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Brexit-Referendum in Großbritannien, 23. Juni 2016

Erstellt von xxeo, 24.02.2016, 17:48 Uhr · 609 Antworten · 26.242 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Rolf, das Problem Deutschlands ist nicht die EU, das Problem ist die Tatsache, dass Merkel aus Deutschland ein Billiglohnland gemacht hat.
    Das wiederum fing nicht mit Merkel an, sondern mit der Einführung des Euro und der Möglichkeit nationale Interressen oder Grenzen zum Vorteil großer Konzerne zu umgehen, bzw an den Subventionen kräftig zu verdienen indem man nationale Standorte in Konkurrenz zueinander brachte und gegeneinander ausspielte. Ich erinnere an die Opel Standortdebatten wo man sowohl die Regierung als auch die Belegschaft mit Werksverschiebungen innerhalb Europas unter Druck setzte.

    Nochmal, was ist der Vorteil des Euros für Dich?

    Einfache Frage oder? Ich finde es einigermaßen unhöflich auf Fragen nicht zu reagieren.

  2.  
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  3. #202
    Avatar von Eutropis

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    Die EU ist sehr wohl ein Problem. Etwa 20.000 Lobbyisten nehmen in Brüssel Einfluss auf Institutionen der EU.

    Das Irrsinnige ist, dass die die mit falscher Politik Europa auseinandertreiben anscheinend so beschwipst von
    ihrer Einheitspresse sind, dass sie immernoch nicht kapieren was immer mehr Leuten in vielen EU Staaten längst stinkt.

  4. #203
    Avatar von Dieter1

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    Rolf, der aktuelle Vorteil liegt unter anderem darin, dass ich nicht alle paar Jahre europaeische Grenzen ueberquere sondern mehrmals im Jahr und der fruehere Vorteil lag darin, dass meine auslaendischen Kunden meine Dienstleistungen problemlos in meiner Waehrung begleichen konnten.

  5. #204
    Avatar von rolf2

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    Das wäre mir ganz neu, das Du jeweils mehrfach im Jahr innerhalb Europas unterwegs bist, ich dachte Du seist überwiegend durchgehend in Thailand. Was ist so schwierig einen Pass zu zeigen ? Visumpflichtig war Europa für Deutsche ja nicht.

    Ich weiß nicht wo das Problem mit ner unterschiedlichen Währung sein soll wenn man ab und an einen Kunden hat der einem einen DM- Betrag zu überweisen hatte. Wer täglich Geschäfte in Fremdwährungen abzuwickeln hat, der hat sicherlich ein größeres Problem damit. Du warst doch in München als Makler tätig, hatten die Scheichs und Mafiabosse keine DM Konten? Und wie oft kam das vor? Wenn man jemandem was verkauft für 100000 oder mehr DM dann läuft das doch nicht bar ab, da überweist der Kunde seine Lira, Peseten, Drachmen nach aktuellem Wechselkurs und gut ist.

    Deswegen sage ich ja die Vorteile sind bei der Industrie und bei den Banken, der kleine Geschäftsmann und der Bürger hat kaum Vorteile.

  6. #205
    Avatar von messma2008

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Rolf, das Problem Deutschlands ist nicht die EU, das Problem ist die Tatsache, dass Merkel aus Deutschland ein Billiglohnland gemacht hat.
    na der schröder hat aber dies bezüglich den grundstein zum heer der working poor in allemania gelegt. merkel hat nur dankbar fortgeführt was die sozis ihrer wählerschaft angetan haben.

  7. #206
    Avatar von Dieter1

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    Das ist voellig richtig messma, hat aber alles nichts mit der boesen EU zu tun.

    Ebensowenig wie lurchis Lamento, Lobbyisten hat es in jeder Administration, egal ob EU oder Bundestag.

  8. #207
    Avatar von Yogi

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    Mal eine ganz interessante Sichtweise wie unsere Schreiberlinge die Motivation der Briten zum Exit in "fehlenden Instinkt, reinfallen auf Populisten und Lügen" sehen.

    .................................................. ....Der BREXIT schrumpfe die Briten in die Bedeutungslosigkeit, so behauptet er. Den Briten fehle der Instinkt der eigenen Größe, statt dessen frönten sie populistischen Ressentiments und Ängsten und ließen sich von Lügen anfeuern. Voller ureigener Ängste seien die Briten, Rückzug in das Häusliche werde der offensiven Veränderung vorgezogen. Die Gefahren der globalisierten Welt würden sie in ihrer Provinzialität ignorieren und selbst in Syrien, sei man entsetzt, ob dieser Weltabgewandtheit, ob diesen freiwilligen Verzicht auf das gemeinsame Heil in der EU, das sich die Syrer so sehr wünschen. Die historische Katastrophe „BREXIT“, sie habe der EU das Schwächesiegel auf die Stirn gestempelt. Sie wecke die historischen (vermutlich nationalen) Geister und die Angst vor der deutschen Dominanz, deren Ziel doch nur darin besteht, zu geben, anders als die Briten, die für sich behalten wollen, was sie erwirtschaften – was für eine „geschichtsfremde britische Entscheidung“, so Kornelius.

