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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.476 Aufrufe

  1. #5531
    Avatar von Micha L

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    Ich meinte selbstverständlich "Gute Nacht CDU"

    Aber Du hast recht. Wenn die CDU den "point of no return" verpaßt und zu lange kuscht vor der "großen Vorsitzenden", dann läuft es auf Dasselbe hinaus.

  2.  
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  3. #5532
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Ich meinte selbstverständlich "Gute Nacht CDU"

    Aber Du hast recht. Wenn die CDU den "point of no return" verpaßt und zu lange kuscht vor der "großen Vorsitzenden", dann läuft es auf Dasselbe hinaus.
    Der Point of no return ist längs überschritten.
    Kein Argument (Wahlversprechung) der "Etablierten" wird mich dazu bringen, denen wieder meine Stimme zu geben.

  4. #5533
    Avatar von ChangLek

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    .................das hab ich schon die letzten fünf Wahlen nicht mehr gemacht. Habe immer irgendeiner Splitterpartei meine Stimme gegeben - damit sie für die Altparteien nicht mehr zählte..............

  5. #5534
    Avatar von Eutropis

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    Schlimm genug , dass ihr Die überhaupt schon mal gewählt habt

  6. #5535
    Avatar von Ban Bagau

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    Post


    AfD und Linke

    Lechts und Rinks kann man verwechseln


    Frauke Petry und Sahra Wagenknecht geben zusammen ein Interview und entdecken überraschend viele Gemeinsamkeiten. Die AfD-Chefin bietet der Linken sogar Kooperation an.

    Von Ludwig Greven

    2. Oktober 2016, 11:30 Uhr


    Sarah Wagenknecht Frauke Petry
    Doppelinterview




    Es war ein sehr bemerkenswertes Doppelinterview, das an diesem Wochenende in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschien und das vermutlich in beiden Parteien, der AfD und der Linken, noch für einigen Wirbel sorgen wird. Allein die Tatsache, dass sich Sahra Wagenknecht, die Anführerin der ganz linken Linken mit Frauke Petry, der Vorsitzenden der ganz rechten AfD, zum sachlichen Gespräch traf, dürfte für viele Linken-Politiker ein Tabubruch sein. Schließlich ringen auch die anderen etablierten Parteien darum, wie sie mit der rechtspopulistischen Partei umgehen und ob man überhaupt mit ihr rede soll. Im rheinland-pfälzischen Landtagswahlkampf hatte sich SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer noch geweigert, sich mit einem AfD-Vertreter in eine Fernsehrunde zu setzen.

    Erst recht sollte das eigentlich für die Linken gelten, die politisch sozusagen die Antipoden zu den Rechtsauslegern darstellen. Und von denen man erwarten würde, dass sie mit denen gar nichts am Hut haben. Doch die letzten Landtagswahlen haben gezeigt, dass es zumindest in der Wählerschaft der beiden Parteien starke Überschneidungen gibt: in großen Scharen wanderten da Linkswähler zur AfD ab.


    Vor diesem Hintergrund dürfte sich Wagenknecht zu dem Gespräch entschlossen haben. Sie ist ja ohnehin wenig zurückhaltend, wenn es um AfD-verdächtige Positionen geht, wie etwa mit ihrer Kritik an der Merkelschen Flüchtlingspolitik oder mit ihrer Aussage nach den Silvestervorfällen am Kölner Hauptbahnhof: "Wer sein Gastrecht missbraucht, hat es verwirkt."

    Dieses Zitat steht auch am Anfang des Doppelinterviews und gibt Wagenknecht die Gelegenheit ihre umstrittene Position noch einmal zu verdeutlichen: "Wenn so viele Menschen nach Deutschland kommen wie infolge von Merkels Politik im vorigen Herbst, dann muss man auch dafür sorgen, dass Integration gelingt und die notwendigen Wohnungen und Arbeitsplätze vorhanden sind." Entscheidend sei jedoch, den Menschen in den Herkunftsländern zu helfen.


    "Damit haben Sie gerade AfD-Positionen referiert", jubelt Petry. Wenn die "Rechtsbeugung" durch die Regierungsseite oder die Ausnutzung des Asylrechts durch "Armutsmigranten" dazu führe, dass es in Deutschland einen Konkurrenzkampf unter den sozial Schwachen gebe, könne das doch auch nicht im Interesse einer linken Partei sei, appellierte sie an Wagenknecht.

    Die will von den "starken Überschneidungen", von denen Petry spricht, zunächst nichts wissen und verweist darauf, dass die AfD nur Hochqualifizierte einwandern lassen wolle. Doch Petry macht ihr Angebote: Die AfD sei für Flüchtlingslager, die von den Vereinten Nationen menschenwürdig geführt würden, und überhaupt sei sie explizit für Einwanderung. Schließlich habe Deutschland damit gute Erfahrungen gemacht. Ganz neue Töne also von der der Vorsitzenden einer Partei, die bisher vor allem auf Abschottung setzte.

    Wagenknecht wiederum relativiert die Forderung ihrer Partei nach offenen Grenzen für alle. Das sei "eine gute Forderung für eine Welt der Zukunft, in der die Menschen überall in Wohlstand leben" – also gerade nicht für die realen Verhältnisse. Fast folgerichtig fügt sie hinzu: "Offene Grenzen haben Voraussetzungen." Damit ist sie wiederum sehr nah an der AfD und auch SPD und Union, die alle für einen strikten Schutz der Außengrenzen werben, aber weit entfernt von der Beschlusslage ihrer Partei.


