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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 251.955 Aufrufe

  1. #581
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Direkte Demokratie wie in der Schweiz ist in einem großen Staat wie Deutschland kaum durchführbar, weil die Wähler nicht alle 8 Tage ins Wahllokal gehen werden, um über wichtige Dinge abzustimmen. Außerdem wird es schwierig sein, die Masse der Wähler so zu informieren, dass sie wirklich kompetent abstimmen können.
    Alles andere als eine direkte Demokratie, wo die Bürger eines Landes der Politik aufgaben diktieren können, wird langfristig einfach nicht funktionieren wie wir aktuell sehen. Es muss ja auch nicht bedeuten das alle 8 Tage ein Run an eine Wahlurne stattfinden muss, da es bei weitem nicht so viele Kernthemen gibt. Allerdings braucht es dazu einen anderen Umgang in Sachen Wahrheit und schon alleine das wäre ein großes Plus. Auch unsere "Zweiklassengesellschaft" wäre dann Schnee von gestern...

  2.  
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  3. #582
    Avatar von brumfiz

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Nein, beim Beitritt in die EU hatten wir keine gemeinsame europäische Währung und die Südländer hatten keine Euro-Schulden. Somit ist die Situation nicht vergleichbar.
    Ok falsch Interpretiert..
    Ich meinte das ganze konstruckt EU in der heutigen Zeit ,war damals so auch nicht vorhersehbar,
    da läuft vieles im Argen..
    So nun will eine Partei Veränderungen Einführen und du Argumentierst mit nicht vorhersehbaren Folgen, ts ts ts,

    EU : schön wenn funktioniert......und tut es das ????????

  4. #583
    Avatar von beran

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    Zitat Zitat von brumfiz Beitrag anzeigen
    So nun will eine Partei Veränderungen Einführen und du Argumentierst mit nicht vorhersehbaren Folgen, ts ts ts,
    Natürlich kann man Veränderungen vorschlagen. Nur sollte man sich dann auch Gedanken machen, welche Folgen diese Veränderungen haben. Ich habe ja am Beispiel Italien die möglichen Folgen aufgezeigt. Bei der AfD vermisse ich eben genau dies. Da wird zwar gesagt, man möchte, dass die südeuropäischen Länder aus dem Euro aussteigen, aber die zu erwartenden Folgen werden nicht ausreichend diskutiert.

  5. #584
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Na dann ein Grund mehr diese Politik zu verändern, da schon alleine unsere "private" Alterssicherung darauf aufbaut. Kaum auszudenken wenn ich hier keine brauchbaren Zinseinnahmen hätte....
    Nein. Weil dann der Grundbetrag sinken würde. Ich habe doch im Alter lieber insgesamt mehr Geld zur Verfügung als trotzdem immer noch relativ winzige Zinseinnahmen, die dann womöglich auch noch hoch besteuert werden.
    Am besten, man sucht sich einen einfachen Job im hohen Alter oder einen Familienbetrieb, der auch ohne viel Einsatz genug abwirft.
    Zudem kann man hoffen, dass die Preise im hohen Alter durch geringere Löhne und neue Technologien rapide sinken.
    Doch dann muss man den Leuten erstmal verklickern, warum eine Deflation keine Katastrophe, sondern der richtige Schritt in die Zukunft ist. Wird dann wieder keiner verstehen....

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Die richtige Auslegung des Sozialsystems ist aber der Grund warum gerade Deutschland immer wieder gestärkt und schneller aus jeder Rezession rauskommt. Viele Länder beneiden uns gerade deswegen.....
    Nicht Länder beneiden Deutschland, sondern die Arbeitslosen anderer Länder.
    Der Grund, warum Deutschland so schnell aus der angeblichen Krise gekommen ist, liegt ganz alleine an den Unternehmen, die aus der 9/11-Krise gelernt haben. Sie haben gemerkt, adss sie sich mit unnötiger Panik selbst schaden. Aso haben sie diesmal das einzig Richtige gemacht: die Krise einfach ignoriert. Da haben weder Politiker noch das Sozialsystem einen Anteil dran, sondern nur die Mehrheit der cleveren und verantwortungsvollen deutschen Unternehmer. Also genau diejenigen, die man nun quasi aus dem Land jagen will.


