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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 251.629 Aufrufe

  1. #431
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ob ich mir mal mein bisschen Geld von der Bank hole und unter das Kopfkissen stopfel?Aufrecht schlafen ist zwar blöd, ader .........
    Hol es lieber in 1 Eurostücken, dann kannste ganz Stilvoll ein Dagobert Duck swimming machen, und wenn nichts mehr Wert ist, haste halt wenigstens Altmetall zum abgeben. ;)

  2.  
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  3. #432
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Auf dem World Economic Forum in Davos am 28. Januar 2005, äußerte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder:

    „Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. Ich rate allen, die sich damit beschäftigen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen, und nicht nur mit den Berichten über die Gegebenheiten.

    Deutschland neigt dazu, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, obwohl es das Falscheste ist, was man eigentlich tun kann. Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstützungszahlung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt.


    Und heute beklagen sich ausgerechnet und besonders die Genossen über diesen Sektor .......
    Wie diese Genossen darüber denken, ist mir ja scheiss egal. Ich bleibe bei meiner Aussage, das Deutschland damals komplett an die Wand gefahren war und Dank Schröder wieder aus der Scheisse rauskam.

    Übrigens ist für mich Hartz IV oder früher hieß es Sozialhilfe das gleiche. Heute wird halt auch gefordert und das finde ich gut.

  4. #433
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    ...
    Du bist eben viel gnädiger als ich.
    Ich bleibe übrigens auch bei meiner Aussage ;)

  5. #434
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Viele Griechen würden - wie von der AfD empfohlen - lieber heute als morgen aus der Eurozone aussteigen und mit einer neuen Drachme unbeschwert von vorn anfangen. Das wird zwar teuer für die Gläubiger, aber besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende !
    Was sind denn für dich VIELE Griechen?

    Lies mal das:
    Griechische Händler fürchten die Rückkehr zur Drachme | tagesschau.de

    Griechische Händler fürchten die Rückkehr zur Drachme
    "Das wird ganz sicher eine Katastrophe"

    Angst macht sich bei griechischen Händlern breit, wenn sie an einen Austritt ihres Landes aus der Euro-Zone denken. Sie befürchten, dass wegen drohender Armut weniger gekauft würde. Eine Studie der Zentralbank bestätigt die Ängste der Griechen: Der Wohlstand würde um 55 Prozent sinken.


    - Wohlstand würde sinken
    - Es drohe Armut

    Gegenwärtig liegt das durchschnittliche Pro-Kopf–Einkommen Griechenlands bei rund 19.000 Euro. Kommt die Drachme, so sagt die Zentralbank, könnte es auf nur noch umgerechnet 9000 Euro fallen. Griechenland droht in Armut zu versinken.

    82 Prozent aller Griechen sprechen sich jüngsten Umfragen zufolge für den Verbleib ihres Landes in der Euro-Zone aus.

    Die Griechen streiken, weil sie sich natürlich schwer damit abfinden können, auf Sozialleitungen verzichten zu müssen. In Deutschland gibt es auch ständig Streiks und Demos für mehr Geld. Und? Ist der Euro Schuld?
    Es geht ganz einfach nur darum, dass Staaten mit sozialistischen Regierungen jahrelang mehr ausgegeben haben als sie einnehmen konnten. Dadurch wurden Menschen sowohl in Griechenland als auch in Deutschland verwöhnt.
    Es ist ganz natürlich, dass Menschen schecht drauf sind, wenn es plötzlich weniger (aber immer noch genug) sein soll.
    Das ist ein rein psychologischer Effekt und rein realer finanzieller.

    Deutschland kann froh sein, dass sie seit Anfang der 80er keine wirklich Sozi-Regierung hatte (Schröder war eher ein Realist, der sehr wohl wusste, wie wichtig die Wirstchaft für den Wohlstand ist und die Sozialausgaben nicht zu stark ausweitete).
    Man setllen sich nur mal vor, wie es in Deutschland aussehen würde, wenn Schmidt und sene Nachfahren 30 Jahre weiterregiert hätten. Oh mein Gott! Vermutlich ich hätten wir dann Griechenland angepumpt.