    Was zunächst erstaunt, ist die Wiederkehr der immer gleichen Deutungsmuster: Wer gegen die EU ist, der kann dies nur sein, weil er Angst hat, der muss rückwärtsgewandt sein, egoistisch und bieder, der lässt sich belügen und von Populisten verführen, die es natürlich nicht bei der Süddeutschen Zeitung geben kann, denn für Populismus benötigt man ein Mindestmaß an Intelligenz, sondern nur bei denen, die ihn Ressentiments handeln. Dieselben Deutungsmuster bieten Journalisten an, wenn es um die Pegida geht, wenn es um die AfD geht, um TTIP, um Bildungspläne, Schwule, Lesben und Frauen, schlicht, sie singen den selben Refrain zu ganz unterschiedlichen Strophen des Lebens – vermutlich weil sie intellektuell mit der Komplexität der Welt, die sie umgibt, so überfordert sind, dass sie nur ein Reaktionsmuster haben. .................................................. ........
    Die Süddeutsche: Deutsche Kleingeistigkeit gepaart mit rechtem Extremismus | Journalistenwatch.com

  9. #208
    Avatar von SED Chef

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    Mal sehen, ob sich nicht alles so entwickelt:

    https://deutsch.rt.com/europa/39103-...faktor-mussen/

  10. #209
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht wo das Problem mit ner unterschiedlichen Währung sein soll
    Deswegen sage ich ja die Vorteile sind bei der Industrie und bei den Banken, der kleine Geschäftsmann und der Bürger hat kaum Vorteile.
    so ist es....und das zu 100%

    mit einem nachteil, denn der steuerzahler und Buerger zahlt

    anstatt wie frueher , in einzelnen laendern waehrungen abzuwerten ,und damit die wirtschaft wieder anzukurbeln,wie deis in allen suedeuopaeischen laendern war, und dies ueber jahrzehnte "common practice"
    wird heute
    statt abgewertet ,was ja nicht mehr geht , Geld in den markt gepumpt,was nur der industrie und den banken hilft
    und der normal buerger zahlt.

    Vor dem euro war der ECU , eine europ. waehrungs verrechnungseinheit.war eine gute idee , haette auch prima funktioniert , wenn man mehr spielraum gelassen haette fuer waehrungs schwankungen ( in den anfaengen war es noch so) . da aus dem ECU aber der euro werden sollte,oder geworden sind,zogman die schwankungsbreite immer weiter an , und der erse paukenschlag kamm sogleich 1992 - pfund sterling ,Peseta und lira scherrten temporaer aus,wegen zu schweren verwerfungen.ab 1996 wurde dann das band weiter angezogen bis auf 2,5%.

    Ich faende in der Eu , es beser , wenn es eine reine wirtschaftsunion ohne zoelle waere , mit einem ECU, einer europ waehrungseinheit,zu abstimmung gegnseitiger wechselkurse ,mit einem breiten band , wie in den anfangsjahren des ECu , zb bandbreite 10% p.a. damit kann man durc h zinsen und waehrungsabwertungen sich spielraum verschaffen , und auch die industrie kannmit solch einer waehrung planen, und auf der anderen seite hat ein staat ,die moeglichkeit durch monetaere massnahmen das wachstum zu foerdern.
    aber , der bund muesste eng sein , und im gegnsatz zu 1992 , muesste , sollte es temporaer eine schwere waehrungsververfung geben ( also in jahren wo 10% nicht ausriechen -was wohl in solch einer union fast nie vorkaemme ), ein Fond einspingen, in den alle nationen einspringen
    Das Griechnland ,Spanien etc problem waere unter solch einem ECU nie entstanden!! die drachme zb haette in den letzten jahren eventl 50% abgewertet ,aber eben langsam,statt ohne einem ecu system, und Griechnland haette sich angepasst, und selbst die industrie kann damit leben ,weil es ein laengerfitiger prozess ist , und keine schnelle verwerfung

    selbst laender wie polen,BG,RU oder sogar die ukraine koennte man in solch einen verbund aufnhemen, und selbst die briten waeren dabei......

    nur wir haben bereits den euro , eine rueckkehr od zerfall des euroraums ,daran glaube ich nicht .....

    leider ist der euro nur gut fuer banken und grossunternehmen. haETTEN WIR KEINEN EURO HAETTEN WIR ZWAR LEICHT HOEHERE INFLATION und preise ,aber auch hoehere zinsen und die monetaere freiheit.

    sollte der euro brechen,woran ich nicht glaube...sollten wir mindestens den euro wieder in einen ECu umrechnen , und bei einem wirtschaftverbund und waehrungsverbbund bleiben

  11. #210
    Avatar von MadMac

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    Zitat Zitat von SED Chef Beitrag anzeigen
    Mal sehen, ob sich nicht alles so entwickelt:

    https://deutsch.rt.com/europa/39103-...faktor-mussen/
    Wenn deutschen Eliten das Volk weglief, so sind die in den letzten ~100 Jahren ja regelmaessig nach Suedamerika abmarschiert. Da ist nach dem Ableben von Margot ja nun wieder ein Plaetzchen frei geworden, waere vielleicht was fuer Pfaffe Gauck und IM Erika.

    Der Juncker hatte ja was aehnlches gesagt, dass die Regierungen zu sehr auf die Waehler hoeren wuerden. Vielleicht koennen sie dem ja eine Kellerwohnung ausbauen lassen.

    Alles Gute, Jungs und Maedel. Ihr schafft das!

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