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Bundestagswahl 2009

Erstellt von phimax, 27.09.2009, 14:10 Uhr · 946 Antworten · 21.363 Aufrufe

  1. #891
    Avatar von messma2008

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788599
    Von einer perfekten Regierung ist Deutschland natürlich trotzdem noch weit entfernt. Da müsste ich schon regieren
    Ich würde gerne den Job des Innenministern haben wollen ;-D ;-D

  2.  
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  3. #892
    Avatar von messma2008

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von aalreuse",p="788754

    Entlast die Unternehmer aus ihrer Verantwortung gegenüber dem Gemeinwohl und bürdet alles dem kleinen Mann auf.
    na das ist doch so schön einfach denn der deutsche murrt zwar aber das wars auch. er zahlt!

  4. #893
    Avatar von aalreuse

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788599
    Indirekte Steuern sind natürlich der richtige Weg. Noch sinnvoller wäre es, unnötige Ausgaben zu streichen, damit erst gar keine Steuern nötig wären.

    Unnütze oder unsinnige Ausgaben wie Lohnsubventionierung via H4, Krieg in Afghanistan u.ä. da bin ich sofort dabei

    Indirekte Steuern wären nur dann der richtige Weg, wenn den Unternehmern die Vorsteuerabzugberechtigung genommen wird und sie so ihren Materialverbrauch etc auch versteuern müssen. Derzeit ist ja die Mehrswertsteuer für Unternehmen ein durchlaufender Posten. Ferner müsste die wichtigste Säule der Staatsfinanzierung, die Einkommenstseuer, fallen und zwar für alle

    Mal sehen was die Unternehmer, speziell die großen Internatonalen Konzerne, lieber zahlen 15% Körperschaftssteuer auf den Gewinn und 0% Mehrwertsteuer oder dann 40-45% Mehrwertsteuer auf ihre Einkäufe. Denn so hoch müßte die Mehrwertsteuer steigen, wenn man die Einkommenssteuer abschafft. Ob das unbedingt das Gelbe vom Ei ist?

  5. #894
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von aalreuse",p="788785
    Indirekte Steuern wären nur dann der richtige Weg, wenn den Unternehmern die Vorsteuerabzugberechtigung genommen wird und sie so ihren Materialverbrauch etc auch versteuern müssen.
    Das ist eine falsche Denkweise. Wer zahlt denn das dann? Der Kunde, der Verbraucher, der Bürger!

    Mal ein konkretes Beispiel:
    ein Händler kauft seine Waren beim Großhändler ein.
    Stücknettopreis: 10 Euro
    Er schlägt 2 Euro drauf (seinen Gewinn) und verkauft das Produkt für 12 Euro netto = 14,28 brutto für den Kunden.

    Wenn der Vorsteuerabzugberechtigung genommen wird, müsste der Händler ja 11,90 Euro zahlen (davon 1,90 an den Staat).
    Nun schlägt er wieder 2 Euro drauf und kommt auf einen Nettoverkaufspreis von 13,90. Mit MwSt. zahlt der Kunde dann 16,54 Euro, also 2,26 Euro mehr für den Kunden.

    Der Staat erhält 1,90 + 2,64 = 4,54 Euro statt 2,28 Euro vorher. Das sind genau die 2,26 Euro mehr, die der Kunde mehr zahlt.
    Dem Händler ist das wurscht. Er bleibt bei seinen 2 Euro Reingewinn.

    Was hat das also gebracht? Dann kann man gleich die MwSt. erhöhen.
    Den Vorsteuerabzugberechtigung nehmen bringt nur etwas, wenn der Unternehmer diesen Verlust nicht dem Kunden aufbrummt. Doch im Beispiel würde er dann ja etwas für 11,90 einkaufen und für 12 Euro verkaufen. Reingewinn 10 Cent. Wer wäre denn so blöd?

    D.h. die Vorsteuerabzugberechtigung für den Unternehmer ist ja gerade für den Endverbraucher eine Ersparnis!

    Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass Unternehmen überhaupt gar keine Steuern mehr zahlen (also auch keine privaten Einkommenssteuern), dafür aber mindestens einen Arbeitnehmer einstellen (dann meinetwegen auch mit Mindestlohn).
    Der Witz dabei: dann würden viel mehr Arbeitsplätze geschaffen. Das wäre mal richtig fortschrittlich. Aber so genial denkt leider nicht mal die FDP.

  6. #895
    Avatar von aalreuse

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788795
    Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, dass Unternehmen überhaupt gar keine Steuern mehr zahlen (also auch keine privaten Einkommenssteuern), dafür aber mindestens einen Arbeitnehmer einstellen (dann meinetwegen auch mit Mindestlohn).
    Der Witz dabei: dann würden viel mehr Arbeitsplätze geschaffen. Das wäre mal richtig fortschrittlich. Aber so genial denkt leider nicht mal die FDP.
    Ja richtig! Steuerberfreiung für alle Unternehmer und der Arbeitnehmer muss noch Geld mitbringen..... Unternehmertraumwelt die nicht funktioniern kann.

