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Alternative für Deutschland!?

Erstellt von strike, 03.05.2013, 16:59 Uhr · 5.592 Antworten · 252.670 Aufrufe

  1. #2661
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Mein Freund, ich hab nun schon ein paar Members hier gesehen, die sich wegen Deiner sinnlosen Posts angepisst fühlen...ich gehöre jetzt auch dazu.
    Was willst Du dich mit jemand unterhalten, der hier laufend Member als Rechtsradikale denunziert? Cedi geht es hier immer wieder um eine Sache, nämlich andere Leute in die rechte Ecke zu stellen und sich daran aufzugeilen. Die hellste Kerze auf der Torte ist er ja bekanntlich nicht. Er hat aus seinen bisherigen Sperren nicht allzuviel gelernt.

    Zu den Wahlen in Frankreich kann ich nur sagen, dass es mir persönlich ziemlich egal ist, wer dort das Land gegen die Wand fährt. Ähnlich wie in Deutschland, ist dort schon längst der Point of no Return erreicht. Und wir sollten uns alle nichts vormachen, die AFD und auch keine andere Partei der Welt, würde es in absehbarer Zeit schaffen die Fehler der jetzigen Regierung auszubügeln. Ich wünsche mir mittlerweile sogar, dass die jetzige Regierung weiter machen darf. Wenn Deutschland schon gegen die Wand gefahren wird, dann bitte richtig und bitte auch von den Leuten, die das zu verantworten haben. Zu ändern ist das jetzt sowieso nicht mehr.

    Davon mal abgesehen haben die Absprachen die vor der Wahl in Frankreich stattgefunden haben, um eine frei wählbare Partei zu blockieren, nichts mit meinem Verständnis von Demokratie gemein. Es wundert mich aber nicht wirklich, dass die französischen Politiker zu billigen Taschenspielertricks greifen, um die Demokratie auszuhebeln.

  2.  
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  3. #2662
    Avatar von Chumpae

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    Wie schon von Einigen hier richtig dargestellt hat sich an den prozentualen Verhältnissen kaum etwas verändert. Nur durch das Zusammenlegen(erlaubt im franz. Kommunalwahlrecht)war abzusehen, das die Ergebnisse so sind.
    Ich erinnere in dem Zusammenhang mal an den Namen Ypsilanti und auch an die Situation in Thüringen. Damals hatte auch die SPD eine Zusammenarbeit mit den Linken(hier Tolerierung) konsequent abgelehnt und ist danach umgekippt.
    Das Ergebnis ist in beiden Ländern bekannt-wer kennt heut noch Frau Ypsilanti und auch deren Partei hat höflich gesagt keinen Nutzen gezogen. Ähnlich wird es in Frankreich. Die Linken werden keinen Nutzen aus dieser strategischen"Zusammenarbeit" mit den Republikanern ziehen, eher haben sie sich überflüssig gemacht.Der mehr als ehrgeizige Sarkozy wird einen Teufel tun, diese Hingabe der Linken durch evt. Geschenke an sie auszugleichen.
    Die Probleme im Land bleiben die Selben und somit ist an der Stärke des FN eigentlich nichts verloren gegangen.Probleme werden nicht dadurch gelöst, indem man durch rechnerische(wenn auch erlaubte)Mittel versucht den Einen gegen den Anderen auszuspielen.
    Wenigstens das sollte auch für unsere Einheitsparteien hier ein Denkzettel sein.

  4. #2663
    Avatar von Dur_Farang

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    Ich frage mich die ganze Zeit wo die Französischen Wahl Statistiken sind, vielleicht sehen die nicht nach verlieren aus.
    Ich frage mich wie kann man was verlieren was man nicht besessen hat.

  5. #2664
    Avatar von peter1

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    @DurFarang

    im le monde, l'express gibt es diese statistiken.

    mfgpeter1

  6. #2665
    Avatar von strike

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    Mal wieder was zur Verlogenheit unserer Altparteien:

    CDU: Sandrino Zießler, parteilos, saß seit 2009 für die NPD im Großrückerswalder Gemeinderat, Zießler wollte ursprünglich zur AfD wechseln. Der sächsische Landesverband lehnte seinen Antrag aber ab. Daraufhin trat er bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 auf der CDU-Liste an.

    CDU: Dr. Gert Hoffmann (früheres NPD-Mitglied) Oberbürgermeister der CDU in Braunschweig 2001 - 2014

    CDU und LINKE: Edmund Weidlich, jahrelang Vorstandsmitglied der Bremer NPD. Dann war er bei der Linkspartei. Danach CDU-Ausschussmitglied.

    LINKE: Horst Strub, nach Geschlechtsumwandlung heute Monika Strub, war 2011 Kandidatin der Linkspartei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Früher gehörte er/sie der NPD an.

    Piraten MV: Matthias Bahner, Mitglied im Landesvorstand MV, war vorher bei der NPD und saß für die Piraten im Kreistag

    Piraten BY: Valentin Seipt, Kreisvorsitzender Piraten Freising, war vorher NPD-Vizechef im Kreis Freising.


