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Blühende Landschaften...

Erstellt von Bajok Tower, 27.09.2010, 22:40 Uhr · 37 Antworten · 2.867 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Micha L

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    Wenn ich mich nicht irre, haben das nicht die Kommunen finanziert. Aber das ist egal. Dafür haben sie wahrscheinlich weniger bekommen.

    Gerade in Kohls Heimatgegend habe ich beobachtet, was Du schilderst. Da kann man nicht sagen, daß er die bevorzugt hat.

    Ich finde die Entwicklung bedauerlich, auch weil wir dort sehr freundlich aufgenommen wurden, kanns aber nicht ändern.

    Gruß

    Micha

  2.  
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  3. #32
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    ...Erst mal der Staat. Manche tun so, als hätten sie ganz privat gelitten.

    Aber nicht wenige haben gut dabei verdient, insbesondere wurde eine Absatzkrise westlicher Produkte beendet und mit Grundstücken und Industriebetrieben, sogar mit maroden, ließen sich passable Geschäfte machen.

    Den Soli bezahlen wir alle, auch die gemachten Schulden.
    Micha, wenn du dann den prozentualen Anteil der Rentner nimmst, die kaum Soli zahlen, dann noch die geringen durchschnittlichen Kosten je Arbeitsstunde im verarbeitenden Gewerbe des Ostens siehst, so zahlen nor wenige im Osten Soli.

    Auch wird dieses Geld ja primär im Osten investiert.

    Im Westen ist es ein Transfer, im Osten nur eine staatl. Umverteilung.

    Trotz satter Transferzahlungen klotzt der Osten noch beim Schulden machen.

  4. #33
    Avatar von Yogi

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    Wenn ich mich nicht irre, haben das nicht die Kommunen finanziert. Aber das ist egal. Dafür haben sie wahrscheinlich weniger bekommen.
    Bin gerne bereit dir zu helfen.

    Kölns OB schmiedet Koalition der Unzufriedenen
    Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) plädierte im FOCUS-Gespräch für ein dreijähriges Soli-Moratorium, um der mit drei Milliarden Euro verschuldeten Domstadt Luft zu verschaffen. Die vorübergehende Aussetzung der Transferleistung würde Köln 230 Millionen Euro bringen. „Es brennt im Westen“, warnte Roters, der mit anderen West-Kommunen eine Koalition der Unzufriedenen schmieden will, um seinen Vorschlag in Bund und Ländern durchzusetzen.

    Duisburger Schizophrenie
    Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) nannte es im FOCUS „schizophren“, wenn eine in Milliardenhöhe verschuldete Kommune wie Duisburg Aufbauhilfen in Höhe von 385 Millionen Euro Richtung Osten schicken müsse, die vollständig über Kredite finanziert werden mussten. Inklusive Zinsen habe die Stadt dadurch weitere Verbindlichkeiten von 560 Millionen Euro angehäuft.

    Wenn West-Bürger unter diesen Voraussetzungen zusehen müssten, dass West-Gelder auch in schuldenfreie Städte wie Dresden fließen, sei das „für die Leute hier ein absolutes Pulverfass“, sagte Sauerland.
    Sind doch ziemlich klare Worte.oder?

  5. #34
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Micha, wenn du dann den prozentualen Anteil der Rentner nimmst, die kaum Soli zahlen, dann noch die geringen durchschnittlichen Kosten je Arbeitsstunde im verarbeitenden Gewerbe des Ostens siehst, so zahlen nor wenige im Osten Soli.

    Trotz satter Transferzahlungen klotzt der Osten noch beim Schulden machen.
    Rentner gibts überall viel, auch wenns im O ein paar mehr sein mögen.
    Und wer wenig Soli bezahlt, der verdient auch weniger. Sollen wir etwa mehr verdienen? Schön wärs - aber dann erst........
    In Wirklichkeit sparen durch niedrigere Löhne vor allem westliche Mutterunternehmen ein, welche die Wirtschaft dominieren.

    Aber den Aufbau Ost wird sicherlich keiner in Frage stellen, der die Einheit will. Daß auch in anderen Regionen wieder investiert werden muß, das wissen wir - und das wird auch kommen.
    Ich bin kein Ökonom. Aber Wirtschaft5experten des Ostens sind selbst dafür, den Soli abzuschaffen. Das soll sogar gut sein für den Osten. Ich finde auch, es muß hier nicht immer mehr ausgegeben werden.