    Gemeinsam gegen den Euro und TTIP

    Gemeinsamkeiten entdecken die beiden Politikerinnen, die auffallend freundlich miteinander umgehen, auch in anderen Feldern: der Ablehnung des Euro ("Fehlkonstruktion", so Wagenknecht), der Kritik an der EU als undemokratisch und der Forderung nach Rückverlagerung von Kompetenzen an die Nationalstaaten, dem Nein zu TTIP und Ceta und überhaupt der Kritik an den großen Konzernen, die übermächtig geworden seien. Beide sind auch gegen eine staatliche Rettung der Deutschen Bank.

    Natürlich werden auch Differenzen deutlich. So distanziert sich Petry zwar vom "Nationalismus", spricht aber im Zusammenhang mit dem Nationalstaat vom "Volk" – was den Anklang des Völkischen hat, der ihrer Partei oft vorgeworfen wird. Und sie bekennt sich zwar einerseits zum Sozialstaat (ein Begriff, der im AfD-Programm bisher nicht auftaucht), fordert aber gleichzeitig, die "überflüssige staatliche Umverteilung" zu reduzieren und einen schlanken, aber funktionsfähigen Staat aufzustellen. Was natürlich prompt Wagenknechts Widerspruch hervorruft.

    Auch in der Steuerpolitik zeigen sich klare Unterschiede: Die Linke will Steuererhöhungen für Reiche. Die AfD dagegen will laut Petry weder Steuererhöhungen noch -senkungen, sondern ein einfaches transparentes Stufenmodell. Interessant und überraschend ist, dass Petry in der Rentenfrage das Schweizer Modell empfiehlt, bei dem auch Besserverdienende in die Rentenversicherung einzahlen, sie also sich faktisch für das linke Modell einer Bürgerversicherung ausspricht. Auch wenn sie relativiert, dass die AfD noch kein fertiges Rentenmodell habe.

    Zusammenarbeit in Sachfragen

    Wäre bei so viel Gemeinsamkeiten nicht irgendwann sogar eine Links-Rechts-Koalition denkbar, so wie in Griechenland? Das weist Wagenknecht natürlich von sich. Schließlich sei die AfD "nationalistisch und rassistisch". An dieser Stelle kommt zum ersten Mal ein scharfer Ton in das Gespräch. Aber Petry nimmt den Ball auf. Die Frage nach Koalitionen führe in die falsche Richtung. Stattdessen bietet sie Wagenknecht eine "punktuelle Zusammenarbeit in Sachfragen" an. Das bringe für die Bürger viel bessere Ergebnisse.

    Eine Kooperation von Linke und AfD in der Opposition nach der Bundestagswahl 2017 – das wäre ein reizvolle Vorstellung. Schließlich stellen beide zusammen, die viel Protestpotential sammeln, nach den Umfragen rund ein Viertel der Wählerschaft.


    Gespräche statt Ächtung

    Unvoreingenommene Gespräche mit der AfD können also durchaus dazu führen, Positionen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu klären. Vor allem, wenn sie sich von dem bisherigen Muster der etablierten Parteien lösen, die AfD nur zu verdammen und zu ächten, statt sie inhaltlich zu stellen. Allerdings darf man auch nicht darauf verzichten, darauf zu achten, was AfD-Politiker jenseits der wohlgesetzten Worte ihrer Vorsitzenden verlautbaren. Und das ist oft schrecklich.

    Für Wagenknecht dürfte das Interview jedoch parteiintern noch ein Nachspiel haben. Steht sie beim Reformerflügel doch ohnehin in Verdacht, punktuell AfD-verdächtige Positionen zu vertreten. Und jetzt macht sie sich auch noch mit Petry gemein? Für manche in der Partei dürfte das zu viel sein.
    AfD und Linke: Lechts und Rinks kann man verwechseln |.ZEIT ONLINE

  7. #5536
    Avatar von Dune

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Meinst Du dieses Statement eines 'Aktivisten':


    Anhang 27377

    Ich vermute kein(e) 'Hatespeech', da von einem Anständigen formuliert.
    Da bin ich mal gespannt, was die bundesdeutsche Justiz draus macht.
    Mich würde die neuere demokratische Verdrängung nicht wundern.

  8. #5537
    Avatar von Dune

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Mir sind beim lesen des Artikels die Tränen gekommen - allerding vom Lachen. Jetzt wird sogar schon der völlig linksversiffte Lehrer der Petry von der linkpopulistische Presse auf die Öffentlichkit losgelassen um sie zu diskreditieren. Krampf gegen räääächtzzzz, sage ich da nur. Es wäre doch mal viel interessanter die Lehrer von den verblödeten Grünen an die Öffentlichkeit zu zerren, die behaupten, dass Dresden von N.azis zerbomt wurden und die Abram Lincoln nicht von George Washington unterscheiden können.

    AfD-Chefin: Frauke Petrys Ex-Lehrer: Warum ich sie nicht mehr sehen will - Video - FOCUS Online
    Ich möchte aber eher wissen, was ihr Frisör, Metzger und Bäcker von ihr hält.

  9. #5538
    Avatar von Dune

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Eine Analyse in der FAZ prophezeiht der SPD den Untergang bei Fortführung der gegenwärtigen Politik.
    Nichts Neues. Da kommt man von selbst drauf.

    Mit der Union sieht es nicht viel besser aus. Die ist mittlerweile ein "Merkelverein", weil die Chefin alle Aufsteiger wegbeißt, seit langem.
    Wenn sie abtritt: Gute Nacht.
    Überrascht Dich das, Micha L?

  10. #5539
    Avatar von Micha L

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    Nee.
    Ich schrieb das, weil Jemand den Untergang der AfD prophezeihte und den ewigen Bestand der Etablierten.

  11. #5540
    Avatar von sombath

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    EX-BamS-Vize tritt AFD bei
    Freude bei der AFD , der ehem. Bild Mensch Nicolaus Fest ist der AFD beigetreten .

    Sombath

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