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Bargeld - Quo Vadis?

Erstellt von siajai, 03.06.2015, 12:27 Uhr · 232 Antworten · 13.996 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von wingman

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    Völliger Blödsinn, es gibt Märkte wo schon immer traditionell bares den Besitzer wechselt. Automärkte, Vieh und Pferdemärkte. Versteigerungen. Die Regierung sollte sich lieber um das Flüchtlingschaos kümmern.
    Man könnte meinen in Berlin sitzen nur noch Flachpfeifen.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von Eutropis

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    Hatte ich auch gelesen.
    Mir gefiel der letzte Satz :
    "Bargeld ist gelebter Datenschutz. Der darf nicht aufs Spiel gesetzt werden."

  4. #73
    Avatar von tuxluchs

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    Was die Nachfahren der Roßteuscher* dazu sagen?

    *Gebrauchtwagenhändler

  5. #74
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Eutropis Beitrag anzeigen
    Hatte ich auch gelesen.
    Mir gefiel der letzte Satz :
    "Bargeld ist gelebter Datenschutz. Der darf nicht aufs Spiel gesetzt werden."
    Nicht nur Datenschutz, sondern auch Freiheit, zumal das einzige gesetzliche Zahlungsmittel ist Geld-Bargeld-, ist somit eine Einschränkung der Menge überhaupt legal? Da kann man ja gleich die Menge des Besitzes von Bargeld einschränken.

  6. #75
    Avatar von x-pat

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    Ein weiterer Schritt zum Big Brother Staat. Die Kontrolle und Überwachung der Bürger in der EU hat sich in den letzten 20 Jahren zu nie da gewesenen Dimensionen ausgebreitet. Und dies wäre die erste Maßnahme zur Abschaffung des Bargelds. Es ist klar was der Staat will: finanzielle Transaktionen sollen überwachbar sein, am besten alle, aber zumindest die größeren. Es ist auffällig, dass die fadenscheinige Begründung der Bundesregierung (internationaler Terrorismus) kaum kritisiert wurde. Scheinbar kann sie mit dem ISIS Gespenst alle noch so haarsträubende politische Entscheidungen durchdrücken.

    Cheers, X-pat

  7. #76
    Avatar von SED Chef

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    Und wie sollen dann die ganzen
    Schmiergelder an die Politiker ueber-
    reicht werden?

  8. #77
    Avatar von funnygirlx

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    fuer dich neu ???

    viele laender da gehen nur noch eintausend
    bei allem muss eine sogenannte steuernummer angegeben werden, die teils zentral zusammengefuehrt wird wie zb NIF in spanien
    man trifft damit nicht terroristen und superreiche , sondern entzieht dem normalen volk den wohlstand, denn , ich bahuapte nachwievor, das eine wirtschaft nur funktioniert, wenn auch schwarzgelder in den unteren und mittleren einkommensschichten sitzt,das aus nebenarbeit stammt.
    aber ,man kann sicher sein, das langfristig bargeld abgeschafft wird, zuerst auf 1000 gesenkt fuer barzahlungen , und am ende auf 50. oderganz weg.
    man hat die totale kontrolle ueber 95% der bevoelkerung. der sehr reiche ,transferiert sein schwarzgeld schon seit ewigkeiten via konten und firmen ,die wird es nicht treffen

    hier ein link zu europas limiten zu bargeld

    Höchstgrenzen für Bargeldzahlungen. | .Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland


    und das ist noch wahres geld, gibts auch bei superrich und anderen, auf vorbestellung, , kostet aber 0,3% aufegled gg normalen noten "wegend er beliebtheit"...hatte davon mal ein paar in der tasche,richtig angst gehabt vor dem verlieren, ein ganzes haus, in einem kleinen unauffaelligen buendel, das faellt nicht mal dem zoll auf...wert ca 6500 euro
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  9. #78
    Avatar von crazygreg44

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    wie soll die Komplett-Abschaffung funktionieren? Das geht nur wenn die ganze Welt mitmacht, sonst zahle ich doch in Deutschland in Zukunft mit Dollars oder Schweizer Franken oder Thai Baht oder nigerianische Währung . . .

    . . und dass die ganze Welt gleichzeitig alles Bargeld abschafft . . . . . träumt weiter!!!

