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Ausstieg aus der nuklearen Energie wird "warmer Regen" fuer Betreiber der...

Erstellt von guenter, 21.03.2011, 15:39 Uhr · 43 Antworten · 3.003 Aufrufe

  1. #21
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    dass die eine Gewinngarantie von 15% haben. Hätten aber gerne 25%.
    Ja, schließlich müssen sie ja ihre Lobbyisten in der Politik bezahlen.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von guenter Beitrag anzeigen
    5,7 % mehr Steuern Du Experte, guckt Du hier: Strompreis

    Übrigens, die Grünen wollen nicht, das Du die Klappe hältst...

    du weist wirklich wovon du da redest??? alleine die mwsterhöhung von 16 auf 19% ist eine erhöhung von über 15%, nix mit deinen benannten 5.7%, von stromsteuer mal ganz zu schweigen. weiterhin ist der staatsanteil nicht nur steuern sondern auch umlagen, wenn ich nicht müsste würde ich keinen cent für eeg und kwk zahlen.

  4. #23
    guenter
    Avatar von guenter
    Wäre einfacher, wenn Du präziser wärst, und Dir die Tabelle mal anschaust. Der Steueranteil ist von 39,9 % um 5,7 % auf 45,6 % gestiegen.

    Im übrigen musst Du auch nicht für "eeg und kwk" zahlen, es zwingt Dich keiner Strom abzunehmen, kleines Windrad aufm Dach, alte Autobatterie....

  5. #24
    Avatar von franky_23

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    Sicherlich stimmt der Umstand, dass die Kosten steigen. Kosten für Umlagen, dass einheimische Steinkohle verwendet wird, Abgaben für die erneuerbaren Energien, dann die Netzumlage denn die Konzerne kauften ja die Netze häufig von den Kommunen, die dafür Geld bekommen.

    Unstrittig ist, dass viele Kohlekraftwerke ca. 50 Jahre auf dem Buckel haben und eh am Ende der Betriebszeit sind. Der Netzausbau wurde in den letzten Jahren deutlich vernachlässigt. Die meisten Trassen sind zwischen 30 und 50 Jahre alt.

    Wenn ich an einem Fabrikgebäude oder einem Haus 30 - 50 Jahre nichts mache, dann ist es marode und muss renoviert oder neugebaut werden. Wenn da ein Häuslebauer jammert, dass ja nun alles teurer wird und es auf andere schiebt, die bösen Umweltauflagen, ... würde sicher nicht ernstgenommen werden. Er würde sich eher Fragen aussetzen ob er mal in der Klappsmühle vorbeischauen möchte.

    Bei Netzbetreibern ist es ähnlich. verbesserte Oberleitungen in der klassischen Technologie oder der verbesserten Neubautechnologie würde die Effizienz dieser Systeme drastisch verbessern. Die Investitionen dann in Schreckensszenarien gegenüber dem Kunden als preistreibende Faktoren zu verkaufen ist das Eine, dass es viele glauben, das wirklich Schlimmere.

    Nur drei Beispiele aus der Vergangenheit.
    Nach der Grenzöffnung glaubte jeder, dass die alten LKW´s aus dem Ostblock die dt. Straßen verpesten und verstopfen, da kaum Leistung. Die Flotten osteuropäischer Speditionen sind kaum älter als die im Westen, da abgeschriebenes Material häufig unverhältnismäßig hohe Betriebs- und Wartungskosten erfordern bei geringerer Leistung und Zuverlässigkeit.
    Gleiches war in der Schifffahrt als der Rhein-Main-Donau Kanal eröffnet wurde. Die alten kleinen Schiffe aus dem Osten sind nicht wirtschaftlich, da auch ein osteuropäischer Matrose zumindest Geld für Lebensmittel etc. benötigt.
    Eine herkömmliche Bearbeitungsmaschine ist bei einer Serienfertigung in kaum einem Betrieb mehr zu finden und wirtschaftlich betreibbar. Traditionelle Betriebe mit dieser Philosophie sind nicht mehr am Markt.

  6. #25
    Avatar von Conrad

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    Die sog. "Atomlobby" würde wegen des Ärgers, den sie mit der Atomkraft haben, die AKWs lieber heute als morgen abschalten.

