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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 251.278 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Micha L

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    Man darf nicht von der vorübergehenden wirtschaftlichen Spitzenstellung Deutschlands als Dauerzustand ausgehen. Das wäre ein Fehler.

    Bekanntlich waren wir vor nicht allzu langer Zeit noch "Schlußlicht". Ungünstige Voraussetzungen für einen Alleingang.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    .....
    Die Aufnahme in die Währungsunion hätte kritischer erfolgen müssen.
    Das jüngst angesprochene "Kerneuropa" wäre vielleicht der richtige Anfang gewesen.
    ....
    Deswegen gefaellt mir die Forderung:

    Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde.
    Und diese auch:


    - Wir fordern, dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.

    - Wir fordern, dass hoffnungslos überschuldete Staaten durch einen Schuldenschnitt entschuldet werden.

    - In der Schuldenkrise müssen Banken ihre Verluste selbst tragen oder zu Lasten ihrer privaten Großgläubiger stabilisiert werden.

    - Wir fordern ein sofortiges Verbot des Ankaufs von Schrottpapieren durch die Europäische Zentralbank. Inflation darf nicht die Ersparnisse der Bürger aufzehren.
    Ja, natuerlich unpraezise - aber ist der Begriff "soziale Gerechtigkeit" sehr viel präziser?

    Wenn fuer diese Forderungen eine der etablierten Parteien glaubwuerdig eintreten wuerde, dann wuerde sie recht sicher auch von mir gewaehlt werden.
    Und das Thema Steuervereinfachung wuerde bestimmt auch bei vielen gut ankommen:

    - Wir fordern eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts in Anlehnung an das progressiv wirkende Kirchhof'sche Steuermodell. Der Bürger muss verstehen können, warum er in welcher Höhe besteuert wird.
    Vielleicht schafft es wenigstens dieses Thema wieder auf die erste Seite der Tageszeitungen zu kommen.

    https://www.alternativefuer.de/partei/programm/

  4. #23
    Avatar von Micha-Dom

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    was jetzt im Bundestag sitzt mit dieser Steuer und EU Politik ist doch ein Einheitsbrei. DDR 2.0 pur!
    Es gab keine Volksabstimmungen über die EU in D, in anderen Länder schon.
    Für die Aussage wie drastische Vereinfachung des Steuerrechts bekommen diese meine Stimme bei der nächsten Wahl.
    Das bringt meine Family wieder mal was!

    Deutschland muss kinder- und familienfreundlicher werden. Kann ich zustimmen.

  5. #24
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wenn fuer diese Forderungen eine der etablierten Parteien glaubwuerdig eintreten wuerde, dann wuerde sie recht sicher auch von mir gewaehlt werden.
    Ja, auch von mir.
    Bei denen weiß man, daß sie es auf Grund ihrer Erfahrungen könnten.

    Zu oft waren Parteineugründungen eine Luftnummer (die Piraten fallen mir da ein oder passender die Partei des kriminellen Hamburger Richters. Hieß die nicht auch so ähnlich wie die "Alternative"?).

    Haltlose Versprechungen derer, die es nicht können war eben gerade die markante Erfahrung mit der SED. Da ist man mißtrauisch, unabhängig von der politischen Richtung der Partei.

  6. #25
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Ja, ich auch.
    Bei denen weiß man, daß sie es auf Grund ihrer Erfahrungen könnten....
    Unzureichende Professionalität scheint mir nicht das Problem der AfD zu sein.
    Da sind sehr viele mit jahrelanger Parteierfahrung drunter, die wissen wie der Hase laeuft, was wo zu tun ist.

    Womit ich mich sogar etwas schwer tue.
    Der Lucke z.Bsp. war mehr als 30 Jahre in der CDU.
    Seine Aufsaetze (der zum Beispiel http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke...AZ-16.9.11.pdf ) lassen aber vermuten, dass er dort nicht voellig verbloedet und zum Parteisoldaten verkommen ist.

    Die Initiatoren der AfD kennen den Parteibetrieb sehr gut.
    Dies duerfte auch einer der Gründe der Furcht der Etablierten sein.
    Denn auf zum Teil chaotisches und wirres Gefasel mit entsprechender Aussenwirkung wie bei den Piraten darf man da nicht hoffen.