    Das ist ein Wunschdenken von völlig realitätsfremden Verwaltungs-Spezis

  10. #79
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Ein weiterer Schritt zum Big Brother Staat. Die Kontrolle und Überwachung der Bürger in der EU hat sich in den letzten 20 Jahren zu nie da gewesenen Dimensionen ausgebreitet. Und dies wäre die erste Maßnahme zur Abschaffung des Bargelds. Es ist klar was der Staat will: finanzielle Transaktionen sollen überwachbar sein, am besten alle, aber zumindest die größeren. Es ist auffällig, dass die fadenscheinige Begründung der Bundesregierung (internationaler Terrorismus) kaum kritisiert wurde. Scheinbar kann sie mit dem ISIS Gespenst alle noch so haarsträubende politische Entscheidungen durchdrücken. ...
    Ein guter Bekannter, mit dem ich (und andere) das Thema an anderer Stelle im Netz diskutiere, hat dazu gestern folgendes geschrieben (er befasst sich - ohne mehr Details nennen zu wollen - beruflich mit dem Thema "Geldwäsche/Terrorismus"):

    In seinem Werk „Aufzeichnungen aus einem Totenhaus“ hat Dostojewski die Erfahrungen seiner vierjährigen Verbannung verarbeitet. Minutiös schildert er den harten und unmenschlichen Alltag eines sibirischen Straflagers. Trotz schwerer Leibesstrafen gibt einen schwunghaften verbotenen Handel mit lebenswichtigen Waren und Dienstleistungen oder solchen Waren, die den trostlosen Alltag und die verlorene Freiheit für kurze Zeit vergessen machen - zumindest für diejenigen, die Bargeld haben.

    Dostojewski schreibt „Geld ist geprägte Freiheit“.

    Die Bundesregierung erwägt nun eine Grenze für Barzahlungen bzw. in einem ersten Schritt die Abschaffung von 500-Euro-Scheinen. Als Begründung muss wieder einmal der Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung herhalten.

    Die Begründung ist verlogen. Durch die Bekämpfung der Geldwäsche, lässt sich Kriminalität nicht eindämmen. Vereinfacht gesagt, ist Geldwäsche jede Verfügung über einen Gegenstand, der aus einer Straftat stammt. Verwertungshandlungen - mithin Geldwäsche - sind somit die natürliche Folge von Kriminalität.

    Ein Täter, den schon die Strafandrohung nicht von seiner Tat abhalten konnte, wird sich sicher nicht dadurch von der Tat abhalten lassen, dass er seine neue Armbanduhr nicht mehr zur Gänze bar oder mit 500-Euro-Scheinen bezahlen darf. Geld aus Straftaten wird nicht gewaschen, weil es gewaschen werden kann, sondern, weil es gewaschen werden muss, wenn der Täter die Früchte seiner Tat verwertet.

    Thomas Fischer, Vorsitzender Richter des Zweiten Strafsenats am Bundesgerichtshof, führt in dem nach ihm benannten Strafrechtskommentar zum Konzept der Geldwäschebekämpfung aus:

    „Die Legitimierung des Konzepts weist Züge von Irrationalität auf. Seine Versprechung stützt es auf eine Dynamik ständiger Erweiterung. Stets gehört zum Erfolg noch eine letzte Ausweitung des Tatbestandes oder der Ermittlungsmöglichkeiten. In paradoxer Logik speist sich die Legitimität so aus der Erfolglosigkeit: Je erfolgloser die „Bekämpfung“ bleibt, desto größer muss wohl die Gefahr sein. (…)

    Die Gefahren, die es bekämpft sind aber den Freiheitsgarantien und Legitimationsgründen der Gesellschaft immanent. Es gefährdet daher, zuende gedacht das, was es zu schützen verspricht.“

    Noch abstruser ist es, dass zur Legitimierung auch noch die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung herhalten muss. Dazu nur so viel: Terrorismus lässt sich nur schwer bekämpfen. Kaum bekämpfen lässt er sich jedenfalls durch die von der Bundesregierung diskutierten Maßnahmen. Zum einen läuft Terrorismusfinanzierung oft über unauffällige, kleine und Kleinstbeträge - ein Anschlag kostet nicht viel Geld; zum anderen werden grenzüberschreitende Transaktionen außerhalb des regulierten Finanzmarktes abgewickelt (Hawala-Banking).