    Da wg. Bürgerinititiven weder neue Kohle- oder Gaskraftwerke und auch keinen neue Windmühlen und Strommasten für neue Stromleitungen gebaut werden können, bleibt also kaum etwas anderes übrig, als den Atomstrom in z.B. Frankreich zu kaufen u. mit kräftigem Aufschlag an die deutschen Kunden weiterzuverkaufen.

    Das wäre für die "Atomlobby" sicher die beste, einfachste und vor allem ertragreichste Lösung. Der "Atomlobby" kann es doch im Prinzip egal sein, wo und wie der Stoff für die deutschen Stromjunkies produziert wird.

  7. #26
    Avatar von Samuianer

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    Ausstieg aus der nuklearen Energie wird "warmer Regen" fuer Betreiber der...

    ...alternativen Energiegewinnung, wie Windparks, aber teuer fuer den Verbraucher!

    Das war ja klar, oder?


    "Die Regierung versucht, den Ausbau der Offshore-Windenergie als Patentlösung für den Atomausstieg zu verkaufen", sagt er. "Doch die Technologie wird erst in einigen Jahren signifikante Strommengen liefern. Effizienter für einen raschen Ausbau der Ökostrommengen wären neue Windparks an Land.
    und...


    Laut Bundesregierung soll der Anteil der Ökoenergien an der Stromproduktion von 17 Prozent auf bis zu 40 Prozent steigen. Dabei wird vor allem die Vision riesiger Offshore-Parks bemüht: Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen die Hochsee-Windräder 10.000 Megawatt Leistung bringen. "Offshore ist die Technologie, die politisch am wenigsten auf Widerstand stößt"
    Atomausstieg: Finanzspritze für die große Wind-Vision - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Das duerfte hunderte von Windmuehlen erfordern.... und eines Tages stellen Forscher fest.... das die Rotoren gesundheits-und umweltschaedliche Luftverwirbelungen generieren die kaum hoerbare Dauertoene erzeugen welche wiederum einen Anstieg an psychosomatischen Erkrankungen ploetzlich erklaeren... dann heisstes "Ausstieg aus der Winderenergie"! Und die deutschen/europaeischen Kuesten werden gigantische Schrottplaetze - 1 Windturm 1000 Tonnen Stahl...mega "umweltfreundlich"!

  8. #27
    Avatar von franky_23

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    Lieber Konrad,

    wieso liefert Deutschland sowohl im Sommer als auch im Winter Strom nach Frankreich, wenn die selber soviel Atomstrom haben? Wenn ich ein Kind in der 3-ten Klasse diese Frage stelle würde es vermutlich eine klügere Antwort darauf finden als du sie abgibst.


    an der dt. Strombörse bekommen sie doch wg .der freiwilligen Stilllegung der KKW´s, die Rotorblätter der Windräder auf weniger oder keine Leistung drehen und dem Aufschalten relativ teurer Uraltkraftwerke... schon einen horrenden Preis als KKW-betreiber.

    Technisch ist es seit 20 Jahren kein Problem einem Haus einen Stromzähler einzubauen und ihn mit grün, gelb und rot zu signalisieren, dass er zu bestimmten Zeiten mehr oder weniger zahlen muss. Wieso hatte und hat ein Unternehmen kein Interesse daran seine Resourcen gleichmäßig auszulasten? Jeder normal wirtschaftlich denkende BWL er würde doch lieber in der Nacht den Strom für 10 cent an deutsche Kunden liefern als ihn angeblich nach Österreich zu verschenken.

    Um kurzsichtig hysterisch denkenden deutschen Versorgungsfanatikern zu erklären, dass man KKW´s benötigt ist den Betreibern fast jedes Mittel recht. Diese seit Dekaden andauernde Gehirnwäsche hat bei vielen nachhaltige Spuren hinterlassen.

  9. #28
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Lieber Konrad,

    wieso liefert Deutschland sowohl im Sommer als auch im Winter Strom nach Frankreich, wenn die selber soviel Atomstrom haben? Wenn ich ein Kind in der 3-ten Klasse diese Frage stelle würde es vermutlich eine klügere Antwort darauf finden als du sie abgibst.

    Du weißt doch, dass es hier zum guten Ton gehört, solche Behauptungen mit einem Link zu belegen.
    Dass Deutschland Strom nach Frankreich liefert, höre ich zum ersten Mal und ich kann es mir auch absolut nicht vorstellen.