    In deiner Preiskalkulation hast Du die Steuern auf den Gewinn vergessen, die sonst im Preis auch mit drin sind.

    Auf den Preis hat es doch keinen Einfluss, ob damit der Kunde Kosten+Gewinn+Einkommensteuer+Mehrwertsteuer bezahlt oder Kosten+Gewinn+erhöhte Mehrwertsteuer. Das ist gehüpft wie gesprungen

  7. #896
    Avatar von franky_23

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788795
    [

    Das ist eine falsche Denkweise. Wer zahlt denn das dann? Der Kunde, der Verbraucher, der Bürger!
    bei Dir schon, denn die Option, höhere Umsatzsteuer, mehr Anreiz zum tricksen existiert bei dir gar nicht.

  8. #897
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von aalreuse",p="788814
    Ja richtig! Steuerberfreiung für alle Unternehmer und der Arbeitnehmer muss noch Geld mitbringen..... Unternehmertraumwelt die nicht funktioniern kann.
    Unternehmen tragen ja auch das Risko. Das sollte berücksichtigt werden. Durch Steuerbefreiuung könnten viel mehr Arbeitnehmer einen Anreiz haben, selbstständig zu werden uns selber Arbeitsplätze zu schaffen. Darum geht es mir doch.

    Ein Arbeitnehmer wird ja nicht als solcher geboren und kann niemals raus aus seiner Situation. Das unterscheidet ihn von Schwarzen oder Moslems (jedenfalls nicht in muslimischen Ländern).

    Ich halte es für sinnvoll, wenn die Zahl der Selbständigen auf mind. 50% ansteigen würde. Ohne Anreize werden aber viele Menschen das Risiko nicht auf sich nehmen. Daher mein Gedanke von der Steuerbefreiuung. Das wäre genial!
    Wer aber trotzdem die Sicherheit möchte (wie gesagt auch mit Mindestlohn oder sogar mit höheren Kündigunsgsfristen), der muss eben dann höhere Steuern zahlen. Ich finde das sehr fair und DIE Lösung für alle Probleme. Das Wichtigste dabei: die Entscheidung liegt doch bei jedem Einzelnen, für welchen Weg er sich entscheidet.
    Ist halt wie bei einem Internetanschluß: Flatrate oder zahlen für jede Onlineminute. Niemand zwingt dich zu etwas.

    Zitat Zitat von aalreuse",p="788814
    In deiner Preiskalkulation hast Du die Steuern auf den Gewinn vergessen, die sonst im Preis auch mit drin sind.
    Nein. Der Gewinn bleibt ja bei 2 Euro durch die Preiserhöhung. Der Unternehmer zahlt also vorher genauso viel wie nachher an Steuern.

    Zitat Zitat von aalreuse",p="788814
    Auf den Preis hat es doch keinen Einfluss, ob damit der Kunde Kosten+Gewinn+Einkommensteuer+Mehrwertsteuer bezahlt oder Kosten+Gewinn+erhöhte Mehrwertsteuer. Das ist gehüpft wie gesprungen
    Ich sage ja, dass man dann gleich die MwSt. erhöhen könnte. Es geht aber in jedem Falle zu Lasten des Kunden. Oder alternativ zu Lasten der Mitarbeiter, dessen löhne man kürzen müsste, um z.B. konkurrenzfähig bei den Preisen zu bleiben.

    Es mag in Einzelfällen ja sein, dass der Unternehmer so viel verdient, dass er Gewinneinbussen verkraften kann. Aber das betrifft ja nur ganz wenige. Die meisten kämpfen am Limit. Und die können es sich nicht leisten, noch mehr Steuern zu zahlen (sei es auch der fehlende Vorsteuerabzug). Daher wäre das fatal.

  9. #898
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von franky_23",p="788888
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788795

    Das ist eine falsche Denkweise. Wer zahlt denn das dann? Der Kunde, der Verbraucher, der Bürger!
    bei Dir schon, denn die Option, höhere Umsatzsteuer, mehr Anreiz zum tricksen existiert bei dir gar nicht.
    Ist das mein Problem? Soll sich die Regierung doch ein vernünftiges System ausdenken.
    Mal ein Beispiel:
    Kunde zahlt bei ALDI an der Kasse mit EC-Karte.
    Man könnte es so machen, dass die MwSt. schon bei der Zahlung direkt auf ein Konto des Finanzamtes fließt.
    Technisch ist da vieles denkbar.

    Oder man verzichtet ganz auf dieses MwSt.-System und setzt voll und ganz auf direkte Steuern.
    Z.B. Mautgebühren auf Straßen, Schulgebühren bei der Einschulung, erhöhte Eintrittspreise bei Kulturveranstalungen, Waffenmiete für Soldaten etc.