    Richtig ist allenfalls, dass die Terrorgefahr gestiegen ist. Geschuldet ist dies aber vor allem der Untätigkeit unserer politischen „Eliten“, die das Problem des politischen Islam seit Jahrzehnten kleinreden, obwohl es an qualifizierten mahnenden Stimmen nicht gefehlt hat. Diese Entwicklung, die im vergangenen Jahr in einem Staatsversagen gigantischen Ausmaßes mündete, wird an Folgekosten nicht nur den Wohlstand und die Aufbauleistung zweier Generationen in Frage stellen; sie wird vor allem den unbescholtenen Bürger immer weiter in seinen Freiheitsrechten einschränken.

    In Wahrheit geht es denn auch nicht um Sicherheit, die ließe sich durch die konsequente Anwendung bestehender Gesetze wiederherstellen. In Wahrheit geht es um den großen feuchten Traum aller Sozialisten, Kollektivisten und Etatisten. Es geht um den Steuersklaven, dem schon jetzt mit Umsatz-, Verbrauchssteuern sowie Zwangsabgaben bis zu 70% seines Einkommens abgepresst werden. Es geht um den gläsernen Untertanen, von dem sich anhand seiner Kontoumsätze lückenlose Bewegungsprofile erstellen lassen, und der nach Belieben per Kontoabbuchung umfassend enteignet und kujoniert werden kann.

    Es stellt sich die Frage, was ist eigentlich aus dem Souverän, dem Inhaber der Staatsgewalt geworden? Gerade an dem Problem des Bargeldes und der Verlogenheit der zu seiner Abschaffung vorgeschobenen Gründe wird deutlich, dass der Souverän immer mehr zum bloßen Objekt staatlichen Handelns degradiert wird.

    Letztlich wird Carl Schmitt wohl recht behalten, wenn er sagt: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“. Damit ist dann aber auch klar, dass spätestens seit dem Spätsommer 2015 Merkel der neue Souverän ist.

    Wie würde Dostojewski, gesetzt er lebte noch, seine Beobachtungen über die postdemokratischen Zustände der BRD betiteln? Vielleicht würde er als Arbeitstitel „Aufzeichnungen aus einem Tollhaus“ wählen.

    Wenn er allerdings für die Niederschrift wieder fünf Jahre benötigen würde, wäre der alte Titel möglicherweise doch der passendere.


    Ich finde den Beitrag interessant, zumal auf meinen Lieblingsschriftsteller und eines meiner absoluten Lieblingsbücher referenziert wird.

  11. #80
    Avatar von freiberger

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    vor zwei jahren,als mal die mär von den milliarden bakterien auf den geldscheinen in den medien erschien,sagte ich schon,:"nachtigall,ick hör dir trapsen"

    wie haben sie dem unbedarftem rtl.zuschauer damals den euro schmackhaft gemacht?
    du musst nicht mehr umrechnen,wenn du nach spanien verreist.

    jetzt terrorismus und steuerflucht.( dem bürger wird mittlerweile ein quentchen mehr intelligenz zugetraut)
    beides erschaffen von den mächtigen,die sich all diese massnahmen doch so sehr wünschen.

    abhören,überwachen,bundeswehr im innen- und ausseneinsatz,chip im PA und auf jeder scheiss karte,komplette digitalisierung des lebens,kontrolle der letzten freiheit der menschen - seine mittel,die er zum leben zur verfügung hat.

    wen dir der staat das konto leer geräumt hat oder gelöscht hat,wie willst du dir da noch die farbe kaufen,die du brauchst um ein protesttransparent zu malen.
    geschweige denn in tschechien ne flinte kaufen.

    der bulle,der dich wegen 3 km/h zu schnell anhält,fährt mit dem scanner über deinen unterarm und schon sind 50 eu abgebucht.
    einspruch bei gericht kannste später machen,geld is erst mal weg.

    nee,ich bekomm das hier garnicht in einem vernünftigen konsens zusammen,so sprunghaft sind meine gedanken.
    totale konfusion in meinem gequatsche.
    ich bekomm diesen ganzen scheiss der da passiert gedanklich nicht mehr auf die reihe.

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