. Der Schröder hat Saddam Hussein sicher auch für einen lupenreinen Demokraten gehalten.....

  8. #7
    Monta
    Avatar von Monta
    Was hat Saddam Hussein mit von Bush veranlasster Folter zu tun?
    Conrad, willst Du hier ablenken?

  9. #8
    Avatar von Leopard

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    Die moralische Keule schwingen ist sehr leicht.

    Ihr könnt ja mit den Verbrechern Tee trinken und einen ganzheitlichen pädagogischen Ansatz wählen, vielleicht brechen sie dann in Tränen aus und erzählen euch was sie so alles schlimmes Vorhaben.



    Mal ein paar sehr einfache Szenare für einfache Gemüter, nur mal so zum Nachdenken.

    Nehmen wir doch einfach mal an, irgendein Verbrecher hat eure kleine Tochter entführt und in x Stunden wird sie sterben. Den Verbrecher habt ihr, wisst aber nicht wo eure Tochter ist.
    Diskutiert ihr das dann auch in aller Ruhe mit dem aus? ..........

    Ein Terrorist hat eine Nuklearwaffe in z.B. Berlin deponiert. Sie wird in 5 Stunden explodieren. Die Waffe kann nur mit einem Code entschärft werden. Den Terrorist der den Code kennt habt ihr.
    Bittet ihr in höflich um die Herausgabe des Codes oder wie?

    Das sind sehr einfache Szenare, die Realität ist wesentlich komplexer, also Vorsicht mit dem erhobenen Zeigefinger.

  10. #9
    Avatar von ayap

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    Ja, so einfach ist das wirklich nicht.

    Stell dir mal diese Szenarien vor:

    - Dein Sohn sitzt in einem Flugzeug, das von Terroristen Richtung Bundeskanzleramt gesteuert wird - abschießen?

    - Dein Sohn kämpft für Freiheit und Gerechtigkeit in der Bundeswehr und wird hefangen genommen und 333x ein bisschen in Todesangst versetzt, gequält, erniedrigt, ... - in Ordnung, weil er ja Geheimnisse kennt, die dem Gegner von Nutzen sein können?

  11. #10
    Avatar von Leopard

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    Eben, unser Gegner leistet sich diese moralischen Skrupel nicht. Er kennt sie nicht einmal.

    Wir haben da völlig andere Moralvorstellungen.

    Deswegen wird auch (bei uns) niemals im Gesetz verankert sein, dass das Abschießen von Passagiermaschinen erlaubt sein wird um andere Menschenleben zu retten, oder die Anwendung von Gewalt erlaubt sein wird um an Informationen zu kommen welche Leben retten.

    Es läuft (bei uns) immer darauf hinaus, dass im Fall der Fälle jemand den Ars... in der Hose haben muss eine (politische) Entscheidung zu treffen und dafür hinterher auch die (politischen) Konsequenzen zu tragen hat.

    Bush hat das gemacht. Das was er gemacht hat kann man nun gut oder schlecht finden, aber er wurde tätig im Sinne seines Landes und der freien Welt.


    Ironie an:
    Ich kann aber einige hier gut verstehen, ist schon echt blöd, dass Bush weg ist. Mit ihm hat man ja immer so schön "Bush Bashing" und "Amerika Bashing" machen können. Mit einem Obama geht das ja leider nicht. Hoffentlich haben die USA bald wieder einen weisen Präsidenten und eine böse Republikanische Administration, so dass man wieder über Sachen lästern kann, welche Deutschland noch nicht mal im Ansatz gebacken bekommt.
    Ironie aus.

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