    Und was die Schulden betrifft, da ist Sachsen eine Ausnahme. Der Freistaat hat keine und plant keine.

    Gruß

    Micha

  6. #35
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Pragmatisch sind die Leipziger auch bzgl. der Öffnungszeiten bzw. Sperrstunde. Es gibt einfach keine.
    Mich wundert, dass du das für besonders erwähnenswert hältst. Ich war im Gegenteil erstaunt, als ich davon hörte, dass es im Süden Deutschlands tatsächlich noch Sperrstunden gibt. Desgleichen Öffnungszeiten, hier können Geschäfte außer am Sonntag ebenfalls aufmachen, wann und solange sie lustig sind. Das scheint auch recht erfolgreich zu sein.

  7. #36
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Mich wundert, dass du das für besonders erwähnenswert hältst. Ich war im Gegenteil erstaunt, als ich davon hörte, dass es im Süden Deutschlands tatsächlich noch Sperrstunden gibt. Desgleichen Öffnungszeiten, hier können Geschäfte außer am Sonntag ebenfalls aufmachen, wann und solange sie lustig sind. Das scheint auch recht erfolgreich zu sein.
    Chak,
    ich bin aus dem Süden und hatte die Reglementierungen in allen Bereichen nie besonders gemocht.

  8. #37
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Rentner gibts überall viel, auch wenns im O ein paar mehr sein mögen.
    es gibt mehr Paare die eine doppelte Rente beziehen und die Durchschnittsrente ist höher.

    Und wer wenig Soli bezahlt, der verdient auch weniger. Sollen wir etwa mehr verdienen?
    hätte nichts dagegen, denn neben der direkten Steuer des Soli, werden ja auch die Krankenkassen, die Rentenkassen quersubventioniert.


    Aber den Aufbau Ost wird sicherlich keiner in Frage stellen, der die Einheit will. Daß auch in anderen Regionen wieder investiert werden muß, das wissen wir - und das wird auch kommen.
    aber es werden teilweise schon Projekte in Angriff genommen wo man sich fragt ob das denn bei sparsamer Haushaltsführung denn sein müsste. Dass es in D evt. mehr Investitionen geben sollte ist was anderes. Aber wo? Ruhrgebiet? Toll, wenn man überlegt, dass nach abstellen der Pumpen durch die Kohleförderung aller Voraussicht nach massive Spätschäden enstehen.

    Denke im Moment kommt es auch zu einem Wirtschaftsaufschwung im Osten. Wenn dann die ganzen Leiharbeiter die sich im Westen verdingen müssen zurück in den Osten gehen, dann gehts nochmals aufwärts


    mit deinem Sachsen???

    Neben Mecklenburg-Vorpommern ist Sachen das einzige Land mit einem positiven Haushalt und ohne Neuverschuldung. Dennoch kein Grund zur Freude: Gemessen am absoluten Schuldenstand pro Haushalt ist Sachsen ganz vorne: Jeder Einwohner des Bundeslandes steht statistisch mit über 5000 Euro in der Kreide.
    steht so im focus

    keine Neuverschuldung bedeutet keinesfalls keine Schulden.






    Ich bin kein Ökonom. Aber Wirtschaft5experten des Ostens sind selbst dafür, den Soli abzuschaffen. Das soll sogar gut sein für den Osten. Ich finde auch, es muß hier nicht immer mehr ausgegeben werden.

    Und was die Schulden betrifft, da ist Sachsen eine Ausnahme. Der Freistaat hat keine und plant keine.

    Gruß

    Micha[/QUOTE]

  9. #38
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Mich wundert, dass du das für besonders erwähnenswert hältst. Ich war im Gegenteil erstaunt, als ich davon hörte, dass es im Süden Deutschlands tatsächlich noch Sperrstunden gibt. Desgleichen Öffnungszeiten, hier können Geschäfte außer am Sonntag ebenfalls aufmachen, wann und solange sie lustig sind. Das scheint auch recht erfolgreich zu sein.
    In Bayern sind die Geschäfte um 20 Uhr dicht, Sperrstunde ist meist 24 Uhr, verlängert - gegen Gebühr 1 Uhr. Kaum ein Laden in der City oder Altort hat eine längere Sperrstunde. Im Gewerbegebiet ist dies was anderes.

    Hessen sind die Geschäfte teilweise bis 22 Uhr geöffnet.

    In Thailand macht Tesco & Co teilweise auch schon um 20 Uhr dicht.

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