  7. #26
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Der Lucke z.Bsp. war mehr als 30 Jahre in der CDU.
    Seine Aufsaetze (der zum Beispiel http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke...AZ-16.9.11.pdf ) lassen aber vermuten, dass er dort nicht voellig verbloedet und zum Parteisoldaten verkommen ist.
    Ein abgelegtes Parteibuch garantiert noch keine Professionalität und Professionalität im Fach noch keine in der Führung des Landes in allen Belangen und in der internationalen Politik beim Durchsetzen der Ziele.

    Absplitterungen waren immer extrem einseitig und haben sich schnell wieder aufgelöst, aus Mangel an wirklicher Substanz.

  8. #27
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    ... Führung des Landes in allen Belangen und in der internationalen Politik beim Durchsetzen der Ziele....
    Die werden ja hoffentlich nicht so groessenwahnsinnig sein und glauben, dass sie die Regierung stellen

    Denn letzten Endes duerfte der Bürger ja schon froh sein, wenn nicht alle Bedenken und Hinweise - vor allem wenn sie wissenschaftlich begruendet werden - mit dem Argument "alternativlos" vom Tisch gefegt werden.

  9. #28
    Avatar von kcwknarf

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    War die D-Mark erfolgreich? Ja, oder?
    Ist schon komisch, denn die gab es ja auch in Bremen oder Berlin, dessen Haushalt so katastrophal ist wie in Griechenland. Bayern und BW füttern viele Länder durch. WO war damals die Forderung nach einer Süd-D-Mark oder Raus aus der D-Mark für die Nordländer?
    Warum wurde eigentlich die völlig abgewirtschaftete DDR in die D-Mark aufgenommen? Wo war da eine Partei wie die AfD?

    Wir haben nun GENAU dasselbe Prinzip, nur eine Spur größer.
    Ich sage aber euch, wo der Unterschied ist: es ist ein rein nationaler Grund. Der Bremer ist eben kein Grieche. Es ist ein Deutscher. Also können wir den durchfüttern bis wir selbst verhungern. Gar kein Problem. Aber so ein stinkender Gyrosfresser hat eben kein deutsches Blut.

    Historisch betrachtet ist das aber nur ein Ist-Zustand. Früher haben sich auch Deutsche untereinander gehasst (Preußen vs. Bayern). Und so wird es eben auch nicht lange dauern, bis man eben als Europäer zusammenhält. Man braucht also nur Geduld und keine Propaganda-Partei wie die AfD.
    Mir ist z.B. der Grieche näher als z.B. ein Saarländer. Also habe ich auch kein Problem mit dem Euro und kan gut schlafen. Reine Psychologie.

  10. #29
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Zu oft waren Parteineugründungen eine Luftnummer (die Piraten fallen mir da ein oder passender die Partei des kriminellen Hamburger Richters. Hieß die nicht auch so ähnlich wie die "Alternative"?).
    Deine Alternative heißt also: Weiter wie bisher, ja nichts ändern!

    Und genau damit können die etablierten Parteien weiterwurschteln wie bisher! Die paar Prozent Stimmverschiebungen von wenigen Wechselwählern lassen sich auch mit großmundigen Versprechungen vor der Wahl fangen!

  11. #30
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Mir ist z.B. der Grieche näher als z.B. ein Saarländer. Also habe ich auch kein Problem mit dem Euro und kan gut schlafen. Reine Psychologie.
    DEINE Psychologie!

    Knarfsche psychologische Sätze müssen zwangsläufig die Eigenschaft besitzen, für keinen Menschen (ob lebend oder nicht) verständlich zu sein. Dies ist zwingend notwendig, da dritte Personen sonst erkennen könnten, dass es sich um keine ernst zu nehmende Wissenschaft handeln könnte. In diesem Fall würde kcwknarf auf den Status eines "homo sapiens" herabgesetzt werden und seinen Status als (Halb-)Gott somit verlieren. Und das geht ja mal garnicht!

    frei nach Psychologie

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