    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Was wäre eigentlich deine bevorzugte Demokratie, quasi dein Vorbild-Land?
    Es gibt kein Land, das ich als Vorbild sehe. Ich bin durchaus für eine Demokratie, aber eine echte. Die perfekte Demokratie ist aber eine Anarchie. D.h. jeder hat genau dieselben Rechte.
    Sollte Organisation nötig sein, bildet man themenabhängige Organisationsteams (am besten international, also nicht national begrenzt).
    Abstimmung erfolgt dann direkt. Wer nicht wählen will, muss ja nicht. Aber jeder darf sich für jede Abstimmung einen persönlichen Vertreter aussuchen, wenn er keine Lust oder keine Ahnung hat. Wer das ist, ist egal. Es kann ein Vertrauter oder ein Fachexperte sein.
    Für die Information im Vorfeld der Abstimmungen dienen Fachexperten-Runden. Hier können sie die Argumente für Pro und Contra vortragen, z.B. im Internet, TV, Zeitung. Also nicht ideologisch wie bislang, sondern faktisch begründet.

    Soll also heißen: ich habe keine Vorbild, sondern mein Modell soll selbst zum Vorbild für eine Gemeinschaftsmodell der Zukunft werden.
    Es gibt dann keine Politiker, keine Regionen und keine Staaten mehr. "Völker" werden nicht nach Geburtsort gebildet, sondern nach Interessen. So kann jeder mehreren Völkern angehören - weltweit verstreut.
    Kommen sich zwei "Völker" ins Gehege wegen Interessenkonflikte, können deren Bürger über Kompromisse abstimmen.
    Dazu gibt es ein weltweites Grundgesetz, das nur aus einem Punkt besteht: "es ist alles erlaubt, sofern man niemanden damit schadet".
    Jeder Bürger kann dann selbst entscheiden, was er als Schaden ansieht. Das kann in Zukunft z.B. durch die Google-Brille sichtbar gemacht werden. Begegnest du jemanden, blinkt z.B. auf: diese Person möchte nicht getötet, beraubt und dumm angemacht werden.
    Aber gut, jetzt geht es in Details, die ja auch eher für die Zukunft bestimmt sind. Aber es wird Zeit, sich so lansgam mal darauf vorzubereiten. Die Zeit der Möchtegern-Demokratien geht jedenfalls zu Ende. Sie sind ganz eindeutig gescheitert.

  6. #585
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Nicht Länder beneiden Deutschland, sondern die Arbeitslosen anderer Länder.
    Der Grund, warum Deutschland so schnell aus der angeblichen Krise gekommen ist, liegt ganz alleine an den Unternehmen, die aus der 9/11-Krise gelernt haben.
    Was für eine Sichtweise.... Leider nein, es sind nicht die Arbeitslosen denen das System hier nur begrenzt gefallen würde, es ist deren Wirtschaft. AL Zahlen sind ja weitestgehend ähnlich / wenn man Schwankungen berücksichtigt.
    Eigentlich doch klar, schon während einer Rezession reagieren wir mit Kurzarbeit und gleichen ggf. mit Steuermitteln aus. Im Klartext bedeutet das wir alle (inkl. der Jobsuchenden) immer etwas Kohle haben, die wir sof. an den "Mann" bringen wenn das Ende einer Rezession bekannt wird. Darüber hinaus sorgt unser vergangenes "Sozialsystem" für Stabilität in jeder Form, auch was die Standortsicherheit anbelangt, welche einen starken beständigen Mittelstand ermöglicht. Dafür beneiden uns andere Länder > Kohle in der Tasche, Sicherheit was den Wohnort und den Produktionsstandort anbelangt.

    Ich kenne die Verhältnisse in den USA da ist es alles andere als Lustig, wenn nach einer Rezession erst einmal nichts geschieht und die Leute erst wieder aufgebaut werden müssen. Hinzu kommt ja noch die extreme Umzugsthematik. Da gibts dann schnell keine brauchbaren Mitarbeiter mehr und das wars dann für ne Zeit. Ganz zu schweigen davon das jede längerfristige Investition gut überlegt sein will. Wer weis vielleicht bricht die Nachfrage lokal ein....

    Egal wie man es dreht und wendet, wir hatten ein starkes System in Deutschland, welches uns den Wachstum gesichert hat und nun immer mehr zurückgefahren wird. Gründe gibt es jedenfalls keine....

  7. #586
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Es gibt kein Land, das ich als Vorbild sehe. Ich bin durchaus für eine Demokratie, aber eine echte. Die perfekte Demokratie ist aber eine Anarchie. D.h. jeder hat genau dieselben Rechte.
    Die gestern verlinkte Dokumentation liefert einige gute Ansätze zum Thema Demokratie. Unter anderem geht es da um das "Wohlfühlen" aller durch Mitbestimmung und gemeinsamer Überzeugung. Unser aktuelles System hat sich jedenfalls überlebt...

