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Au.schwitz und kein Ende

Erstellt von singto, 27.01.2015, 16:14 Uhr · 65 Antworten · 3.876 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von singto

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    Au.schwitz und kein Ende

    "Es gibt keine deutsche Identität ohne A.uschwi1z", sagte Bundespräsident Gauck.
    "Die Erinnerung daran bleibt eine Sache aller Bürger, die in Deutschland leben.
    Es gehört zur Geschichte dieses Landes."

    Der Bundestag hat in einer Sondersitzung der Befreiung des Vernichtungslagers A.uschwi1z
    vor 70 Jahren gedacht. In der Presse massig Berichte darüber, Sondersendungen im TV, Talkshows zum Thema.......

    Ist das Gedenken und die Erinnerung daran wirklich noch so wichtig
    oder sind es bereits zur leeren Geste verkommene Erinnerungsrituale?

  2.  
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  3. #2
    Willi
    Avatar von Willi
    und was kotzt dich jetzt an dieses Gedenken an ?
    Natürlich ist es wichtig an dieses Greul zu erinnern, damit so etwas nie wieder geschieht. Wenn ich die Bilder aus dem KZ sehe berührt mich das zu tiefst, was dort den Menschen angetan wurde.

    Hat sich denn schon Pegida etc. mit diesem Thema befasst ? Wenn das schon in allen Medien Thema Nr. 1 ist, dann könnten ja Pegida Anhänger und Co auf die Idee kommen: Lügenpresse = A.uschwi1zlüge

  4. #3
    ffm
    Avatar von ffm

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    In zivilisierten Ländern gehört es sich dass man sich zur eigenen Schuld bekennt. Deshalb gibt es in Russland Gedenktage für die Opfer von Kommunismus und Gulag, in China wird an die Opfer der Kulturrevolution erinnert. Frankreich gedenkt der Opfer der napoleonischen Kriege, die Vereinigten Staaten erinnern an die Vernichtung der indigenen Kulturen, die Türkei an den Völkermord an den Armeniern, und Serbien bedauert es die Welt durch das Attentat in Sarajevo in eine Katastrophe gestürzt zu haben.

    Ja, ich halte diese Erinnerungen für wichtig, sie sollten nicht zum leeren Ritual verkommen.

  5. #4
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    und was kotzt dich jetzt an dieses Gedenken an ?
    Natürlich ist es wichtig an dieses Greul zu erinnern, damit so etwas nie wieder geschieht. Wenn ich die Bilder aus dem KZ sehe berührt mich das zu tiefst, was dort den Menschen angetan wurde.

    Hat sich denn schon Pegida etc. mit diesem Thema befasst ? Wenn das schon in allen Medien Thema Nr. 1 ist, dann könnten ja Pegida Anhänger und Co auf die Idee kommen: Lügenpresse = A.uschwi1zlüge
    Thema verfehlt; ich finde übrigens das das Thema Aus.chwitz zu ernst ist als mit so depperten Kommentaren belegt zu werden.

  6. #5
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Hat sich denn schon Pegida etc. mit diesem Thema befasst ? Wenn das schon in allen Medien Thema Nr. 1 ist, dann könnten ja Pegida Anhänger und Co auf die Idee kommen: Lügenpresse = A.uschwi1zlüge
    Jeder blamiert sich so gut er kann! Du bist einsame Spitze!

  7. #6
    Avatar von hueher

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    Ja, es war und ist ungeheuer schrecklich was damals geschehen war................, NUR, es paßt NICHT hierher ins Nitty und zweitens, ich habe keine Lust ewig und immer 70 Jahre nach Ende WK2 an diese sogg. Erbschuld erinnert zu werden!!
    Ich war als Besucher in Mauthausen, Dachau und auch in Theresienstadt und war erschüttert, besonders vom Museum in Theresienstadt, konnte nicht mal die gesamte Ausstellung zu Ende besichtigen, weil ich zu Aufgewühlt war................, dies nur als Bemerkung hierzu, denn ich werde wahrscheinlich einige doofe Antworten erhalten............ist mir jedoch egal. Ich stehe dazu was ich sage, bin mir keiner Erbschuld bewußt und will nichts mehr davon hören!

  8. #7
    Avatar von rolf2

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    Die Art wie diese Erinnerung wachgehalten wird finde ich daneben, dieses Gedenken wird zu sehr dafür mißbraucht Schuldgefühle oder Scham bei den Deutschen auszulösen und zwar kollektiv.

    Ich finde es gut und richtig darüber zu berichten, über Ursachen nachzudenken und zu diskutieren, aber eine Schuldfrage an die heutigen Generationen damit zu verknüpfen empfinde ich als überzogen.

    Wie FFM schon weiter oben geschrieben hat gibt es in jedem Volk ähnliche Auswüchse und Ausschreitungen bzw Massenmorde, Deportationen, Progrome gegenüber Minderheiten.

    Man sollte sich seiner Geschichte stellen und sie kennen im Sinne von politischer/ethischer Weiterbildung, aber als Unbeteiligter mit erhobenem Haupt und klarem Blick für die Geschichte der Menschheit und ihren Verirrungen und beständigen Grausamkeiten.

    Der Blick muss in erster Linie nach vorne gehen. Ständig und immer wieder im Gestern zu verharren und Schuld zu empfinden nützt wem ?

    Ich fühle mich in keinster Weise schuldig und habe aus gutem Grund den Dienst an der Waffe damals abgelehnt.

  9. #8
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    In zivilisierten Ländern gehört es sich dass man sich zur eigenen Schuld bekennt. Deshalb gibt es in Russland Gedenktage für die Opfer von Kommunismus und Gulag, in China wird an die Opfer der Kulturrevolution erinnert. Frankreich gedenkt der Opfer der napoleonischen Kriege, die Vereinigten Staaten erinnern an die Vernichtung der indigenen Kulturen, die Türkei an den Völkermord an den Armeniern, und Serbien bedauert es die Welt durch das Attentat in Sarajevo in eine Katastrophe gestürzt zu haben.

    Ja, ich halte diese Erinnerungen für wichtig, sie sollten nicht zum leeren Ritual verkommen.
    Leider liegst du bei der Türkei nicht richtig! Völkermord an den Armeniern ? Wikipedia

    Der Streit um die Anerkennung des Genozids als historische Tatsache belastet bis heute die Beziehungen zwischen der Türkei einerseits und Armenien sowie zahlreichen westlichen Staaten andererseits!

  10. #9
    Avatar von ChangLek

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    .................nach 1945 hat kein Deutscher mehr öffentlich "Juden ins Gas" geschrien - das waren die, die nun zu Deutschland gehören.............

  11. #10
    Avatar von clavigo

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    Wie FFM schon weiter oben geschrieben hat gibt es in jedem Volk ähnliche Auswüchse und Ausschreitungen bzw Massenmorde, Deportationen, Progrome gegenüber Minderheiten.
    Na Rolf, da haste anscheinend den Ironieschalter bei ffm nicht gesehen. Türkische Gedenktage für den Armenier-Genocid oder einen Gedenktag in PRC für die Opfer der Kulturrevolution habe ich noch nicht gesehen. Und frag' mal einen Franzmann wer der größte Franzose gewesen ist.

    In Beijing ist ja noch nicht mal ein stilles Gedenken an Tiananmen Square möglich!

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