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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.231 Aufrufe

  1. #751
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    ...
    Meine Rede schon vor Wochen: jetzt wird sortiert, gesichtet.
    Mal schauen was dabei rauskommt.
    Hier steigen die Mitgliederzahlen und die penetranten Versuche (der SPIEGEL ist ein gutes Beispiel: "Populist" natürlich diffamierend gemeint) der faktisch gleichgeschalteten Medien weckt Trotz, weil sich immer mehr nicht mehr für blöd verkaufenlassen wollen - ganz unabhängign von der Programmatik, die am Ende entsteht. Und dann eventuell das Ende der AfD einläutet. Den Bogen über alle Themen zu spannen wird nicht gelingen.

    Die formalen und personellen Themen müssen ausgestanden werden.
    Ich bin wirklich gespannt, was am Ende rauskommt.

    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    ... demnach geht Bernd Lucke offenbar nicht von Neuwahlen aus.
    Da ist er Realist.
    Ansonsten: Gauland fasst natürlich ein Thema an, dass die Dauer Empörten zur Weissglut treibt.

    Es ist ein Protest derjenigen, die nicht länger mit vermeintlich moralischen Forderungen überzogen werden möchten. Er richtet sich gegen den Unsinn wirkungsloser Symbolpolitik der USA in Syrien genauso wie gegen die schleichende Europäisierung immer neuer Lebensbereiche, die nichts mit dem gemeinsamen Markt zu tun haben.

    Er richtet sich gegen eine Energiewende, die die Menschen mit hohen Strompreisen belastet, Industriearbeitsplätze vernichtet, aber nichts zur konkreten Verbesserung ihrer Lebensumstände beiträgt.

    Und er richtet sich auch gegen eine Zuwanderungspolitik, die zwar nach den Interessen der Zuwanderer, aber nicht nach denen der eigenen Gesellschaft fragt.

    Deutschland auf dem Weg der Umerziehung

    Es ist jenes ideologisierte, abstrakte angebliche Gemeinwohldenken, gegen das viele Menschen rebellieren. CDU, SPD, FDP und Grüne haben sich auf einen Weg der Umerziehung von uns allen begeben, für die der Veggie-Day nur symbolischer Ausdruck ist.

    Wir sollen kompatibel gemacht werden für eine moderne, "fortschrittliche", europäische Dienstleistungs- und Warenwelt; nicht der Mensch steht im Mittelpunkt, sondern die erfolgreiche wirtschaftliche Konkurrenz mit China, Brasilien oder wem auch immer.

    Doch da wir das ja nicht verstehen wollen, sollen wir auch noch entmündigt werden – die Eliten denken und handeln für uns.

    Demokratie muss formal wohl sein, aber bitte nicht zu viel und immer nur in eine Richtung: in die angeblich fortschrittliche europäische.


    Und das hier kann ich ohne Zögern und aus eigenem Erleben unterschreiben:

    Über die Moralität einer Politik entscheidet unserer Meinung nach nicht die Güte ihrer Prinzipien, sondern allein die Wirkungen, die sie für den einzelnen Menschen hat.

    Nur das Glück des Einzelnen ist als Maßstab zur Beurteilung der Qualität einer Politik tauglich. Daraus folgt für uns ein schonender Umgang mit dem Gewordenen und Gewachsenen.

    Die AfD verbindet manches mit den untergegangen Liberalen, da sie vom Individuum her denkt. Aber sie ist und wird nie Funktionspartei, und wer mit uns in Zukunft zusammenarbeiten will, muss die Wünsche der Menschen respektieren und nicht einer Ideologie nachjagen – sei es eine rechte oder linke.

    Mag sein, dass jetzt die Mühen der Ebene auf uns zukommen. Doch wer die Hoffnung hegt, die AfD werde wieder aus dem politischen Spektrum verschwinden, betrügt sich selbst. Schließlich sind auch jene Politologen, die uns das vorhersagen, keine Propheten, sondern bloß irrende Geistesarbeiter im Weinberg des Herrn.


    Und er erinnert noch einmal daran, wie uns unsere politischen Eliten einschätzen:

    Der langjährige Euro-Gruppenchef und luxemburgische Ministerpräsident Juncker hat es so unnachahmlich ausgedrückt: "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob etwas passiert.

    Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."


    Leider hat der Junker mit seiner Vermutung und Hoffnung, dass "die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde" ja recht behalten, wie die Wahl 2013 eindrucksvoll belegt.