  8. #587
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    ... Einwanderung nach kanadischem Vorbild: Egoismus pur! Herr Lucke will, dass die armen Länder wie Rumänien und Bulgarien auf ihre Kosten Ingenieure, Ärzte und Krankenschwestern ausbilden, die er dann nach Deutschland locken will, um hier die Löcher zu stopfen, die der Geburtenrückgang reißt. Die armen Länder, aus denen das ausgebildete Personal angeworben werden soll, werden dadurch noch ärmer ...
    Sorry, aber jetzt wird es lächerlich: dafür bedarf es keinen Lucke, denn als EU - Bürger dürfen die Rumänen und Bulgaren (demnächst) ohnehin hier arbeiten, falls sie hiesige Bedingungen vorziehen.

    Falls es aber auch um andere "ärmere" Länder geht:
    beim Thema "Greencard" - eine Initiative der Rot-Grünen Regierung in 2000 - war natürlich keinerlei Egoismus angesagt, ganz sicher nicht. Indianerehrenwort: für die ärmeren Länder war das ein Segen und definitiv nicht egoistisch gemeint.



    Die meisten der mit der Greencard nach Deutschland gekommenen Experten waren entweder Informatiker/innen oder Elektroingenieure/innen, nach Nationalitäten kamen die meisten aus Indien, auch Osteuropäer und Äthiopier waren oft vertreten.
    Quelle wikipedia

    Und es gilt mal wieder:

    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach' mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ....

  9. #588
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von beran Beitrag anzeigen
    Da wird zwar gesagt, man möchte, dass die südeuropäischen Länder aus dem Euro aussteigen, aber die zu erwartenden Folgen werden nicht ausreichend diskutiert.
    Die zu erwartenden Folgen waeren logischerweise eine Staerkung der verbleibenden Eurolaender und der Waerung selbst.

    Was gibts da zu diskutieren?

  10. #589
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Falls es aber auch um andere "ärmere" Länder geht:
    beim Thema "Greencard" - eine Initiative der Rot-Grünen Regierung in 2000 - war natürlich keinerlei Egoismus angesagt, ganz sicher nicht.
    Aber auch hier gilt: es wird ja nicht dadurch besser, dass man als AfD es ebenso machen will.
    Die AfD hat halt den Fehler gemacht ihre diesbezüglichen Ideen publiker zu machen.
    Das ist wie bei der Hotelsteuer. Deren Kürzung hatten auch die Grünen und die SPD im Wahlprogramm - allerdings im Kleingedruckten.
    Die FDP hat es dann umgesetzt. Wer hat dafür einen auf den Deckel bekommen.

    Die AfD muss halt lernen, bestimmte Dinge unter verdeckter Hand zu machen oder zu planen. Oder einiges so umzuschreiben, dass es positiv rüber kommt. Also z.B. Statt Zwangs-A1-Deutschtest für Ehepaare müsste es lauten "Schutzmaßnahme vor Zwangsehen".
    Also dann statt kanadischem Einwanderungsgesetz etwa so: "Schutz vor Ausbeutung für externe Dienstleistungskräfte". Dann klatschen Medien und Bürger vor Begeisterung und keiner kommt drauf, dass darunter eigentlich eine menschenverachtende Selektierung von Ausländern gemeint ist - also ein rechtsradikales Mittel.

    Also wenn Herr Lucke in der deutschen Politik mitspielen will, muss er sich eben die politisch korrekten Begriffe zur Volksvera.... angewöhnen. Mit Entartungen und Begriffen mit Zuwanderung kommt er medientechnisch nicht weit.
    Das wusste man auch schon 1933. "Arbeit macht frei" klang einfach super und begeisterungsfähig. Und die derzeitigen Volksparteien haben da ja auch ganz viele tolle Wörter in ihren Schubfächern. Sehr gerne wird das Wort "Verantwortung" genommen, wenn man eigentlich Vernichtung meint. Ich sage ja: Politik ist eigentlich Psychologie. Mal sehen, wann die AfD hier aufholt.

  11. #590
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... Zwangs-A1-Deutschtest für Ehepaare müsste es lauten "Schutzmaßnahme vor Zwangsehen".
    Du kennst das kanadische Einwanderungsrecht überhaupt nicht, gelle?

    Es gibt für Ehepartner (family class) keine Limitationen.*
    Insofern wäre die Anwendung desselben in Deinem speziellen Fall deutlich besser als die aktuellen deutschen Bestimmungen dazu.


    * der Ehepartner (Sponsor) muss nach meiner Erinnerung für die ersten 3 Jahre finanziell einstehen/garantieren und - ich bin mir nicht ganz sicher - dies gilt wohl auch für Lebenspartnerschaften

    NACHTRAG: hab mal schnell gegurgelt http://www.cic.gc.ca/english/informa...s/3900ETOC.asp

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