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Bundestagswahl 2009

Erstellt von phimax, 27.09.2009, 14:10 Uhr · 946 Antworten · 21.374 Aufrufe

  1. #381
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von aalreuse",p="779776
    @ttiwas

    unsere Bundeskanzlerin hat unbestritten auch kommunistische Wurzeln. Also müsstest Du mit der gleichen Wehemenz auch gegen Sie wettern.

    Ich sehe wie Paddy die Linken als eine art Eulenspiegelpartei. Ein Partei die mit ihren unangenehmen Fragen der Politik und auch der Gesellschaft den Spiegel vorhält

  2.  
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  3. #382
    Avatar von strike

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    28.011

    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von titiwas",p="779769
    *
    Der grosse - erneute - Mangel der Aufarbeitung der Vergangenheit ist hier massgeblich.
    Weil zuviel "feine" Leute zuviel "Dreck am Stecken" hatten und haben, konnte und kann man sich glaubwürdig auch mit der SED/PDS/Linken nicht auseinandersetzen.

    Typen wie Schlack-Golodkowski sind Beweis genug wie tief die Spitzen der Bundeserpublik in die Geschäfte mit Material und Menschen verstrickt waren.
    Hört man dazu heute auch nur ein Wort?
    Zu den Verbindungen von Schäuble und diesem OiBE?
    Eine FDJ-Propagandasekretärin ist gar Bundeskanzlerin dieses Volkes, von fragwürdigen Ministerpräsidenten will ich erst gar nicht anfangen reden.

    Lessons learned?
    Never.

    Die Verlogenheit und Brüderschaft des bundesdeutschen politischen Hochadels mit den Lenkern dieses Unrechtsregimes machen eine ehrliche Aufarbeitung unmöglich.
    Der Zeigefinger auf ausschliesslich DIE LINKEN wäre dann wahrhaft, wenn bei den ganzen Blockflöten ( CDU, NDPD, LDP, DBD,...) der gleiche Massstab angelegt werden würde.
    Was nicht der Fall ist.
    Die Herkunft der Immobilien und der Gelder die diese ehemaligen "Nationale Front" - Parteien in die bundesdeutschen Parteien einbrachten zu klären wäre ein guter Anfang (gewesen).
    Aber kann man dies tatsächlich realistisch von den CDU- Geldschiebern erwarten?
    Meine Meinung: eher nein.


  4. #383
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bundestagswahl 2009

    Ein Glück für Thüringen?
    Matschie verbockt das Tor

    Es ist wie verhext: Die SPD verpatzt jede Möglichkeit, einen klaren Kurs zu fahren. Diesmal ist es Christoph Matschie, der grandios eine "Groß-Chance" versiebt. Die CDU darf sich freuen.

    Ein Kommentar von Jochen Müter


    Thüringens SPD-Chef sagt eine rot-rot-grüne Koalition ab – und macht den Weg frei für eine CDU-geführte Regierung. Und das, nachdem bei der Bundestagswahl am Sonntag klar wurde, dass sich die Genossen an der Seite der Konservativen inhaltlich aufreiben und massiv zusammenschrumpfen. Die CDU dürfte sich ins Fäustchen lachen über dieses Geschenk. Nun gibt es weder einen SPD- noch einen Linken-Ministerpräsidenten – dafür steht die bisherige Sozialministerin und CDU-Verhandlungsführerin Christine Lieberknecht bereit. Wie man sein Profil schärft, das hat die SPD also immer noch nicht begriffen. Es gelingt jedenfalls nicht, indem man der Union trotz deren starker Verluste den Steigbügel hält.

    Dabei hätte es Matschie so leicht gehabt: Die Bundes-SPD hat als Konsequenz aus der Niederlage im Bund die Türen für eine Zusammenarbeit mit Lafontaines Linker bis zum Anschlag aufgerissen. Doch die Eitelkeiten waren zu groß. Matschie kann den thüringischen Linken-Chef Bodo Ramelow nicht leiden - umgekehrt gilt das wohl auch. Da nützen auch die Stanzen nichts, die Matschie als Erklärungsversuche bemüht. Die Linke habe sich bis zuletzt geweigert, die Vorgabe von SPD und Grünen zu akzeptieren, dass sie nicht über das Amt des Regierungschefs bestimmen kann. "Dem einfachen Satz 'Die SPD stellt den Ministerpräsidenten' wollte die Linke nicht zustimmen", so Matschie. Dass diese Forderung der SPD aufgrund des Wählervotums gar nicht zusteht, hat er bis heute nicht verstanden. Und sogar, dass Ramelow auf den Ministerpräsidenten-Posten verzichtet hatte, konnte an Matschies bockiger Einstellung nichts verändern. Matschie selbst will sich nun als Kultusminister versuchen.