  2.  
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  3. #752
    Avatar von socky7

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    Um die Zukunft der AfD braucht man sich keine Sorgen zu machen.
    Egal, in welche Zeitung man schaut :
    auf die negativen Inhalte von Artikeln zur AfD folgt regelmäßig eine geballte Ladung von sehr kompetenten Kommentaren, in denen das Partei-Programm der AfD in Schutz genommen wird.
    Das ist nur eine Frage der Zeit, bis die AfD den Platz in den Parlamenten bekommt, der ihr zusteht.
    Es kann jedoch sein, dass es dann bereits zu spät ist und Deutschland nicht mehr zu retten ist.

    z.B. Kommentar von pinkorrekt in ZEIT Online:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-1...-europapolitik

    "Können Sie mir bitte erklären,
    .welche Länder bisher durch Merkels Europolitik gerettet wurden? Mir ist nur die Rettung von Banken und Spekulanten bekannt. Und wie man ein Schuldenproblem mit neuen Schulden löst, wüsste ich auch gerne."

    Kommentar von neuer_z:
    "Selber schuldig ;
    Bei all dem Gejammer über die bösen Anti-Europa-Parteien wird außer Acht gelassen, dass die EU-Verwaltung zu einem unverschämten inkompetenten Selbstbedienungsladen verkommen ist. Inkompetent war die Aufnahme Griechenlands in den Euro, die Aufnahme des geteilten Zyperns in die EU, die übereilte Aufnahme Rumäniens und Bulgariens in die EU und der Bruch der Nicht-Schuldenhaftung, um nur einige Punkte zu nennen. Unverschämt ist, dass laut H.M.Broder, der seinerseits die "Welt am Sonntag" zitiert, im Jahre 2012 ganze 4365 EU-Beamte ein höheres Einkommen als die Bundeskanzlerin hatten. Broder (Die letzten Tage Europas) spricht vom EU-Adel, der im Glashaus sitzt und sich selbst ganz toll findet. Man ist kein rechter Spinner, wenn man der Ansicht ist, dass dieser Laden mal gründlich ausgemistet gehört."

  4. #753
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    ... Um die Zukunft der AfD braucht man sich keine Sorgen zu machen. ...
    Bis zur Europawahl wird man sehen, wie sich die AfD aufstellt, welche Schwerpunkte sie setzt.
    Worauf niemand setzen sollte: eine faire Betrachtung und Diskussion der AfD-Programmpunkte durch die Staatsmedien und/oder anderen Parteien.

    Irgendwelche Hoffnungen auf eine wirklich demokratische und faire Auseinandersetzung mit den Argumenten der AfD sollte man schnell begraben. Die Desavouierung wird anhalten. Wetten?

    Ansonsten glaube ich nach wie vor, dass die nächsten 4-5 Monate hart werden. Hier müssen sich Leute programmatisch finden, die Chemie stimmen, formale Fragen verstanden werden und der Fahrplan klar festgelegt sein. Keine leichte Nummer. Wenn die AfD die Monate überlebt, dann allerdings werden wir wohl noch lange den blauen Balken auf den Prognoseschirmen sehen.


    Die Bürger sind systemrelevant. Sonst nichts.

  5. #754
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Worauf niemand setzen sollte: eine faire Betrachtung und Diskussion der AfD-Programmpunkte durch die Staatsmedien und/oder anderen Parteien.
    Das Staatsfernsehen ARD und ZDF fürchten die AfD wie der Teufel das Weihwasser, weil die AfD als einzige Partei in Deutschland die GEZ-Zwangsabgabe auf den Prüfstand stellen will. Auf die leicht verdienten 7,5 Milliarden Euro wollen die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten nicht verzichten. Insofern ist ARD und ZDF jedes Mittel recht die AfD zu verteufeln, wie gerade bei MONITOR festgestellt.

    http://www.wdr.de/tv/monitor/sendung.../1017/afd.php5

    Das ist ganz übler Machtmissbrauch der ARD im Stile von russischen oder weißrussischen Machenschaften !

    CDU/CSU fressen bereits Kreide und lesen der SPD alle Wünsche von den Augen ab. Seehofer will sogar den Türken die doppelte Staatsbürgerschaft gewähren, obgleich ihm das viele Anhänger sehr verübeln werden. CDU und CSU wollen ihre 311 Abgeordnetenmandate über vier Jahre retten.
    Alle wissen: bei Neuwahlen wird die AfD in den Bundestag einziehen und den Deutschen die Augen öffnen.