    Ich hatte ja schon mal einen Vorschlag gemacht, den ich für den praktikabelsten und demokratisch am fairsten halten würde.
    Jeder Bürger zahlt jeden Monat einen prozentualen Fixbetrag von seinem Einkommen (ohne jegliche Abzugsmöglichkeiten), sagen wir mal 5%.
    Dafür erhält er einen Wunschzettel mit den Ausgaben, die ein Staat so hat. Da kann er seine Wunschausgaben eintragen, z.B. 20% für Bildung, 10% für Straßenbau usw. oder 0% für Militär.

    Das wäre echte Demokratie, durchaus sozial, fair und würde komplett ohne Schulden auskommen!
    Alles andere wäre dann steuerfrei.

    Wenn dann Geld für etwas fehlt, dann kann man immer sagen: das Volk hat es ja so gewollt. Evtl. passiert ja dann auch ein Umdenken beim Volk und im nächsten Monat sieht die Verteilung dann schon wieder etwas anders aus.

    Genau so hätte ich das bitte gerne. Es ist ganz einfach zu realisieren. Allerdings leider utopisch, weil wir ja keine echten Denker in der Politik haben.

  10. #899
    Avatar von Samuianer

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788944
    Zitat Zitat von franky_23",p="788888
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788795

    Das ist eine falsche Denkweise. Wer zahlt denn das dann? Der Kunde, der Verbraucher, der Bürger!
    bei Dir schon, denn die Option, höhere Umsatzsteuer, mehr Anreiz zum tricksen existiert bei dir gar nicht.
    Ist das mein Problem? Soll sich die Regierung doch ein vernünftiges System ausdenken.
    Mal ein Beispiel:
    Kunde zahlt bei ALDI an der Kasse mit EC-Karte.
    Man könnte es so machen, dass die MwSt. schon bei der Zahlung direkt auf ein Konto des Finanzamtes fließt.
    Technisch ist da vieles denkbar.

    Oder man verzichtet ganz auf dieses MwSt.-System und setzt voll und ganz auf direkte Steuern.
    Z.B. Mautgebühren auf Straßen, Schulgebühren bei der Einschulung, erhöhte Eintrittspreise bei Kulturveranstalungen, Waffenmiete für Soldaten etc.

    [highlight=yellow:39307d3ae2]Ich hatte ja schon mal einen Vorschlag gemacht, den ich für den praktikabelsten und demokratisch am fairsten halten würde.
    Jeder Bürger zahlt jeden Monat einen prozentualen Fixbetrag von seinem Einkommen (ohne jegliche Abzugsmöglichkeiten), sagen wir mal 5%.
    Dafür erhält er einen Wunschzettel mit den Ausgaben, die ein Staat so hat. [/highlight:39307d3ae2]Da kann er seine Wunschausgaben eintragen, z.B. 20% für Bildung, 10% für Straßenbau usw. oder 0% für Militär.

    Das wäre echte Demokratie, durchaus sozial, fair und würde komplett ohne Schulden auskommen!
    Alles andere wäre dann steuerfrei.

    Wenn dann Geld für etwas fehlt, dann kann man immer sagen: das Volk hat es ja so gewollt. Evtl. passiert ja dann auch ein Umdenken beim Volk und im nächsten Monat sieht die Verteilung dann schon wieder etwas anders aus.

    Genau so hätte ich das bitte gerne. Es ist ganz einfach zu realisieren. Allerdings leider utopisch, weil wir ja keine echten Denker in der Politik haben.


    Wuensche, sind wie Traeume - Wunschtraeume!

    Das Volk hates ohnehin "so gewollt" denn es waehlt die Volksvertreter in "demokratischen Wahlen"!


    Wie aus einem Innenminister ein Finanzminister werden kann beschreibt das Dilemma, wenn Leute einen Staat lenken duerfen ohne dafuer, dank ihrer Immunitaet, direkt zur Verantwortung gezogen werden zu koennen, haben diese Leute nichts zu befuerchten und haben entsprechenden Freiraum!

    ....die Rechnung kommt noch, aber nicht in konservativ-liberaler Ausfuehrung, sondern nur in schwarz-gelb!

  11. #900
    Avatar von aalreuse

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="788942
    Unternehmen tragen ja auch das Risko.
    Der Arbeitnehmer trägt genauso ein Risiko. Er riskiert bei vielen Jobs zum Beispiel Tag täglich seine Gesundheit. Auch ein finanzielles risiko ist da. Er muss es sich z.B. gefallen lassen von seinem Chef drei Monate keinen Lohn zu bekommen, bevor er seinen Job kündigen darf ohne vomAmt eine Sperre bei den Leitungen zu bekommen. Zhalt der Chef monatlich auch nur einen Euro, kann er gar nicht kündigen. Denn der Chef muss nach Arbeitsrecht volle Monatsgehälter schulden. Ist auch nur 1 Euro gezahlt worden handelt es sich um offene Restlöhne und offene Restlöhne rechtfertigen keine Kündigung durch den Arbeitnehmer. Hier liegt das finanzielle Risiko des AN er begiebt sich in die völlige Abhängigkeit.

    Sich hinter dem Kostenrisiko zu verstecken, um die Schweinereien zu entschuldigen die sich viele Unternehmer leisten ist billig....

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