    Und es ist nicht auzudenken, was passiert, wenn die SPD nun wieder ans Ruder kommt mit den neuen Hardcoregesellen.
    Darum geht es!
    Auch mit der D-Mark kann eine falsche Regierung ein land total in den Sumpf führen.

    Die Deutschen sollten doch froh sein, dass sie so reich sind, dass sie anderen helfen können! Das ist doch eine tolle Position! Also ich wäre sehr froh, wenn ich so reich wäre, dass ich andere Menschen unterstützen könnte. Das macht doch auch selbst Freude.

    Die AfD und all die linken Parteien werden diesen Gipfel der Glückseligkeit zerstören. Das sollte jedem klar sein. Ihr wisst anscheinend gar nicht, wie gut es euch geht.
    Ich weiß z.B., dass es einige Händler gibt, die die Kundenpreise ihrer Produkte und Dienstleistungen nach der Wahl vorsichtshalber gleich mal anheben werden, falls die falschen Parteien ans Ruder kommen. Denn es könnte ja bald ans Geld gehen, wenn Steuern erhöht werden oder um den Euro rumspekuliert wird, was ja die AfD betreibt.

  6. #435
    Avatar von socky7

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    Endlich mal eine renommierte Zeitung, die sich sachlich über die AfD äußert. Ich gratuliere !

    Bundestagswahl - Warum die AfD in den Bundestag gehört | Cicero Online

  7. #436
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    *
    CICERO ist eine Publikation, bei der ich schon lange das Gefühl habe, dass sie sich eine gewisse Unabhängigkeit bewahrt hat.
    Deswegen ist sie eine der ganz wenigen Zeitschriften die ich abonniert habe ;)
    Sachlichkeit und Objektivität sind so rar geworden in der deutschen Medienwelt.

  8. #437
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Endlich mal eine renommierte Zeitung, die sich sachlich über die AfD äußert. Ich gratuliere !
    Sachlich? Eher naiv. Der Bericht könnte von einem Praktikanten geschrieben worden sein.
    Allerdings eine neue Erkenntnis habe ich durchaus bekommen, weil mir ein Licht aufging.
    In Sachen Marketing in die AfD ja top. Und man muss von überall Stimmen fischen. Und gerade aus dem rechten Lager ist noch viel drin.
    Wurde also bewusst provoziert, dass die Medien die rechtsradikale Richtung heraustellen, um mehr Werbung zu erhalten?

    Das würde ins Bild passsen. Macht um jeden Preis. Als philosophischer Beobachter ist das Phänomen weiterhin sehr interessant.
    Aber doch bitte nicht an einem Zeitpunkt, wo es wirklich um Leben und Tod geht.

    Die Drohungen der linken Seite auf kompletten Raubzug gegen das Volk ist einfach zu groß, dass man sich solche Spielereien erlauben kann und am Ende die SPD ein Mitsprachrecht bekommt.

    Was nutzen dann die schönsten Euro-Debatten im Bundestag, wenn die Menschen arbeitslos werden, verstärkt ihr Geld im Ausland verstecken und der Rest dann verhungert? Sollen die doch in AfD einen Neuanlauf machen, wenn die SPD und Grünen aus ihrem wirren Zustand zurückgefunden haben. Aber doch nicht JETZT! Jetzt geht es um eure Existenz. Merkt ihr das nicht?
    Nicht der Transfer des Geldes vom Staat nach Griechenland oder zu Banken ist das Problem, sondern der Transfer vom Bürger zum deutschen Staat!

  9. #438
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Wenn sie aktiv wären, müssten sie ins Gefängnis. Man darf ja nicht gegen die Verfassung sein.
    Solch einen zwingenden Zusammenhang gibt es nicht.
    Mit Nichtwählen erreicht man nichts - Das ist nur was für Politikverdrossene, die gar nichts mehr erreichen wollen.

