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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.932 Aufrufe

  1. #601
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Passt aber in die grundsätzliche Entwicklung der letzten Jahre: mehr Staat, weniger persönliche Freiheiten.
    Mir wären mehr pers. Freiheiten deutlich lieber als die unausgegorene Einheitssülze der Politik die nur in ihre eigenen Taschen wirtschaftet, mir sagt "zahle" aber erwarte nix. Die Frage ist nur was sind pers. Freiheiten, die Sprache gehört jedenfalls nicht dazu, die muss man hierzulande beherrschen.

  2.  
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  3. #602
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    ... B1-B2 eine Grundvoraussetzung um sich hier niederlassen zu können. ...
    Niederlassen sollte sich hier jeder Ehepartner können.
    Nur der Anspruch auf staatliche Unterstützung sollte nicht automatisch entstehen, sondern von Voraussetzungen abhängig sein.

    Eine Voraussetzung sollte sein, dass ich mich dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stellen kann.
    Schaffe ich die Voraussetzungen nicht, dann gibt es eben nichts.
    So einfach könnte es sein ......

  4. #603
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Niederlassen sollte sich hier jeder Ehepartner können.......
    Der Meinung bin ich nicht, da ich eine ordentliche Integration für wichtig erachte und die Sprache nunmal einen ersten Zugang ermöglicht. Alles andere würde ja bedeuten es wie bisher zu handhaben, wo sich Gruppen von Immigranten bilden die kein Wort deutsch können. Ne ist nicht meins, vorallem gibt es dann sicher welche die sich eine Frau irgendwo holen und sie begründet wegsperren. Hier in De ist das einfach nicht das richtige. Missbrauch auf allen Seiten....

    Es ist ja auch nicht anders wenn ich in ein anderes Land gehe. Ohne deren Sprache oder mindestens ein gut verständliches Englisch, kommt man nun mal nicht weit.

  5. #604
    Avatar von lucky2103

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    Seid mir nicht böse, aber bei den vielen kleinkarierten, kaltherzigen und Egoistischen Deutschen haben Rinchen und ich manchmal 'nen Inneren Widerstand, uns dort integrieren zu wollen.

    Ich stelle mir die wegen jedem Scheiss hupenden Autofahrer und die motzenden Kunden in der Schlange beim Penny vor...und ich stehe dahinter und sage Rinchen: "Schau, das ist Deutschland, so musst Du auch werden."

    Daneben hat der Deutsche immer ne große Klappe, aber wenn es ernst wird, hat er die Hosen voll (wie oft hab ich das schon gesehen ?) - sowas kann ich überhaupft nicht ab.

  6. #605
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Seid mir nicht böse, aber bei den vielen kleinkarierten, kaltherzigen und Egoistischen Deutschen haben Rinchen und ich manchmal 'nen Inneren Widerstand, uns dort integrieren zu wollen.
    Ich bin an der französischen Grenze (Straßbourg) aufgewachsen, da kennt man das Thema ganz gut und kann zum Glück jederzeit über die Grenze flüchten. Auch heute klappt das ganz gut und für 60Euro ist man 3h später in einem Café am Montmatre. Aktuell lebe ich allerdings wieder mitten in DE und treffe gelegentlich ne Thai die mit ihrem Kind Zeit im Park verbringt, aber von ihrem "Farang" weder in deutsch unterrichtet, noch auf eine entsprechende Schule geschickt wird. Das übliche hier wie ich finde, keine Kohle usw. Daher auch meine recht harte Haltung bezüglich der Anforderung an eine Integration.

  7. #606
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die zu erwartenden Folgen waeren logischerweise eine Staerkung der verbleibenden Eurolaender und der Waerung selbst.
    Tja, so einfach ist wohl auch die Denkweise mancher AfD-Waehler. Sie haben die von der Lehmann-Pleite ausgelöste Weltwirtschaftskrise schon wieder verdrängt.

    Nur mal ein Beispiel: Die Allianz-Versicherung, bei der fast 20 Millionen Deutsche Verträge haben, hatte vor kurzem noch für über 30 Mrd. italienische Anleihen in ihrem Besitz. Wenn nun Italien aus dem Euro austritt und beschließt, diese Schulden nicht mehr zu bedienen, dann wäre dies für die Allianz schon ein nennenswertes Problem, das sich auch auf die Kunden auswirken würde. Da würde dann wohl schnell wieder der Ruf nach Hilfe vom Staat kommen.

  8. #607
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Tja, so einfach...
    Genau!

    Uebrigens, die Allianz bei dem von Dir konstruierten Problem zu unterstuetzen kaeme um einiges guenstiger, als Griechenland, Italien, Spanien und Portugal vor dem Staatsbankrott zu retten.

    Du argumentierst nicht logisch sondern ideologisch.

  9. #608
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Der Meinung bin ich nicht, da ich eine ordentliche Integration für wichtig erachte und die Sprache nunmal einen ersten Zugang ermöglicht.
    Das ist sicherlich richtig, aber das grundlegende Problem ist, dass sich die Integration und das Erlernen einer fremden Sprache nicht erzwingen lässt. Das ist weder besonders effektiv noch angemessen.

    Es wäre viel effektiver die Bedingungen für Nicht-Integrationswillige in Deutschland unattraktiver zu machen. Das würde bedeuten: (1) keine oder sehr stark reduzierte Sozialleistungen für Zuwanderer, (2) stufenweise Anerkennung von Integration auf freiwilliger Basis, d.h. wenn die Leute nachweisen können, dass sie beschäftigt sind, Steuern zahlen, und einen Sprachtest ablegen, dann bekommen sie schrittweise verbesserte Aufenthaltstitel bis hin zur vollständigen Einbürgerung.