    Auf die Windmühlen-Lobby kommen jedenfalls goldene Zeiten zu. Da im Inland keine Windmühlen mehr gebaut werden können, da Deutschland dafür zu dicht besiedelt ist, gehts jetzt los mit dem grossen Offshore-Investment-Abenteuer. Da werden (das ist nun ausdrücklich nur meine unmaßgebliche Meinung) Steuermilliarden ohne Ende verbraten und am Ende, so nach 10-15 Jahren wird man einsehen, das es vollkommen unwirtschaftlich ist.

    Zuletzt hatte die Windenergiebranche harte Zeiten durchgemacht. Nach dem Rekordjahr 2008, als in Europa Windanlagen mit einer Kapazität von elf Gigawatt installiert wurden, brach die Nachfrage stark ein. Investoren verloren den Glauben an das weitere Wachstum der Industrie. Der Offshore-Bereich, von Umweltministerium und Windbranche zum nächsten Zukunftsmarkt deklariert, machte durch Technikprobleme und Finanzskandale Schlagzeilen.

    Jetzt herrscht plötzlich wieder Goldgräberstimmung: Seit dem Unfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima I führt Deutschland eine aggressive Atomausstiegsdebatte. Politiker und Lobbyisten versuchen, sich mit Konzepten für einen raschen Ausbau der erneuerbaren Energien zu übertreffen.



    Laut Bundesregierung soll der Anteil der Ökoenergien an der Stromproduktion von 17 Prozent auf bis zu 40 Prozent steigen. Dabei wird vor allem die Vision riesiger Offshore-Parks bemüht: Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen die Hochsee-Windräder 10.000 Megawatt Leistung bringen. "Offshore ist die Technologie, die politisch am wenigsten auf Widerstand stößt", sagt Bayerns früherer Umweltminister Thomas Goppel (CSU).
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    Riskante Investition
    Durch die höhere Förderung, so das Argument, würde die Finanzierung der kapitalintensiven Offshore-Projekte durch Banken erheblich verbessert. Die Rendite für die Betreiber der Offshore-Windparks würde von heute sieben auf bis zu zwölf Prozent steigen, schätzt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.


    Was für Investoren ein Segen wäre, würde für die Verbraucher zusätzliche Kosten bedeuten.



    Zwar soll die Anschubfinanzierung durch den kürzeren Förderzeitraum kostenneutral sein - in den ersten Jahren zahlen Stromkunden aber umso mehr. Denn die Vergütung des Windstroms müssen die Kunden über Aufschläge auf ihrer Stromrechnung finanzieren.



    Dabei mindert die höhere Renditegarantie nicht das große Risiko, das Investoren eines Offshore-Windparks eingehen. "Der Bau eines Windparks verschlingt oft mehr als eine Milliarde Euro", sagt Albers. Und für Investoren herrschten oft unsichere Bedingungen. Die Technik ist bislang kaum erprobt. Konzerne wie E.on, RWE, Vattenfall und Co., aber auch kleinere Anlagenbauer mussten in den vergangenen Jahren zahlreiche Rückschläge hinnehmen.



    Atomausstieg: Finanzspritze für die große Wind-Vision - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Immerhin hat uns die Atomkraft 40 Jahre lang billigen Strom geliefert, dass sollte man nicht vergessen.

  10. #29
    Avatar von franky_23

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    ein Grund weshalb man große Windparks auf see möchte ist der Umstand, dass dann die Konzerne ihr Oligopol verfestigen können.

    Wer kommt mit der Windverwirbelungstheorie? Als die Adler fuhr gab es auch Ärzte die warnten, dass die horrende Geschwindigkeit auf Dauer für den Menschen massive Schäden nach sich ziehen könnte.

    Stahl ist doch wiedereinschmelzbar, was soll so ein Schmarrn.

  11. #30
    Avatar von Conrad

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    Ich hab die beiden den Atomausstieg betreffenden Themen zusammengeführt. Bitte nicht noch einen Thread zu diesem Thema aufmachen. Vielen Dank für Euer Verständnis. Gruß Conrad.

    Hier gehts weiter:http://www.nittaya.de/politik-und-wi...ber-der-35507/

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