    Die Basis hat das Wort

    Ob die Sozialdemokraten ihn allerdings auf diesen weichen Sessel lassen, ist noch offen. Denn Matschie sieht sich nun erheblicher Kritik ausgesetzt. Der frühere Landesvorsitzende der Thüringer SPD, Richard Dewes, hat Matschie bereits als "politischen Scharlatan" bezeichnet. Er sei "enttäuscht" über den Beschluss des SPD-Landesvorstandes. Dewes setzt auf die Basis, in der sich auch schon Unmut breitmacht. Dass der Parteitag den Weg der Führung mitgeht, ist längst nicht klar. Im Gegenteil: Die Konfrontation könnte eine bittere Stunde für Matschie werden.

    Vielleicht ist es aber auch gut, dass alles so gekommen ist. Im Gegensatz zu Matschie und Ramelow verspricht eine weibliche Führung halbwegs sachliche Politik. Dieses testosteron-geschwängerte Hin und Her, diese egomane Rambo-Politik, diese unwürdige Intoleranz ist den Thüringern schließlich nicht zu wünschen. Vor allem Matschie hat in den letzten Wochen kein Reifezeugnis erworben – dieses ist für das Amt des Ministerpräsidenten jedoch zwingende Voraussetzung.

    http://www.n-tv.de/politik/politik_k...cle529833.html

  5. #384
    Avatar von phi mee

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    7.508

    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Paddy",p="779668
    Zitat Zitat von Thaimax",p="779662
    Zitat Zitat von hello_farang",p="779658
    Cooles Statement vom Guido.
    Mal ganz ehrlich, wenn er nicht so gestottert hätte, also eine Souveränität wie zb. Schröder ausgestrahlt hätte, absolut gute Ansage, zu dem Journalisten. :bravo:
    Sehe ich nicht so. Wenn in einer derartigen Pressekonferenz mit internationaler Presse, Fragen nicht mehr in der Weltsprache englisch gestellt werden dürfen, ist das blamabel für dieses Land.

    Eigentlich doch nur das peinliche Eingeständnis, daß seine Englischkenntnisse mager sind. Was haben wir nur für Führungskräfte?

    Sehe ich nicht so, auch wenn ich nicht gerade ein Freund von Guido bin.

    Ich hab auch schon mal einem Engländer, dessen Aussprache meilenweit vomn Oxfordenglisch entfernt war, der zu mir sagt mein Englisch wäre schlecht, ganz locker gesafgt "Dann unterhalten wir uns eben auf deutsch". Konnte er leider nicht. Pech gehabt. Schade das er so blöd war nur eine einzige Sprache zu beherrschen und die auch nur im Slang. ;-D


    phi mee

  6. #385
    Avatar von Conrad

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Ich denke mal, Joschka Fischer konnte noch schlechter Englisch, woher auch, der hatte ja nicht mal ne abgeschlossene Ausbildung geschweige denn Studium und Schröder konnte überhaupt kein Englisch.

    Die Engländer, jedenfalls die meisten, können die Deutschen eh nicht leiden, für die sind die Deutschen Witzfiguren und der Auftritt Guidos ist in England natürlich der Brüller schlechthin

  7. #386
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Bundestagswahl 2009

    Letztlich ein trauriges Zeugnis für einen Exportweltmeister auf internationalem Parkett.

  8. #387
    Avatar von Conrad

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Paddy",p="779915
    Letztlich ein trauriges Zeugnis für einen Exportweltmeister auf internationalem Parkett.
    Wieso ? Der Aussenminister hat doch eh nur das zu erzählen, was die Kanzlerin ihm aufschreibt. Guido, wenn er denn tatsächlich Aussenminister wird, muß halt mal nen Auffrischungs-Kurs besuchen, er kann ja Englisch, aber wenn er es jahrelang nicht mehr brauchte, ist er natürlich völlig raus. Er hätte es nicht so von oben herab kommunizieren müssen, das hörte sich an wie "Stehn se mal auf wenn se mit mir reden, nehm se mal Haltung an, wir sind hier in Deutschland und hier wird nunmal Deutsch jerededet, Setzen !!!"

    So gehts natürlich nicht, aber letztlich ist es egal. Deutschland ist einfach zu unwichtig, als dass das noch groß jemanden interessiert. Jetzt wo die Mauer weg ist, nehmen die uns eh nur noch als ..... wahr, was man an den ganzen neuen ....filmen aus Hollywood sieht.

  9. #388
    Avatar von phi mee

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    7.508

    Re: Bundestagswahl 2009

    Wie die Inselaffen uns wahrnehmen geht mir persönlich am Selbigen vorbei! Wäre sowieso am Besten aus der Insel den Stöpsel rauszuziehen und die Inselaffen mitsamt ihren Hooligans einfach zu versenken. Aus England ist doch noch nie was gescheites gekommen. Wer braucht schon England?



    phi mee

  10. #389
    Avatar von Conrad

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    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von phi mee",p="779940
    Wer braucht schon England?

    phi mee
    Ochnoijo, Stones, Beatles, Eric Clapton, Yardbirds, Ozzy Osbourne u. Black Sabbath. Mir ist es übrigens auch egal, ob die "uns" für ..... halten oder nicht, aber so oder so, da haben die eben ihren Spaß dran an ihren ....-Witzchen....irgendwelche Neidgefühle aus altehrwürdiger Zeit spielen da sicher auch noch ne Rolle.