    Aber damit sind wir inzwischen weit vom Thema abgekommen.

    Die "Alternative für Deutschland" wirkt auf mich ein wenig reaktionär. Trotzdem haben sie berechtigte Anliegen, für die die etablierten Parteien keine Lösungen haben. Ich bin mir nicht sicher ob es gegenwärtig überhaupt wünschenswert wäre, den Euro abzuschaffen. Vorstellen kann ich mir das eigentlich nur mit der Einführung einer zweiten Binnenwährung, die zumindest für eine Weile gegen den Euro gestützt/festgeschrieben wird. Vielleicht wird das auf lange Sicht notwendig, wenn wir feststellen, dass die europäischen Nationalwirtschaften wie Dominosteine umfallen. Das käme dann aber einer Auflösung der Währungsunion schon recht nahe.

    Cheers, X-pat

    P.S.: Wo ich schon eher mit der AfD übereinstimme ist das der Brüsseler Verwaltungsapparat demontiert werden muss, oder vielleicht besser: "reformiert". Die vergangene Politikergeneration der Nachkriegszeit hat unter dem Credo der Versöhnung gearbeitet, und dabei einen Apparat geschaffen der europäische Interessen gemeinsam verwaltet. Theoretisch eine gut Idee, aber... abgesehen davon, dass das in der Praxis nicht immer so toll funktioniert hat, kommt es mittlerweile zu gegenteiligen Effekten, nämlich dass die Staaten sich fremdbestimmt fühlen und damit eher Ressentiments als Annäherung genährt werden.

  10. #609
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Genau!

    Uebrigens, die Allianz bei dem von Dir konstruierten Problem zu unterstuetzen kaeme um einiges guenstiger, als Griechenland, Italien, Spanien und Portugal vor dem Staatsbankrott zu retten.
    Nicht logisch ist deine Argumentation. Die Allianz wäre ja nur ein Problem von vielen, würde Italien seinen Schuldendienst einstellen.

    Wie sehr die Weltwirtschaft vernetzt ist und wie rasant sich die Probleme entwickeln, wenn die Börsen nach einer Bankpleite verrückt spielen, hat man nach der Lehmann-Pleite gesehen.

  11. #610
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Stellvertretend für den deutschen Staat erwidere ich, wir haben auch keinen Schaden, im Gegenteil. Nach eigenenem Bekunden zahlst du ja hier Steuern (sehr konsequent übrigens von dir), bleibst aber körperlich fern. Da es dir in Thailand offenbar gefällt haben alle gewonnen.
    Das war der Stand vom letzten Jahr. Vielleicht erinnerst du doch noch an meine damaligen Worte. Es ist schon richtig, dass ich weiterhin versuche, am Reichtum der Deutschen zu profitieren. Aber andere Länder haben da mächtig aufgeholt. Warum sollte ich mich dann nicht eher humaneren Ländern zuwenden? Als Global Player habe ich da ja viel mehr Möglichkeiten als ein deutscher Heimatkundler.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Aber dein Vergleich mit den Juden ist selbst für deine Maßstäbe auusgesprochen unangemessen.
    Warum? Weil es nicht politisch korrekt ist? Ist ja nun mal eine Tatsache.

    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Derart persönliche Informationen als Beweis unserer Beziehung hat hier in Deutschland von uns keiner verlangt.
    Warum auch? Es werden ja quasi eh keine binationalen Ehen erlaubt.
    Aber mal ehrlich: ich habe kein Problem damit, persönliche Briefe und Telefonrechnungen vorzulegen. Den Finanzbehörden gegenüber muss ich ja auch bestimmten Dinge offenlegen, z.B. mein Bankkonto. Meinetwegen können die auch ein Video von unserer Hochzeitsnacht bekommen, wenn die es nötig haben.

    Ist zwar auch verwerflich, aber man verhindert damit eben kein Zusammenleben einer Ehe. So etwas hätte ich von islamischen oder kommunistischen Staaten vielleicht noch erwartet (z.B. dass ein Nordkoreaner keine Südkoreaner heiraten darf), aber doch nicht von einem selbsternannten Staat der Menschenrechte. Das hätte die BRD nach 1945 niemals machen dürfen.

    Ich bin der lebende Beweis dafür, dass man ohne Landessprache sehr gut in einem Land mit einer intakten Familie leben kann.
    Der komplette internationale Kontakt läuft in englisch. Wotzu braucht die EU so viele Sprachen. So wie es der D-Mark erging so wird es auch bald der Sprache deutsch gehen.

    Als Videorecorder aufkamen, gab es 3 System. Überlebt hat nur VHS. Warum sollte es auch auf der Welt so viele Sprachen geben? Istd och unlogsich. Die Sprache ist ein Kommunikationsmittel. Daher sollte alle Menschen dieselbe Sprache sprechen. Und da wir nun zum Glück in der globalisierten Welt leben dürfte die Wahl auf englisch fallen und nicht deutsch.

    Nicht die Migranten sollten sich integrieren, sondern Deutschland endlich mal in die Welt.
    Anstatt von Migranten deutsch zu fordern sollte man alle deutschen Eltern dazu anhalten mit ihren Babys von Anfang an englisch zu sprechen. Das wäre mal eine Innovation für die Zukunft und Vorbild für die Welt.
    Aber Deutschland lebt ja lieber rückwärtsgekehrt. Hat sich in den Köpfen der Deutschen in den letzten 100 Jahren überhaupt etwas geändert? Sehr wenig. Ich fürchte daher eher eine Kopie des letzten Jahrhunderts auf Deutschland zukommen.

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