    Bei den unanständigen Rechtspopulisten wären sie nicht untergekommen.
    Unvereinbarkeitsliste der Alternative für Deutschland Lt. §2 (4) der Bremer Satzung

  7. #2666
    Avatar von xxeo

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    Noch kurz zu Frankreich: 2002, bei der Stichwahl für das Präsidentenamt, stellten sich die übrigen großen Parteien gegen Jean-Marie Le Pen, dessen Einzug in die Stichwahl überraschend und auch "très schockierend" war. Staatspräsident konnte er natürlich nicht werden, Jacques Chirac schaffte durch die Geschlossenheit der gegen Le Pen stehenden Parteien seine Wiederwahl mit 82 Prozent der Stimmen.

    Auch jetzt muss man sagen: Der Wählerzustrom für den FN ist entscheidend und überaus bemerkenswert; mithilfe des französischen Wahlsystems wurde der Sieg des FN in einzelnen Regionen verhindert.

    Übrigens halte ich das Erstarken radikaler Parteien (AfD, PiS in Polen, Schwedendemokraten, UKIP, FN, die Partei in Dänemark usw; bemerkenswerterweise erstarkt in den südeuropäischen Krisenstaaten die Linke) für sehr bedenklich. Es ist nachvollziehbar, ich sympathiere auch mit ihnen, weil mir die ethnosuizidale Entwicklung in Europa zutiefst missfällt, aber nationalistische Strömungen können Europa auf absehbare Zeit wieder in schlimme Zeiten führen

  8. #2667
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    ... halte ich das Erstarken radikaler Parteien (AfD, PiS in Polen, Schwedendemokraten, UKIP, FN, die Partei in Dänemark ...
    Lass mich Dich fragen: an welchen Parametern machst Du das 'radikal' - hier besonders bezüglich AfD - konkret fest? Ich wage mich zu fragen, da Du bislang sachlich und unideologisch rüberkommst.

  9. #2668
    Avatar von xxeo

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    Ja, der Begriff radikal ist schwierig. Ich benutze deshalb eigentlich den Begriff rechtskonservativ.

    Wer oder was ist radikal? Im linken oder linksliberalen Spektrum Syriza in Griechenland, Podemos in Spanien? Protestparteien gegen das Establishment, aber dazu kann man die AfD auch zählen. Der FN hingegen zieht offenbar viele Personen aus eben jenem Establishment an, und bemerkenswert viele junge Franzosen, selbst Ausländer! Sie eint die Sorge um la grande nation, die Angst vor noch mehr Terror und die Perspektivlosigkeit der Jüngeren.

    Vielleicht ist radikal einfach nur die Abgrenzung von den etablierten Gruppierungen, in Spanien PSOE und PP, in Griechenland PASOK und ND, Parteien, die, wenn man so will, ihr Land über die Jahrzehnte zu ihrem privaten Spielfeld machten und sich die Pfründen zuschoben und deren Vorherrschaft jetzt gebrochen werden soll. Man erkennt zu alledem auch linksnationalistische Strömungen, nicht nur in Lateinamerika, sondern eben auch in Griechenland. Wäre der Begriff Natio.nalsozi.alismus nicht historisch belegt, könnte man ihn nicht auf Hugo Chávez und Alexis Tsipras anwenden?

    Die AfD wäre dann insofern radikal, als sie Standpunkte vertritt, die nicht gegen die Mehrheit der Bevölkerung stehen, sehr wohl aber gegen die Mehrheit unserer Parteien. Von Union bis Grüne und Linkspartei befürworten sie die Zuwanderung, die vielen Menschen Angst macht. Dann wäre die AfD eine Gruppierung, die sich gegen das verkrustete Establishment stellt und geradezu lehrbuchmäßig Strömungen von unten aufnimmt und in die legislative Arbeit einführt.

  10. #2669
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Ja, der Begriff radikal ist schwierig. Ich benutze deshalb eigentlich den Begriff rechtskonservativ.
    ..................................
    Von Union bis Grüne und Linkspartei befürworten sie die Zuwanderung, die vielen Menschen Angst macht. Dann wäre die AfD eine Gruppierung, die sich gegen das verkrustete Establishment stellt und geradezu lehrbuchmäßig Strömungen von unten aufnimmt und in die legislative Arbeit einführt.
    Ja dann bezeichne halt die AfD als rechtskonservativ und du brauchst nicht mehr so rumzuschwurbeln!

  11. #2670
    Avatar von Conrad

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    Die CDU war ja auch mal rechtskonservativ und wurde dann 4 Mal wieder gewählt und hat, wie wohl allgemein bekannt, 16 Jahre das Land regiert.

    Jetzt übernimmt halt die AfD die Rolle der Rechtskonservativen, denn die Mehrheit der Deutschen ist offensichtlich rechtskonservativ. Was nur ist so schlimm daran ?

    Darf man heutzutage nicht mehr rechtskonservativ sein ?

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