  11. #390
    Avatar von aalreuse

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    1.618

    Re: Bundestagswahl 2009

    Zitat Zitat von Paddy",p="779900
    Ein Glück für Thüringen?
    Matschie verbockt das Tor

    Es ist wie verhext: Die SPD verpatzt jede Möglichkeit, einen klaren Kurs zu fahren. Diesmal ist es Christoph Matschie, der grandios eine "Groß-Chance" versiebt. Die CDU darf sich freuen.

    Ein Kommentar von Jochen Müter


    Thüringens SPD-Chef sagt eine rot-rot-grüne Koalition ab – und macht den Weg frei für eine CDU-geführte Regierung. Und das, nachdem bei der Bundestagswahl am Sonntag klar wurde, dass sich die Genossen an der Seite der Konservativen inhaltlich aufreiben und massiv zusammenschrumpfen. Die CDU dürfte sich ins Fäustchen lachen über dieses Geschenk. Nun gibt es weder einen SPD- noch einen Linken-Ministerpräsidenten – dafür steht die bisherige Sozialministerin und CDU-Verhandlungsführerin Christine Lieberknecht bereit. Wie man sein Profil schärft, das hat die SPD also immer noch nicht begriffen. Es gelingt jedenfalls nicht, indem man der Union trotz deren starker Verluste den Steigbügel hält.

    Dabei hätte es Matschie so leicht gehabt: Die Bundes-SPD hat als Konsequenz aus der Niederlage im Bund die Türen für eine Zusammenarbeit mit Lafontaines Linker bis zum Anschlag aufgerissen. Doch die Eitelkeiten waren zu groß. Matschie kann den thüringischen Linken-Chef Bodo Ramelow nicht leiden - umgekehrt gilt das wohl auch. Da nützen auch die Stanzen nichts, die Matschie als Erklärungsversuche bemüht. Die Linke habe sich bis zuletzt geweigert, die Vorgabe von SPD und Grünen zu akzeptieren, dass sie nicht über das Amt des Regierungschefs bestimmen kann. "Dem einfachen Satz 'Die SPD stellt den Ministerpräsidenten' wollte die Linke nicht zustimmen", so Matschie. Dass diese Forderung der SPD aufgrund des Wählervotums gar nicht zusteht, hat er bis heute nicht verstanden. Und sogar, dass Ramelow auf den Ministerpräsidenten-Posten verzichtet hatte, konnte an Matschies bockiger Einstellung nichts verändern. Matschie selbst will sich nun als Kultusminister versuchen.

    Die Basis hat das Wort

    Ob die Sozialdemokraten ihn allerdings auf diesen weichen Sessel lassen, ist noch offen. Denn Matschie sieht sich nun erheblicher Kritik ausgesetzt. Der frühere Landesvorsitzende der Thüringer SPD, Richard Dewes, hat Matschie bereits als "politischen Scharlatan" bezeichnet. Er sei "enttäuscht" über den Beschluss des SPD-Landesvorstandes. Dewes setzt auf die Basis, in der sich auch schon Unmut breitmacht. Dass der Parteitag den Weg der Führung mitgeht, ist längst nicht klar. Im Gegenteil: Die Konfrontation könnte eine bittere Stunde für Matschie werden.

    Vielleicht ist es aber auch gut, dass alles so gekommen ist. Im Gegensatz zu Matschie und Ramelow verspricht eine weibliche Führung halbwegs sachliche Politik. Dieses testosteron-geschwängerte Hin und Her, diese egomane Rambo-Politik, diese unwürdige Intoleranz ist den Thüringern schließlich nicht zu wünschen. Vor allem Matschie hat in den letzten Wochen kein Reifezeugnis erworben – dieses ist für das Amt des Ministerpräsidenten jedoch zwingende Voraussetzung.

    http://www.n-tv.de/politik/politik_k...cle529833.html
    Einerseits ist es politischer Unfug, durch eine Koalition mit der CDU in Thüringen der SPD im Bund bei einem Wahlsieg in NRW die Chance auf die Bundesratsmehrheit zu nehmen andererseits haben wir gerade in Schleswig-Holstein erlebt das es absolut nichts bringt, wenn sich zwei Leute zusammentun wollen, die sich spinne Feind sind. Eine gescheiterte Koalition mit Linken in ein bis zwei Jahren kann sich die SPD, egal ob auf Landes- oder Bundesebene, im Grunde erstrecht nicht leisten. Das die Güterabwägung CDU oder rot-rot-grün zu Gunsten der CDU ausgefallen ist, ist daher durchaus nachvollziehbar und verständlich.

    Mal sehen was der Landesparteitag dazu sagt….

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