  10. #439
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Solch einen zwingenden Zusammenhang gibt es nicht.
    Mit Nichtwählen erreicht man nichts - Das ist nur was für Politikverdrossene, die gar nichts mehr erreichen wollen.
    Das ist ein Trugschluß. Gerade bei den Nichtwählern gibt es sehr viele, die besonders politisch interessiert sind.
    Ich habe das bis vor einigen jahren auch nicht verstanden. Aber dann wurde auch mir klar, dass die heutige Demokratie ja noch lange nicht das Non plus Ultra sein muß. Es ist zwar besser als eine reine Diktatur, in der man nicht wählen darf. Aber eine echte Demokratie, wo die Bürger etwas entscheiden können ist es natürlich noch lange nicht.

    Und beim jetzigen System wird sich daran nichts ändern, egal wen man wählt. Denn sobald eine Partei ins Paralment kommt geht es nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um Machterhalt. Die Geschichte der Grünen sind dafür ein wunderbares Beispiel.
    Auch die Piraten waren ja sehr euphorisch mit ihren Ideen. Kaum landeten sie in den Parlamenten kamen Trittbrettfahrer und spürten die Macht und dann kam es zu Streit.
    Die Psyche der Menschen wird daher niemals ein Parlament für die Bürger schaffen können.

    Ein anderes besseres System schafft man nur mit einer Verfassungsänderung. Dazu muss die große Mehrheit der Parteien einverstanden sein. Doch damit würden sie sich ja quasi selbst abschaffen. Also utopisch.

    Die andere Alternative wäre eine Revolution. Die würde wohl blutig niedergekämpft werden.

    Was ist also realistisch? Die einzige Chance besteht in der Ausdauer. Wenn die Wahlbeteiligung unter 50% sinken sollte müssten sich die Politiker eingestehen, dass das Volk mit dem jetzigen System nicht mehr leben will. Wenn die dann noch ihre Macht erhalten wollen, dann hat die Mehrheit ein legitimes Recht auf Widerstand - notfalls mit Hilfe der UN.

    Die Gefahr sehen die Politiker ja auch. Das ist ja auch der Grund, warum jeder dafür wirbt, überhaupt wählen zu gehen. Sie wollen eine schritliche Legitimation für ihre Untaten. Und natürlich auch das Geld, da jede Wählerstimme bares Geld in die Kassen der Parteien spült.

    Wer diese Geduld nicht hat (12 Jahre wird es wohl noch mindestens dauern), kann ja gerne die Partei des kleinsten Übels wählen. Ich verurteile da sicherlich niemanden. Aber ich verstehe auch jeden, der nicht wählen geht.

  11. #440
    Avatar von Micha L

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    Diskussionen am Stammtisch und dessen moderne Variante Internetforum sind sicherlich auch Ausdruck politischen Interesses - aber wirkungslos.
    Wirklich politisch interessierte Nichtwähler werden nicht passiv bleiben wollen. Wer wirklich politisch interessiert ist, der hat auch das Bedürfnis sich einzumischen und seine Ideen voranzubringen, wie weiland die aktive und zuversichtliche APO.
    Etwas derartiges (unabhängig von den Zielen) bringt die Etablierten ganz sicher eher in Trab als schweigendes Abwarten (für letzteres wird man im sozial konfliktreichen Ausland weltweit sicherlich nur Unverständnis bis Verachtung übrig haben).

    Nebenbei: Der Sturz wirklich schlimmer Systeme hat in der Vergangenheit oft keine Besserung gebracht, sondern noch größere Untaten der angeblichen Weltverbesserer.
    Sozialen Experimenten scheinen vor allem Diejenigen zugeneigt, welche sowas noch nicht mitmachem mußten. So könnte man wieder mal einer Vision seine Zukunft opfern - es sei denn man wandert aus.
    Ich sehe in der Problematik eher ein Dilemma: Grundlegende Änderungen, auch die gewünschten, bergen ein erhebliches Risiko. Es besteht die Gefahr, daß die Zukunft erneut einer Vision geopfert wird - es sei denn man wandert aus.

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