  6. #755
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    ... Das ist ganz übler Machtmissbrauch der ARD ...
    Nun ja, es wäre wohl ein wenig naiv anzunehmen, dass sich die etablierten Parteien ihre Propagandainstrumente und Versorgungsinstitute einfach mal so wegnehmen lassen.

    Wie auch immer und oben schon erwähnt: es wird viel eher darauf ankommen, dass sich die Flügel in der AfD zusammenraufen und auf ein gemeinsames Programm einigen können.

    Ich fand das eh erstaunlich, dass sich ein so breites Spektrum an Menschen - von ehemaligen Grünen, SPD, FDP, CDU bis zu ehemaligen LINKEN - auf das Ziel Bundestgaswahl 2013 konzentrieren konnten, wenn man sich mal vor Augen hält, dass allein in manch einzelner Partei derartige Spannungen monatelange Beschäftigung mit sich selbst auslösen kann.

    Die AfD-Mitglieder mit zum Teil völlig konkurrierenden Ansichten, müssen nun einen gemeinsamen Nenner finden. Kein leichter Job.

  7. #756
    Avatar von socky7

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    Bei der Europawahl kandidiert auch Bernd Lucke als Europa-Abgeordneter.
    Den Posten hat er sicher, falls er nicht vorher erschossen wird. Den radikalen Gegnern der AfD ist alles zu zu trauen. Die fürchten die AfD wie der Teufel das Weihwasser.

    Euro-Kritiker : AfD-Chef Lucke kandidiert für Europawahl 2014 - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

  8. #757
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Bei der Europawahl kandidiert auch Bernd Lucke als Europa-Abgeordneter.
    Den Posten hat er sicher, falls er nicht vorher erschossen wird.
    Spätestens dann muss er sich ja outen. Um etwas bewegen zu können, muss er sich ja mit anderen Parteien zusammenschließen.
    Le Pen, PVV von Wilders, FPÖ, Jobbik aus Ungarn oder UKIP kommen ja nicht in Frage, da sie ja recht5extrem sind und mit denen hat ja Lucke nichts am Hut, wie er sagt. Muss er sich dann eben mit den Linken zusammentun. Aber ob das reichen wird???

    Tja, ist schon blöde, mit rechten Themen zu werben, aber nicht mit denen koalieren zu können. Das Schicksal hatte die SPD auch immer. Na ja, bleibt er halt Einzelkämpfer. So verdient man ja auch sein Geld.

  9. #758
    Avatar von socky7

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    Gauck sollte seinen Hut nehmen. Als Bundespräsident ist er nicht mehr tragbar.

    AfD-Chef wirft Bundespräsident Gauck Entgleisung vor - SPIEGEL ONLINE

    Verständlich, dass Gauck seinem Freund Philipp Rösler ewig dankbar ist.
    Seine Dankbarkeit geht so weit, dass er sich sogar gegen die Wahl der AfD ausspricht, deren Wählerstimmen der FDP den Garaus gemacht hatten. Bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem polnischen Staatspräsidenten Bronislaw Komorowski an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) hatte Gauck am vergangenen Freitag den Angaben vom Kölner Express, der WELT und dem SPIEGEL zufolge gesagt, viele Länder hätten populistische Parteien im Parlament. "Wir nicht! Darüber bin ich sehr dankbar." Jetzt aber sei der Einzug der AfD in das Europaparlament möglich. Damit ist Gauck nicht mehr tragbar, wenn er sinngemäß empfiehlt:
    "Die AfD dürft ihr nicht wählen !"
    Das Amt des Bundespräsididenten sollte abgeschafft werden. Seine Aufgaben kann im Turnus einer der Vizepräsident(inn)en des Bundestages übernehmen oder wie bisher in der Urlaubsvertretung der amtierende Bundesratspräsident.

  10. #759
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Gauck sollte seinen Hut nehmen. Als Bundespräsident ist er nicht mehr tragbar.
    Und noch wichtiger.
    Wir würden uns den überflüssigen, teuren "Grüßaugust" einsparen und der Einfluß der Kirche in die Politik würde endlich reduziert Etat: Was kostet der Präsident? | 02.07.2010 | Politik | news.de

  11. #760
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Und noch wichtiger.
    Wir würden uns den überflüssigen, teuren "Grüßaugust" einsparen und der Einfluß der Kirche in die Politik würde endlich reduziert Etat: Was kostet der Präsident? | 02.07.2010 | Politik | news.de
    Dann bitte gleich die ganz große Lösung: Regierung und Bundestag abschaffen. Dann wäre die Einsparung noch viel größer.

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